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C6 - Magneti Marelli RT5 - Anleitung Tausch HDD zu SDHC UHS-I Speicherkarte

Hervorgehobene Antworten

Vorbemerkungen:

1. Die beschriebene Vorgehensweise funktioniert bei meinem RT5. Ich übernehme keine Haftung für den Nachbau bzw. für die von mir beschriebene Vorgehensweise bei anderen Fahrzeugen.
2. Meine ausgebaute(n) HDD(s) war(en) ohne Fehler.
3. Mit den von mir genannten und eingesetzten Teilen/Händlern/Herstellern gibt es keine finanziellen Interessen.
4. Es ist geringes handwerkliches Geschick zum Ausbau der RT5-Einheit im Fahrzeug erforderlich.
5. Es sind relativ geringe Linux EDV-Kenntnisse erforderlich.


Gründe für den Ausbau:

Festplatten sind drehende Teile, und unterliegen damit (abgesehen von anderen Einflüssen) einem Verschleiss. Da die Festplatte in Ordnung ist und ohne Fehler arbeitet, lege ich diese als Backup zur Seite. Die verbauten Festplatten sind bei meinen beiden C6en TOSHIBA MK4050GAC IDE, 30GB Festplatten. Diese Platten wurden speziell für die Automotive-Industrie gefertigt. Mir war es nicht möglich neue originale Platten für vernünftiges Geld zu beschaffen. Alle Platten die auf einschlägigen Online-Plattformen angeboten werden, haben sich im Einsatz (speziell Sommer und Winter) als Fakes herausgestellt. In meinem ersten C6 habe ich im Jahr 2021 an einem Merory Compact Flash CF Karte für IDE-Festplatten, IDE-Festplatten, IDE-Festplatten, 2,5 Zoll (6,35 cm), die HDD durch eine Komputerbay 64GB Professional Compact Flash Speicherkarte CF 600X 90MB/s Hochgeschwindigkeit UDMA 6 RAW ersetzt. Dieser Ersatz funktioniert bis heute völlig störungsfrei. Leider ist es (mir) im Jahr 2024/25 nicht möglich, eine identische CF-Karte für den "neuen" C6 zu finden. Deshalb nachfolgende Lösung.


Was wird an Hardware benötigt:

1. ein USB 3.0 to 2.5" IDE Adapter.
2. ein Compact Flash CF Karte für IDE-Festplatten Adapter, IDE-Festplatten, IDE-Festplatten, 2,5 Zoll (6,35 cm) der sich im Slave-Modus betreiben lässt. Portiert eine CF-Karte in eine Standard-IDE-Festplatte. Verwendet in On-Board-Industrie-PCs, um On-Board-Daten für Linux, WinCE und andere Betriebssysteme und Anwendungen zu speichern.
3. RGBS SD SDHC SDXC zu High Speed Extreme Compact Flash CF Type I UDMA Speicherkarten-Adapter für 16 / 32 / 64 / 128 GB
4. eine SanDisk Extreme SDHC UHS-I Speicherkarte 32 GB (V30, 100 MB/s Übertragung, U3, 4K UHD Videos, wasserdicht, stoßfest, temperaturbeständig).
5. Einen Torx-Schraubendreher, Grösse 9.
6. Einen PC oder Laptop, der unter einem Linux-System läuft.


Vorgehensweise:

1. Am RT5 Bluetooth deaktivieren. Ggf. USB-Sticks auswerfen und abstecken. Ggf. Telefonkarte herausnehmen. Zündung aus, Schlüssel abziehen, alle Türen geschlossen, gute 5 Minuten warten. Ausbau des RT5. Beim Ausbau prüfen, ob am RT5 auf der linken Seite noch eine LED leuchtet. In dem Fall solange warten, bis diese erlischt. Beim Ausbau darauf achten, dass ZUERST die Stromversorgung am RT5 (Kombistecker hinten links) getrennt wird. Danach alle anderen Kabel vorsichtig lösen.
2. RT5 am Arbeitsplatz öffnen. *Vorsichtig* das DVD-Laufwerk nach oben anheben und nach hinten stellen. Das Flachbandkabel keinesfalls knicken oder beschädigen.
3. Die Festplatte vorsichtig aus dem Sitz heraushebeln.
4. Die Festplatte vorsichtig vom IDE-Anschlusskabel trennen. Darauf achten, dass weder "Füsschen" der Festplatte, noch die Verbindung des IDE-Kabels zur Platine verletzt/herausgezogen werden/wird.
5. PC oder Laptop unter Linux booten.
6. Ausgebaute Festplatte an den USB to IDE Adapter anschliessen.
7. Am PC/Laptop ein Terminal öffen.
8. Am "Prompt" den Befehl "dmesg" eingeben.
9. USB to IDE Adapter an den PC/Laptop anschliessen.
10. Im Terminal nochmals am "Prompt" den Befehl "dmesg" eingeben. Aufmerksam die letzten Zeilen der Ausgabe am Bildschirm lesen. Bei einem PC/Laptop mit einer einzigen Festplatte (keine weiteren über USB angeschlossenen Festplatten) wäre die Ausgabe der letzten Zeilen:

