26. Februar 20251 J. Hallo, ich bräuchte mal eure Hilfe.. Ich habe mit meinem PUG 306 2.016V (RFV) einen deutlich zu hohen Verbrauch, und keine Idee mehr woher das kommen kann.. Erst mal etwas zu der Vorgeschichte.. Das Auto hat von mir eine Gasanlage verpasst bekommen (was den einzigen "nicht originalen" Eingriff darstellt..), lief damit aber tadellos und süppelte sich bummelige 8Literchen durch. Dann habe ich das Auto quasi restauriert, was eine Standzeit von ca. 2Jahren bedeutete. Danach hatte ich erstmal einen Verbrauch von rund 13 Litern der auch keine Anzeichen machte, sich zu verringern (MSG muss ja erst mal wieder etwas lernen..). Ich habe jetzt die Lambdasonde, den Saugdrucksensor, alle drei Thermofühler und den Benzindruckregler gegen Neuteile ersetzt. Die Zündkerzen sind ebenfalls neu. Ein ansteuern der Ventile aus dem PeugeotPlanet (Lexia) heraus ergab zudem eine wohl schwaches Tankentlüftungsventil (habe ich gegen ein gutes Gebrauchtteil ersetzt..). Jetzt ist der Verbrauch zwar auf ca. 10Liter gefallen, aber immer noch nicht bei 8.. Wo könnte ich noch was falsch sein? Die Auslesedaten sind für mein Verständnis (ich hatte auch jemanden wirklich Kundigen mal drauf schauen lassen, der das ebenfalls so sah..) unauffällig. Die Motorsteuerung (Bosch MP5.2) gibt die werte allerdings recht langsam aus. Ein Vergleich mit der MP7.x die ich mal ausgelesen hatte, um eine Referenz zu haben (Wo soll sich der Saugdruck so bewegen..) ergab, das diese doch deutlich munterer die Werte ausgibt als die MP5.2. Eine Abgasmessung hat auch Traumwerte (C0 bei 0,9 und Lambda bei 1,009) ergeben, hat aber einen Moment gedauert bis er sich da eingependelt hatte.. Können die Verbauten neuen Sensoren falsche werte geben? Wo müssten die liegen? Könnte der Klopfsensor hier Auswirkungen haben (ist der alte, und der Motor wurde neu lackiert..)? Labdasonde ist von Magneti.. Eine andere probieren? Saugrohrtemperaturfühler habe ich noch zwei (gebrauchte) da liegen.. Mit dem Multimeter gemessen reagiert das Ding auf Temperaturschwankungen, und zeigt laut PP auch nichts komisches an.. Die Spur wird noch minimal verstellt sein, aber ob das einen Mehrverbrauch von 2Litern ausmacht..? Beim beschleunigen habe ich sporadisch den Eindruck, das er sich etwas verschluckt, und er startet manchmal nicht auf der ersten Umdrehung. Als nächstes will ich die Einspritzdüsen in ein Ultraschallbad werfen, und sehen ob sich dadurch etwas verändert.. Was meint ihr? Gruß Matthias
26. Februar 20251 J. Ersteller Ja hat er. Den Zahnriemen hatte ich neu gemacht, und dabei die Nockenwellenräder wie vorgesehen abgesteckt. Also Nockenwellen festgesteckt, Zentralschraube gelöst, Zahnriemen gespannt, Zentralschraube fest und gut ist.. Kann sich da etwas gesetzt haben? Ich kann die Deckel ja mal abnehmen, und das kontrollieren..
27. Februar 20251 J. Wenn Du es richtig gemacht hast, verändert sich nix und dann stimmen die Steuerzeiten.
27. Februar 20251 J. Am 26.2.2025 um 09:58 schrieb minilinde: was eine Standzeit von ca. 2Jahren bedeutete. RFV heißt 2,0 Liter 132 PS? So eine lange Standzeit tut keinem Motor gut vermute ich, der Sprit altert, vor allem wenn da E 10 oder E 5 drinne ist/war. Daher kann ich mir vorstellen das die Einspritzdüsen evtl. verklebt sind oder nicht richtig funzen. Sollte aber eigentlich am Abgas messbar sein. Ansonsten ein grundsolider Motor der gerne was haben möchte, bei meinem 406 komme ich nur auf Langstrecke über Land unter 10 Liter. Allerdings ist der auch etwas schwerer als der 306.
