11. November 202511. Nov Ich werde nicht fündig, leider. Ich könnte einzelne Nadeln besorgen. Das komplette Lager finde ich nirgends.
25. November 202525. Nov Hier stockt es gerade ein wenig, weil mir ein gutes gebrauchtes Lager in Aussicht gestellt wurde, aber bislang nicht vorliegt. Vorher kann ich nicht weiter machen, außer neue Kabel legen. Da hatte ich mich noch etwas davor gedrückt.
4. Januar4. Jan Der gute @schwinge hat mir ein gebrauchtes, aber gutes Lager zukommen lassen. Vielen lieben Dank nochmals. Da ich leider zwischenzeitlich einen Trauerfall in der Familie hatte, kam ich aber die ganze Zeit zu nichts. Heute habe ich mich dann endlich mal wieder an die Epic gemacht. Ursprünglich wollte ich wie im frenchcarforum beschrieben zuerst die Vorförderpumpe montieren, dann die Antriebswelle und dann den Innenring des vorderen Lagers zwischen den mit Fett eingesetzten Nadeln hindurch fädeln und vorsichtig von vorne auf die Welle pressen. Um es kurz zu machen: diese Methode ist sch… Die Gefahr, irgendwo zu verkanten, ist viel zu groß. Also bin ich wie im Reparaturleitfaden vorgegangen und habe zuerst die Vorförderpumpe fliegend auf die Welle gesetzt, dann den Innenring auf die Welle gepresst und dann alles zusammen in das Gehäuse gesetzt und in das vordere Lager mit den durch Fett in Position gehaltenen Nadeln geführt. Dazu musste ich leider zuerst wieder das hintere Lager auspressen und später aufpressen.
4. Januar4. Jan @schwinge Da sich das Handbuch über Einstellmaße hier ausschweigt und viel Wert auf die ganzen Spezialwerkzeuge legt, habe ich der Welle gerade ein ganz leichtes Axialspiel verpasst und mich hauptsächlich an den Laufspuren des Lagers und den Abdrücken auf der Welle orientiert. Die Welle hat jetzt in allen Positionen ein gerade noch hörbares und fühlbares Spiel, wenn man an ihr zieht oder drückt. Unter 1 mm. Ich habe schon Epics gesehen, bei denen waren es einige Millimeter, was mir ein mulmiges Gefühl gab. Wie handhabst du das denn so? Ich kann die Welle jetzt noch etwas zurück drücken, falls das Spiel größer sein müsste . Bearbeitet (4. Januar4. Jan von XM_Boris)
4. Januar4. Jan Die Flügelzellenpumpe sah nach einer ordentlichen Reinigung nebenbei tatsächlich sehr gut aus. Habe als Testflüssigkeit etwas LHM drüber geträufelt und alles bewegt. Die Flügel flutschen alle brav aus und in ihre Nuten. Natürlich kein Foto davon gemacht.
8. Januar8. Jan Am 9.12.2024 um 18:53 schrieb bx-basis: In diesem Faden vielleicht - ansonsten war das schon öfter Thema. Aber es ist wie er schreibt. Absteckschrauben (2x M8) rein, Pumpenrad mit Abdrückflansch lösen, Pumpe abschrauben und wegnehmen. Den Zahnriemen rührt man nicht an. Kannst du das genauer beschreiben? Wie lang sollen die M8 sein? Was für ein Abzieher?
8. Januar8. Jan Am 14.10.2025 um 13:38 schrieb Kroack: Bevor ich auf den schönen 12 Ventiler verzichte - käme mir eine schöne Boschpumpe rein das ist allemal schneller gemacht also auf HDI mit dem elektrischen Helferlein umgebaut- die dazu nötig sind. Wers einfach haben will baut halt auf 1,9 TD um... Der ist lahm und bei Belastung wenig haltbar. 2.1 TD ist was ganz anderes.
8. Januar8. Jan vor 6 Minuten schrieb XMV6: Kannst du das genauer beschreiben? Wie lang sollen die M8 sein? Was für ein Abzieher? M8x25 oder so, die genaue Länge ist unkritisch. Der Abdrückflansch wird mit 2x M7 auf das Pumpenrad geschraubt. Die Mutter vom Pumpenrad stützt sich beim Lösen am Flansch ab und drückt dadurch die konische Pumpenwelle aus dem Rad raus. Das Rad hängt dann an den 2 M8-Schrauben, der Zahnriemen bleibt drauf und die Pumpe kann entnommen werden.
