2. Juli2. Jul 6 Stunden her, magoo schrieb:von Hegseths Kreuzfahrer-Tattos bis zu Maxe Krahs VerwaltungKorrektur, der Hegseth kommt von der evangelikalen Seite, den katholischen Part der Trumpschen Erlöserfiguren hat Vize J.D.Vance übernommen, unterstützt vom sehr speziell evangelikalen Peter Thiel der auch anderen interessanten Austausch mit katholischer Seite betreibt. Eine ironisch anmutende Ökumene derer die sich der Öffnung ihrer Kirche zum Austausch mit anderen Glaubensrichtungen ansonsten verschließen. Also irgendwie gemeinsam gegen die Antichristen (z.B. Greta Thunberg, die UNO etc.) und christliche Irrwege wie Frieden und soziale Gerechtigkeit die libertärer Freiheit im Wege stehen. Da hilft dann der "Katechon" (Aufhalter) der den Antichrist bekämpft. Sprich Trump ...Wen diese Verknüpfung von libertärer und religiöser Weltanschauung interessiert findet hier einen Ansatz: peter-thiels-geheimer-besuch-an-der-uni-innsbruck (Falter.at)
2. Juli2. Jul Ersteller 7 Stunden her, magoo schrieb:Für die war mein Lieblingspapst Franziskus ein rotes Tuch. Meine Lehre daraus: Nur linke Katholiken sind gute Katholiken ...Linke Katholen? Ein Oxymoron! Aber ich bin mit konservativen, humanistischen Katholen auch fein.7 Stunden her, schwinge schrieb:Mein Lieblingspapst war der Benedikt. Da hab ich mir als Evangele sogar nen Anstecker gekauft.Selbst der hatte es nicht so mit den Piusbruedern. Fuer dich mag das vielleicht nur eine spassige Kaspertruppe sein, leider haben solche Leute aber durchaus Einfluss. Und der wird nicht kleiner. Abgelehnt werden auch die Anerkennung der Menschenrechte und die Enzyklika zur Wahrung der Schöpfung. Die Piusbruderschaft sieht hierin „Modernismus“ und einen Bruch mit dem, was die Kirche bisher gelehrt habe.In der Vergangenheit traten Priester und Anhänger der Bruderschaft mit antijüdischen Äußerungen öffentlich in Erscheinung. Ein im Januar 2009 ausgestrahltes Fernsehinterview des später ausgeschlossenen und inzwischen verstorbenen Bischofs und Holocaustleugners Richard Williamson führte zu seiner Verurteilung wegen Volksverhetzung. Dies sorgte für eine schwere Krise im Pontifikat Papst Benedikts XVI., weil es kurz nach der Aufhebung seiner Exkommunikation durch den Papst ausgestrahlt wurde und Irritationen auslöste, die auf den Papst zurückfielen.[4] Der Schweizer Provinzial der Jesuiten, der Judaist Christian Rutishauser, bescheinigte der Institution als Ganzes auch noch 2019 eine „eindeutig antijudaistische Stoßrichtung“.Sorry, das sind widerliche Menschenfeinde!
2. Juli2. Jul 11 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:Scientists say they have built a cell from scratch for the first time that can feed, grow and replicate like a natural cell. ...https://edition.cnn.com/2026/07/01/science/synthetic-cell-researchSchöner kann man nicht darlegen, dass die Welt und das Leben nicht aus Zufall entstanden.
2. Juli2. Jul Vor 56 Minuten, fgee schrieb:Schöner kann man nicht darlegen, dass die Welt und das Leben nicht aus Zufall entstanden.Ist eigentlich schon klar, welcher Glaubensrichtung die Zelle angehört?
