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Lucas EPIC für Xantia 2.1 td Orga 7269 gesucht

Hervorgehobene Antworten

Hmm, nicht so richtig schön. Aber wenigstens sehen die Laufflächen und der Verstellnocken von hier aus recht gut aus.

 

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Wenn man das sauber bekäme und keine Schäden davon zurück bleiben, ist die große Hürde die brüchige Verkabelung und die Vergussmasse der Sensoren.

Ich frage mich, wie das Lager auf den Schmodder reagiert hat. Eigentlich habe ich bisher das Lager unangetastet gelassen, weil ich noch keine Probleme damit hatte. 
 

Hat jemand schon mal das Lager an der Epic erneuert und Langzeiterfahrung gesammelt?

Bei so verknurpselten Pumpen: Komplett zerlegen, saubermachen.

Da hats einige Bauteile mit engen Toleranzen, die der Mock so richtig zusammenklebt. Wenn man Pech hat, zerbröselt einem dann das Ding bei der Wiederinbetriebnahme.

Die "Schieber" im Zellenrad der Vorförderpumpe.
Die Rollen, die im Nockenring laufen.
Die zwei Druckstücke, die im Rotor sitzen, zwischen den Teilen, die die Nockenrollen halten (da darf man oft ganz schön draufrumklöppeln, vorsichtig warmmachen hilft).

Sone Pumpe würd ich ohne Not nichtmehr in Betrieb nehmen wollen.

Auf der Hochdruckseite ist es nicht so schlimm. Niederdruckseitig kann ich noch nicht sagen. 

Habe für den Kabelhorror Material besorgt. Richtig Bock habe ich ja nicht drauf, aber mal sehen.

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Den Hochdruckteil habe ich heute zerlegt und gereinigt. Die Pumpe muss eine längere Zeit mit wasserhaltigem Diesel gestanden haben. Der Schmodder im unteren Drittel ist nicht nur nur verharzter Diesel, sondern stellenweise auch Rost. Aber bislang nicht besorgniserregend. 
 

Allerdings musste ich die Rollen in den Schuhen des Rotors Verteilers erst mal austreiben, da festgegammelt. Normalerweise drehen die sich darin ganz geschmeidig. Ebenso der Nockenring. Geht beides jetzt wieder. Jetzt nochmal nachlesen, ob und was sich am Rotor noch bewegen sollte, dann kann ich den Niederdruckteil angehen.

Die Kabelage mach ich, wenn ich richtig Bock auf Löten und Durchmessen habe.

Bearbeitet ( von XM_Boris)

Nachtrag:

die beiden Kölbchen im Rotor Verteiler sind fest. Muss ich irgendwie rausbekommen.

Bearbeitet ( von XM_Boris)

@XM_Boris: Respekt, dass Du Dich damit auseinander setzt! Bin gespannt auf das Ergebnis. Hast Du Zugang zu einem Prüfstand?

Zum 'Anlieferungszustand': Auch wenn hier die Grundregeln ordentlicher Altteil-Lagerung (verschließen, reinigen, konservieren, gegen Beschädigung schützen...) nicht beachtet wurden, würde ich mir um die Düse keine Sorgen machen. Die sollten in dem Zusammenhang eh neue Düsenelemente bekommen und einmal abgedrückt werden.

Düsenelemente hab ich noch in neu und ÖVP liegen. Bei Interesse gerne melden. 

Frag doch mal bei tonis Einspritzpumpen-Service in Berlin. Wenn er selbst keine EPIC überholt, kennt er mit Sicherheit jemanden. Der Mann hat goldene Hände und hat dementsprechend Kunden auf der ganzen Welt. Und außerdem noch äußerst faire Preise.

Bearbeitet ( von sprotte)
Missverständliche formuliert

Falls Ihr auch mal vor so einem Problem steht: verharzte Teile lassen sich unter Zugabe von Wärme recht schonend auseinander nehmen. Die beiden Kolben im Verteiler sind jetzt draußen.