8. Januar8. Jan Als Abzieher kann man ein einfaches Flacheisen mit passenden Bohrungen versehen. Noch besser geht es, wenn man sich den auf der Riemenscheibe befestigten Abzieher der Bosch-Pumpe klaut. Der passt auch an der Epic, meine ich.
8. Januar8. Jan Letzteres kann ich nicht bestätigen. Zum Abziehen nutze ich ebenfalls ein selbstgebautes Flacheisen. On 1/4/2026 at 7:56 PM, XM_Boris said: Wie handhabst du das denn so? Gute Frage. Ich klöppel das auch nur nach Gefühl hin. Noch hab ich keine Drehmaschine (und auch keinen Bernd). Auf nen halben Millimeter kommts hier nicht drauf an. Notfalls können die Rollen auch etwas über den Innenring drüberrausgucken - nicht ideal, aber deswegen explodiert die Pumpe nicht gleich in 5 Jahren. Reiben darf halt nix. Sprich, ich komplettiere das Lager im Pumpengehäuse und presse anschließend die Welle ein. Dann drehe ich den Laden um und presse ich den Innenring ein Stückchen weiter auf die Welle. On 1/5/2026 at 11:01 AM, XM_Boris said: Auch im Geraffel zur Einstellung des Vorförderdrucks sitzt Schmadder. Lecker… Wie ich schrub: On 10/26/2025 at 11:14 PM, schwinge said: Bei so verknurpselten Pumpen: Komplett zerlegen, saubermachen. Der Schmock an der Stirnseite des Einstellschräubleins stört nicht. Der Kolben muss flutschen. Vornedran das weiße Plastikpinöppelding ist vorhanden, hat nur nicht mehr aufs Foto gepasst? Ich werd immer ganz hibbelig wenn was wichtiges fehlt... Zur Kontrolle/Einstellung des Druckes der Vorförderpumpe nehm ich sonen billiges chinsiches Öldruckmanometer her. Nochwas zur Abdichtung: Ich hab vielleicht jedes verfügbare Dichtungskit für die EPIC gekauft. Ich war immer zu blöde, dort eine passende Dichtung für das Schräublein der Abstecköffnung zu finden. Also Obacht geben, die Dichtung muss passen, das Schräublein muss mit genügend Widerstand einschraubbar sein. Anderenfalls wird es dort bald undicht. Ich nehme an dieser Stelle immer Dichtungen aus einer anderen Grabbelkiste.
9. Januar9. Jan vor 6 Stunden schrieb schwinge: Vornedran das weiße Plastikpinöppelding ist vorhanden, hat nur nicht mehr aufs Foto gepasst? Ja. Alles vorhanden. Wollte aber Kunststoffteile nicht unbedingt zu lange in Verdünnung baden. Weiß ich, was die dort für Knetmaterial verwendet haben, am Ende löst es sich noch auf. vor 6 Stunden schrieb schwinge: Ich war immer zu blöde, dort eine passende Dichtung für das Schräublein der Abstecköffnung zu finden. Also Obacht geben, die Dichtung muss passen Die ganzen Dichtungskits sind teilweise Käse. Es sind nie alle passenden Ringe drin, manche sind zu viel, manche falsch. Die Ringe für die Solenoiden muss man sich selbst zusammenstellen, wenn man diese zerlegt. Und das Abstellstiftchen könnte grundsätzlich auch eine neue Kappe gebrauchen. Ist nie in irgendeinem Kit. Bearbeitet (9. Januar9. Jan von XM_Boris)
9. Januar9. Jan vor 6 Stunden schrieb schwinge: Zur Kontrolle/Einstellung des Druckes der Vorförderpumpe nehm ich sonen billiges chinsiches Öldruckmanometer her. Ich reiße die Position der Einstellschraube an und notiere die Umdrehungen. Danach wird es wieder wie vorher eingebaut, mit Schraubensicherung.
9. Januar9. Jan Die Beilagscheibe die an den Boschpumpen mit drann ist wird umgedreht und zieht auch die EPIC Riemenscheibe ab
11. Januar11. Jan Endlich habe ich mal wieder eine sinnvolle Verwendung für meine olle ZD-915. Das erleichtert das Ganze doch einigermaßen.
11. Januar11. Jan Kabelgebrösel erfolgreich entfernt. Die Kabel an den Sensoren und Magnetventilen dagegen sind von besserer Qualität. Ich überlege, ob ich die ganze Platine jetzt noch rausnehme und alles von der alten Silikondichtmasse entfernen soll.
