13. November 20241 J. Hallo ich habe mich dazu entschieden, meinen CX vor dem Winter mit Mike Sanders zu behandeln ich frage mich momentan wieviel Demontage hierzu sinnvoll ist und wo man zusaetzliche Löcher bohren sollte? An den Schwellern sind Plastikteile mit Clipsen (3 Löcher im Clips) festgemacht, sollte man diese abnehmen? Sollte man die Stossstangen abnehmen? MfG JP
13. November 20241 J. Je mehr ab ist, desto weniger muss man abdecken und desto besser kommt man an alles ran. vor 3 Stunden schrieb zeimetj: An den Schwellern sind Plastikteile mit Clipsen (3 Löcher im Clips) festgemacht, sollte man diese abnehmen? Ja, würde ich machen. vor 3 Stunden schrieb zeimetj: Sollte man die Stossstangen abnehmen? Würde ich empfehlen.
13. November 20241 J. https://www.gs-gsa-ig.de/Korrosionsschutz/Citroen Andere/Citroen CX/Korrosionsschutz CX.htm Natürlich muss alles ab was stört. Man muss ja auch sehen können, wo es raustropft oder auch nicht. Vorher wäre es nicht verkehrt, mit dem Endoskopie reinzuschauen, denn auf blättrigem Rost im Schweller oder Längsträger macht es eher wenig Sinn.
13. November 20241 J. Ersteller Hallo braucht man eine Spezialzange für die Clipse der Plastikteile am Schweller? MfG JP
13. November 20241 J. vor 8 Minuten schrieb LCX25H: auf blättrigem Rost im Schweller oder Längsträger macht es eher wenig Sinn. Gerade dort ist die Stärke von Sanders Fett: Der Rost wird „durchtränkt“ und quasi isoliert.
13. November 20241 J. Naja, wenn die Plastikabdeckungen noch nie runter waren, kann da einiges schon nach außen durchblühen. Auch neben dem Deckel im Radhaus vorn. Ich hab ja an meinem auch so paar fragwürdige Stellen, wo der Lack unter der Plastikabdeckung Blasen wirft (C- Säule unten) - auch wenn man das alles in Hohlraumschutz ertränkt hat, kommt es trotzdem irgendwann durch (nach 20 Jahren ;))... Dreiloch Werkzeug aus Holz und Fahrradspeichen basteln. Oder sich mit einer Spitzzange rumärgern. Bearbeitet (13. November 20241 J. von LCX25H)
13. November 20241 J. vor einer Stunde schrieb zeimetj: braucht man eine Spezialzange für die Clipse der Plastikteile am Schweller? Es geht auch mit einer Seegeringzange.
13. November 20241 J. Ich hab noch einen Behandlungsplan für Dinol rumliegen - ist zwar nicht wirklich vergleichbar mit Sanders, aber vielleicht hilft es ja trotzdem.
13. November 20241 J. Ich hole den Dreck immer aus den Schwellern heraus, vorne mit Druckluft reinblasen, hinten absaugen und umgekehrt. Zur Not neue Löcher mit dem Stufenbohrer bohren und mit Gummistopfen verschließen, gab bisher nie Gemecker beim TÜV. Darauf vertrauen, das das Fett den losen Rost sättigt, ist so eine Sache. Hatte ich beim Scudo gemacht, trotz Erwärmung und Anwärmen der Schweller reichte es nicht ganz dafür. Fluidfilm ist dünn genug, das läuft da schon rein, als Vorbehandlung. Jens
13. November 20241 J. Bei beiden Plänen ist die A-Säule an der Frontscheibe nicht dabei (Nr 16??). Da ich schon einen CX mit durchgerosteter oberer B-Säule im Türfalz hatte, sollte man so Stellen nicht vergessen.
14. November 20241 J. Ersteller Hallo danke fahrt ihr eure CX auch im Winter und bei Salz? Mit freundlichen Grüßen JP
14. November 20241 J. vor 50 Minuten schrieb zeimetj: fahrt ihr eure CX auch im Winter und bei Salz? Nicht mehr. Mein bestes Winterauto bei Schnee, aber die Heizung ist schwächlich. Mit einem Break (Bj. 1990) habe ich das zu Beginn der 2000er Jahre gemacht. Das war keine gute Idee, beide Schweller und andere Bleche (wohl schon beim Kauf marode, sah ich aber nicht wegen der Schwellerverkleidung und wenig Ahnung von den akuten Stellen) mussten dann neu aufgebaut werden. Von den Türen und Hauben will ich gar nicht sprechen. Auto hatte keinen zusätzlichen Korossionsschutz.
