27. Mai 20251 J. Ersteller Am 23.5.2025 um 14:53 schrieb Jensg: Kaltstartruckeln ist eventuell etwas zu weit zugedrehte Leerlauf CO Schraube. Die 1 3/4 Umdrehungen raus Grundeinstellung ist ja nur der Startwert fürs schöne Einstellen. Danach spielen bei warmem Motor. Co Schraube rausdrehen bis maximale Leerlaufdrehzahl erreicht ist, dann die Drosselklappenschraube nutzen zu Drehzahlanpassung an Sollwert, dann wieder CO Schraube usw. bis es stabil läuft. Kurzes Gasgeben, verschluckt der Motor sich, mehr Sprit zugeben, also CO Schraube ein wenig herausdrehen. Sackt die Leerlaufdrehzahl jetzt aufgrund etwas fetterem Gemisch ab, Drosselklappenschraube nachstellen. Anhaltspunkt für den korrekten CO-Wert ist die Angabe im Datenbuch. Die kann auch mal größere Bereich abdecken. Je nach Zustand des Motors. Üblich sind so um die 1,5 Vol% CO im Abgas, wenn du es messen kannst. Zündzeitpunkt und Schließwinkel, gescheiten Verteiler und Kerzen vorausgesetzt. Und neuen Sprit. Keinen überalterten. Jens Danke für den Tipp! Also erst mal den höchsten Drehzahl-Punkt finden mit diesem hin-und-her, dann falls das zu stotterern bei Gas führt wieder davon abweichen, bis der Motor sich nicht mehr verschluckt. Richtig interpretiert? Im Bucheli ist der erste Teil deiner Erklärung auch aufgeführt, allerdings nicht der zweite zum "verschlucken" CO-Messgerät habe ich nicht, aber da könnte ich eventuell mal ne Werkstatt besuchen, vorausgesetzt die zeigen sich kompetent. CO-Messen erscheint mir eh etwas kurios in Verbindung mit der Abgasrezirkulation. Da misst man ja niemals den "wirklichen" Ausstoß des Motors sondern nur das Recylcling-Produkt, vermischt mit frischen Abgasen Bearbeitet (27. Mai 20251 J. von irgendwas_mit_bx)
27. Mai 20251 J. Ersteller vor 3 Stunden schrieb bx-basis: Genau so. Am Verteiler die Unterdruckdose mal prüfen und natürlich ZZP einstellen. ZZP ist besonders lustig, da die Leerlaufdrehzahl 900U/Min ist, aber die Drehzahl zum Einstellen bei 800U/Min ist Würde bei diesem Motor bedeuten, dass ich dann jedes mal zum einstellen dieses Spiel mit Leerlauf- und CO-Schraube machen muss?
27. Mai 20251 J. Zum Zündung einstellen den LL leicht absenken und dann wieder anheben. An der CO-Schraube dreht man da nicht.
28. Mai 20251 J. Ersteller Also, ich habe jetzt einfach mal versucht den Vergaser draufzusetzen und den Motor zu starten. Ohne 2/3 choke ging das gar nicht, und auch dann lief er sehr unrund. Beim wegnehmen von Choke ist er immer Gestorben, weil die drehzahl dann nachlies. Ich musste die Drosselklappenschraube ca. eine ganze Umdrehung rausdrehen, dann lief er auf Einmal normal im Leerlauf. Jetzt aber der Lustige Teil: Die Gemisch-Regulierschraube wirkt sich rein gar nicht auf die Drehzahl aus. Habe etwas rumprobiert, die ist rein von der Drosselklappenschraube abhängig. Obwohl es auch in einem schwedischen Heftchen das ich habe so beschrieben ist. Und nu? Edit: Ich war schon am höchsten Punkt! Da muss man um einiges mehr für eine Änderung drehen, als ich gedacht hätte Bearbeitet (28. Mai 20251 J. von irgendwas_mit_bx)
29. Mai 20251 J. vor 20 Stunden schrieb irgendwas_mit_bx: Und nu? War der Motor schon richtig gut warm? Gruß Jens
29. Mai 20251 J. Der Vergaser hat doch ein Leelaufabschaltventil? Oder bin ich da auf dem Holzweg? Das sollte, falls vorhanden, beim Einschalten der Zündung vernehmlich klacken. Auch sonst würde ich nochmal penibel alle Anschlüsse und Schläuche auf richtigen Sitz / Falschluft kontrollieren. Vieleicht ist etwas vertauscht? Gruß, Joschko. Bearbeitet (29. Mai 20251 J. von Joschko)
