11. Juni 20251 J. Hallo, wie @bx-basis mehrfach berichtete, hat er früher die 6-Kolben-Pumpen häufig wegen Ausfällen getauscht. Sie bauten einfach nicht mehr genug Druck auf. Einer meiner Pumpen hat es mittlerweile auch erwischt. Das war in einem anderen Faden Thema, aber ich starte einen neuen zur Ursachenforschung. Man kann es nur halbwegs hören im Video, die Pumpe mit metallisch kratzenden Geräuschen während des Druckaufbaus. Ich habe dein Eindruck, dass die Kolben etwas hakelig in den Zylindern gleiten. Ich kann nicht sagen, ob das normal ist und möchte auch keine "gute" Pumpe zerlegen. Die Kolben haben sichtbare Spuren. Mit dem Fingernagel spürt man sie nicht. Ob das schon ein Schaden ist? Auch die Zylinderlaufbahnen sind nicht neu. Vielleicht ist das harmlos. Ich kann es nicht beurteilen. Die Rückschlagventile samt ihrer Federn sehen gut aus. Gebrochen ist hier jedenfalls nichts. Der "siebte" Arm scheint über einem Sackloch zu sein. Ich habe den Eindruck, er dient der Montagehilfe, damit die "Spinne" in der richtigen Position eingebaut wird; bei lockerer Mutter ist sie jedenfalls frei drehbar. Der Kabelbinder zeigt den Kanal von den Kolben zum hinteren Deckel. Offenbar wird das Öl durch diesen Kanal, an dessen Ende (oben auf dem Bild) die Rückschlagventile sind, in den hinteren Deckel gepresst, wenn die Welle auf den jeweiligen Kolben drückt. Wie das Öl vom Ansaugbereich in die Zylinder/Kolben fließt, ist mir unklar. Eigentlich ist das nur über die Bohrung im Kolben möglich. Aber sie wird von einer Kugel verschlossen, die eine Feder vor die Bohrung drückt. Funktioniert die Sache nur, weil die Kolbenbewegung schneller ist als die Feder? Grüße Andreas Bearbeitet (11. Juni 20251 J. von AndreasRS)
11. Juni 20251 J. vor 2 Stunden schrieb AndreasRS: Wie das Öl vom Ansaugbereich in die Zylinder/Kolben fließt, ist mir unklar. Dazu gibt es eine technische Zeichnung / schematische Darstellung in einem Reparaturhandbuch von der 6 Kolben und der 6+2 Kolbenpumpe. Diese Bilder wurden hier auch mal eingestellt.
11. Juni 20251 J. vor 21 Stunden schrieb matgom: Dazu gibt es eine technische Zeichnung / schematische Darstellung in einem Reparaturhandbuch von der 6 Kolben und der 6+2 Kolbenpumpe Ich habe dieses hier gefunden: Technische Zeichnung 6+2 Pumpe Gruß, Joschko. Bearbeitet (12. Juni 20251 J. von Joschko)
12. Juni 20251 J. vor 7 Stunden schrieb Joschko: Ich habe dieses hier gefunden: Techische Zeichnung 6+2 Pumpe Gruß, Joschko. Hier gibts auch nochmal Infos: 6-Kolben-Pumpe: 6+2-Kolben-Pumpe:
12. Juni 20251 J. Ersteller Hallo, danke. In BRE 0031 steht: "Durch die von der Feder (9) verursachte Rückzugsbewegung erzeugt der Kolben (8) einen Unterdruck und die Kugel (7) läßt die LHM-Flüssigkeit in den Zylinder eindringen." Das Blaue soll der Kolben sein, rot sind Kugel, Käfig und Feder. Ich meine, die Feder drückt permanent die Kugel vor die Bohrung. Vielleicht ist "Unterdruck" der entscheidende Begriff in der Erklärung. Dass bei der Bewegung nach links der Unterdruck im Kolbengehäuse größer ist als die Kraft der Feder. Auf der anderen Seite wird der Unterdruck doch erst durch die Feder erzeugt. Ohne die Feder würde der Kolben sich nicht nach links bewegen. Grüße Andreas Bearbeitet (12. Juni 20251 J. von AndreasRS)
12. Juni 20251 J. vor 12 Minuten schrieb AndreasRS: Ich meine, die Feder drückt permanent die Kugel vor die Bohrung. Nein, die Hülse/ Hütchen der Kugel stützt/ schützt diese vor der Feder und hat 2 Öffnungen für das einströmende LHM.