27. Februar 20251 J. Am 26.2.2025 um 10:03 schrieb Kroack: Hat er verstellbare Nockenwellenräder ? Sprich Steuerzeiten ? vor 15 Stunden schrieb minilinde: Ja hat er. Den Zahnriemen hatte ich neu gemacht, und dabei die Nockenwellenräder wie vorgesehen abgesteckt. Also Nockenwellen festgesteckt, Zentralschraube gelöst, Zahnriemen gespannt, Zentralschraube fest und gut ist.. Kann sich da etwas gesetzt haben? Ich kann die Deckel ja mal abnehmen, und das kontrollieren.. vor 6 Stunden schrieb Kroack: Wenn Du es richtig gemacht hast, verändert sich nix und dann stimmen die Steuerzeiten. Bin mir nicht ganz sicher, ob ihr nicht aneinander vorbei redet: die Langlöcher in den NW-Rädern sind keine (aktive) NW-Verstellung - die hat der RFV mit 97 kW/132 PS eigentlich nicht, die kam doch erst mit dem EW10, oder?! 🤔
27. Februar 20251 J. Die Langlöcher dienen zur korrekten Einstellung der Steuerzeiten nach Zahnriemenwechsel, soweit ich weiß. Jens
27. Februar 20251 J. Doch das meinte ich schon...mit dem Riemeneinstellung die Antwort bezog sich daoch auch darauf ...
27. Februar 20251 J. vor 18 Stunden schrieb minilinde: Nockenwellen festgesteckt, Zentralschraube gelöst, Zahnriemen gespannt, Zentralschraube fest und gut ist Da fehlt die Kontrolle der Steuerzeiten nach dem Durchdrehen des Motors...
27. Februar 20251 J. Am 26.2.2025 um 09:58 schrieb minilinde: Traumwerte (C0 bei 0,9 und Lambda bei 1,009) CO 0,9 ist alles andere als ein Traumwert. Kann es sein, daß der Lambdawert durch eine Undichtigkeit der Abgasanlage verfälscht wird? Weil der nicht zum CO paßt - es sei denn, der Kat ist am Ende.
27. Februar 20251 J. Oder der Motor zieht Falschluft zwischen Kopf und Abgaskrümmer oder zwischen Hosenrohr und KAT.
7. März 20251 J. Ersteller So, sorry für die späte Reaktion.. Am 27.2.2025 um 17:26 schrieb TorstenX1: Kann es sein, daß der Lambdawert durch eine Undichtigkeit der Abgasanlage verfälscht wird? Weil der nicht zum CO paßt - es sei denn, der Kat ist am Ende. Tatsächlich ist da ein Nachbaukat drunter (schon vom Vorbesitzer..), der natürlich angeschlagen sein könnte. Das dürfte aber eher eine Folge und keine Ursache der Problematik sein. Am 27.2.2025 um 21:53 schrieb GuenniTCT: Oder der Motor zieht Falschluft zwischen Kopf und Abgaskrümmer oder zwischen Hosenrohr und KAT. Das ist tatsächlich möglich. Ich hatte den Hosenrohr- Dichtring gegen ein Neuteil getauscht. Dieser war minimal zu groß, wodurch er sich bei Bewegung vom Motor mit Quitschgeräuschen bemerkbar gemacht hat. Ich habe jetzt den alten (der war eigentlich einwandfrei.. dachte nur, weil man grade so schön dran kommt und alles neu war.. -->Blöd!) wieder montiert, der spielfrei sitzt. Nebenluft schließe ich hier zwar nicht gänzlich aus, aber viel wird es auf keinen fall sein. Wie teste ich das am besten? Bei laufendem Motor mit der Ausblaspistole auf alle entsprechenden Stellen blasen, und den Lambdawert beobachten? Am 27.2.2025 um 17:19 schrieb TorstenX1: Da fehlt die Kontrolle der Steuerzeiten nach dem Durchdrehen des Motors... Das, und ein Ultraschallbad der Einspritzdüsen werde ich als nächstes machen.