[ 8547.381542] sd 5:0:0:0: [sdb] Attached SCSI removable disk
[ 8868.167401] usb 4-3: USB disconnect, device number 2
[ 8919.400513] usb 4-3: new SuperSpeed USB device number 3 using xhci_hcd
[ 8919.428384] usb 4-3: New USB device found, idVendor=1f75, idProduct=0611, bcdDevice= 0.06
[ 8919.428395] usb 4-3: New USB device strings: Mfr=4, Product=5, SerialNumber=6
[ 8919.428422] usb 4-3: Product: Ugreen Storage Device
[ 8919.428427] usb 4-3: Manufacturer: Ugreen
[ 8919.428432] usb 4-3: SerialNumber: 000002000c41
[ 8919.437597] usb-storage 4-3:1.0: USB Mass Storage device detected
[ 8919.437744] scsi host5: usb-storage 4-3:1.0
[ 8920.446249] scsi 5:0:0:0: Direct-Access     OTHSBI A KM0405AG C            PQ: 0 ANSI: 7
[ 8920.446660] sd 5:0:0:0: Attached scsi generic sg2 type 0
[ 8920.452823] sd 5:0:0:0: [sdb] 58605120 512-byte logical blocks: (30.0 GB/27.9 GiB)
[ 8920.454219] sd 5:0:0:0: [sdb] Write Protect is off
[ 8920.454223] sd 5:0:0:0: [sdb] Mode Sense: 3b 00 00 00
[ 8920.455611] sd 5:0:0:0: [sdb] No Caching mode page found
[ 8920.455614] sd 5:0:0:0: [sdb] Assuming drive cache: write through
[ 8920.459695]  sdb: sdb1 sdb2 sdb3 sdb4
[ 8920.459937] sd 5:0:0:0: [sdb] Attached SCSI disk