2. Juli2. Jul Vor 9 Minuten, magoo schrieb:Ist eigentlich schon klar, welcher Glaubensrichtung die Zelle angehört?Klar, Genlaborist*Innen- divers
3. Juli3. Jul Zeit: 1.7.2026 um 18:00, Ebby Zutt schrieb:Wenn’s nicht so schlimm/ernst wäre…:https://www.tagesschau.de/ausland/europa/pius-brueder-bischofsweihe-100.htmlhttps://www.tagesschau.de/ausland/europa/exkommunikation-piusbrueder-100.html
5. Juli5. Jul *Letzte Hoffnung* Papst:https://www.theguardian.com/commentisfree/2026/jul/05/world-leaders-immorality-pope-leo-war-criminals-corporations-catholic-churchIn a political wasteland dominated by billionaires, war criminals and mega-corporations, the head of the Catholic church is a rare figure of moral leadership*https://evgeniafoelsche.de/musik/klavierlied/franz-schubert/winterreise/winterreise-letzte-hoffnung/
6. Juli6. Jul Ersteller Christliche Gemeinden widersprechen NetanjahuIm Süden des Libanon wollen einige christliche Dörfer von Israel annektiert werden, behauptet Premier Netanjahu. Doch die weisen das kategorisch zurück. Die Gemeinden hätten während des Krieges stets zum libanesischen Staat und dessen legitimen Institutionen gestanden. Die Bewohner seien stolz auf ihre libanesische Identität und betrachteten den Libanon als ihre wahre Heimat. Versuche, ihre nationale Haltung falsch darzustellen oder ihr Leid für politische Zwecke zu instrumentalisieren, wiesen sie entschieden zurück.https://taz.de/Israels-Plaene-im-Libanon/!6193738/
3. August3. Aug tagesschau.deEtliche Auslandseinsätze von Priestern nach Missbrauchsvo...Katholische Priester, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde, wurden häufiger im Ausland eingesetzt als bisher bekannt - das zeigt eine Bistums-Umfrage für das ARD Radiofeature. Teils hatten dieKatholische Priester, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde, wurden häufiger im Ausland eingesetzt als bisher bekannt - das zeigt eine Bistums-Umfrage für das ARD Radiofeature. Teils hatten die Männer dort wieder Kontakt zu Kindern.Deutsche Bistümer setzten in mindestens 47 Fällen Priester im Ausland ein, gegen die Missbrauchsvorwürfe erhoben wurden. Einzelne derartige Versetzungsfälle waren bisher bekannt. Eine Umfrage für das ARD Radiofeature unter 27 Bistümern gibt nun erstmals einen Überblick, wie verbreitet die Praxis war.In 20 Fällen waren die Bistümer demnach vor der Versetzung über die Vorwürfe informiert. In allen übrigen Fällen hatten sie vorher nichts von den Missbrauchsvorwürfen gewusst oder nichts darüber in den Akten gefunden. Priester, die nicht von Bistümern, sondern von Ordensgemeinschaften in entfernte Einsatzorte versetzt wurden, sind in der Umfrage nicht erfasst.
5. August5. Aug hessenschau.deTraditionsbetrieb in BebraEs gibt ihn seit über 200 Jahren in Bebra – Obi, Toom oder Hornbach zum Trotz! Den Traditionsladenladen W. Holland-Letz GmbH & Co. KG in Bebra. Die ganze Familie Volkmar arbeitet in dem Laden und stemEs gibt ihn seit über 200 Jahren in Bebra – Obi, Toom oder Hornbach zum Trotz! Den Traditionsladenladen W. Holland-Letz GmbH & Co. KG in Bebra. Die ganze Familie Volkmar arbeitet in dem Laden und stemmt sich gegen Trends wie „immer billiger“ oder „immer größer“.
Dienstag 20:385 Tage TitanicTasse "Religionen im Vergleich"Endlich auf einen Blick: die wichtigsten Weltanschauungen der Welt, wissenschaftlich korrekt visualisiert. Egal wie Sie zu den aktuellen Meinungsverschiedenheiten "stehen": Leisten Sie einen Beitrag zEndlich auf einen Blick: die wichtigsten Weltanschauungen der Welt, wissenschaftlich korrekt visualisiert. Egal wie Sie zu den aktuellen Meinungsverschiedenheiten "stehen": Leisten Sie einen Beitrag zur Versöhnung!Kratzfester und UV-beständiger DruckFassungsvermögen: 325 mlMaterial: KeramikBitte von Hand spülen.
Gestern 09:111 Tag In Lörrach ist die katholische Kirche St. Peter wegen Einsturzgefahr seit 2018 geschlossen. Der Gemeinde fehlt das Geld für die Dachsanierung. Im 2025 hat die Gemeinde beschlossen, auch im Kirchgemeindehaus keine Gottesdienste mehr durchzuführen. Die Gemeindeglieder müssen für den Gottesdienst woanders hin.
