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Hervorgehobene Antworten

Guten Hallo in die Runde :)

Seit ein paar Jahren bin ich um den XM herumgeschlichen und habe den Auslöser betätigt nachdem das nötige Kleingeld auf der Seite lag. Da steht sie nun 'Fauvette'.
Kurzum, soweit mein Novizenauge es betrachten kann; kaum Rost, also bis auf die Kotflügelmontagepunkte (beide Seiten) und drei vier kleinen Ecken an der Karosserie ist hier ziemlich tote Hose mit Gammel.

Technisch ist bisher alles i.O. Fauvette hat ein bisschen Zuwendung gesehen und es wurden einige Komponenten getauscht. An Wehwehchen ist bisher nur ein undichter Klimakompressor, zwei korrodierte Hydraulikleitungen und eine zerflederte Lenkmanschette bisher erkennbar. (An dieser Stelle würde ich mich freuen wenn es jemanden im Raum Karlsruhe gibt der, gern auch gegen Gegenleistung, mit einer Lexia aushelfen kann.)

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Um eine der Leitungen (wenn es eine ist) soll es gehen; ich brauche einen Tip welche es ist, man sieht auch die Manschette die ich heute morgen nochmal abfotografieren wollte:
large.signal-2025-04-23-213816_002_edit.jpeg.48fb77f8a444573acadb60f5690940d9.jpeg 

Bei der Manschette habe ich häufiger gelesen, dass die spaß macht zu tauschen, scheint relativ machbar zu sein wenn man die richtige Größe hat. Um die Spureinstellung bei einer Werkstatt komme ich aber nicht drumherum außer ich schaffe es die innere Lenkstange zu lösen ähnlich wie hier:

Ich freue mich über Tips!

Bearbeitet ( von shooie)

Servus, das dürfte der Bowdenzug von der Handbremse sein, bei Hydropneumaten wirkt diese auf die Vorderräder

vor 25 Minuten schrieb irgendwas_mit_bx:

Servus, das dürfte der Bowdenzug von der Handbremse sein, bei Hydropneumaten wirkt diese auf die Vorderräder

Jepp

Am 23.4.2025 um 21:59 schrieb shooie:

Um die Spureinstellung bei einer Werkstatt komme ich aber nicht drumherum

Wenn derselbe Spurstangenkopf wiederverwendet wird vermeide ich den Werkstattbesuch mit einer kombinierten Methode:

Die Kontermutter löse ich nur minimal und fixiere / markiere sie in der ursprünglichen Position. Genau da bleibt sie auch beim Wiedereinbau des Spurstangenkopfes. Beim Ausbauen zähle ich die Gewindegänge bis zum Lösen der Verbindung. Bei Montage muss nach gleicher Zahl der Kopf wieder an der Kontermutter anliegen. Schließlich achte ich darauf, das daß Lenkrad bei Geradeausfahrt nachher wieder exakt so steht, wie vorher. Steht es vorher nicht ganz gerade muss es auch nachher genauso "schief" stehen. Um das zu beurteilen peile ich auf einem flachen, geraden Atobahnstück über die Lenkradspeichen einen markanten Punkt am Armaturenbrett an. In der typischen, unverstellten Sitzposition muss das Lenkrad nachher exakt so stehen, wie vorher. Zuletzt behalte ich nach der Reparatur das Profil der Vorderräder im Auge.

1 hour ago, Joschko said:

Schließlich achte ich darauf, das daß Lenkrad bei Geradeausfahrt nachher wieder exakt so steht, wie vorher. Steht es vorher nicht ganz gerade muss es auch nachher genauso "schief" stehen.

  Bei Geradeausfahrt hat das Lenkrad auf Geradeaus zu stehen, meine ich.

https://www.gunson.co.uk/techtorque/Gunson-Trakrite-Wheel-Alignment-Gauge

Kaufen. Funktioniert.

Lenkradposition verfolgen geht so, auf den mm genau:
SbAbt5C.jpeg

Die Ausrichtung eines Rades markieren:
YGfrt0N.jpeg

Fängt man ganz von vorne an, spannt man ne Schnur ringsherum und stellt erstmal "auf Null":
7bwEAwf.jpeg

On 4/23/2025 at 9:59 PM, shooie said:

Guten Hallo in die Runde :)

Moin!

