13. Februar 20251 J. Liebe Freunde des Doppelwinkels, seit gestern bin ich frischgebackener Besitzer eines C5, Bj 2016, Limousine in Bourasque Blau und es drängt mich, meine allerersten Eindrücke von einer 300 km Heimfahrt aus Thüringen zum Besten zu geben. Um es gleich vorweg zu sagen: So ein Auto habe ich noch nicht erlebt. Ich war nach drei Stunden Fahrt regelrecht bekümmert, dass die FAhrt vorbei war. Autobahn und Landstraße gleichermaßen waren ein Hochgenuss zu befahren. Der 150 PS Diesel hat - kein Wunder bei 370 NM - eine so souveräne und seidige Kraftentfaltung, dass es eine Wucht ist. Das Auto kann schnell und wirkt auch bei 180 stabil und sicher (ganz ausfahren wollte ich ihn mit den Winterreifen noch nicht), doch es kommt einem fast wie ein unnützes Muskelspiel vor, das man gar nicht nötig hat. Lieber den Klassiksender rein und über die STraße hydractive schweben wie Gott in Frankreich. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich etliche BMW 5er, Audi, VW, etc. in meinem Leben gefahren bin, dies also nicht mein erstes Auto der gehobenen Mittelklasse ist. Aber zum ersten Mal bin ich so richtig verknallt in ein Auto, dass auch äußerlich einfach zum Niederknien schön ist und dass, nebenbei, in meiner Kleinstadt definitiv als Limousine auch das einzige seiner Art ist. Es ist mir vollkommen unverständlich, wieso sich dieses Auto nicht besser verkauft hat und es tut mir herzlich leid, dass Citroen - in meiner Wahrnehmung - inzwischen seinen Markenkern so ziemlich wegrationalisiert bekommen hat und solche Autos wohl fürs erste nicht mehr bauen darf/kann/will. Die vielfach in Autotests so gerügte Bedienung mit den angeblich viel zu vielen Knöpfen, fand ich höchst intuitiv und hatte nach 2 Stunden eigentlich alles raus, was ich wissen wollte. Genial der Knopf zum Abstellen aller unwesentlichen Funktionen für Nachtfahrten, die nur noch die Geschwindigkeitsanzeige anlassen! So etwas trauen sich deutsche Autobauer nicht oder es fehlt ihnen einfach an Phantasie. Dieses Auto ist wirklich für den Fahrer und die Insassen gemacht und gedacht. Auch die in höchsten Tönen verschriene Kaffeebecherlösung in der Armlehne fand ich jetzt nicht so unmöglich, wie immer wieder von Testern behauptet. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich noch beweglich genug bin, um auch mit dem rechten Arm in die Armlehne hinunterzureichen. Natürlich ist nichts auf dieser Welt vollkommen: der Mitteltunnel wurde ganz außergewöhnlich warm, wenn ich die Heizung anstellte, was nach Aussage eines Mechanikers wohl von den nach hinten laufenden Heizungsrohren herrührt. Aber gut, wenn das der Preis für soviel Fahrgenuss ist, will ich ihn gerne zahlen. Alles in allem möchte ich Interessierten einfach Mut machen, dieses außergewöhnliche Auto einmal probezufahren und zu schauen, was passiert, wenn man ausgetretene automobile Pfade einmal zugunsten des Individiuellen verlässt! Ich jedenfalls hoffe auf viele viele Jahre und Kilometer mit diesem für mich perfekt schönen, eleganten, selbstredend komfortablen und souverän-kraftvollen Erzeugnis französischer Design- und Ingenieurskunst.
13. Februar 20251 J. Dem schließe ich mich vollends an. Viel Spaß damit. Und auch wenn es mal schwierig wird mit Defekten oder Ersatzteilen. Es gibt immer eine Lösung😉
15. Februar 20251 J. Lass Dir diese Freude in Zukunft nicht nehmen - die größte Gefahr hierzu lauert von der indiskutablen Stellantis-Ersatzteilpolitik. Bearbeitet (15. Februar 20251 J. von essi)
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