Gestern 12:361 Tag 2 Stunden her, fgee schrieb:Im 2025 hat die Gemeinde beschlossen, auch im Kirchgemeindehaus keine Gottesdienste mehr durchzuführen. Die Gemeindeglieder müssen für den Gottesdienst woanders hin.Dann dürfte die Nachfrage bescheiden gewesen sein. - Dann ist das auch kein Verlust mehr.Etwas tiefer gedacht, findet Christentum sowieso nur sekundär in Kirche und Gottesdienst statt. Denn sowohl Kirche (und zwar wörtlich wie im übertragenen Sinn, als gelebte Gemeinschaft, sind Menschenwerk.Gott, das ist die Antwort auf offene Fragen. Das ist das, was wir nicht oder noch nicht fassen können. Gibt ein Gebot, das uns sagen wir mal vorsichtig, nahelegt, das auch gar nicht letztgültig zu versuchen. Man soll sich von Gott kein Bildnis machen. Das geht in meinen Augen weit über bildliche Darstellungen hinaus. Man soll Gott nicht festlegen. Wir Menschen begreifen ihn dafür nicht gut genug, und würden immer falsch liegen, oder in Unvollständigkeit schwelgen.Gelebtes Christentum ist Tat. Christliche Werte wollen gelebt, jeden Tag geachtet und umgesetzt sein; und die Etikette nach aussen ist verzichtbar.Tue Gutes. Wenns sein muss, sprich darüber. Aber man muss es nicht als christlich ettikettieren.Meiner Erfahrung nach sind es gerade die kritischen Geister, die das am konsequentesten und am menschlichsten tun. Nämlich nicht selten die, die gar aus der Kirche ausgetreten sind. Nicht alle verneinen deshalb Gott. Und wer es tut, tut das oft mit einem humanistischen Hintergrund. Allerdings ohne die Bequemlichkeit, einen grossen, umfassenden Gott hinter sich zu haben. Wenn solche Menschen gutes in der Welt haben wollen, und das wollen die meisten, dann müssen sie es selbst tun. Und das oft viel konsequenter als die Kirche. Vielleicht, weil in der Regel dann das Machtinteresse fehlt.Wenn also Kirchen schliessen, ist das erstmal nicht so schlimm. Es ist der Gang der Zeit. Das Christentum hat ohne Kirchenbauten angefangen und ist dennoch gewachsen. Es braucht sie nicht notwendig. - Vielleicht besser, das Geld dafür anders zu gebrauchen. Es ist so viel zu tun. Gutes, nicht mächtiges. Oft in der eigenen Familie, und nicht zuerst in der öffentlich sichtbaren Gemeinde.Dass sich ausserdem gegen den Machtmissbrauch in der Kirche so wenige erheben, hat damit zu tun, dass Kirche eben nicht Politik ist. Und die, die das anders sehen, sind oft bereits ausgetreten, weil Reform zweck- und hoffnungslos. Der Austritt ist dann konsequent. Wenn die Kirchenoberen an der Macht kleben und die Basis nicht hören, dann geht eben die Basis.Wir sind als Demokraten allergisch drauf, mit aller Kraft ausgeblendet zu werden. Und die zumindest katholische Kirche hat nun mal mit Demokratie nichts am Hut. Deren Strukturen spiegeln das spätrömische Kaisertum; es hatten da allenfalls Adelige mitzureden, und auch das nur, wenn und soweit dem Kaiser genehm. Darum sitzt der Papst in Rom, und darum steht sein Petersdom da, wo er steht und nirgendwo anders.Heisst nicht unbedingt, dass man nicht an Gott glaubt, aber mit Sicherheit nicht an die Kirche. Mir gehts so, obschon ich noch nicht ausgetreten bin. Eine Kirche sehe ich nur noch von innen, wenns absolut unvermeidlich ist. Begräbnis oder ähnlich wichtiges. Wobei dann nicht in erster Linie mir wichtig, aber das ist eben auch soziales Miteinander.
Gestern 13:351 Tag Vor 58 Minuten, bluedog schrieb:Gott, das istimmer gut für lange Texte und eine gute Ausrede für alles mögliche.
