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XM Schiebedach klemmt in der aufgestellten Position

Hervorgehobene Antworten

Nämlich:
 

 

Habe neben einem Wald geparkt, wir hatten dann ein nettes Picnic, leider aber vom sehr starken Wind etwas betrübt. Habe das Schiebedach aufgestellt gelassen damit die Warme Luft gut heraus ging.
1:30 später gingen wir zum Auto, Schiebedach wollte nicht tiefer als das, was im Video sieht. Vermutlich ein Fremdkörper vom Wald eingeklemmt? Ich kann nichts sehen! Im sichtbaren Bereich ist alles ok bzw. normal.

Ist so was jemand passiert?

Kann man beim XM einen Deckel am Himmel entfernen, um das Dach vorsichtig mit einem Inbus direkt am Getriebe zu bewegen?

vor 9 Stunden schrieb aronus:

Kann man beim XM einen Deckel am Himmel entfernen, um das Dach vorsichtig mit einem Inbus direkt am Getriebe zu bewegen?

Wissen tu' ich's nicht, aber ich gehe davon aus, daß es technisch die gleiche Lösung, wie in anderen PSA Autos dieser Zeit ist. Also ZX, Xsara etc. Bei denen geht das. Der Motor sitzt vorne im Bereich Leuchte / Innenspiegel.

Wenn ein Fremdkörper im Mechanismus ist, hilft das aber auch nicht. Fremdkörper kann auch ein abgebrochenes Teil des Mechanismus sein.

Wenn die Kurbelei per Hand keine Abhilfe schafft, sollte man als Ursache eine gebrochene Antriebswelle im vorderen Bereich nicht ausschließen. Das war an meinem ersten Y3 der Fall.

Im Prinzip sind die Wellen lange Spiralen (wie eine Feder gewickelt), in die das Zahnrad des Motors eingreift. Wenn da ein Teilstück durch Korrosion angegriffen ist, brechen einzelne Spiralstücke raus.

Leider gibt es und gab es keinen Ersatz, man muss das gesamte Schiebedach tauschen oder einen Teilespender finden. 
 

Ich glaube, man kann von oben bei geöffnetem Dach zumindest im vorderen Bereich die Abdeckbleche zur Kontrolle abschrauben.

Am sinnvollsten ist aber, von innen den Elektromotor freizulegen und auszubauen, damit man die Bereiche des momentanen Zahnradeingriffs kontrollieren kann.

Ist aber schon so lange her, dass ich es im Detail nicht mehr weiß.

Es gibt zwei verschiedene Schiebedach-Antriebe beim XM. Ich weiß nicht, ob der Wechsel beim Übergang zum Y4 kommt, ich gehe davon aus. Dein Profil sagt, dass es ein Y4 sein könnte (96er tct)

Die Y3-Antriebe sind sehr viel verschleißanfälliger als die späteren. Da scheren die Zähne der Zahnräder ab und die Nocken, die die Microschalter für die Abschaltung betätigen, werden nicht mehr richtig angesteuert. Beim Y4 rutscht das Nockenrad gerne axial aus seiner Position, so das auch nichts mehr abschaltet, wo es soll.

Im Video ist nicht klar erkennbar, ob der Antrieb blockiert oder ob er abschaltet.

Du musst so oder so die Verkleidung bei der Innenbeleuchtung abnehmen, um einen Blick auf den Antrieb zu werfen. Die Motoreinheit ansich ist relativ leicht auszubauen.

Bearbeitet ( von holger s)

  • Ersteller
vor 21 Minuten schrieb holger s:

Im Video ist nicht klar erkennbar, ob der Antrieb blockiert oder ob er abschaltet.

Gute Frage.
Also, man hört absolut nichts wenn man weiterhin versucht, das Dach zu schließen. Kein "Gnnnnn" Geräusch oder sonstiges. Als würde kein Strom mehr kommen.

Welches "Nockenrad" rutscht aus? Evtl. hättest Du ein Bild davon?

12 hours ago, Sebastian CLDE said:

[...] Schiebedach wollte nicht tiefer als das, was im Video sieht.

Das Dach ließ sich normal aufstellen, ohne Geknirsche und Gequäle? Am wahrscheinlichsten (ohne viele defekte Dächer gesehen zu haben) halte ich ein elektrisches Problem. Weiß aber auch nicht, wie er die Endlagen erkennt. Du hast schon zweimal hintereinander auf die gleiche Taste zum Schließen gedrückt?

55 minutes ago, XM_Boris said:

Leider gibt es und gab es keinen Ersatz [...]

Die Züge selbst sind "Standardware", lediglich das Metallteil das ans Ende gepresst ist nicht. Das kann man aber an einen neuen Zug drantüdeln.

Bearbeitet ( von schwinge)

  • Ersteller
vor 6 Stunden schrieb schwinge:

Das Dach ließ sich normal aufstellen, ohne Geknirsche und Gequäle?

Ja, relativ weich und zügig sogar.

 

vor 6 Stunden schrieb schwinge:

Du hast schon zweimal hintereinander auf die gleiche Taste zum Schließen gedrückt?

Ja. Passiert dann nichts. Als wäre da Kontaktbruch. Das was Holger meint von einer Abschaltung ab einer gewissen Position passt total, als hätte sich die Abschalt-Position einfach verstellt (schalt zu früh ab).

