15. Januar 20251 J. Hallo zusammen, habe gestern zusammen mit meinem Lackierer mal in seinem Mischsystem nach AC543 (Vert Tamarin) gesucht. Den Lack kennt das System, bietet aber keine Mischformel an. Verwendet werden Standox oder Lesonal. Vorschlag des Lackierers: Ein lackiertes Bauteil scannen und den Lack entsprechend anmischen. Zum Glück habe ich noch die Bugschürze mit gut erhaltenen Lackpartien. Es gibt zwar (Online-) Anbieter anderer Lacksysteme, bei denen der gesuchte Basislack verkauft wird, auf deren Verwendung wird sich der Lackierer (aus gutem Grund?) aber wahrscheinlich nicht einlassen. Hat jemand mit der Thematik andere Erfahrungen? Viele Grüße Henning
15. Januar 20251 J. Wird nicht sowieso standardmässig ein Bauteil gescannt? Sonst passt doch das sowieso nie zum gealterten Lack der vorhandenen Teile. Dein Anwendungsfall (100% Neulackierung der entkernten Karosserie) ist zwar vergleichbar mit der Lackierung im Werk, aber es spricht ja trotzdem nichts dagegen, ein bauteil zu scannen.
15. Januar 20251 J. vor 17 Minuten schrieb fgee: aber es spricht ja trotzdem nichts dagegen, ein bauteil zu scannen. Naja, oft sind Lacke ausgeblichen und nicht mehr so schön wie im Original. Da wäre es bei einer Neulackierung schon schön, den originalen Farbton in originaler Mischung zu bekommen...
15. Januar 20251 J. Ich habe heute den Hinweis auf BASF Münster bekommen bei einem ähnlichen Thema. Dort soll es angeblich zu allen möglichen, auch seltenen Fabrikaten originale Lackmuster geben, die durch entsprechende Lagerung im Farbton unverändert dem original entsprechen. Keine Ahnung, ob du da weiter kommst, aber vielleicht ist es einen Versuch wert.
15. Januar 20251 J. Ersteller vor 2 Stunden schrieb Kugelblitz: Naja, oft sind Lacke ausgeblichen und nicht mehr so schön wie im Original. Da wäre es bei einer Neulackierung schon schön, den originalen Farbton in originaler Mischung zu bekommen... Das Musterteil, das ich habe, war in seiner Einbaulage ja Richtung Boden orientiert. Ausgeblichen ist da eher nichts.
15. Januar 20251 J. Ersteller vor 31 Minuten schrieb Sergej Gleithmann: Ich habe heute den Hinweis auf BASF Münster bekommen bei einem ähnlichen Thema. Dort soll es angeblich zu allen möglichen, auch seltenen Fabrikaten originale Lackmuster geben, die durch entsprechende Lagerung im Farbton unverändert dem original entsprechen. Keine Ahnung, ob du da weiter kommst, aber vielleicht ist es einen Versuch wert. Interessant… Ich komme darauf zurück, falls die anderen Wege nichts Gutes ergeben.
15. Januar 20251 J. Ersteller Gerade eben schrieb fgee: Motorhauben-Innenseite oder Tür-Innenseite kämen auch noch infrage. Generell ja, aber erstens sind die schon bearbeitet, und zweitens ist der Lackauftrag auf den Innenseiten beim CX eher dürftig und an vielen Stellen nicht repräsentativ. Zudem braucht man zum Scannen eine relativ homogene Fläche in einer bestimmten Größe.
