22. September 202522. Sep @Ebby Zutt Wortgewaltig, schwarzhumorig und teilweise grenzwertig... aber nun gut. Mit dem Refrain "Das Leben ist ein Heidenspass, für Christen ist das nichts" bin ich jedoch überhaupt nicht einverstanden. Ich sehe es genau umgekehrt: Jesus hat mir auch das Leben VOR dem Tod * gebracht. Wenn ich ihn lasse. * Leben, das mehr ist als Konsum, Komasaufen und Koitieren. Leben, das mir einen "geraden Rücken" und einen "offenen Blick" gibt.
22. September 202522. Sep vor 23 Minuten schrieb fgee: Leben, das mehr ist als Konsum, Komasaufen und Koitieren Zweifellos, bis zu einem gewissen ersten Wendepunkt: Lernen, versuchen zu verstehen, hinterfragen. nächste Stufe: aufstehen, widersprechen, ändern wollen* weiter: Nestbau, Brüten, schaffen, schaffen, schaffen Und schließlich: Rückwärtsgang, Freunde begraben, Ärzte aufsuchen, Ausmisten, Haushalt verkleinern… solche Sachen. * die Generation meiner Eltern war im Krieg ( Vadern in beiden) und wir erlaubten uns die Frage: was habt ihr gemacht (ich habe die entnazifizierungspapiere noch gelesen - siehe dazu auch: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Der_Fragebogen ) Anbei hab ich noch einen ( also da gäbe es noch viele) aus der Zeit, welche mich prägte: Die ganze LP war eine Offenbarung ( der anderen Art)
22. September 202522. Sep vor 2 Stunden schrieb Ebby Zutt: Und schließlich: Rückwärtsgang, Freunde begraben, Ärzte aufsuchen, Ausmisten, Haushalt verkleinern… solche Sachen. Da bin ich ja auch schon dran... Man ist nicht mehr 20, schei**e nochmal 😧 Und hier (oder bei anderen Zumutungen des Lebens) zeigt sich dann: Kann ich - trotz krummer werdendem Rücken - immer noch mit (innerlich) "geradem Rücken" und "offenem Blick" da stehen? Ich will nicht sagen, dass mir das immer gelingt. Aber ich wüsste nicht, wie mir das ohne meinen Freund Jesus gelingen sollte. Er lenkt meinen Blick auf wichtigere Aspekte. Bearbeitet (22. September 202522. Sep von fgee)
23. September 202523. Sep vor 15 Stunden schrieb fgee: Und hier (oder bei anderen Zumutungen des Lebens) zeigt sich dann: Kann ich - trotz krummer werdendem Rücken - immer noch mit (innerlich) "geradem Rücken" und "offenem Blick" da stehen? Es kostet zunehmend Mühe, auch geschuldet all dem Scheiß der auf diesem Planeten passiert. vor 15 Stunden schrieb fgee: Aber ich wüsste nicht, wie mir das ohne meinen Freund Jesus gelingen sollte Nun, den habe ich nicht dabei, ich schöpfe meine Kraft aus anderen Quellen, nicht aus einem Glauben ( ums mal verkürzt zu sagen). Wenn Dir ( und Anderen) das hilft und Halt gibt, ist das doch prima.
28. September 202528. Sep vor 4 Stunden schrieb Karl Hunsche: Der Irrsinn in den USA fing doch schon vor Jahrzehnten an, als die anfingen in den Schulen statt Evolutionstheorie irgendsoeinen religiösen Kack zu lehren. Your opinion may be biased. Did you ever thought about? In diesem Gespräch spricht Oxford-Professor John Lennox über seine Faszination für Mathematik und wie er dadurch die überraschende Verbindung zwischen Mathematik, Wissenschaft und Glauben entdeckte. Lennox erzählt, wie sein eigener Werdegang von einigen der größten frühen Mathematiker wie Galilei, Kepler und Newton beeinflusst wurde und welchen Glauben jeder dieser Männer besaß. Sie tauchen ein in die Atomtheorie, den Materialismus und vieles mehr.