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Die Antriebswelle lies sich mit einem Abzieher ausdrücken. Jetzt ist die Frage, was ist mit den Lagern.

Das große ließ sich nach Behandlung mit Rostlöser zu einem halbwegs geschmeidigen Lauf überreden. Aber sobald ich es mit frischem Diesel auswasche, fühlt sich das rauh und rasselig an, wenn auch kein Spiel festzustellen ist.

Das ist jetzt Lotto: entweder das Lager ist okay und läuft sich selbst sauber (das könnte ja nur zäher Dieselharz sein, der mit der Zeit verschwindet).

Oder die Laufflächen haben Rost und das Lager stirbt kurz nach Inbetriebnahme.

Bis jetzt habe ich nur in England Ersatz gefunden, und der ist nicht allzu billig.

Ich persönlich wäre mit neuen Lagern deutlich beruhigter.

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Versuche doch mal Waschverdünnung zum Lösen des ganzen verharzten Zeugs zu nehmen. Mache ich immmer, neben der Wärme, um das ganze 'Harz-ex-Öl' aus mehr als 40 Jahre alten Filmschneidetischen zu bekommen. Mit ein wenig Wärme noch wirksamer, danach laufen die Kugellager frei, mit etwas Öl wie neu.

Danach in Petroleum laufen lassen, wieder waschen, bis der Rost weg ist.

Zitronensäure oder Ameisensäure habe ich noch nicht versucht bei Lagern, dürfte aber auch klappem. Dann ist der Rost definitiv weg. In der rauhen Kugeloberfläche hält sich etwas Öl. Oder Diesel. Schmiert dann auch besser.

Spielt die Lagerluft eigentlich eine wirklich Rolle bei der Konstruktion?

Jens

Probiere ich vielleicht, danke.

Aber ich kann halt ohne Zerlegen des Lagers nicht sicher sein, dass nicht doch Rostnarben auf den Lagerschalen sind. Und ob das Lager vorher überhaupt noch einwandfrei war, weiß auch niemand.

So wie es sich momentan anhört, möchte man es nicht weiter verwenden. Ich habe schon Ersatz geordert. Sonst ist mir das zu heikel (ist ja nicht meine Epic).

On 11/2/2025 at 11:48 AM, XM_Boris said:

Falls Ihr auch mal vor so einem Problem steht: verharzte Teile lassen sich unter Zugabe von Wärme recht schonend auseinander nehmen. Die beiden Kolben im Verteiler sind jetzt draußen.

Das schrub ich ja bereits, dass die fest sein werden und man sie mit Wärme gut lose bekommt. :)

On 10/26/2025 at 11:14 PM, schwinge said:

Die zwei Druckstücke, die im Rotor sitzen, zwischen den Teilen, die die Nockenrollen halten (da darf man oft ganz schön draufrumklöppeln, vorsichtig warmmachen hilft).

On 11/2/2025 at 1:23 PM, XM_Boris said:

Aber sobald ich es mit frischem Diesel auswasche, fühlt sich das rauh und rasselig an, wenn auch kein Spiel festzustellen ist.

Ich weiß nicht, ob man den Kugelhaltering raus- und wieder reinbekommt, ohne diesen zu zerbröseln. Das habe ich noch nie versucht. Denn dann könnte man das Lager komplett zerlegen.

Kugellager laufen immer rasselig, wenn sie trocken sind. Einspritzpumpen bau ich immer mit ATF-Öl zusammen (Schmierung + guter Korrosionsschutz). Wenn das Lager gereinigt und geölt ist, muss es 100% sauber laufen.
Zur Beurteilung, wenn das Lager gereinigt und getrocknet ist, die Kugeln genau angucken. Die müssen eine schöne glänzende glattpolierte Oberfläche haben. Bei Kratzern, matter Oberfläche und anderen sichtbaren Defekten muss(!) das Lager aussortiert werden.