On 4/23/2025 at 9:59 PM, shooie said:

Bei der Manschette habe ich häufiger gelesen, dass die spaß macht zu tauschen, scheint relativ machbar zu sein wenn man die richtige Größe hat. Um die Spureinstellung bei einer Werkstatt komme ich aber nicht drumherum außer ich schaffe es die innere Lenkstange zu lösen ähnlich wie hier:

Manschette links ist kein Problem.
Kontermutter und Spurstange mit Reißnadel anzeichnen. Kontermutter nur soweit losedrehen, bis du den Spurstangenkopf aus der Spurstange schrauben kannst.
Alte Manschette runter, Ladung Fett auf das Geraffel schmieren, neue Manschette drauf, Spurstangenkopf retour und auf gleicher Position festziehen. Fertig.

SASIC Manschette kaufen. Es sei denn, jemand kennt was besseres. Es gibt Manschetten, denen kannst du beim Bröseln zuschauen. Eine 2020 verbaute febi war bei mir nach 2 Jahren Schrott.

Rechts ist lustiger, wenn man das noch nie gemacht hat...

On 4/23/2025 at 9:59 PM, shooie said:

[...] soweit mein Novizenauge es betrachten kann; kaum Rost [...]

Da liegt der Hase im Pfeffer.
Kein Rost. Für den Laien nicht zu sehen. Hab ich mal in einem Angebot auf eBay Kleinanzeigen gelesen. Bin gleich vom Stuhl gefallen, Volltreffer.

Jedemjenigen mit einem "rostfreien" Xm der mag, demjenigen inspiziere ich seinenjenigen Xm auf Korrosion. Nach Terminabsprache. Kostenlos (bei mir, auswärts kostet Kohlen und ich brauch 4h lang ne Bühne). Hammer und Schraubendreher bring ich selber mit. :ph34r:

Bearbeitet ( von schwinge)

vor 10 Stunden schrieb schwinge:

Bei Geradeausfahrt hat das Lenkrad auf Geradeaus zu stehen, meine ich.

Da hast du natürlich recht. Das geschilderte Verfahren stellt ja nur den Ausgangszustand wieder her, der muss nicht richtig sein.

Aber nachdem ich mal ein ganzes Wochenende investiert habe, um ein Lenkrad perfekt gerade zu bekommen, sehe ich ein etwas schiefes Lenkrad bei ansonsten korrekter Spur als Schönheitsfehler. Damals habe ich wild an beiden Spurstangenköpfen rumgeschraubt und durch Denkfehler die Einstellung völlig verloren. Da kam dann auch die Maurerschnur zum Einsatz. Viele Reifendienste liefern sowas nach Achseinstellung regelmäßig ab. VW schreibt beim Golf 5 etwa vor, das die Spur ausschließlich am rechten Spurstangenkopf eingestellt werden darf. Bei Verschleiß oder nicht originalen Austauschteilen steht das Lenkrad dann irgendwann schief. Trotz richtig eingestellter Spur.

  • Ersteller

Vielen Dank für die Antworten. Mit der Manschette links fühle ich mich dann doch ganz wohl die zu tauschen.

Bei der Spureinstellung muss ich mich noch mehr schlau machen, am Ende ist der Gang in die Werkstatt nicht weit aber der Ehrgeiz ist da es wenigstens selbst zu versuchen. Bei Null-Stellen ist dann gemeint, dass die Schnur ein möglichst perfektes Rechteck ergibt, heißt auch die Spur hinten betrachten. 

Beim Bowdenzug muss ich mich herantasten aber aus anderen Threads erwartet mich eine Fummelei aber machbar. Gibts hier gravierende Unterschiede vom Diesel zum Benziner/TCT?, das geht aus bisherigem stöbern noch nicht hervor.

 

Ja die Sache mit dem Rost und dem Laien-Auge; sagen wir so, ich freue mich das da wo ich bisher gekratzt und gestochert habe, wenig aufgefallen ist aber das kann genau so gut die Unwissenheit sein. 

Die Radläufe sahen i.O. aus, bis auf die Stellen an denen die Front/Kotflügel verbunden sind. Je mehr ich mich mit dem XM beschäftige, desto mehr fällt auch auf wie hier am Schweller. 

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Der Kollege von dem ich den XM habe hat auch Bitumen auf die Schweller/Aufnahmen geballert, freue mich schon aufs abkratzen...

Beim Reserverad wurde in meinen Augen ein Stück Blech von der Halterung entfernt, die Trennstelle hat was von Winkelschleifer den Bereich sollte ich nochmal genauer anschauen.

@schwinge wenn du bock drauf hast lässt sich gern ein Treffen organisieren; es würde mich freuen jemandem den XM zu zeigen der mehr Erfahren ist. 

