Zu Inhalt springen
In der App anschauen

Greife bequemer auf unsere Website zu. Mehr erfahren.

André Citroën Club

Eine Vollbild-App auf dem Startbildschirm mit Push-Benachrichtigungen …

Um die App unter iOS/iPadOS zu installieren
  1. Klicke das Teilen-Symbol in Safari
  2. Wähle die Funktion Zum Startbildschirm hinzufügen aus dem Menü.
  3. Klicke Hinzufügen in der rechten oberen Ecke.
Um die App unter Android zu installieren
  1. Klicke die drei Punkte (⋮) in der rechten Ecke des Browsers.
  2. Klicke Zum Startbildschirm hinzufügen oder App installieren.
  3. Durch Klick auf Installieren bestätigen.

72er DS mit HA - Fragen zur Hydraulik

Hervorgehobene Antworten

Moin.

Ich beschäftige mich gerade mit einer 1972er DS 20 mit Halbautomatik. Die HA ist Neuland für mich.

Drei Themen würde ich gern diskutieren:

  1. Die Hydraulikpume springt ca. alle 10 Sekunden an. Den Druckspeicher habe ich getauscht. Der Hydraulikölstand stimmt. Das LHM ist frisch / neu / sieht gut aus / riecht gut. Undichtigeiten kann ich keine erkennen. Das LHM im Fass ist nicht schaumig. Die DS sackt vorn relativ schnell ab und baut bei gerade abgestelltem Motor keinen Gegendruck auf, wenn man den Vorderwagen herunterdrückt. Ist eine mögliche Ursache eine interne Leckage? Falls ja, müsste es ja ein Bauteil mit hoher Ölmenge sein - also die Lenkung oder Bremsventil? Was könnte sonst noch die Ursache für das relativ häufige Anspringen der Pumpe sein?
     
  2. Die Federung vorn links ist deutlich härter als vorn rechts. Ich hätte eine defekte Kugel oder eine Kugel mit zu wenig Druck vermutet. Das ist es aber nicht - beide Kugeln haben 55 bar Druck. An der linken Kugel ist ein Adpater verbaut - ist das normal für Halbautomaten? Und wenn es die Kugeln / Drücke nicht sind - kann ein festgehender Schwingarm die Ursache sein?

    20250528_202053.jpg.877ca0fd22412ce1e576d68e9ba38b4e.jpg
     
  3. Das Bremsverhalten war für mein Verständnis zumindest ungewöhnlich - lang gar nichts, und dann alles auf einmal. Ich habe den Bremsdruckspeicher getestet - auch nach 100 Mal Bremsetreten zeigt er keine Ermüdungserscheinungen. Nachdem ich die vorderen Bremsen über den Leerlaufsteller am Vergaser und den Fliehkraftregler entlüftet habe, ist es besser geworden; die Bremse lässt sich jetzt feiner dosieren. Ich habe aber noch immer das Gefühl, dass es zu lange dauert, bis eine Bremswirkung eintritt. Oder ist das so beim Bremspilz?

Danke und Gruß
Michael

vor 21 Minuten schrieb mhs:

Ist eine mögliche Ursache eine interne Leckage?

Ja.

vor 21 Minuten schrieb mhs:

Was könnte sonst noch die Ursache für das relativ häufige Anspringen der Pumpe sein?

Defekte Federzylinder, verschlissene Höhenkorrektoren oder ein ausgenudelter Druckregler (lässt sich neu justieren) kommen noch infrage.

vor 21 Minuten schrieb mhs:

An der linken Kugel ist ein Adpater verbaut - ist das normal für Halbautomaten?

Ja (und für alle anderen D-Modelle auch).

vor 21 Minuten schrieb mhs:

kann ein festgehender Schwingarm die Ursache sein?

Ja. Es kann aber auch an einem defekten Dämpfereinsatz in einer der Kugeln liegen.

vor 21 Minuten schrieb mhs:

Ich habe aber noch immer das Gefühl, dass es zu lange dauert, bis eine Bremswirkung eintritt. Oder ist das so beim Bremspilz?

Nein, muss spontan und ohne Verzögerung reagieren. Vermutlich ist immer noch Luft in der Anlage. Unbedingt auch hinten entlüften, Luft kann dort ein echtes Sicherheitsrisiko sein.

Bearbeitet ( von M. Ferchaud)

vor 41 Minuten schrieb mhs:

Die Federung vorn links ist deutlich härter als vorn rechts.

Um eine Kugel als Ursache auszuschließen, brauchst du nur die rechte mit der linken vertauschen. Wenn sich nichts ändert, scheiden die Kugeln aus. Schwingarm wäre natürlich möglich, aber vorher hätte ich den Federzylinder in Verdacht. Vielleicht ist er ja auch die Ursache für das häufige Einschalten der Pumpe?

viel Erfolg!