11. Den Informationen ist zu entnehmen, dass die Festplatte unter dem Device [sdb] erkannt wird. Weiter ist zu entnehmen, dass die Platte 30GB hat, und in 4 Partitionen aufgeteilt ist. Nämlich sdb1, sdb2, sdb3 und sdb4. Welche Funktionen hinter diesen Partitionen stecken, kann man hier http://rt4.wikidot.com/start nachlesen. ACHTUNG: hier wird ein RT4 beschrieben. Weitere Informationen auch hier: https://frenchcarforum.co.uk/forum/viewtopic.php?t=57430. Es gibt Unterschiede zwischen den beiden Systemen. Soweit ich in den Binärdaten erkennen kann, ist der wesentlichste Unterschied das Betriebssystem und die Formatierung der Partitionen. Das RT4 läuft mit QNX RTOS 6.3.0 und das RT5 mit VxWorks 5.5.1.
12. Im Terminal den Befehl "mount" eingeben. Es gibt Linux-Systeme die angesteckte (USB-)Festplatten automatisch einhängen. Um eine 1:1 Kopie, besser einen 1:1 Klon, anfertigen zu können, darf die Platte nicht eingebunden sein. Falls der Ausgabe am Terminal nach Eingabe von "mount" zu sehen ist, dass sdb1, sdb2, sdb3 und sdb4 automatisch in das Linux-Live System eingebunden wurden, dann müssen diese zwingend "ausgehängt" werden. Hierzu im Terminal den Befehl "umount /dev/sdb1" eingeben. Weiter mit sdb2, sdb3 und sdb4.
13. Im Terminal nun den Befehl zum Klonen der Festplatte eingeben. Auf dem PC/Laptop wird mindestens 30GB freier Speicherplatz benötigt. Bildschirmschoner und Energiesparmodus deaktivieren. Auf die exakte Schreibweise (ohne Anführungszeichen) achten: "dd if=/dev/sdb of=festplatte.img bs=1M conv=sync status=progress". Erklärungen: /dev/sdb ist die zu klonende Festplatte. festplatte.img ist der Name des Klons und wird in das Verzeichnis geschrieben, in dem das Terminal geöffnet wurde. Geduld bis der Klon erstellt ist.
14. Sofern die Erstellung des Klons ohne Fehler endet (ist erkennbar als letzte Ausgabe des Kopiervorganges), kann die Festplatte vom PC/Laptop abgehängt werden. Wenn beim Klonen Fehler auftreten, die Festplatte jedoch im Fahrzeug ohne (bemerkte) Fehler lief, kann ein "try-and error" Versuch gemacht werden. Der Befehl lautet in diesem Fall: "dd if=/dev/sdb of=festplatte.img bs=1M conv=noerror,sync status=progress".
15. PC/Laptop ausschalten. Die Festplatte vorsichtig vom USB to IDE Adapter entfernen und gut verwaren.
16. Die SanDisk Extreme SDHC UHS-I Speicherkarte 32 GB in den RGBS SD SDHC SDXC zu High Speed Extreme Compact Flash CF Type I UDMA Speicherkartenadapter einschieben. Sicherstellen, dass die Speicherkarte nicht schreibgeschützt ist.
17. Den Speicherkartenadapter in den CF-Card zu IDE Adapter einschieben. ACHTUNG: der CF-Card zu IDE Adapter MUSS auf "SLAVE" gejumpert werden.
18. An den USB to IDE Adapter den CF-Card to IDE Adapter einstecken.
19. PC/Laptop starten. Ein Terminal öffnen.
20. Den USB to IDE Adapter an den PC/Laptop anschliessen. Im Terminal den Befehl "dmesg" eingeben. Sofern nichts am PC/Laptop geändert wurde, sollte das letzte erkannte Device (Festplatte) wieder [sdb] sein.
21. Um die Karte von evtl. Resten oder sonstigen Datenfragmenten zu säubern, rufe ich "gparted" auf. Mit diesem grafischen Programm kann auf der Karte eine neue Partitionstabelle geschrieben werden, sowie eine neue Partition (fat32) angelegt werden. Oben rechts muss das Device [sdb] ausgewählt werden. Dies gilt nur, wenn die eingebundene Karte als [sdb] erkannt wurde. VORSICHT: eine falsche Auswahl an dieser Stelle zertört unwiederbringlich alle Daten der falschen Festplatte. Dieser Schritt dient nur zur Sicherheit, da der Befehl "dd" jede Information auf der Karte überschreiben sollte. Den PC/Laptop neu starten.
22. Falls die neu formatierte Platte automatisch eingebunden wurde, analog zu Schritt (12) die Partition sdb1 mit dem Befehl "umount /dev/sdb1" aushängen.
23. Analog zu Schritt (13): im Terminal in das Verzeichnis verzweigen, in dem der Klon der Festplatte (festplatte.img) gespeichert ist. Bildschirmschoner und Energiesparmodus deaktivieren. Unbedingt sicherstellen, dass die über den USB to IDE Adapter angehängte Karte tatsächlich als [sdb] erkannt wird. Siehe Schritt (10).
24. Aus dem Verzeichnis mit dem Festplatten Klon jetzt im Terminal den Befehl (ohne Anführungszeichen) "dd if=festplatte.img of=/dev/sdb bs=1M conv=sync status=progress" eingeben. WENN DAS FALSCHE DEVICE ANGEGEBEN WIRD, SIND DIE DATEN DIESER PLATTE UNWIEDERBRINGLICH VERLOREN. Warten bis das Image (festplatte.img) auf die Karte geschrieben wurde. Geduld bis der Vorgang (fehlerfrei) beendet ist.
25. PC/Laptop ausschalten.
26. CF-to-IDE Adapter vom USB-to-IDE Adapter vorsichtig abziehen.
27. CF-to-IDE Adapter in das RT5 vorsichtig einbauen. Das Flachbandkabel keineswegs knicken oder quetschen. Es muss frei unter dem DVD-Laufwerk liegen. RT5 wieder verschliessen. (Kann im C6 auch erst im Fahrzeug verschlossen werden.)
28. Fahrzeug öffnen, Türe schliessen, Innenraumbeleuchtung ausschalten, Zündung aus. Gute 10 Minuten warten. In umgekehrter Reihenfolge die rückseitigen Verbindungen an das RT5 wieder anschliessen. Alle Steckverbinder müssen fest sitzen. Zuletzt die Stromversorgung anschliessen.
29. Fahrzeug starten. Etwas Geduld bis sich das Citroen-Logo am Bildschirm zeigt. Geduld (5-10 Minuten je nach Standort und Satelliten-Verfügbarkeit) bis sich das System gefunden hat. Dem RT5 Datum und Uhrzeit neu mitteilen. Es kann notwendig sein, dass man das System neu booten muss. Beim C6 durch langes Drücken der "Dark-Taste".
30. Wenn alles korrekt und störungsfrei läuft, dann kann die Telefonkarte, der Musik USB-Stick und Bluetooth wieder eingesteckt/aktiviert werden.

