13. Mai 20251 J. Hi, liebe Leute, mein "Neuer", sehr günstig mit Kupplungsschaden erworben, 118Tkm, verschleißtechnisch nun gründlichst rundumversorgt - tolles Auto, sehr komfortabel, leise, sparsam, zieht gut, sehr viel Platz - und das geile Glasdach - bin äußerst zufrieden - eins der besten Autos, die ich jemals hatte 🙂 Kleines Problem - bei niedrigen Drehzahlen und warmem Motor "verschluckt" er sich beim beschleunigen, als ob er kurz sehr fett laufen würde - bis der Turbo dann anfängt, zu pusten. Dazu passt, dass ich FAP-Regenerationen alle ca. 400 km habe und das Motoröl nun nach 3000 km gemächlicher Langstrecke schon sehr schwarz ist (hatte die Ölwanne draußen, war undicht - also die Ölfüllung war blitzsauber). Habe auch sehr leichte Rußfahne, sichtbar, wenn jemand nachts dicht hinter mir fährt - das kenne ich so von FAP - Dieseln nicht. Auch habe ich Ruß im Abgasrohr und die AU mit 0,35 Trübung - was schon sichtbar war. Andererseits - Keine Fehler jetzt über ca. 3.000 km Strecke im Steuergerät, läuft ansonsten auch sehr schön und kultiviert, bringt Topspeed (kurz mal getestet), Verbrauch bei Tacho 125 ca. 5,1 Liter HVO100, sollte also soweit passen. Ich habe die "Drosselklappe" im Verdacht, die ja die AGR-Rate mit steuert, soweit ich das weiß. Sie funktioniert zumindest irgendwie, da sie beim abstellen zugeht (Motor läuft ohne Kompression aus). Bei kaltem Motor scheiont sie offen zu bleiben, da der Motor dann deutlich stärker schlägt beim abstellen. Auch habe ich dieses verschlucken bei kaltem Motor nicht. Was kann ich sonst prüfen bzw. hat noch jemand eine Idee? Danke Euch, viele Grüße! Chris Bearbeitet (13. Mai 20251 J. von klavierfisch)
13. Mai 20251 J. Trübungswerte von 0,00 gibt es bei dieser FAP-Generation nicht mehr, auch kein blankes Endrohr. Da wurde nur noch gefiltert was muß und nicht was geht. Die waren oft auch schwer durch die AU zu bekommen weil der Grenzwert recht niedrig ist. Vielleicht macht es Sinn den vermutlich dichtgerotzten Ansaugtrakt mal zu putzen... Bearbeitet (13. Mai 20251 J. von bx-basis)
13. Mai 20251 J. Ersteller Hi, ok, danke - muss aber sagen, dass mein C6 Hdi 240 aus 2009 blitzsauber war und keinen Ruß im Auspuff hatte. Ansaugtrakt sollte ich mal nachsehen - das stimmt - danke für den Tipp!
15. Mai 20251 J. Das mit der Trübung hatte ich auch immer, das wissen die Prüfer aber und handeln das idR so dass es auslangt. Man kann aber auch Ester reinkippen, dann besteht man mit Bravour https://www.ebay.de/itm/334043659504 (0.12ppm!). Ruckeln bei wenig Gas ist normal, Russ am Auspuff und im Öl auch (nur das Total INEO daher verwenden), hatte bei 140tkm mein AGR draußen - es war blitzsauber. AFAIK wird die Regeneration nicht von der tatsächlichen Verrußung sondern vom Fahrprofil gesteuert (Startvorgänge usw).