Gestern 14:031 Tag Danke für deine ausführliche Antwort. Mit vielem bin ich einverstanden; auf drei Dinge möchte ich eingehen:Vor einer Stunde, bluedog schrieb:Wenn also Kirchen schliessen, ist das erstmal nicht so schlimm.Natürlich nicht. Für mich hat der Vorgang auch ein pralles Stück tiefschürfende Symbolik drin.Vor einer Stunde, bluedog schrieb:sowohl Kirche (und zwar wörtlich wie im übertragenen Sinn, als gelebte Gemeinschaft, sind Menschenwerk.Mit Verlaub - das greift mir zu kurz. Wenn Kirche und Gottesdienst nur Menschenwerk sind; wenn da nichts Geheimnisvolles passiert - was ist dann der Unterschied zum Kaninchenzüchterverein?Und ja: ich spüre auch nicht in jedem Gottesdienst etwas Geheimnisvolles. Leider.Vor einer Stunde, bluedog schrieb:Gelebtes Christentum ist Tat. Nur, wenn die Tat aus dem Glauben erwächst, also eine gelebte Gottesbeziehung widerspiegelt.Gute Taten "ohne Glauben" sind auch wichtig für eine bessere Welt, aber das nenne ich nicht "gelebtes Christentum", sondern "Humanismus".
Gestern 16:451 Tag 2 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:immer gut für lange Texte und eine gute Ausrede für alles mögliche.Sowieso. Aber auf dem Niveau will ich mich nicht bewegen.1 Stunde her, fgee schrieb:Mit Verlaub - das greift mir zu kurz. Wenn Kirche und Gottesdienst nur Menschenwerk sind; wenn da nichts Geheimnisvolles passiert - was ist dann der Unterschied zum Kaninchenzüchterverein?Gegenfrage: Hat ein Kaninchzüchterverein mit Glauben zu tun, oder ist mal wieder doch nicht alles, was hinkt, ein Vergleich?Da Glaube jedoch von innen kommt, brauche zumindest ich keinen Kirchgang, also kein steinernes Gebäude.Mit dem Geheimnisvollen spielst Du vermutlich auf das sog. Hochamt, oder die Wandlung an. Gemeint ist die Wandlung des Messweins zum Blut Christi und die des Brotes, sprich der Oblaten zum Leib Christi.Dazu nur soviel: Einer meiner besten Freunde ist Protestant, oder wie wir auch sagen, reformiert. Wir machen diesen Unterschied nicht wirklich zum Gesprächsthema, haben uns aber schon trefflich über dieses von Rom aus dekretierte allsonntägliche Wunder amüsiert. Nicht giftig, nicht rechthaberisch, sondern einfach von einem rationalen Ausgangspunkt her. Bei den Reformierten sieht man darin das, was es vermutlich meistens wirklich ist, nämlich symbolik. Meinetwegen mystische Symbolik, sicher nicht unwichtig, aber Symbolik.Soviel von mir als Katholik: Ich war ein paar Jahre lang Messdiener, bzw. hab ich jeweils die Lesung gehalten während der Messe. Anders als bei den Reformierten macht ja der Weinkelch nur am Altar die Runde, wo ich bei den paar Gelegenheiten die Ehre und das Vergnügen hatte, mit dabei sein und kosten zu dürfen. Da in dem Kelch war, je nach Situation, ein süsser Wein oder Traubensaft. Je nach dem, ob auch minderjährige davon zu trinken kriegten. Und zwar auch nach der Wandlung. Kurz: Da hat wohl mein Freund Recht: Das ist Symbolik. - Ich möchte nicht ausschliessen, dass anderes auch schon vorkam. Aber ich habs da mit Juri Gagarin, der nach der Rückkehr auf die Erde gefragt wurde, ob es Gott gebe. Der antwortete, ganz auf Parteilinie mit trockenem Humor: "Ich war im Himmel. Ich bin Gott nicht begegnet."Es gibt Dinge, die missversteht man oder denkt zu kurz, wenn man sie wörtlich nimmt, und wenns mehrfach in der Bibel steht. - Als gelernter Katholik* bin ich es gewohnt, dem Papst nicht