29. März 20251 J. Hallo zusammen, ich habe folgendes Problem: Ich wollte meinem Y3, 2.0i mal einen Satz neue Zündkabel spendieren. Im Zubehörhandel habe ich jetzt einen Satz von NGK gefunden, der zwar nicht für dieses Fahrzeug gelistet ist, aber von den Anschlüssen und den Längen passt. Allerdings sind die Widerstände dieser Kabel deutlich niedriger als die der originalen, z.B. 1,3kOhm zu 4,6kOhm, also weniger als ein Drittel. Der Zündstrom dürfte also höher werden (Die Widerstandswerte der alten Kabel entsprechen den Angaben im Werkstatthandbuch) Frage: Kann ich die neuen Kabel montieren oder wird dann das Zündmodul oder die Zündspule überlastet? Danke und Gruß Jürgen Bearbeitet (29. März 20251 J. von jürgen11)
30. März 20251 J. Hallo, Wie sieht es denn hiermit aus? https://www.der-ersatzteile-profi.de/artikel/zuendleitungssatz-a6314274 Die Widerstände haben auch in erster Linie etwas mit der Entstörung, also der sogenannten 'elektromagnetischen Verträglichkeit' zu tun. Ohne Not, und bei noch Verfügbarkeit der passenden Kabel, würde ich persönlich nicht rumexperimentieren wollen. Wie sich niederohmigere Kabel als vorgesehen konkret auf die Zündanlage auswirken, kann ich ehrlicherweise nicht sagen. Zu der Fraktion "Scheiß drauf! Mach einfach,dann wirst du ja sehen was passiert.", gehöre ich auch nicht. Vielleicht kann dazu der ein oder andere ja auch noch was sagen. Gruß Michael
3. April 20251 J. Komisch, das bei diesem komplexen Thema bisher keiner mitredet, da gebe ich mal meinen halbwissenden Senf dazu. Entstörung muss sein, 5kOhm sind mindestens gesetzlich vorgeschrieben. Jetzt hat schon der Verteilerfinger 5kOhm. Dann gibt es noch Stecker an der Zündspule mit Entstörwiderstand. Dannn gibt es diese unsäglichen Graphitkabel, die auch einen längenabhängigen Widerstand bilden. Dann gibt es Zündkerzenstecker mit verschiedenen Entstörwiderständen. Endlich gibt es noch entstörte Zündkerzen. Weicht man von der ursprünglichen Konfiguration ab, hat man am Ende möglicherweise keinen vernünftigen Zündfunken mehr. Oder empfindliche elektronische Systeme werden gestört und die Zündkerzen verbrennen in Rekordzeit. Von defekten an der Zündspule durch zu niedrige Widerstände habe ich noch nichts gehört. Und von 1,3 zu 4,6kOhm scheint ein großer Schritt, aber wenn mann die 5kOhm des Verteilerfingers nimmt und die (wahrscheinlich) entstörten Zünkerzen, sind die 3,3kOhm Unterschied auch nicht mehr soviel. Das hat man schon leicht durch verschieden lange Graphitkabel oder korrodierte Stecker oder andere Zündkerzen. Entstörte Zündkerzen von NGK, Bosch oder Eyquem erkennt man übrigens am "R" in der Typenbezeichnung. Grüße, Joschko. Bearbeitet (3. April 20251 J. von Joschko)
8. April 20251 J. Ersteller Danke für die Infos ! @ PuckX2: Der Leitungssatz passt leider nicht, sind die falschen Anschlüsse für Verteiler und Zündspule dran. Aber auch der örtliche Bosch- Dienst hat mit der FIN einen nicht passenden Satz rausgesucht. Entweder wurde in dieser Zeit schnell nacheinander die Ausführung der Zündung gewechselt oder an meinem Fahrzeug wurde nachträglich etwas geändert. Der Bosch- Dienst meinte aber auch, der von mir rausgesuchte Satz von NGK könnte trotz geringerer Widerstände bedenkenlos eingebaut werden. Hab noch nicht entschieden ob ich jetzt tausche oder den neuen Satz als Reserve zurück lege.
8. April 20251 J. Nach dem ich Original Bugikort Zündleitungen für den V6 bei Citroen für 156€ und im Internet 56€ gekauft habe , war ich total enttäuscht, die Zündaussetzer gingen weiter , also Zündkerzen kostet ja alles nix , dann im Internet einen Satz Zündkabel für einen Vierzylinder gekauft in ungefähr passender Länge in Silikon für Pinats und läuft.
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