30. April 20251 J. Ersteller So, bei mir geht alles leider erheblich langsamer voran, als mir selbst lieb ist.. Düsen reinigen hat nichts gebracht.. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass da tatsächlich eine nicht ganz dicht ist (sporadisch schlechtes Startverhalten). Ich hab die noch mal gegen gebrauchte aus einem bekannten Motor (Xanti von meiner Mutter.. Der liegt hier leider auch noch in Teilen rum.) getauscht. Damit hat sich das Startverhalten auf jeden Fall verbessert, aber an dem Verbrauch hat sich nichts getan. Die Steuerzeiten habe ich auch noch mal abgesteckt. Die waren tatsächlich minimal aus dem Lot.. Jetzt sind die auf jeden Fall da, wo sie sein sollten. Leider auch ohne Erfolg. Ich hatte bei der Motor- "Aufhübschung" eine neue Riemenscheibe von Febi verbaut. Ist hier schon mal etwas bekannt geworden, dass das Absteckloch nicht passig war? Wäre für mich die letzte Möglichkeit, dass etwas mit den Steuerzeiten nicht passen sollte.. Zwischenzeitlich habe ich auch den Drehzahlsensor gegen den Gebrauchten von dem Xanti getauscht (bevor ich da auch einen neuen kaufe..). Ich hatte den Eindruck das die Kiste minimal unrund läuft.. Ist damit jedenfalls besser (kann aber auch sein, dass ich langsam paranoid werde..). Der Verbrauch ist leider immer noch beharrlich bei rund 10 Litern.. Jetzt kann ich natürlich anfangen die Gebrauchten Teile gegen neue zu Tauschen, oder den Neuen zu misstrauen, aber so richtig sinnig ist das alles nicht.. Hat noch jemand eine Idee?
30. April 20251 J. Hallo, vor 18 Minuten schrieb minilinde: Jetzt kann ich natürlich anfangen die Gebrauchten Teile gegen neue zu Tauschen, oder den Neuen zu misstrauen, aber so richtig sinnig ist das alles nicht.. Du könntest auf Verdacht die beiden relevanten Temperatursensoren tauschen, also den grünen für das Kühlmittel und den an der Drosselklappe. Und mit Qualm nach Falschluft gucken. Grüße Andreas
1. Oktober 20251. Okt Ersteller Kleines Update zu dem Patienten.. Der Motor steht mittlerweile mit durchgeschossener Kopfdichtung in der Werkstatt und in dem PUG werkelt seit dem Wochenende übergangsweise der Motor aus einem Xantia.. Was mir bei dem Umbau aufgefallen ist: die Flügel der Wasserpumpe reichen bei dem PUG Motor nicht ganz an das Spiralgehäuse heran, ganz im Gegensatz zu denen im Xantia. Ob sich die Pumpe einfach zerlegt hatte, oder ob es hier auch zwei unterschiedliche gibt (wie für den ES9..) bleibt noch zu klären. Verbaut hatte ich sie jedenfalls selber, und verkauft wurde sie mir auch für diesen Motor passend.. Bei dem Umbau wurden, bis auf die relevanten drei Temp. Sensoren alle Sensoren von dem PUG Motor übernommen (die Stecker vom PUG sind zum XM kompatibel.. aber nicht zum Xantia.. 🤐). Es bleibt also abzuwarten, ob der Klumpatsch jetzt besser läuft.
27. Februar27. Feb Ersteller Noch ein kleines Update.. Die Fuhre läuft mit dem anderen Motor wie ne eins.. hatte allerdings wohl ein paar unentdeckte Problemchen mehr als ich dachte.. Zuerst.. Der Tank ist im Bereich der Entlüftung (kommt man natürlich nur nach dem Ausbau dran..) undicht. Da kann der Motor nichts für (ich schon.. 🙄). Der Motor war da schon ein anderer Kandidat. Ich habe den ja mit einem Kopfdichtungsschaden ausgebaut. Nach dem zerlegen zeigte sich, dass da der Vorbesitzer wohl reichlich Mist gebaut hatte. Der Kopf war übergeplaht, ohne dass die Ventile ausgebaut wurden. Da die Ventile bei dem Motor genau mit der Dichtfläche abschließen, wurde dabei von diesen immer eine kleine Fase abgenommen. So weit so schlecht.. Leider hat die Fräsmaschine den Übergang zwischen weichem Aluminium des Kopfes und Chromstahl der Ventile mit schönen Rattermarken in der gesamten Dichtfläche quittiert. Das konnte also nicht mehr dauerhaft dicht werden. Im Zylinder 3 hat es dementsprechend auch schöne rötliche Verfärbungen der Zylinderwand gegeben, die wohl von einem länger anhaltenden Wassereintritt herrühren. Fazit soweit.. Der Xantia Motor (ein munteres Kerlchen mit auch schon guten 400t Kilometerchen) darf in dem 306 bleiben.. Und der Xantia bekommt einen Motor aus einem anderen Xantia der aus einem XM ausgebaut wurde 🤪.. Das ist aber eine andere Geschichte..
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