alles zu glauben, auch wenn er das anders verlangt. So weiss ich durchaus nicht erst seit 1997, dass die Erde keine Scheibe ist. Auch da bin ich den Astronauten näher.Das sind aber sowieso Glaubensfragen. Den Beweis kann man vergessen. Die beste logisch-naturwissenschaftliche Näherung, die sich meiner Ansicht nach machen lässt, ist die Pascal'sche Wette. Du darfst das also gern anders sehen.Zum Glauben an Gott selbst von mir dieses: Die Tatsache, dass ich hier sitze, Denke und schreibe, ist mir Beweis genug, dass es Gott gibt. Die Ärzte waren sich seinerzeit sicher, ich würde nicht lebend geboren, und wenn doch, dann schwerst mehrfach behindert.Das ist aber noch nicht alles. Es hat in meinem Leben vieles so dermassen gut zusammengepasst, dass ich überzeugt bin, dass ich bereits vor Antritt meines irdischen Daseins gewusst haben muss, worauf ich mich einlasse. Da sind so viele hard Limits gewahrt, dass das kein Zufall sein kann. - Wer anders als Gott könnte das so einrichten?Auch das aber ist wieder nicht auf andere übertragbar, noch ist es beweisbar. Bleib also ruhig bei Deiner Sichtweise. Ich bin überzeugt, das geht friedlich nebeneinander.Nur: Bei der Ausgangslage kann in dem Kelch wirklich seelenruhig Wein sein. Es könnte auch der Papst fremdgehen. Das würde meinen Glauben an einen guten Gott nicht erschüttern. Meine Wunder habe ich gehabt, und erlebe hin und wieder neue, die mir anders nicht plausibel sind, als durch Gottes Existenz und wirken. Und sollte mir das je doch aus irgend welchen Gründen nicht reichen, sehe ich mir die Welt an. Dieses wunderbare, lebendige Raumschiff Erde. Auf dem wir nicht leben könnten, wäre da keine Tektonik, kein Mond. Da kann man forschen, bis man umfällt und alles verstehen. Irgendwer muss die Welt mit ihren Naturgesetzen so gemacht haben, dass all das möglich wurde. Es kann das nur Gott.Ich bin mir also sicher: Es gibt Gott. Ich weiss nicht, wer oder was das genau ist, aber ich zweifle nicht daran, dass es Gott gibt, So sicher, wie ich weiss, dass man das nicht beweisen wird können.Glaube, das ist die Folge daraus. Ein vertrauen auf eine höhere Macht, die den Menschen wohlgesonnen ist. Es würde zu weit führen, da öffentlich näher darauf einzugehen, aber ich habe da ein paar Vorstellungen, die mit der Bibel wenig gemein haben. Sehe die als Symbolik. Gehaltvoll und zum Glauben führen könnend, aber eben nicht immer wörtlich zu verstehen. Kurz: Man muss hinter die Texte und ins eigene Innere Blicken, und immer wieder aufs neue suchen, was gemeint ist.Wie Du siehst, was sehr individuelles, nicht einfach so übertragbares. Lohnt auch keines Streites.*angelehnt an den gelernten DDR-Bürger. Der glaubte auch Sachen, damit sie aus der Welt waren, wissend, dass es ganz anders ist.
Gestern 16:591 Tag Vor 10 Minuten, bluedog schrieb:Sowieso. Aber auf dem Niveau will ich mich nicht bewegen.Dann fasse dich kurz, so lange Texte finde ich eher ermüdend. ( solltest du mit meiner Meinung ein Problem haben, es gehört dir).
Gestern 17:021 Tag Vor 2 Minuten, Ebby Zutt schrieb:Dann fasse dich kurz, so lange Texte finde ich eher ermüdend. ( solltest du mit meiner Meinung ein Problem haben, es gehört dir).Solltest Du mit langen Texten ein Problem haben; es gehört Dir. Wird auch durch Meckern und Wiederholung nicht meins.Bei mangelndem Interesse lass das mit dem Lesen; dann aber auch jeden Kommentar. Logisch.