28. September 202528. Sep Es ist sicherlich richtig das es wissenschaftler gibt die angesichts der dinge die sie erforschen religiöse Anwandlungen als „unterton“ bekommen. d.h. aber im Umkehrschluss nicht das der Quatsch den religiöse Menschen als Geschichte, biologie oder Literatur annehmen besser wäre als das was Walt Disney oder Marvel oder DC in ihren Comics verkauft. ich sag nur jesus läuft übers wasser, ist von einer jungfrau geboren, existierte, fuhr in den himmel auf, tat wunder, arche noah , sintflut, wasser zu wein, meer teilen, paradies, schlange brennender Busch der ganze religiöse schickschnack . Alles überbau um die leute zu belügen. Weil sie sonst vielleicht so typen wie trump und seine ganze christliche baggage NICHT wählen würden. weil sie sonst den Wissenschaftlern und den Fakten glauben würden. deswegen haben die christen die Wissenschaftler die den glauben störten früher ja auch getötet. Heute fällt es den christen schwerer, aber so Klimawandel Leugner wie trump der lieber weiter deals mit gottesfürchtigen fracking Freunden machen will zeigen, das die Inquisition und der terror des kreuzzuges gegrn die bösen medienonkel und die Wissenschaft auch heute noch greift.
28. September 202528. Sep @Karl Hunsche ich sag mal so: Bei der Frage mach dem Ursprung der Welt und des Lebens stehen zwei Thesen gegenüber: "Ein Schöpfergott" vs. "Zufall, Mutation, Selektion". "Schöpfergott" braucht aus meiner Sicht wesentlich weniger Glauben als "Zufall, Mutation, Selektion". Aber es braucht mehr Demut, an einen Schöpfergott zu glauben.
29. September 202529. Sep Die Wissenschaft hat festgestellt, das der Arsch die Beine hält, drum sind die Beine so gestellt, das der Arsch nicht runterfällt. Verstanden?
29. September 202529. Sep vor 46 Minuten schrieb bx-basis: Was ist denn ein Wissenschaftlicher ? Vertippt. Oder Autokorrektur. Wahrscheinlich sollte es Whiskyschlürfer heißen.
30. September 202530. Sep vor 36 Minuten schrieb MatthiasM: Die Forderung ..., der Staat solle sich heraus halten, damit sich die "natuerliche Ordnung" einstellt, leugnet das Ungleichgewicht der Kraefte. Es setzen sich dann einfach die Skrupellosesten durch. Man kann das in guten Treuen auch anders einordnen: Ohne Verantwortlichkeit vor einer höheren Instanz – das, was früher "Gottesfurcht" genannt wurde – wird eine Gesellschaft "gottlos". Dort zu leben ist näher an der Hölle als am Himmel. Zitat Ohne ein gesellschaftlich getragenes Gegengewicht wird es weder Gleichberechtigung noch Demokratie geben. Eben. Hier war die Religion (Glaube ist mir lieber) wegweisend über tausende von Jahren. Mit dem Wegfall der Religion (Glaube ist mir lieber) seit ca. 100-150 Jahren fehlte dann das gesellschaftlich getragene Gegengewicht. "Wokeismus" ist zuwenig gesellschaftlich getragen und darüberhinaus ungeeignet als Gegengewicht, weil er die Menschen in einem Land nicht vereinigt, sondern trennt. Bearbeitet (30. September 202530. Sep von fgee)
30. September 202530. Sep vor 27 Minuten schrieb fgee: "Wokeismus" ist zuwenig gesellschaftlich getragen und darüberhinaus ungeeignet als Gegengewicht, weil er die Menschen in einem Land nicht vereinigt, sondern trennt. Das Wort als Substantiv ist relativ neu im Sprachgebrauch und dazu noch Anführungszeichen. Was soll also gegen über uns, den Nachfolgern der Dichter u Denker, gemeint sein? Gehen wir davon aus, dass Du das Adjektiv woke beschreibst, stellt sich die Frage, welche Form Du meinst, damit Dein nachfolgender Satz dazu passt. Die ursprüngliche Definition, die tatsächlich allgemein gültigen Definition oder die Slang-Definition? Ich empfehle Obacht bei Deiner Auswahl u Deiner Antwort. Sie könnte aber auch schon jetzt vorhersehbar sein. Bearbeitet (30. September 202530. Sep von Nitsrekds)