1. Juni 20251 J. Und prüfen, ob der auch wirklich sauber ist und keinen Dreck in der Düse hat. Diese 45/100tel Leerlaufdüsen, manchmal auch ein wenig größer, die brauchen nicht viel Dreck zum Verstopfen. Und dann verhält sich der Vergaser so, wie beschrieben, läuft nicht. Da das Leerlaufsystem bis zu 2/3 der Drosselklappenöffnung noch das Gemisch mit bestimmt, ist die Sache eben nicht nebensächlich. Durch den Choke sorgt man für Unterdruck vor der Venturidüse, es wird mehr Sprit über die Hauptdüse gezogen, der Leerlauf mechanisch angehoben und der Motor läuft mehr schlecht als recht. Vollgas geht dann, da ist im Grunde nur noch das Hauptdüsensystem mit Luftkorrekturdüse in Betrieb. Ich habe erst letzte Woche einen Zenithvergaser eines 544er Buckelvolvo gereingt und eingestellt. Vorher gigd nicht, nachher wunderbar. Schlüssel rum, kein Gas bei warmem Motor, sofort gescheiten Leerlauf. Das freute mich doch sehr. Der Vergaser war glücklicherweise nicht sonderlich gebraucht. Nur voll mit Aluschlamm aus dem Wasseranteil des Sprits. Und alle Löcher zugesetzt. Zum Reinigen der Düsen und Bohrungen nehme ich Kupferlitze passendem Durchmessers, Lötzinn usw, nichts hartes, das die Düsengrößen und Bohrungen verändern kann. Selten passene HSS Bohrer, nur bei Haupt und Luftkorrekturdüsen. Jens
2. Juni 20251 J. Ersteller Am 29.5.2025 um 13:04 schrieb jens-thomas: War der Motor schon richtig gut warm? Gruß Jens Bei den ersten versuchen nicht, ging ja nicht wirklich anders. Nach dem rumfummeln bin ich dann eine Runde Landstraße gefahren, die Einstell-Situation blieb gleich. Einziger unterschied war, dass man sich aufgrund der dämlichen Posiotion der Gemischregulierschraube die Finger verbrennt beim Schräubchen drehen. vor 18 Stunden schrieb Jensg: Und prüfen, ob der auch wirklich sauber ist und keinen Dreck in der Düse hat. Diese 45/100tel Leerlaufdüsen, manchmal auch ein wenig größer, die brauchen nicht viel Dreck zum Verstopfen. Und dann verhält sich der Vergaser so, wie beschrieben, läuft nicht. Da das Leerlaufsystem bis zu 2/3 der Drosselklappenöffnung noch das Gemisch mit bestimmt, ist die Sache eben nicht nebensächlich. Durch den Choke sorgt man für Unterdruck vor der Venturidüse, es wird mehr Sprit über die Hauptdüse gezogen, der Leerlauf mechanisch angehoben und der Motor läuft mehr schlecht als recht. Vollgas geht dann, da ist im Grunde nur noch das Hauptdüsensystem mit Luftkorrekturdüse in Betrieb. Ich habe erst letzte Woche einen Zenithvergaser eines 544er Buckelvolvo gereingt und eingestellt. Vorher gigd nicht, nachher wunderbar. Schlüssel rum, kein Gas bei warmem Motor, sofort gescheiten Leerlauf. Das freute mich doch sehr. Der Vergaser war glücklicherweise nicht sonderlich gebraucht. Nur voll mit Aluschlamm aus dem Wasseranteil des Sprits. Und alle Löcher zugesetzt. Zum Reinigen der Düsen und Bohrungen nehme ich Kupferlitze passendem Durchmessers, Lötzinn usw, nichts hartes, das die Düsengrößen und Bohrungen verändern kann. Selten passene HSS Bohrer, nur bei Haupt und Luftkorrekturdüsen. Jens Der Vergaser war NOS, auf jedem Anschluss war ein Plastik-Käppchen, daher schließe ich Verschmutzungen erst mal aus. Ich glaube der Trick mit dem Choke hat funktioniert, weil das Choke-System irgendwann auch die Drosselklappe ein kleines Stück öffnet. Bearbeitet (2. Juni 20251 J. von irgendwas_mit_bx)
2. Juni 20251 J. Um mit Hausmitteln festzustellen ob er irgendwo Falschluft zieht würde ich mal mit Bremsenreiniger bei laufendem Motor den Vergaser einnebeln. !! Natürlich entsprechend vorsichtig weil 💣-gefährlich und mit den nötigen Feuerlöschutensilien in Griffnähe.
2. Juni 20251 J. Das mit dem NOS schließt leider Schmutz nicht zu 100% aus. Ich würde die ganzen Bohrungen und Düsen mit Druckluft durchpusten, durch die Düsenbohrungen schauen und mit davon überzeugen, das alles sauber ist. Die kleinen Schmutzpartikel, in den Leerlaufdüse steckend, sind mit gut in Erinnerung. Jens
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