Gestern 17:131 Tag Zeit: 3.8.2026 um 08:14, Auto nom schrieb: Zitat tagesschau.deEtliche Auslandseinsätze von Priestern nach Missbrauchsvo...Katholische Priester, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde, wurden häufiger im Ausland eingesetzt als bisher bekannt - das zeigt eine Bistums-Umfrage für das ARD Radiofeature. Teils hatten die Zitat Katholische Priester, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde, wurden häufiger im Ausland eingesetzt als bisher bekannt - das zeigt eine Bistums-Umfrage für das ARD Radiofeature. Teils hatten die Männer dort wieder Kontakt zu Kindern. Zitat Deutsche Bistümer setzten in mindestens 47 Fällen Priester im Ausland ein, gegen die Missbrauchsvorwürfe erhoben wurden. Einzelne derartige Versetzungsfälle waren bisher bekannt. Eine Umfrage für das ARD Radiofeature unter 27 Bistümern gibt nun erstmals einen Überblick, wie verbreitet die Praxis war.Um das zu wissen brauche ich keine Bistums-Umfrage zu lesen.Wohin sonst mit den Kerlen ausser in die Hölle.
Gestern 19:441 Tag 2 Stunden her, bluedog schrieb:Gegenfrage: Hat ein Kaninchzüchterverein mit Glauben zu tun, oder ist mal wieder doch nicht alles, was hinkt, ein Vergleich?Mich deucht, du hast meinen Punkt nicht verstanden. Ich versuch es nochmal: Wenn "Kirche" Menschenwerk ist (deine Worte), worin besteht dann Gottes "Anteil" an der Kirche? Wenn alles nur Menschenwerk ist, dann ist der Unterschied zum Kaninchenzüchterverein nur ein thematischer. Denn auch beim Kaninchenzüchterverein können sie möglicherweise gut miteinander umgehen. Das (den guten Umgang) hat die Kirche sicher nicht exklusiv gepachtet. Eher andersrum: Bei der Kirche sind wir erst im "hölzernen Himmel", weil es da dummerweise öfter mal stark menschelt, weil die Erlösten zeitweise ziemlich unerlöst sind.Also: es geht mir um Gottes Anteil an der Kirche. Nicht zuletzt sehe ich ihn darin, dass es den "Laden" nach 2000 Jahren immer noch gibt. Aber da ist mehr. Nicht die Wandlung (ich bin evangelisch), sondern die Mystik. Christus selber sagt es so: "Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen." Die Geschichte der Emmausjünger ist eine meiner Lieblingsgeschichten.2 Stunden her, bluedog schrieb:Da Glaube jedoch von innen kommt, brauche zumindest ich keinen Kirchgang, also kein steinernes Gebäude.Das sagen viele. Und beim steinernen Gebäude bin ich bei dir. Aber die Gemeinschaft mit Gläubigen halte ich für unverzichtbar. Siehe oben: Da passiert etwas Mystisches. Mit den Menschen, nicht mit der Oblade. Bearbeitet (gestern 19:491 Tag von fgee)
Gestern 22:081 Tag 7 Stunden her, fgee schrieb:Wenn Kirche und Gottesdienst nur Menschenwerk sind; wenn da nichts Geheimnisvolles passiert - was ist dann der Unterschied zum Kaninchenzüchterverein?Nach neueren Forschungen sind beide aus einer gemeinsamen Abstammungslinie hervorgegangen. In einer bisher verschollenen Urfassung von "seid fruchtbar und mehret euch" hieß es noch: "Der Mann soll seine Kräfte sammeln und fleißig wie ein Rammler rammeln". Dass Kaninchenzüchtervereine deshalb näher an der Urkirche liegen ist aber noch umstritten.Davon ab: Wer anderen Menschen Menschenrecht und Menschenwürde abspricht mit dessen Gott stimmt etwas nicht.
vor 23 Stunden23 h 2 Stunden her, fgee schrieb:[...] beim steinernen Gebäude bin ich bei dir. Aber die Gemeinschaft mit Gläubigen halte ich für unverzichtbar. [...] Da passiert etwas Mystisches. [...]Diese "steinernen Gebäude" haben durchaus ihre Wichtigkeit.Wie ein Fußballstadion. Oder die Zugspitze. Oder wie für mich mein Liebslingsörtchen am Feldrand zum Sterne gucken mit Begleitung.Orte sind durchaus sehr wichtig. Rituale. Das Vertraute. Gefühl der Geborgenheit. Eine Feste.Die Gemeinschaft, die Menschen die einen dabei umgeben, haben aber einen noch höheren Stellenwert, richtig. Die Gewissheit, einen gemeinsamen Nenner zu haben. Das schafft Vertrauen.