30. September 202530. Sep Einordnen: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/deutschland-einigkeit-streitthemen-100.html Eine Analyse von Martin Hoffmann, MDR Wenn es um die Kontroverse um die Regenbogenflagge auf dem Reichstag, um die Bewertung der gescheiterten Wahl von Richtern des Bundesverfassungsgerichts oder um Waffenlieferungen an Israel geht, wirkt die deutsche Öffentlichkeit in ihrer Meinung zunehmend zersplittert. Doch die Gräben sind längst nicht so tief, wie das Dauergetöse in Talkshows und Kommentarspalten vermuten lässt. Bei grundlegenden Vorstellungen für die Gesellschaft und zentralen Werten besteht nach wie vor ein breiter Konsens… Das ist auch mein Eindruck, durch polarisierende Akteure & deren lautstarke ( im übertragenen Sinne) Vorträge, wirkt es immer gern germandramatisch, wobei den Meisten z.B. LGBT völlig egal ist, möge doch jeder nach seiner Vorstellung glücklich sein. Die Grenzen setzt dabei das GG zur Genüge.
30. September 202530. Sep vor 2 Stunden schrieb Nitsrekds: Die ursprüngliche Definition, die tatsächlich allgemein gültigen Definition.... Ich befürchte, dass weiß der geneigte Leser nicht mehr so genau. Woke, laut Duden (wieder so eine links-grün versiffte Kampfschrift), „in hohem Maß politisch wach und engagiert gegen (insbesondere rassistische, sexistische, soziale) Diskriminierung“ Ich glaube selbst Orwell wäre ein bisschen überrascht, wie rassant seine Idee von "Krieg ist Frieden" heutzutage umgesetzt wird. Aber @fgee hat ja recht; im "hohen Maß politisch wach und engagiert" gibt zu denken. Und dann noch "gegen rassistische, sexistische, soziale Diskriminierung" - Sodom und Gomorrha, da wird ja der Pfaffe hinterm Messdinner ganz wuschig. (Sorry, der musste gerade mal sein - nicht korrekt und noch nicht einmal woke) @fgee, jetzt mal Butter bei die Fische: engagiert gegen Diskriminierung...; welcher Gott sollte da ein Problem mit haben und welcher Gott würde da nicht auf der woken Seite des Lebens schweben wollen?
30. September 202530. Sep vor 39 Minuten schrieb RalphB: jetzt mal Butter bei die Fische: engagiert gegen Diskriminierung...; welcher Gott sollte da ein Problem mit haben und welcher Gott würde da nicht auf der woken Seite des Lebens schweben wollen? Du hast ja recht. Und den letzten Absatz mit dem "Wokeismus" hab ich auch nur präventiv hingeschrieben. Im Kern ging es mir darum, dass einer Gesellschaft, der offensichtlich der "innere Kompass" fehlt und jede*r macht was er/sie will und alle in vielen Fragen zerstritten sind * und deshalb alle nach dem Staat rufen, der es dann richten soll – dass man also dieses Phänomen auch vom Gottesglauben her einordnen kann und sagen kann: So eine Gesellschaft, die den inneren Kompass verloren hat und jede*r woanders hin zeigt (um beim Bild mit der Kompass-Nadel zu bleiben), ist gottlos geworden, und das Leben darin ist näher an der Hölle als am Himmel. Darum schrieb ich den Beitrag auch in "Gott und die Welt". Interessant, wie die Antwortenden auf die angefügte Randnotiz anspringen statt auf die drei Abschnitte oberhalb. Aber so ist das halt. Muss ich akzeptieren. Also. Hier für alle zum Mitlesen: Natürlich bin ich gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung, und versuche auch (weil es ja zuhause anfängt), mit meiner Frau