 

Auf der Liste mit 'mal nachschauen' aka 'die lange Bank' hab ich noch den Turbo und das Zündmodul stehen.

Ein bisschen ruckelt er bei scharfen Pedal. Am Gas hängt er auch gut nur würde mich interessieren ob der Turbo auch turbot.

mfg

 

Dein Kotflügelhalter vorne sieht gesund aus. Bisschen entrosten und Mike Sanders drauf. Der Kotflügelhalter unten am Schweller ebenso. Die Innenseite vom Kotflügel entrosten, Branthokorrux drauf und mit Mike Sanders einpinseln und regelmäßig den Dreck rauskratzen. Viel entscheidender ist, wie die Schwellerspitze aussieht, wenn du den Kotflügel wegbaust und wenn du dann an der Spritzwand nach oben in Richtung Regenwasserablauf guckst- auf beiden Seiten. Ohne Kotflügel kannst du auch das Stehblech vom Kotflügel begutachten. Und was es hinten alles zu gucken gibt, dann in der Fortsetzung:) 

der TCT hat manchmal ein leichtes Ruckeln. Der Thread dazu ist gefühlt Jahrzehnte alt und ein bisschen in der Versenkung verschwunden. Such mal nach Turbo ruckeln (wenn ich den Titel richtig erinnere). Echte Abhilfe gabs damals glaube ich nicht. Die Turbos sind in jedem Fall haltbar. 

vor 4 Stunden schrieb shooie:

Ein bisschen ruckelt er bei scharfen Pedal. Am Gas hängt er auch gut nur würde mich interessieren ob der Turbo auch turbot.

Meiner gar nicht.
Ich denke, das Thema das ich folgend verlinke ist wirklich ein Muss für jeden, der seinen TCT optimieren möchte. Und es geht nicht wirklich um "Tuning".

 

Bearbeitet ( von Sebastian CLDE)

Sieht relativ gut aus, dein Wagen. :)

0axzwhd.jpeg

Hier darfst du pulen.

Der Unterboden des XM ist von Werk zu 95% mit Unterbodenschutz zugekleistert. Man muss schon sehr genau hinschauen, auf kleinste Risse und Blasen.

Die Schrauben der Stoßstangen kannst du schonmal einsprühen. Vorn und hinten. Die werden sich sehr unschön lösen lassen. Diese viereckige "Mutter" im Stoßstangen-Halteblech ist nicht besonders gut befestigt, die reißt schnell weg.

Am 23.4.2025 um 21:59 schrieb shooie:

Spureinstellung

Auto aufgebockt, eine Magnetische Wasserwaage mit Laser an der Bremsscheibe aufsetzen. Den Laserpunkt an der nächsten Wand markieren und beim Zusammenbau diesen nutzen.
( hatten wir hier schonmal von einem anderen Foristen - ich hab es mir gemerkt für den Xantia)

  • Ersteller
vor 7 Stunden schrieb Sebastian CLDE:

Meiner gar nicht.
Ich denke, das Thema das ich folgend verlinke ist wirklich ein Muss für jeden, der seinen TCT optimieren möchte. Und es geht nicht wirklich um "Tuning".

 

Dem Faden entnehme ich, mal abgesehen davon das da noch gut was an Leistung zu holen ist, sich Einspritzer mit erhöhtem Massenstrom und ein längerer 5. Gang lohnen könnten. 

Das ist aber noch endgame für mich aber immerhin etwas nach was ich ausschau halten kann. Echt krass was in da steht und der XM das hergibt 😗 Danke, die Liste wurde soeben länger ^^

  • 3 Wochen später...
  • Ersteller

Danke für die Tips!

Nach dem Urlaub konnte ich dann auch schon den ersten Punkt von der Liste streichen:

Lenkmanschette (links) gewechselt. Zeitlich habe ich etwa 4h gebraucht 🫠

Anbei ein kleiner Bericht, damit auch wieder Bilder und nicht mehr nur Platzhalter im Forum rumgeistern.

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Die Spurstange habe ich mit einem 17er Schlüssel an dem Zapfengewinde gelöst. Das war eine selbst sichernde M10 Mutter.
Ein beherzter Klopfer von unten gegen die Stange und sie war draußen... hab mich darauf eingestellt einen Abzieher noch zu besorgen oä. zwischendurch hat mir auch ein 22er Schlüssel zum Hebeln geholfen.

Wie oben von @schwinge beschrieben habe ich die Kontermutter und die Spurstange (nicht den Kopf) mit einem Lackstift markiert; ich würde das nächste mal körnen oder einen besseren Stift als Edding benutzen... 