11. Januar11. Jan vor 2 Minuten schrieb XM 2.1D: Was eine Arbeit, Respekt! Ja, ist schon deutlich mehr Arbeit, als einfach neu abdichten. Aber man lernt ja dazu. Interessiert mich halt. Und wenn hier im Forum jemand verzweifelt nach einer ESP sucht und nichts findet, dann ist das irgendwie eine Form der gegenseitigen Hilfe für mich. Ich werde daran ja nicht reich werden. Allerdings muss man sich darauf einstellen, dass es so langsam die einzige Möglichkeit ist, Epics zu retten. Ersatzteile wie Lager sind ja jetzt schon rar. Und ich weiß nicht recht, was ich von den paar überholten halten soll, die von Händlern angeboten werden. Ich glaube nicht, dass die den Kabelstrang erneuern. @gasa hat hier schöne Vorarbeit geleistet, vielen Dank an dieser Stelle!
12. Januar12. Jan On 1/11/2026 at 11:14 AM, XM_Boris said: Ich überlege, ob ich die ganze Platine jetzt noch rausnehme und alles von der alten Silikondichtmasse entfernen soll. Einfach drübersilikonieren, fertig. Ich hab keine Ahnung, was das für eine Dichtmasse ist. Irgendeine Art weiches, silikonähnliches Zeugs. Ich mag, wie einfach sich das wegpopeln lässt. Je mehr von dem alten Zeug verbleibt, desto besser für denjenigen der da vielleicht irgendwann nochmal dranmuss. Wenn man stattdessen zB mit HT-Silikon silikoniert, bekommt man das nie wieder von den Kabeln runter.
12. Januar12. Jan Ich habe doch alles saubergepopelt. Weil: den Sensor für die Nockenverstellung und den Rotorsensor habe ich auch ausgelötet, um einen Schrumpfschlauch über die Kabel zu schieben. Die Kabel waren zwar ok, aber hatten leichte Scheuerstellen, an denen die Isolierung gelitten hatte. Ich sehe das auch so: ist Silikondichtmasse. Leider habe ich keine so schäbige zu Hause. Wird dann doch auf Gehäusedichtmasse hinauslaufen. Schade, dass die Sensoren vergossen sind. Sonst würde ich da auch sicherheitshalber noch ran. Aber das hebe ich mir für meine Schlachtpumpe und ein andermal auf. Sonst ist hier an dieser Pumpe alles auseinander gewesen, was auseinander ging. Und @gasa hat absolut recht: der Kabelstrang ist im Inneren leider auch total brüchig, nicht nur an den offenen Enden und im Stecker. Eine Schande, sowas.
12. Januar12. Jan Jetzt warte ich noch auf einen passenen Silikonschlauch, 8mm Außendurchmesser (hoffentlich bekomme ich da die neuen Kabel durch). Falls nicht, muss profaner Schrumpfschlauch und ein PVC-Bougierrohr ausreichen. Als Kabel habe ich 0,35 mm² FLRY-B Kabel verwendet. Für die beiden dickeren Kontakte entsprechend dickeres Kabel mit 1,5 mm².
12. Januar12. Jan Ein paar Impressionen... Bissel Schrumpfschlauch: Marode Kabel: Neue Kabel: Die Kabeldurchführung (oder Zugentlastung oder Abdichtung) habe ich erst dünn ausgebohrt und dann die darin verklebten alten Kabel mit einem 8mm-Bohrer per Hand rausgenudelt: Nochmal (hier sollte ein anderes Foto hin, aber ich bin gerade zu faul): Nochmal marode Kabel, diesmal weiter aus dem Inneren des Kabelstranges: Bearbeitet (12. Januar12. Jan von XM_Boris)
12. Januar12. Jan Kleiner Tipp, wenn das mal jemand machen muss: drückt die Pins NICHT von unten aus dem Stecker, sondern hebelt sie von der Kabelseite aus aus dem Gehäuse. Die sind so dünn und fragil, räckzäck hat man einen verbogen, wenn man drückt. Bearbeitet (12. Januar12. Jan von XM_Boris)
18. Januar18. Jan Am 12.1.2026 um 18:29 schrieb schwinge: Ich hab keine Ahnung, was das für eine Dichtmasse ist. Irgendeine Art weiches, silikonähnliches Zeugs. Ich mag, wie einfach sich das wegpopeln lässt. Je mehr von dem alten Zeug verbleibt, desto besser für denjenigen der da vielleicht irgendwann nochmal dranmuss. Ich überlege, ob ich dafür Terodicht Elastik nehmen soll. Das bleibt dauerhaft plastisch und härtet nicht voll aus. Scheint allerdings nur wasserbeständig zu sein, nicht ölresistent.
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