Ich habe die letzten Wochen verschiedene (Vintage-)CF-, SD-, MicroSD-, SDHC- und SDXC-Karten mit/ohne ECC/Wear-Levelling, unterschiedlichen Kapazitäten und UDMA-Modi, unterschiedliche Hersteller, im Fahrzeug getestet. Es sieht so aus, dass selbst bei Abwärtskompatibiltät der Karten, das Betriebssystem des RT5 nur den Original IDE Befehlssatz verwendet. Karten mit ECC und Wear-Levelling scheiden somit aus. Im Praxistest steigt das RT5 nach kurzer Zeit aus. SSD-Karten sind bereits im Jahr 2021 ausgeschieden. Die Original-Platte von Toshiba zeigt am USB-to-IDE Adapter an einer USB3 Schnittstelle am PC/Laptop mit dem Linux f3- read/write Test in beiden Richtungen konstant ca. 22 MB/s. Die oben beschriebene Kombination zwischen CF-to-IDE und CF-to-SDHC erbringt mit den verwendeten Komponenten dieselbe Geschwindigkeit in beide Richtungen. Das System läuft in meinem C6 fehlerfrei. Eine Aussage über einen fehlerfreien Dauereinsatz kann ich (noch) nicht machen.

Kosten für die (bei Amazon) bestellten Teile:
- USB-to-IDE Adapter: ca. 25 EUR
- Merory Compact Flash CF Karte für IDE-Festplatten, IDE-Festplatten, IDE-Festplatten, 2,5 Zoll (6,35 cm): ca. 11 EUR
- RGBS SD SDHC SDXC zu High Speed Extreme Compact Flash CF Type I UDMA Speicherkartenadapter für 16 / 32 / 64 / 128 GB: ca. 20 EUR
- SanDisk Extreme SDHC UHS-I Speicherkarte 32 GB (V30, 100 MB/s Übertragung, U3, 4K UHD Videos, wasserdicht, stoßfest, temperaturbeständig): ca. 15 EUR

Zeitaufwand: ca. 3 Stunden

Fertigungstoleranzen kann es immer geben. Garantie gibt es keine. Wer online bestellt, kann immer zurück schicken. Das Ganze geht sicher auch unter einem Windows-Betriebssystem - nur nicht mit mir.

Gutes Neues Jahr,
stefan

  • 2 Monate später...
  • Ersteller

Läuft bis heute stabil.

  • 7 Monate später...
  • Ersteller

Update:

Bei dem neueren C6 habe ich die SanDisk Extreme SDHC UHS-I verbaut. Ich sehe zunehmend Schwierigkeiten beim Orten von Satelliten.

Bei meinem älteren C6 ist die CF-Karte verbaut. Dort sind die Satelliten-Ortungen normal. Zwischenzeitlich habe ich bei ebay eine gebrauchte Komputerbay 32GB Professional Compact Flash Speicherkarte CF 600X 90MB/s Hochgeschwindigkeit UDMA 6 RAW gefunden. Das Image der HDD ist bereits auf die CF-Karte geklont, alles läuft im alten C6 normal.

Ich werde die Karte im Frühling 2026 in den neuen C6 einbauen, und berichten.

Interessant wäre(n) die Ursache(n)...

 

 

Eventuell ist ein kleiner Spannungswandler auf der SSD verbaut, offene Bauform, keine Abschirmung. Leider ist es bei den ganzen Schaltnetzteilen so, das die Entstörung thermische Verlusleistung bewirkt. Ebenso ist die Datenübertragung, je steiler die Flanken des Rechtecksignales sind, immer schneller und präziser. Nur gehen dann die resultierenden Oberwellen halt bis in den Bereich, in dem sie den Empfang des GPS stören können.

Mein erster Versuch, Anfang der 90er Jahre meine erste eigene Autoendstufe mit Schaltnetzteil zu bauen, Endstufe selber war/ist eine Minicrescendo von Elektor, ergab bei den ca. 27kHz Schaltfrequenz ca. 8W Verlustleistung bei Nennleistung 300W am Schaltnetzteil und ca. 28W an der Gleichrichtung. Unentstört kann ich dann kein UKW Radio mehr hören.

Sobald ich die entstörte, stieg die Verlustleistung im Schaltteil erheblich an, und heizte dann die ganze Endstufe.

Jens

 

  • 5 Monate später...

