7. Februar 20251 J. Hallo zusammen, die Bremse meines Pluriel - ich möchte es mal vorsichtig umschreiben - reagiert im Vergleich zu allen von mir vorher gefahrenen PKW sehr sensibel. Der bis zum Druckpunkt erforderliche Pedalweg ist minimal und erfordert eine ganz besondere "Fußsensibilität". Noch dosierbar, aber schon etwas grenzwertig. Ist das bloß eine Frage der Gewöhnung? Wie ist es bei euch? Viele Grüße Tom
7. Februar 20251 J. Hm, es kann sein, das deine Bremszangen vorne klemmen und nicht mehr richtig freigängig sind. Und ebenso hinten, entweder Zange oder Radzylinder. Dann gibt es kaum Leerweg. Merkbar ist das recht einfach: Auto steht eben, Bremse mal kurz kräftig drücken, aussteigen, schieben. Geht das leicht, dann ist deine Bremse eben so, wenn nicht, dann nachschauen (lassen). Einfachste Möglichkeit: aufbocken, und am Rad drehen. Muß mit wenig Widerstand gehen. Ebenso darf die Bremse nicht heiß sein, wenn man nicht gebremst hat. Jens
7. Februar 20251 J. Mein Pluriel (1.6 Exclusive, 2006) hatte eine ganz normale Bremswirkung. Ich würde hier einen Fehler im Bremskraftverstärker suchen. Verölte, klebende Ventile können daran Schuld sein, daß das Einströmen von Luft am Bremspedal nicht richtig unterbrochen wird und dann bremst es zu stark. Probiere das auf einem Bremsenprüfstand - nicht auf der Straße - aus. Bremsdosierung mit laufendem Motor und Bremsdosierung mit stehenden Motor nach dreimaligem Bremsen d.h. ohne Unterstützung. Ein Blick auf Ölspuren im Unterdruckschlauch zum Bremskraftverstärker (zu hoher Ölstand ?) wäre auch eine Idee. Öl im Bremskraftverstärker kann auch die Membran zersetzen und dann bleibt die Servounterstützung aus. Gernot
7. Februar 20251 J. Ersteller Schieben lässt sich der Wagen bei gelöster Handbremse und kurz vorher getretenem Pedal ohne Probleme. Es sind auch weitere Symptome, wie z.B. Reibunsgeräusche oder der Geruch überstrapazierter Bremsbeläge nach längerer Belastung nicht wahrnehmbar. Die Bremssättel und Radbremszylinder sollten also frei sein. Meine Vermutung geht daher auch eher in Richtung Bremskraftverstärker. Könnte ich den zu Diagnosezwecken kurzzeitig abklemmen und die Bremswirkung allein dem Hauptbremszylinder überlassen? Wie bei einem Oldie ohne Verstärker Den Test würde ich dann auf selbstverständlich auf dem vorhandenen Hof durchführen, nicht auf der Straße!
7. Februar 20251 J. Ohne Bremskraftverstärker, also Schlauch abziehen und verschließen, sonst zieht der Motor Falschluft, mußt du bei Scheibenbremsen aber ganz schön drauftreten. Also Achtung, im Gegensatz zu Trommelbremsen gibt es bei Scheibenbremsen keine verstärkende Wirkung durch den auflaufenden Backen. Sensible Bremse kann beim Bremskraftverstärker heißen, zuviel Unterdruck, oder auch einfach sehr bissige Scheibe/Belagpaarung. Hatten wir beim Daihatsu Sirion mit Originalteilen. Antippen, beißt zu. Andere Scheiben mit Belägen, weniger bissig. Jens
10. Februar 20251 J. Wird der Plü denn regelmäßig gefahren oder nur ab und zu just for fun. Wenn sich Flugrost auf den Scheiben nieder läßt, dann beißen die Bremsen auch ganz gut.
13. Februar 20251 J. Moin, also ein kurzer Test ohne ihn (Schlauch abziehen & verschließen) kann Klarheit bringen, aber sei vorsichtig, da du dann viel mehr Pedaldruck brauchst. Liebe Grüße, Mario
20. März 20251 J. Ersteller Problem behoben! Es war schlicht zu viel Bremsflüssigkeit im dafür vorgesehenen Behälter. Weit über "max."! Mit einer Einwegspritze und einem Schlauch habe ich die überflüssige Bremsflüssigkeit abgesaugt und den Füllstand angepasst. Effekt: Die Bremse spricht jetzt angenehm sensibel an. Tom
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