15. Mai 20251 J. Ersteller Ok, danke euch, ich fahr jetzt mal bisschen so weiter und schau mir bei Gelegenheit mal die Ansaugbrücke an. Normal ist das sicher nicht mit dem Verschlucken, aber wenn ich arg verengte Querschnitte hätte, käme sicher irgendein Fehler wegen Luftmenge. Ruckeln tut nix, nach dem Verschlucken zieht er absolut sauber durch. Ich vermute mal, der hat einiges an Kurzstrecke hinter sich, ich werde den Pic vorwiegend auf Strecke fahren. AGR Ventil scheint baugleich mit meinem EX-C3 1,4 Hdi, die hat bis 320Mm durchgehalten, warf aber hier und da mal eine Fehlermeldung - ohne MKL. Öl hab ich Mannol mit Freigabe für den Motor mit FAP drin, werde alle 15k wechseln, das sollte dann auch passen. Grüße und danke! Chris
3. August 20251 J. Ersteller Mittlerweile ca. 10.000 vorwiegend Strecke gefahren... So, hab mal bisschen geloggt mit Lexia, (Problem immer noch da) EGR Soll- und Istwerte passen zusammen, Leistung voll da und maximaler Ladedruck stimmt, Luftmasse bei Volllast ein Stück höher als Sollwert. Was auffällt, dass bei Teillast ca. 0,2 bar Ladedruck zum Sollwert fehlen, die Luftmasse aber bei Teillast mit den Sollwerten übereinstimmt. Komisch. Regeneration vom FAP nach wie vor alle ca. 400 km, was ich ziemlich oft finde und was für relativ viel Ruß im Abgas spricht - wenig Ladedruck - eher fette Verbrennung - würde passen - oder irre ich mich da? Selten wirft er den Fehler "Ladedruckregelung", dann vor allem obenrum keine Leistung mehr. Nach Löschung fahre ich dann wieder einige Tkm ohne Probleme, bis auf das verschlucken bei sehr niedrigen Drehzahlen. Ich hätte die Idee, das VTG ein bisschen schärfer zu stellen, was haltet ihr davon? Oder gibt es andere Möglichkeiten? Was kann ich noch prüfen? Ansonsten ist der Motor eine Wucht, leise, zieht gut bis in den Begrenzer rein, 5,2 Liter HVO100 bei 125 Vmax und Schrankwandaerodynamik - wenn das jetzt noch gelöst wäre... Viele Grüße und danke! Chris Bearbeitet (3. August 20251 J. von klavierfisch)
6. August 20251 J. Ersteller Hmm. Alle wohl in Urlaub. Oder keine Lust. Oder keine Idee... Am tollen wetter kanns ja eher nicht liegen 😉 Falls jemand doch Lust hat, gerne schreiben, ich freue mich! LG Chris
7. August 20251 J. Als ich meinen Euro 4 Alfa Diesel noch gefahren bin (vor dem C4 in der Signatur), hatte ich einen schleichenden Leistungsverlust bemerkt. Durch das AGR und die Kurbelgehäuseentlüftung hat der Schmodder im Ansaugtrakt auch den Ladedrucksensor zugesetzt. Ausgebaut, vorsichtig gereinigt und die Leistung war wieder besser. Blöderweise kam da keine Fehlermeldung aber schleichend wurde der Ladedruck weniger durch die Verschmutzung... Die Werkstatt meinte auf mein Problem hin mit dem schleichenden Leistungsverlust, würde alles passen, sei kein Fehler abgelegt und man könne so nix machen. Und so hab ich als ITler das selbst in die Hand genommen. Mich hat auch immer diese Anfahrschwäche gestört, die dieser 1,9er Diesel hatte, laut Werkstatt sei das ab Euro 4 aktuell halt so. Nach einigen Jahren hab ich dann eine Software-Optimierung machen lassen, da war dann die Anfahrschwäche weg. Zusätzlich ließ ich noch die Swirlklappen und AGR deaktivieren. Ich muß sagen, nach der Anpassung hab ich gedacht, ich hab ein völlig anderes Auto. Ganz ohne Leistungssteigerung fuhr das Auto völlig anders. Die Swirlklappen waren beim Alfa Motor auch problembehaftet und sind gerne mal verklemmt, um sich dann bei Vollgas zu lösen und einen Motorschaden zu produzieren. Jedenfalls war nach dem Stillegen der Swirlklappen das kratzende Geräusch beim Beschleunigen weg. Regeneration per Nacheinspritzung lief damals etwa alle 1200 km. Allerdings gab es wohl unterschiedliche Revisionen dieses Motors, andere hatten durchaus auch alle 400 bis 500 km eine Regeneration. Ich glaub jetzt nicht, daß das am Fahrverhalten liegt. Sind jedenfalls meine Diesel-Erfahrungen mit dem Euro-4-Alfa-Diesel. Aber damals hatte ich schon den Eindruck, daß viele Werkstätten mit der Komplexität des Diesel überfordert sind.
30. September 202530. Sep Ersteller So, habe das AGR mal testweise durch ein Blech stillgelegt - Problem vollständig weg. Und Fehlermeldung, dass die Luftmenge nun zu hoch ist - ja kein Wunder 😉 Neues Ventil liegt schon rum hier, kommt bald rein und dann sollte das Problem dauerhaft gelöst sein. Grüße an alle! Chris
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