  • 1 Monat später...

Hallo!

Was würde denn passieren, wenn ein Federzylinder wirklich kaputt wäre und er einen massiven Druckverlust hätte?

Das Auto wird auf die Sollhöhe gebracht und der Korrektor verschließt den Zulauf. Der Zylinder verliert den Druck über seine Abdichtungen und in dessen Folge sinkt das Auto schnell ab, bis der Korrektor wieder öffnet. Durch die im HK eingebauten Dashpots wird der Prozeß etwas verlangsamt, daher müsste das Auto "Fahrstuhl fahren", wenn ein Zylinder wirklich so undicht ist. Gleichzeitig würde sich die Federzylindermanschette aufblähen, weil die kleinen Rücklaufleitungen gar nicht so viel Volumen in der kurzen Zeit durchlassen können. Eine Pumpenumdrehung fördert 6,35 ccm Öl in das System, man kann sich leicht ausrechnen, was das für Mengen sind, wenn die Pumpe so oft läuft.  Federzylinder können so kurze Schaltzeiten NICHT ohne andere Effekte verursachen!

Eher kommen die Höhenkorrektoren in Frage, die immer unter Systemdruck stehen und einen größeren Rücklauf haben. Zu deren Prüfung klemme ich gern am Sicherheitsschieber die Leitung ab und verschließe sie mit einem Blindstopfen. Kotflügel vorn links ab, dann kann ich da recht bequem vorne und hinten getrennt abklemmen (zumindest bei den jüngeren Fahrzeugen, die ich hauptsächlich in meiner Kundschaft habe.

Alle anderen Bereiche lassen sich genau so diagnostizieren, selbst der eigentliche Druckregler kann das verursachen, dessen Hysterese kann zu klein sein, dann schaltet der auch dauernd. Ein platter Druckspeicher kann auch eine Ursache sein, die ein eigentlich intaktes System oft schalten lässt. Deswegen sinnvoll prüfen und messen!!!

 

VG Ingo

ich wuerde als erstes die Bremsen streng nach Vorgabe entlueften und dann die vorderen Kugeln tauschen - das mit dem Schaltintervall ist nicht ideal, birgt aber auch, im Gegensatz zu den Bremsen und der Federung, keinerlei Gefahr/akuten Handlungsbedarf - meine 67 HA (umgebaut auf Stahlregler) hat seit Jahren auch nicht viel mehr als 10 Sekunden und solange das nicht kuerzer wird, mache ich mir da keine Gedanken drueber und fahre sie lieber 🙂

ich schließe mich hier TilDS an. Bremsen streng genau nach Anweisung im Werkshandbuch entlüften und dann sollte der Spuk vorbei sein.😉

Die kurzen Schaltintervalle werden i. d. R. durch innere Undichtigkeiten (Verschleiß) der Lenkung verursacht.

Bearbeitet ( von rsa404)

Die Bremkreisläufe kommen aber erst in Frage (was die Häufigkeit des Einschalten der HP angeht) wenn man auf der Bremse steht, oder? 

Bei meinem Break, nach 3 Jahren restaurieren und letzten Samstag zum ersten mal laufen lassen...hat die Hydraulik sofort gespielt und die HP nur 1x pro Minute kurz eingeschaltet hat, trotz noch sehr viel Luft in den Bremsleitungen. 

vor 6 Minuten schrieb Michal N:

Die Bremkreisläufe kommen aber erst in Frage (was die Häufigkeit des Einschalten der HP angeht) wenn man auf der Bremse steht, oder? 

Meines Erachtens umgekehrt. Im theoretischen Idealfall fließen nur einige Tropfen Hydrauliköl zurück ins Fass, wenn Du die Bremse löst. Lecköle hingegen treten in jedem Betriebszustand auf. Und können in jedem Betriebszustand zu groß werden.

Ohne jede Ahnung, ob man das vergleichen kann, mein Xantia hält nach dem Wechsel den Druck sehr viel länger als vorher. Sowohl bei laufendem Motor als auch im Stand.

Grüße
Andreas

und Hydraulik mit Luft im System (zum ersten mal laufen lassen) hat funktional zusaetzliche Speicherkugeln, also immer laengere Schaltintervalle - das gibt sich dann nach ein paar Tagen/Wochen (natuerlich ausser Bremskreislauf) - DS Bremsventile (inkl. Break) sind aber im Gegensatz zu ID (GS/CX/etc.) nicht bekannt dafuer, dass sie intern Lecken

Erstelle ein Konto, um zu kommentieren

Konto

Navigation

Suche

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.