14. November 20241 J. vor 1 Stunde schrieb zeimetj: fahrt ihr eure CX auch im Winter und bei Salz? Nie. Rostet trotzdem. Früher hatte ich zwei CX, einen für den Winter - aber die Heizung ist schwächlich, das Gebläse meh, die Hydraulik zäh bei Kälte, und trotz Versuch der Konservierung waren die Längsträger bald durch (vorn rechts die Stelle unterm Motor, und hinten bei den Nieten). Hängt natürlich von der Gegend ab, ob da viel gesalzen wird.
14. November 20241 J. Mir ging es ähnlich mit meinem 85er CX20 Break. Überdies habe ich mir im Winter die vorderen Türverkleidungen versaut, weil ich die von innen mit Kraft aufdrücken musste, da sie massiv zugefroren waren. Dabei riss die Folie. Auch mein Prestige zeigte trotz guter Grundsubstanz deutliche Spuren der Winter, die ich mit ihm durchfuhr. Trotzdem denke ich gerne an die excellenten Wintereigenschaften der CX zurück.
14. November 20241 J. vor 2 Minuten schrieb LCX25H: Rostet trotzdem Das liegt in den meisten Fällen am vom Werk „eingebauten“ Rost. Sehe ich aktuell an meinem Prestige: Es ist unglaublich, wie viele kleine (oberflächliche) Rostherde unterm Werkslack liegen. In jedem Falz sitzt der Gilb. Die Sorgfalt im Werk bei der Karosserievorbereitung war alles andere als ausgeprägt. Zudem wurde Hohlraumwachs lustlos an unsinnigen Stellen aufgetragen, während tatsächlich gefährdete Partien unbehandelt blieben. Bestes Beispiel waren die Türen meines Prestige, die im oberen Bereich nur so vor Hohlraumwachs trieften. Letzteres lief innen herunter und geriet kurz vor den Falzen und Türböden ins Stocken. Fazit: 5cm von unten her einfach weggerostet… kann man unter anderem in meiner Restaurierungsstory sehen..
14. November 20241 J. Habe berufshalber auch mit Hohlraumversiegelung zu tun. Der Scheibenrahmen benötigt schon links und rechts 2 neue Löcher, ansonsten ist für eine Sonde dort kein Zugang.
14. November 20241 J. Oder man baut den Scheibenwischermotor aus. Dann kann man den Scheibenrahmen schön versiegeln.
14. November 20241 J. Ich habe eine S2-Pressevorstellungsbroschüre, in der die „umfangreiche Verwendung von verzinktem Stahl“ erwähnt wird. Das macht Sinn, denn meine BXs aus diesen Jahren hatten keinen nennenswerten Rost, aber ich weiß nicht, welche Teile. Meine S2-Limousine von 87 ist jetzt beim Lackierer, sie hat keinen Rost, außer dem Luftfilterhalter. Sie steht auf der Straße und ich fahre sie seit 15 Jahren jeden Winter. Die Hohlräume wurden vom Erstbesitzer gleich nach dem Kauf geschützt und ich habe das vor ein paar Jahren gemacht. Ich werde das nach dem Lackieren noch einmal machen. Ich wasche die Unterseite nur nach dem Winter mit Hochdruck. Soweit ich weiß, hatten die Modelle von 1983 bis 1987 im Allgemeinen den besten Stahl und den besten Schutz ab Werk.
14. November 20241 J. Mein 86er BX war nach 18 Jahren und 500.000 km endfertig, der 85er Break von meinem Vater war wenig später auch nur noch Schweizer Käse. Der 89er BX hielt immerhin 25 Jahre, der 90er war 2022 auch mächtig rostig als ich eine Rolle seitwärts mit ihm machte. Der jetzige 91er hat auch diverse Löcher im Blechkleid und braucht Zuwendung. Am CX Serie 2 von 1987 habe ich 2021 unendlich viel geschweißt um all die Löcher zu verschließen die der Rost reingenagt hatte, der von Ende 87 hatte 50cm Schweller beidseitig und die hinteren Radkästen durch - nach gerade mal 8 Jahren auf der Straße und 24 in einer trockenen Halle. Meine persönliche Statistik sieht für die späteren Modelle irgendwie besser aus als für die von 85 bis 87...