17. Januar 20251 J. Bei Glasurit gibt es doch zwei Lackreihen mit unterschiedlich vielen Basisfarben. In dem Foto sehe ich überhaupt keine Lackreihe, ist das deshalb, weil es gar nix passendes gibt? Muß mal meinen Nachbarn fragen. Oder frag mal Mo Cojo im Daihatsuforum. https://www.daihatsu-forum.de/vbulletin/index.php der ist auch ein kreativer Lackierer. Jens
18. Januar 20251 J. Henning, ist Glasurit Reihe 55, die lösemittelhaltige Reihe. Gibt es zwei Farbvarianten, Standard und dunkler. Mischformel wird dann angegeben, muß der Lackierer bei Glasurit bestellen und die Verabeitung anmelden. Geht ohne Probleme, da Oldtimer. Bei deinem Lackierer ist vermutlich die Wasserbasisreihe 22 und 90 voreingestellt, dann bekommt man die Lösemittelhaltigen nicht angezeigt. Jens
18. Januar 20251 J. Vermute mal bei Glasurit ne falsche Nummer, aber der Name passt im Vergleich zu Standox.
18. Januar 20251 J. vor 19 Minuten schrieb ACCM Uli Wittrin: Vermute mal bei Glasurit ne falsche Nummer, aber der Name passt im Vergleich zu Standox. Uli, das ist ja super, was du da an Unterlagen hast. Sorry, wenn ich hier reinplatze, aber würdest du mir das für Beige Opale evtl. mal raussuchen? Das wäre toll. Danke!
18. Januar 20251 J. Die Nummer passt schon, wenn du nur die Wasserbasislacke freigibst in den Einstellungen, gibt es halt kein Mischergebnis, weil es keine Formel dazu gibt. Wie in dem Foto von Henning, zeigt dann das System an, das es nichts findet, wenn du auf die angezeigte Farbe klickst. Aktivierst du die Reihe 55, bekommst du die Formel, die mit den lösemittelhaltigen Lacken von Glasurit ausmischbar ist. Die Farbe wurde von 1980-1982 verwendet. Jens
18. Januar 20251 J. vor 36 Minuten schrieb ACCM Uli Wittrin: Vermute mal bei Glasurit ne falsche Nummer, aber der Name passt im Vergleich zu Standox. Vert Tamaris (AC540) und Vert Tamarin (AC543) sind zwei verschiedene Farben. Ähnlich, und aus direkt aufeinanderfolgenden Jahrgängen, aber nicht gleich.
18. Januar 20251 J. vor 1 Stunde schrieb merterhenz: Vert Tamaris (AC540) und Vert Tamarin (AC543) sind zwei verschiedene Farben. Ähnlich, und aus direkt aufeinanderfolgenden Jahrgängen, aber nicht gleich. In den Unterlagen sind die Namen komischerweise gleich, das die Farbtöne in den Baujahren changieren ist auch bekannt...
18. Januar 20251 J. vor 2 Stunden schrieb Sergej Gleithmann: Uli, das ist ja super, was du da an Unterlagen hast. Sorry, wenn ich hier reinplatze, aber würdest du mir das für Beige Opale evtl. mal raussuchen? Das wäre toll. Danke!
18. Januar 20251 J. Bitteschön, die Lackmuster stammen noch aus meiner Meisterschulzeit in Münster. Aber nur Glasurit hat die Formeln dabei. Die Listen reichen von 1958 -1982, Vollständigkeit kann ich nicht garantieren.
18. Januar 20251 J. Glasurit bietet die Mischformel für heller und dunkler im Internet an. Es wurde schon darauf hingewiesen, daß es sich hier um einen lösungsmittelbasierten Lack handelt. Gernot
18. Januar 20251 J. vor 17 Minuten schrieb Gernot: Es wurde schon darauf hingewiesen, daß es sich hier um einen lösungsmittelbasierten Lack handelt. Was für die Lackierung eines Oldtimers zulässig ist.
18. Januar 20251 J. vor 46 Minuten schrieb ACCM Uli Wittrin: In den Unterlagen sind die Namen komischerweise gleich, das die Farbtöne in den Baujahren changieren ist auch bekannt... Hm, entweder ist ein Fehler in den Unterlagen, oder die verschiedenen Seiten schreiben falsch voneinander ab - meine Lieblingsquellen für CX-Farben behaupten beide, dass es zwei verschiedene Farben mit verschiedenen Farbtönen sind: https://www.citroen-forum.nl/forums/viewthread/231394/#1991452 https://www.l-agencecx.org/index.php/tout-sur-la-citroen-cx/109-nuancier Dass die Farbtöne changieren, kommt dann noch zur allgemeinen Verwirrung dazu.
