7. März 20251 J. Puh… ich habe ja schon einiges über die mangelnde Qualität von Nachbauten gelesen. Trotzdem bin ich beim Traction einfach noch Neuling. Ist diese beliebige Formgebung der Zylinderausschnitte normal? Einen kleinen Datscher hat die gelieferte Dichtung im Bereich der Zentrierhülse ebenfalls bekommen. Oder anders: gibt es bessere Alternativen und welche genau (Bezugsquelle)?
7. März 20251 J. Hallo Boris, ja, so sehen die ZKD,s heute im Allgemeinen aus. Ich kenne keine bessere Bezugsquelle, habe eine solche Dichtung aber verbaut und bisher funktioniert es. Allerdings empfiehlt es sich, die Dichtung mehrfach nach zu ziehen. Nicht nur in zwei Stufen bei der Montage sondern auch nach dem warmlaufen lassen und später nach einigen Fahrzyklen mit Aufwärmen und Abkühlen noch einmal. Diese Dichtungen geben im Betrieb nochmal etwas nach. Nach dem Nachziehen Ventile neu einstellen nicht vergessen. Qualitativ besseres Material hab ich schon mal bei Falklehmann-shop.com bekommen. Kann Dir aber nicht sagen, ob das ein Zufall war. Wenn Du noch NOS - Material bekommen kannst ….? Vermute aber, dass es das für ZKD‘s nicht mehr gibt. Viel Glück und Grüße, Anbejo
7. März 20251 J. Wichtig ist, dass das Wasserrohr im Kopf ok und nicht zugesetzt ist, denn die Wasserpumpe drückt das Wasser durch dieser Rohr in den Zylinderkopf und dann zu den Zylinderbuchsen und es kommt dann von unter zur Wasserpumpe zurück und braucht dort die Ausschneidungen in der Dichtung, also nach vorne und nicht am letzten Zylinder, was man meinen könnte. Ist auf deinem Foto nicht zu sehen, da nur teilweise abgebildet.
7. März 20251 J. Ersteller vor 30 Minuten schrieb Hy1600: Wichtig ist, dass das Wasserrohr im Kopf ok und nicht zugesetzt is Das ist mir bekannt. Danke trotzdem. Noch habe ich den alten Motor nicht geöffnet. Erst mal das Getriebe fertig machen.
8. März 20251 J. Metalllagendichtung, es gibt im Grunde nur noch diese, die originalen sind Asbesthaltig, das will man nicht mehr haben. Besser funktionieren diese Dichtungen mit Dehnschrauben statt der festen Bolzen oder Massivschrauben. Für Dehnschrauben sind sie gebaut, soweit meine Erfahrung damit. Und sie halten damit auch viel länger. Die alten Dichtungen warne spätestens so nach 150.000-180.000km durch, in Verbindung mit den Schaftabdichtungen. Seit es die Metalllagendichtungen gibt mit Dehnschrauben, sind ZKD Schäden viel seltener. Jens
14. März 20251 J. Ne MLS Dichtung sieht mir eigentlich anders aus. Hier bei der abgebildeten scheinen mir die Zirkumferenz und Durchgänge für Brennräume usw vercrimpt zu sein. MLS Dichtungen sind doch mit eingepressten Sicken, Beschichtungen und draufgemalten Elastomer-Dichtungselementen versehen? MLS-Dichtungen stellen höhere Anforderungen an Oberflächenrauheit und Planflächenverzug als die ollen "Pappdichtungen". Wenn ich mir das Foto angucke, lachen und zurückschicken. Da schnitzt man sich besser eine eigene.
15. März 20251 J. Ersteller Dachte ich auch erst. Aber offenbar scheint das damals normal gewesen zu sein. Insofern ist die Dichtung nicht so weit weg vom Original.
17. März 20251 J. Über diesen eiförmigen Zylinderausschnitt hab ich mich auch gewundert. Erklärung hab ich keine, hat aber funktioniert.
21. März 20251 J. Das sind die Aussparungen für die Ventile, die das so aussehen lassen. Nicht unüblich. Jens
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