vor 23 Stunden23 h 2 Stunden her, fgee schrieb:Wenn "Kirche" Menschenwerk ist (deine Worte), worin besteht dann Gottes "Anteil" an der Kirche?Ich glaube, irgendwo wurde mal drauf hingewiesen, dass Gott in jedem Menschen steckt. Ich brauche nicht mehr Anteil Gottes. - Darüber hinaus bleibe ich dabei. Die Kirche ist Menschenwerk. Deshalb ist sie nicht perfekt und muss das vermutungsweise - sicher bin ich mir da nicht, auch weil ich kein Geistlicher bin und mir ein Studium fehlt, um mich in der Bibelexegese verbindlich äussern zu dürfen - in den Augen Gottes auch nicht sein.So gross ist wohl der Unterschied zum Kaninchenzüchterverein wirklich nicht. Wobei ich eher davon ausgehe, dass so ein Kaninchenzüchterverein im Zweifel ein Paradebeispiel für den perfekten Nährboden von Neid und Missgunst im kleinbürgerlichen Milieu darstellt. Will doch jeder das Preisgeld am nächsten Wettbewerb abräumen. Auch dann, wenns vielleicht nur um einen popeligen Pokal, eine Plakette oder eine Urkunde geht.Nun ist ja die Kirche, zumindest die Katholische, sicher auch ein machtgeiler Verein, Aber das ist wie bei Weintrinkern. Auch wenn man stockbesoffen ist, gibt man sich nicht die Blösse, sich das anmerken zu lassen und ausfällig oder übergriffig zu werden. Man hat ja mit einem edlen Genussmittel zu tun, und gegenüber gewöhnlichen Bier- und Most-Süffeln einen Ruf zu verlieren. Heisst: Selbst, wenns hinter den Kulissen zugehen mag, wie im Kaninchenzüchter- oder Kleingartenverein, nach aussen muss es zumindest so aussehen, als hätte man Werte zu vertreten, die der Thematik würdig sind.Wie dem auch sei: Der Kirchenbasis dürfte es mit der Religiosität und Mystik ernst sein. Um auf Deine Frage zurückzukommen: Die Antwort hast Du doch grad gegeben: Die Worte Jesu: Wo zwei oder Drei in meinem Namen beisammen sind, bin ich mitten unter ihnen.Auch das funktioniert unabhängig von der formalen Kirche. Eben weil in jedem Menschen Gott drin ist.Das Ding ist halt, dass der Mensch, um im biblischen Bilde zu bleiben, "vom Baum der Erkenntnis" genascht hat.Ich weiss nicht, ob Du dich schonmal mit der Frage befasst hast, warum dieser Baum genau so und nicht anders benannt wird. Ich habe mich das spätestens als Teenager gefragt, und bin persönlich zu der Ansicht gelangt, dass das kein Zufall ist. Denn was den Menschen vom Tier unterscheidet, ist ja eben die Möglichkeit, oder man könnte es auch als Fluch sehen, dass er zwischen gut und böse die Wahl hat. Während ein Tier tut, was seiner Art an Instinkt gegeben ist. Die Schlange beisst, weil Schlangen das eben tun. Der Löwe tötet, um zu überleben. Nicht weil böse, sondern weil in der Art begründet und in der Rolle Teil des Megaorganismus Erde, wenn Du mir erlaubst, das mal so kreativ auszudrücken.Der Mensch hingegen erkennt. Er erkennt sich selber, kann die Folgen seines Handelns recht weitgehend abschätzen. Warum ist das die Vertreibung aus dem Paradies? - Weil der Mensch entscheiden muss. Auch dann, wenn er so in der Klemme ist, dass es nur schlechte Möglichkeiten gibt. Er muss entscheiden, und kann sich eben nicht darauf zurückziehen, dass Menschen nunmal so sind. Er hat die in dem Sinn göttliche Übersicht, und muss sich daher seine Fehler vorwerfen lassen. Weil er in der Lage wäre, sie zu vermeiden, weil er Unrecht erkennen kann. Weniger Erbsünde, sondern eher so ein Point of no return. Eben weil er Gott ähnlicher ist, als Tiere und Pflanzen. Selbst, wenn er im Grunde auch mal auf dem Niveau gestartet ist. Eben vor dem Naschen vom Baum der Erkenntnis. Er muss also mit