Bearbeitet ( von schwinge)

Das große Lager kommt neu rein. Von der Welle habe ich es schon runter. Ich habe mich auch nicht getraut, den Plastikkäfig rauszudrücken. Aber die äußere Lagerschale zeigt außen Korrosionsspuren. Ich gehe davon aus, das auch innen das Material angegriffen ist. 

Der Dichtsatz ist heute auch gekommen. Jetzt warte ich nur auf das Lager und etwas Muße. Vor allem wegen des Kabels.

Das innere Lager ist jetzt neu (die Welle muss ich noch bisschen putzen).

Leider hatte mein Lieferant aus Marseille das kleine vordere doch nicht mehr (hatte eigentlich beide bestellt). Und eine Rückzahlung hat er trotz Nachfrage auch noch nicht getätigt.

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Und hier das vordere alte. Vor, während und nach der Reinigung. Ein paar wenige Rollen sind nicht mehr so ganz glänzend… Tun die noch? Neu wäre mir ja lieber.

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Die Förderpumpe. Lecker.. aber bekommt man wieder hin.

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Wäre langsam was für Bilder des Grauens.

1 hour ago, XM_Boris said:

Ein paar wenige Rollen sind nicht mehr so ganz glänzend…  Tun die noch?

Ich nenne das mal eine wohlwollende Umschreibung.

Sowohl mindestens eine der Rollen als auch die Lauffläche des Innenrings leiden unter Lochfraß. Das kann man jetzt polieren und hoffen. Normalerweise baut man sowas aber nur zusammen, wenn man unbedingt aus der Wüste oder Sibirien wieder heimkommen muss.

Ich weiß. Ich sage ja: neu wäre mir lieber.

Sehe ich auch so. Die Flügelzellenpumpe sollte wieder laufen, nachdem du den ganzen Schmodder ab hast. Dann die Nuten kontrollieren und die Flügel, dürfte aber kaum Verschleiß haben. 

Die Rollen fürs Lager könntest du auch aus einen anderen Lager nehmen, die die gleichen Maße haben.

Einen Lagerspezialisten hast du nich in der Nähe, bei mir gibt es in der Nähe die

LDT Lager-und Dichtungs GmbH, die hat mir vor vielen Jahren mal das Doppelrillenkugellager für den Klimakompressor besorgen können, als es das sonst nirgend zu beziehen war.

Kostete zwar etwas, aber liegt seither bei mir im Lager. Wenn man es mal hat, und damit die Daten, dann findet man es auch im Netz. Dranzukommen ist dann noch eine andere Nummer.

Bei den Lagern gibt es ja unter der gleichen Typenbezeichnung diverse Unterkategorien betreffs der Lagerluft/spiel. Und das herauszufinden, was man da braucht, bzw. drin ist, da versagt dann meist der Anbieter aus dem Netz. 

In der 35mm Filmbranche betraf das z.B das fast spielfreie Lager der Tonwelle, die durfte null Spiel ahben, weder axial noch radial. Als kam ein Lager mit geringster Lagerluft rein.

Typ war sonst ein Standarttyp, nur ließ sich der Innenring nicht kippen, blieb immer parallel zum Außenring.

Jens

Lager gibt es noch in GB.

Mist. Gerade die Absage erhalten, dass das kleine Lager doch nicht verfügbar ist. 
Jetzt suche ich noch ein wenig. Und falls ich nicht fündig werde, kann ich nur das alte wieder verbauen.

9 hours ago, XM_Boris said:

[...] falls ich nicht fündig werde, kann ich nur das alte wieder verbauen.

Nö, Boris. Bei deiner Quälerei mit diesem Schrotthaufen kann ich dich nicht allein lassen. Falls du nicht fündig werden solltest, kriegst du ein gutes Gebrauchtlager von mir.

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