9. Februar 20251 J. Am 15.1.2025 um 13:12 schrieb M. Ferchaud: Hallo zusammen, habe gestern zusammen mit meinem Lackierer mal in seinem Mischsystem nach AC543 (Vert Tamarin) gesucht. Den Lack kennt das System, bietet aber keine Mischformel an. Verwendet werden Standox oder Lesonal. Vorschlag des Lackierers: Ein lackiertes Bauteil scannen und den Lack entsprechend anmischen. Zum Glück habe ich noch die Bugschürze mit gut erhaltenen Lackpartien. Es gibt zwar (Online-) Anbieter anderer Lacksysteme, bei denen der gesuchte Basislack verkauft wird, auf deren Verwendung wird sich der Lackierer (aus gutem Grund?) aber wahrscheinlich nicht einlassen. Hat jemand mit der Thematik andere Erfahrungen? Viele Grüße Henning Wo soll die Mischformel auch herkommen? Wenn ein Reparaturlackhersteller ein neues Mischlacksystem auf den Markt bringt, wird im Vorfeld und nach Markteintritt wie wild von zig Leuten rezeptiert. Das ist viel viel Arbeit. Da geht es schon mal um 10- bis 20.000 Farbtöne. Zuerst werden die "Renner" rezeptiert, dann der übrige Markt. Ein guter oder normaler Lackierer kann nach Farbmuster (was du ja hast) und mit seinem Musterbuch (was die eigentlich auch haben) und viel Sachverstand und Gefühl die richtige Farbe anmischen. Immer in Bezug auf die bei ihm im Mischregal eingestellten Mischfarben (Hersteller und System, oder besser Lackreihe genannt). Dann werden Muster gespritzt, korrigiert und so weiter. Vor knapp 30 Jahren kamen die Farbspektrometer heraus. Heute hat so ziemlich jeder Lackierbetrieb so ein Gerät, natürlich wieder von seinem Lacklieferanten, damit ermittelt er die L*a*b-Werte, die das Gerät mit einer Datenbank vergleicht. Heraus kommt eine mehr oder weniger gute Annäherung an das Original. Im Jargon heißt das oftmals "abblitzen". In deinem Fall wird es ein Ergebnis liefern, was nachgebessert werden muss. Üblich sind heute 2-Schicht-Systeme, also erst kommt die farbgebende Schicht und dann ein Klarlack. Gruß Ingo
9. Februar 20251 J. Henniung kann auch direkt bei Glasurit anfragen bzw. seine Lackierei, die schauen dann nach, ob sie eine Mischformel aus den aktuellen Reihe zusammenbekommen oder nicht. Jens
9. Februar 20251 J. vor 6 Minuten schrieb Jensg: Henniung kann auch direkt bei Glasurit anfragen bzw. seine Lackierei, die schauen dann nach, ob sie eine Mischformel aus den aktuellen Reihe zusammenbekommen oder nicht. Jens Und dann? Hennings Lackierer müsste dann das entsprechende Mischlackregal von Glasurit haben. Wenn Hennings Lackierer nicht weiter kommt ist, kann er das vorhandene Farbmuster zu seinem Lacklieferanten schicken, der dann die benötigte Lackmenge ausmischt und zuschickt. Aber seid euch sicher: der Lacker weiß das alles schon. Gruß Ingo
9. Februar 20251 J. Hat Glasurit, wie das Foto hergibt. Lackmuster könnte schwieriger werden, Tankdeckel ist schon grundiert. Und Reihe 55 will der Lackierer ja nicht verarbeiten. Wir werden es mitbekommen , was ausgewählt und lackiert wurde/wird. Jens
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