Bearbeitet ( von Sebastian CLDE)

In der Anzeige hier sieht man es an einem Antrieb vom BX Dach. Das gelbe Nockenrad, das den blauen Mikroschalter bedient.  Wenn es das ist, kannst du es manuell zukurbeln. Dann muß man sich die mechanische Software anschauen.

Am 17.5.2025 um 11:09 schrieb Sebastian CLDE:

Welches "Nockenrad" rutscht aus? Evtl. hättest Du ein Bild davon?

Schau mal hier; inklusive einigen Erklärungen zur richtigen Position des Rads:

Wenn das Nockenrad beim Y4 rausrutscht, wird nach meiner Erinnerung gar nicht mehr abgeschaltet.

 

Leider sind in den Postings weiter vorne die Bilder nicht mehr vorhanden; das kommt hier ja schon mal vor.

Bearbeitet ( von holger s)

Beim BX hatte ich mal den Effekt, dass er beim Zurückschieben in die geschlossene Lage blockiert hat. Von oben reingeguckt, hatte sich bei den Schienen eine Schraube etwas gelockert, diese hatte dann den Schlitten blockiert (habe es damals auch hier beschrieben). Ohne die Luke vom XM zu kennen, schau mal, ob du eine Chance hast, von oben aussen irgendwie reinzuschauen...

Mittlerweile hat der TE geschaut, ob überhaupt Spannung anliegt ... Ich kann nur etwas über Schmierversuche sagen: An einer ausgebauten kompletten Kassette (aus Y4 Orga 6826) konnte ich sehr schön sehen, dass nix geht, ohne die ganze Kassette rauzuholen, und das bedeutet viel viel Arbeit. Wenn ich heute in die Verlegenheit käme, schmieren zu müssen, würde ich an geeigneter Stelle eine Bohrung anbringen, so groß, dass eine Schmierlanze durchpasst. Gruß Ingo

 

  • 2 Wochen später...
  • Ersteller

Update: bisher habe ich keine Zeit gehabt, am Dach zu arbeiten. Aber heute hat das Schiebedach nach dem zweiten Versuch es geschafft, nach unten zu kommen. Praktisch "von alleine". Magie??

Dann habe ich es 2 Übungen gemacht - einwandfrei.
Eine Weile danach wollte ich das Schiebedach hoch aufstellen, dann irgendwann mal zumachen - und siehe, schon wieder streikte es.
Nach 5-7 Versuche ging es wieder.
Ich habe dann versucht, den Fehler zu reproduzieren, es braucht ca. 6-8 Versuche, bis es von der aufgestellten Position komplett herunter kommt.
Horizontal funktioniert alles perfekt.

Also dann @holger s eben bewegt sich das Nockenrad von der richtigen Stelle?

Vielleicht sind auch die Züge schwergängig. Nach einem langen Winter ist mein Schiebedach auch immer etwas schwerfällig, auch wenn alle Positionen angefahren werden. Selbst bei regelmäßigem Abschmieren sammelt sich da ein Schmodder an, der nicht rausgespült wird und bei niedrigen Temperaturen zäh wird.

vor 5 Stunden schrieb holger s:

 Selbst bei regelmäßigem Abschmieren sammelt sich da ein Schmodder an, der nicht rausgespült wird und bei niedrigen Temperaturen zäh wird.

Wo und wie schmierst du? Gruß Ingo

  • Ersteller
vor 5 Stunden schrieb holger s:

Vielleicht sind auch die Züge schwergängig

Aber es ist nicht dass der Motor es versucht. Es ist als ob der Strom unterbrochen wird. Also wie ein Falschkontakt. Meine Frage ist dann, wo wird der Kontakt unterbrochen. An den Schalter liegt es nicht (horizontal funktioniert alles perfekt).

Macht es das Hin- und Her selbsttätig, solange man den Taster gedrückt hält? Erinnert mit an eine ZV mit defektem Mikroschalter…

  • Ersteller
vor 6 Minuten schrieb M. Ferchaud:

Macht es das Hin- und Her selbsttätig, solange man den Taster gedrückt hält?

Nein.

Es hört zu früh auf, herunter zu gehen.

Übrigens streikt das Dach heute Abend wieder, und das trotz mehrere Versuche. Um Mittag hat es sogar ohne Versuche perfekt funktioniert.

vor 23 Stunden schrieb MeisterNase:

Wo und wie schmierst du? Gruß Ingo

Ich versuche mit einer Fettsprühflasche mit Röhrchen die Führungsschienen des Rahmens zu schmieren und hoffe, dass so auch das Stahlseil was abbekommt.

Aber irgendwann muss das alles mal raus und komplett gereinigt werden.

vor 53 Minuten schrieb holger s:

Ich versuche mit einer Fettsprühflasche mit Röhrchen die Führungsschienen des Rahmens zu schmieren und hoffe, dass so auch das Stahlseil was abbekommt.

Aber irgendwann muss das alles mal raus und komplett gereinigt werden.

Ich habe mir eine komplette Kassette vorgenommenund zerlegt. Es erscheint mir sehr schwierig, die neuralgischen Stellen im eingebauten Zustand zu erreichen. Was ginge: Motor abschrauben, versuchen etwas Schmiere auf die nun sichtbare Mechanik zu bringen, Motor wieder ran, ein Stück weiterfahren lassen, usw. 

Ebenso schwierig erscheint es mir, die Wasserabläufe der Kassette zu erreichen. Wo münden eigentlich die Ablaufschläuche? Man könnte im Bedarfsfall vielleicht von unten mit Luft reinblasen?

Gruß Ingo

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