Weder Kontermutter noch Spurstangenkopf wollten sich bewegen, mit WD-40, Drahtbürste und einem Klopfer mit Fäustel ging es dann. Die Kontermutter nur eine Umdrehung gelöst und bei rausdrehen des Kopfes 24 Drehungen gezählt war dann der Weg zur Manschette frei.
Die alte Manschette habe ich dann zerzwickt und rausgepopelt; das Gelenk das mich dann ansah habe ich gesäubert vom alten Fett und reichlich neues aufgetragen auf alles was so unter der Manschette war. Dazu gabs dann noch eine ordentliche Portion mit ins booty.

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Soweit so gut, und nur ca. 30 - 40 min drin in der Sache. Nochmal 20 min um die Manschette drauf zu popeln; da bin ich mir nicht sicher ob diese gesichert werden will mit einem Kabelbinder oä. die alte wars auch nicht und ich konnte fühlen das die Manschette bis Anschlag hinten dran war und auf dem silbernen Ring im obigen Bild drüber ist, sollte reichen?

Warum hats dann noch 3h gedauert? Wegen dem Spurstangenkopf. Beim einsetzen des Kopfes drehte sich mit der neuen Mutter das Gewinde mit. Ich probierte es mit klopfen, Bremsenreiniger, Rohrzange und doofen geklopfe mit dem Fäustel. Am Ende war es eine Gripzange vom Hornbach mit der ich den Kopf festgesetzt habe damit der Konus nicht mehr dreht. 
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Damit konnte die neue Mutter mit 50 Nm angezogen werden.

Plan Z wäre dann die Flex gewesen und ein neuer Kopf ¯\_(ツ)_/¯

Um zu Prüfen ob ich doch nochmal die kommenden Wochen in eine Werkstatt für die Spur gehe mache ich daran fest wie die Reifen sich abnutzen.
An der betreffenden Seite habe ich einfach mal an drei verschiedenen Stellen die Profiltiefe innen, mittig und außen gemessen und vergleich das mal in ein paar hundert Km.

Ein bisschen Fluidfilm gabs dann auch noch auf ein paar Rostpartien; das Zeug riecht ulkig :D

Bearbeitet ( von shooie)

Hallo,

vor 39 Minuten schrieb shooie:

Nochmal 20 min um die Manschette drauf zu popeln; da bin ich mir nicht sicher ob diese gesichert werden will mit einem Kabelbinder oä. die alte wars auch nicht

Nur Originalmanschetten rasten in eine Nut ein und müssen nicht gesichert werden. Ansonsten ist eine Abrutschsicherung zwingend notwendig.

41327203yv.jpg
Rechts eine Originalmanschette.

 

Um die alte Spureinstellung wiederzufinden, benutze ich einen Laser:

49611468cv.jpg

 

Grüße
Andreas

Bearbeitet ( von AndreasRS)
i

6 hours ago, shooie said:

[...] in eine Werkstatt für die Spur [...]

Sparen. Verlinktes Produkt von Trakrite kaufen. Freuen.

6 hours ago, shooie said:

[...] mit 50 Nm angezogen [...]

Wenn du schon Zahlen und Werte nennst: 45 Nm.

vor 9 Stunden schrieb shooie:

Wegen dem Spurstangenkopf. Beim einsetzen des Kopfes drehte sich mit der neuen Mutter das Gewinde mit.

Moin, das ist ein altes Problem. Ich nehme dazu einen Gabelschlüssel und eine passende Mutter, die nicht selbstsichernd ist. Dann die Mutter gegen den Gabelschlüssel gedreht und damit dann den Konus festgezogen. Die "Notmutter" wieder abschrauben und dann die Selbstsichernde drauf. 45 Newtonmeter anziehen und sich danach mit nem Bier nach hinten lehnen und freuen.

vor 3 Stunden schrieb berndjetztmitxm:

...Dann die Mutter gegen den Gabelschlüssel gedreht...

Hallo Bernd, ich habe deinen Trick nicht so richtig verstanden. Könntest du ihn bitte nochmal anders formuliert erklären?

  • Ersteller
vor 7 Stunden schrieb schwinge:

Sparen. Verlinktes Produkt von Trakrite kaufen. Freuen.

Wenn du schon Zahlen und Werte nennst: 45 Nm.