und meinen Töchtern und Söhnen entsprechend umzugehen. Ob es mir gelingt? Da müsstet ihr insbesondere meine Töchter fragen; deren Antwort halte ich diesbezüglich für am interessantesten. Das Problem ist aus meiner Sicht, dass bei den Anti-Diskriminierungs-Bestrebungen (schönes Wort) die Beauftragten (und andere Protagonist*innen) öfter mal "auf der anderen Seite des Kamels herunterfallen" (es sind ja i.d.R. "Kampf-Emanzen", die ein "Frauenministerium" ** Bevölkern), und damit werden dann natürlich (plakativ ausgedrückt) die "alten weissen Männer" diskriminiert. Und das triggert dann bei mir etwas. Weil ich ja auch alt, weiss und ein Mann bin. Nur schon der Begriff "Frauenministerium" ist eine Diskriminierung der Männer, drum heisst es ja meistens "Gleichstellungsministerium" (was aber nichts daran ändert, dass die die dort arbeiten, Gefahr laufen, einseitig parteiisch zu sein und damit eben gerade das Ziel der Gleichtstellung zu verraten). * @Ebby Zutt hat das mit seinem Link geradegerückt, danke dafür. ** Beim Ausdruck "Frauenministerium" ist der ganze Krakeel gestartet. Bearbeitet (30. September 202530. Sep von fgee)
30. September 202530. Sep vor 6 Minuten schrieb fgee: Das Problem ist aus meiner Sicht, dass bei den Anti-Diskriminierungs-Bestrebungen (schönes Wort) die Beauftragten öfter mal "auf der anderen Seite des Kamels herunterfallen" (es sind ja i.d.R. "Kampf-Emanzen", die ein "Frauenministerium" ** Bevölkern), und damit werden dann natürlich (plakativ ausgedrückt) die "alten weissen Männer" diskriminiert. Und das triggert dann bei mir etwas. Ach Gott, du lässt auch keine Stammtischparole aus. vor 7 Minuten schrieb fgee: Da müsstet ihr insbesondere meine Töchter fragen; deren Antwort halte ich diesbezüglich für am interessantesten. Wären deine Töchter nicht katholisch und soziologisch gehirngewaschen, würden sie dir erklären, dass z. B. "Kampf-Emanzen" gar nicht geht.
30. September 202530. Sep vor 21 Stunden schrieb bx-basis: Was ist denn ein Wissenschaftlicher ? Das ist eine Fehlerkorrektur der KI.
30. September 202530. Sep vor 21 Stunden schrieb silvester31: Vertippt. Oder Autokorrektur. Wahrscheinlich sollte es Whiskyschlürfer heißen. Schlüpfer, nicht schlürfer
30. September 202530. Sep vor einer Stunde schrieb RalphB: Ich befürchte, dass weiß der geneigte Leser nicht mehr so genau. Woke, laut Duden (wieder so eine links-grün versiffte Kampfschrift), „in hohem Maß politisch wach und engagiert gegen (insbesondere rassistische, sexistische, soziale) Diskriminierung“ Ich glaube selbst Orwell wäre ein bisschen überrascht, wie rassant seine Idee von "Krieg ist Frieden" heutzutage umgesetzt wird. Aber @fgee hat ja recht; im "hohen Maß politisch wach und engagiert" gibt zu denken. Und dann noch "gegen rassistische, sexistische, soziale Diskriminierung" - Sodom und Gomorrha, da wird ja der Pfaffe hinterm Messdinner ganz wuschig. (Sorry, der musste gerade mal sein - nicht korrekt und noch nicht einmal woke) @fgee, jetzt mal Butter bei die Fische: engagiert gegen Diskriminierung...; welcher Gott sollte da ein Problem mit haben und welcher Gott würde da nicht auf der woken Seite des Lebens schweben wollen? Genau das war ja mein Ziel, dass er sich zu etwas davon bekennt. Und quasi auch ein Hinweis, dass er selbst recherchieren und wissen sollte, wovon er schreibt, wenn er schon urteilt. Er kann froh sein, dass Du ihm die Mühe jetzt z.T. abgenommen hast. Bearbeitet (30. September 202530. Sep von Nitsrekds)
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