seinen Fehlern leben, denn er erkennt sie. Ohne die Allmacht Gottes zu haben, Schiefes mal eben wieder grad zu rücken.3 Stunden her, fgee schrieb:Aber die Gemeinschaft mit Gläubigen halte ich für unverzichtbar. Siehe oben: Da passiert etwas Mystisches. Mit den Menschen,Sie ist unverzichtbar. Aber doch nicht abhängig von der Kirche. Man muss nicht dazugehören, um das Mystische Erlebnis haben zu können, dass man etwa zusammen stärker ist als allein. Und zusammenspannen tun wir nicht nur, weil die Kirche das so will, sondern weil es gut tut, anderen nützlich zu sein. Menschen sind soziale Wesen. Sie werden grösser, als sie für sich allein sind, wenn sie auf andere achten.Nun zur persönlichen Ansicht dazu: Eben dies ist zumindest Teil der Mystik. Und die Konfession ist da egal. Eins der besten Erlebnisse, gefühlt nah an der wundersamen Brotvermehrung, wenn auch nicht ganz nach dem gleichen Muster, hatte ich in der Begegnung mit einem Muslim. Wäre Mystik konfessionell, ginge das nicht.Kommen Menschen offenherzig und in friedlicher Absicht zusammen, spüren sie, dass da mehr ist, als nur Menschen. Schwer zu beschreiben. Muss man erlebt haben. Da ist dann sowas wie eine höhere Ebene, die alle verbindet, fühlbar. Kirche kann den Weg dazu ebnen, Mystik aber ist auch ausserhalb der Kirche erfahrbar. Eigentlich egal, ob über die Messe, Yoga, Buddhismus oder den Islam oder andere Konzepte.Ist aber logisch: Wenn drei grosse Weltreligionen sich einig sind, dass es nur einen Gott gibt, dann könnte es ja zumindest sein, dass die recht haben. Wenn das so ist, dann doch zwingend so, dass die alle den gleichen Gott meinen. Kirche eben ist Menschenwerk, und daher die dem untergeordnete Uneinigkeit. Menschen sind eben nicht perfekt. In die Richtung denke ich... man darf da anderer Ansicht sein, aber ich sehe eben in der beschriebenen Weise eine Logik. Wie immer, wenns um Gott geht, ist an einen letztgültigen Beweis nicht zu denken. Man glaubt. Weil eben Wissen im strengen Sinn nicht zu haben ist.Gefällt mir auch, weil es Gemeinsamkeiten im Blick hat, statt auf Unterschieden zu beharren und so auf Einigkeit fokussiert, statt auf Widerstreit. Ein Schritt zum Frieden, hoffe zumindest ich.
vor 13 Stunden13 h 9 Stunden her, schwinge schrieb:Diese "steinernen Gebäude" haben durchaus ihre Wichtigkeit.Aber ja:https://de.wikipedia.org/wiki/WehrkircheUnd hier das Beispiel aus Krakua, wo die Tataren die ganze Stadt platt machten, nur dies Kirche @ die Wawelburg überstanden es.https://de.wikipedia.org/wiki/Andreaskirche_(Krakau)8 Stunden her, bluedog schrieb:wohlVermutlich, möglicherweise, eventuell…9 Stunden her, bluedog schrieb:Allmacht GottesAb und zu ein Blick ins Universum sollte genügen, um deren Unmöglichkeit zu verstehen. Es sei denn, man setz göttlich mit dem Universum gleich, so wie im buddhistischen, wo das Ziel allen Strebens das Nirwana ist, in dem Bewusstsein im Universum geht schlussendlich nichts verloren.
vor 12 Stunden12 h Jetzt schliesst sich der Kreis:10 Stunden her, schwinge schrieb:Diese "steinernen Gebäude" haben durchaus ihre Wichtigkeit. (...)Diese Kirche in Lörrach finde ich wunderschön, und es ist ein Jammer, dass sie aufgegeben wird.@bluedog s Punkt trifft aber auch zu: trotz allem ist es "nur" ein Gebäude. Ein Mittel zum Zweck.Darüber hinaus finde ich die Symbolik des Vorgangs bemerkenswert: Die Katholiken müssen eine Kirche aufgeben, weil das Geld fehlt. Und vielleicht auch (bluedog brachte den Punkt) weil die Gläubigen fehlen.
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