War der gute alte ChatGPT nur 5 Nm daneben (ich weiß, man darf sich nicht drauf verlassen was GPT so ausspuckt aber in der Not nimmt man was man bekommt); ich fand keine Info zum Drehmoment bisher, woher nimmst du die Werte; Irgendwie habe ich Pech beim durchsuchen von Handbüchern welche Drehmomente wo anliegen. Der Trakrite kommt bestimmt noch, wenn das Spielgeld sich wieder aufgefüllt hat :) Die Wellendichtungen sind wohl schon in Rente, das wird die nächste Baustelle.

 

vor 4 Stunden schrieb berndjetztmitxm:

Moin, das ist ein altes Problem. Ich nehme dazu einen Gabelschlüssel und eine passende Mutter, die nicht selbstsichernd ist. Dann die Mutter gegen den Gabelschlüssel gedreht und damit dann den Konus festgezogen. Die "Notmutter" wieder abschrauben und dann die Selbstsichernde drauf. 45 Newtonmeter anziehen und sich danach mit nem Bier nach hinten lehnen und freuen.

Den Trick mit der Mutter habe ich ausprobiert, die alte wieder drauf (fast von Hand schraubbar; eine neue selbstsichernde ist unverzichtbar), festziehen und wieder runter. Der Konus löste sich aber sofort wieder als die Sicherung der neuen Mutter gegriffen hat.

Bearbeitet ( von shooie)

vor 11 Minuten schrieb shooie:

ChatGPT

Grade bei sicherheitsrelevanten Teilen ist das zu unterlassen, bitte bitte

Hallo,

vor 31 Minuten schrieb shooie:

Den Trick mit der Mutter habe ich ausprobiert, die alte wieder drauf (fast von Hand schraubbar; eine neue selbstsichernde ist unverzichtbar), festziehen und wieder runter. Der Konus löste sich aber sofort wieder als die Sicherung der neuen Mutter gegriffen hat.

Wenn das Gewinde lang genug ist, lass doch die "normale" Mutter drauf und nimm die selbstsichernde zum Kontern.

Grüße
Andreas

vor 53 Minuten schrieb ACCM Claude-Michel:

Hallo Bernd, ich habe deinen Trick nicht so richtig verstanden. Könntest du ihn bitte nochmal anders formuliert erklären?

Guten Morgen Claude-Michel,

den Kugelzapfen auf dem das Gewinde ist, steckt in seinem Loch (Konus), setzt dann die Mutter mit ein paar Umdrehungen auf das Gewinde und dann schiebst du den Gabelschlüssel auf der Mutter liegend, ganz auf das Gewinde. Jetzt kann man die Mutter händisch gegen den Maulschlüssel drehen. Dann mit der Passenden Schlüsselweite die Mutter anziehen. Du klämmst so den Maulschlüssel ein und dadurch zieht sich der Konus in seinen Sitz und wird sich verklemmen. die Mutter dann wieder abschrauben und die Selbstsichernde drauf. Passendes Drehmoment und fertig.

Im Grunde ähnlich wie mit der Gripzange, nur verkippt man mit Gabelschlüssel das Ganze nicht.

vor 24 Minuten schrieb AndreasRS:

Wenn das Gewinde lang genug ist, lass doch die "normale" Mutter drauf und nimm die selbstsichernde zum Kontern.

Habs eben falsch verstanden. Deswegen meinen Text wieder gelöscht

Bearbeitet ( von berndjetztmitxm)

vor 53 Minuten schrieb shooie:

Den Trick mit der Mutter habe ich ausprobiert, die alte wieder drauf (fast von Hand schraubbar; eine neue selbstsichernde ist unverzichtbar), festziehen und wieder runter. Der Konus löste sich aber sofort wieder als die Sicherung der neuen Mutter gegriffen hat.

Auch das passiert, klar. dann das Selbe noch mal, mit etwas mehr Gewalt. Ich hab es so bisher immer hinbekommen. Aber mit der Gripzange geht es ja auch und damit kann man eben den Konus im Sitz festhalten.

vor einer Stunde schrieb shooie:

ich fand keine Info zum Drehmoment bisher, woher nimmst du die Werte; Irgendwie habe ich Pech beim durchsuchen von Handbüchern welche Drehmomente wo anliegen.

Zu empfehlen sind entweder die Handbücher von Haynes (englisch) oder aus dem Bucheli-Verlag (deutsch). Basierend auf meiner Erfahrung bei den BX-Büchern beider Verläge: Bei Haynes sind die Drehmomente am Anfang jedes Kapitels gelistet. Beim Bucheli gibt es im hinteren Teil (hellblaue Seiten) mehrere Seiten mit Maß- und Einstelltabellen.

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