Nachdem das Radio in meinem neu angeschafften C6 bereits 16 Jahre alt ist, habe ich mich auch entschlossen die Festplatte zu ersetzen.

Bei dem was gerade verfügbar ist habe ich mich für ein 2,5" IDE Festplattengehäuse für SSD mit M-Key entschieden. Ich habe dieses verwendet: https://www.amazon.de/dp/B07ZM6LCMM?ref=fed_asin_title @admin Eigentlich will ich hier keine Werbung machen, wenn es unpassend ist bitte löschen.

Dazu die kleinste SSD die ich hatte mit 256GB.

Eine Warung vorweg, wer nicht weiß was er tut, kann mit der falschen Eingabe der unten genannten Befehle innerhalb einer Sekunde seine kompletten Daten auf dem Rechner vernichten, oder auch die Daten der Original Festplatte. Die Zeichenfolgen bei z.B. "/dev/sdb" müssen immer an die Situation angepasst werden, wie im ersten Beitrag beschrieben. Ich übernehme hier keine Haftung wegen der Richtigkeit des hier geschriebenen.

Zuerst habe ich es unter Windows mit verschiedener Klonsoftware versucht, was fehl schlug.

Dann, wie oben beschrieben, unter Linux mit dem Besfehl "sudo dd if=/dev/sdb of=/dateipfad/festplatte.img bs=1M conv=sync status=progress"

Damit wird das Image zurest auf der Festplatte des Rechners gespeichert und muss dann aus der Datei mit dem Befehl "sudo dd of=/dev/sdc if=/dateipfad/festplatte.img bs=1M conv=sync status=progress" auf die Zielplatte geschrieben werden. Was auch nicht funktionierte.

Dann habe ich die Platten direkt kopiert mit dem Befehl "sudo dd if=/dev/sdc of=/dev/sdh status=progress". Damit läuft es jetzt.

Der Befehl "sudo" den ich vor "dd" gestellt habe, ermöglicht die Festplatte als root (ist bei Linux der Administrator) zu klonen. Die Zeichenfolge "if" bedeutet Inputfile also Quelle und "of" Outputfile = Ziel.

large.IMG_0980.jpeg.4612a2cbddec40573c8c

Auslesen der Originalplatte mit einem 2,5" IDE / USB Adapter

large.IMG_0981.jpeg.4cb32f3d6ad84e89c60d

Direktes schreiben auf die neue SSD

large.IMG_0982.jpeg.22e7c0900380b709e227

Das Innenleben des Gehäuses mit dem Steckplatz der SSD. Weiter Vorteil ist, dass die Master/Slave Jumper identisch mit denen der Originalplatte sind.

large.IMG_0984.jpeg.6ba62cc7cbad32e9fd72

Der Adapter mit der geklonten SSD im RT5 eingebaut. Natürlich sind von den 256GB jetzt 226GB ungenutzt.

Auf jeden Fall freu ich mich, dass mein RT5 jetzt etwas schneller ist und ich mit der Originalfestplatte die Sicherheit habe, wenn die SSD kaputt geht auf die Originalplatte zurückgreifen zu können.

Noch ein Tipp zum Linux System.

Wer keinen Rechner mit Linux zur verfügung hat, braucht sich nur einen Installations USB Stick von z.B. Linux Mint erstellen. Damit lässt sich dann jeder Rechner mit Linux booten, ohne vorher ein Linux installeren zu müssen und hat dann ein normales Linux über den USB-Stick am laufen, womit sich das hier beschriebene einfach ausführen lässt.

Bearbeitet ( von Ofi)

Diese Kopieraktionen löse ich mit eine recht alten Clonzilla Version, bootbar über CD oder USB. Da wird man dann etwas durchs Kopiermenü geführt.

Jens

Das wäre für mich auch noch ein Kandidat gewesen.

  • 1 Monat später...
  • Ersteller
Zeit: 25.4.2026 um 13:44, Ofi schrieb:

Der Adapter mit der geklonten SSD im RT5 eingebaut. Natürlich sind von den 256GB jetzt 226GB ungenutzt.

Interessant. 256GB SK Hynix SC308 SSD HFS256G39TND-N210A 22x80mm Solid State Drive. Noch keine Aussetzer am RT5? Ich hatte mal eine Transcend 2,5" PATA SSD direkt eingebaut. Die hat nach ca. 3 Monaten den Dienst quittiert. Ohne das Cablecc NGFF B/M-Key SSD auf 2,5 Zoll IDE 44-poliges Festplattengehäuse... Klar.

Nun, 3 Monate sind es noch nicht. Aber bisher gibt es keinerlei Probleme.

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