14. November 20241 J. Am 13.11.2024 um 18:39 schrieb Jensg: Darauf vertrauen, das das Fett den losen Rost sättigt, ist so eine Sache. Hatte ich beim Scudo gemacht, trotz Erwärmung und Anwärmen der Schweller reichte es nicht ganz dafür. Fluidfilm ist dünn genug, das läuft da schon rein, als Vorbehandlung. Anwärmen reicht für Sanders wohl nicht ganz aus. Hatte vorbei einigen Jahren mal einen Vergleich veranstaltet und dazu auch Bilder eingestellt. Dazu in der Werkstatt bei ca. 12 Grad auf ein ordentlich angerostetes Stück 1 Zollrohr jeweils einen etwas cent-großen Batzen gegeben. Nach ca. einer Std. Hatte sich der Fluid-Batzen bereits auf etwa die dreifache Fläche ausgedehnt. Anschließend einen Tag lang in der Wohnung bei Zimmertemperatur gelagert, dann war Fluid bereits einmal vollständig ums Rohr herumgeflossen. Der Sanders-Batzen hatte sich bis dahin seit dem Auftrag noch gar nicht verändert. Dann das Rohrende auf den Kachelofen gelegt. Bei etwa 60 Grad hat es ca. 60 Minuten gedauert, bis Gleichstand erreicht war. Sanders braucht wohl recht ordentlich Temperatur, dann wirds aber ebenso kriechfähig wie Fluid.
14. November 20241 J. 44 minutes ago, bx-basis said: Mein 86er BX war nach 18 Jahren und 500.000 km endfertig, der 85er Break von meinem Vater war wenig später auch nur noch Schweizer Käse. Der 89er BX hielt immerhin 25 Jahre, der 90er war 2022 auch mächtig rostig als ich eine Rolle seitwärts mit ihm machte. Der jetzige 91er hat auch diverse Löcher im Blechkleid und braucht Zuwendung. Am CX Serie 2 von 1987 habe ich 2021 unendlich viel geschweißt um all die Löcher zu verschließen die der Rost reingenagt hatte, der von Ende 87 hatte 50cm Schweller beidseitig und die hinteren Radkästen durch - nach gerade mal 8 Jahren auf der Straße und 24 in einer trockenen Halle. Meine persönliche Statistik sieht für die späteren Modelle irgendwie besser aus als für die von 85 bis 87... Mein Break TRD1 von 84 hat ein paar Flecken auf der Motorhaube und den vorderen Kotflügeln, die Schweller müssen ausgetauscht werden, aber der Boden und die Rückseite des Dachs, wo die Scharniere sind, sind steinhart. Das sind Citroens, also gibt es keine Regel, aber wie bei allen alten Autos sind es die Vorbesitzer. Beide S2 BXs waren großartig.
14. November 20241 J. vor 10 Stunden schrieb M. Ferchaud: Die Sorgfalt im Werk bei der Karosserievorbereitung war alles andere als ausgeprägt. Mit Fluppe… das konnte ja nix werden!
15. November 20241 J. Das Problem ist, dass alles, was man schweißt, irgendwann rostet. Ein Freund hat 2-Komponenten-Sikadur verwendet, das zum Bau von Brücken verwendet wird, als er den Boden statt zu schweißen gemacht hat. Wir könnten es morgen nicht mit einem Hammer beschädigen, es ist so hart. Ich würde auch, wo immer möglich, Nieten verwenden. Natürlich arbeiten Karosseriewerkstätten nicht so.
15. November 20241 J. Bin jetzt 58 Jahre, den Opel den ich vor 30 Jahren geschweißt habe ist noch nicht weiter gerostet..... ob ich mit 88 noch Auto fahre ?
15. November 20241 J. vor 29 Minuten schrieb giuffre: Das Problem ist, dass alles, was man schweißt, irgendwann rostet. „Irgendwann“ ist ein weit dehnbarer Begriff. Genauso könnte man sagen: „Alles vergeht irgendwann.“ Eine gut ausgeführte und anschließend sorgfältig konservierte Schweißung kann durchaus Zeiträume überdauern, die fernab menschlicher Lebenszeitspannen liegt. Bearbeitet (15. November 20241 J. von M. Ferchaud)
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