12. Juni 20251 J. Ersteller vor einer Stunde schrieb Ronald: die Hülse/ Hütchen der Kugel stützt/ schützt diese vor der Feder und hat 2 Öffnungen für das einströmende LHM. Ja. Aber welche Kraft sorgt dafür, dass die Feder die Kugel nicht vor die Bohrung drückt? Grüße Andreas
12. Juni 20251 J. vor 26 Minuten schrieb AndreasRS: Ja. Aber welche Kraft sorgt dafür, dass die Feder die Kugel nicht vor die Bohrung drückt? Grüße Andreas Ich meine der Unterdruck in der Pumpenkammer sorgt dafür, dass die Kugel das Loch im Kolben freigeben muss, wenn die Feder auf ihren maximalen Längenausdehnung angekommen ist. Dann kann LHM einströmen.
12. Juni 20251 J. Die Kugel liegt "lose" in dem "Hütchen". Die Feder drückt nicht auf die Kugel, sondern auf den Rand/ Krempe des die Kugel umgebenden "Hütchens". Ich könnte mir vorstellen, dass die Kugel sogar in dem montierten Kolben "klappert".
12. Juni 20251 J. Moin, um das Ganze zu verstehen, habe ich mal ein Dokument von Xantia007 geklaut und textlich erweitert sowie an einer Stelle die Reihenfolge verändert: Ansaug- und Füllphase 1. Die Extenterwelle dreht sich gegen den Uhrzeigersinn. Das Auslassventil (Sternventil, Flatterventil) ist geschlossen. 2. Der Kolben senkt sich (Pfeil neben der 2 im Bild oben) und die Feder entspannt sich. Es entsteht ein Unterdruck, weil das LHM ja nicht wie Gas expandieren kann. 3. Die Saugventilkugel wird angehoben und drückt über die Druckplatte gegen die Feder, deren Gegenkraft geringer wird, je weiter der Kolben sich senkt. 5. Die Flüssigkeit gelangt in den Kolben (siehe im Bild 5). Am Totpunkt endet die Füllphase. Kompressions- und Entladephase 2. Der Kolben steigt (Pfeil mit der 2). 3. In dem Zylinder steigt der Druck, dadurch und die Federkraft wird die Saugventilkugel (3) gegen ihren Sitz gedrückt. 4. Das Auslassventil (Sternventil, Flatterventil) öffnet sich. 5. Das LHM wird in den Hochdruckbereich gepresst. In der Doku fehlt allerdings immer der kleine Becher. Viele Grüße Roland Bearbeitet (12. Juni 20251 J. von roe)
12. Juni 20251 J. Ersteller Hallo, vor 28 Minuten schrieb Kugelblitz: Ich meine der Unterdruck in der Pumpenkammer sorgt dafür, dass die Kugel das Loch im Kolben freigeben muss, wenn die Feder auf ihren maximalen Längenausdehnung angekommen ist. Dann kann LHM einströmen. Was meinst Du mit "Pumpenkammer"? Der Bereich, der mit dem Ansaugrüssel verbunden ist? Dort herrscht natürlich Unterdruck, der das LHM aus dem Rüssel saugt, aber auch die Kugeln fester an die Kolbenbohrung saugt. vor 11 Minuten schrieb Ronald: Die Kugel liegt "lose" in dem "Hütchen". Die Feder drückt nicht auf die Kugel, sondern auf den Rand/ Krempe des die Kugel umgebenden "Hütchens". Danke. Jetzt verstehe ich, was Du meinst. Dann dient das Hütchen nicht nur als Abstandshalter, damit die Kugel nicht in die Feder rutscht, sondern bildet noch einen Hohlraum, sodass ein Rückschlagventil entsteht. Also sind zwei mal sechs Rückschlagventile in der Pumpe, jeweils sechs im Saug- und im Hochdruckbereich. vor 6 Minuten schrieb roe: 3. Die Saugventilkugel wird angehoben und und drückt über die Druckplatte gegen die Feder, deren Gegenkraft geringer wird, je weiter der Kolben sich senkt. Das ist der Punkt, danke. Die Kugel ist beweglich, während die Feder auf das Hütchen bzw. den Kolben drückt. Grüße Andreas Bearbeitet (12. Juni 20251 J. von AndreasRS)
12. Juni 20251 J. Moin Andreas vor 3 Minuten schrieb AndreasRS: Also sind zwei mal sechs Rückschlagventile in der Pumpe, jeweils sechs im Saug- und im Hochdruckbereich. Ja. vor 4 Minuten schrieb AndreasRS: Was meinst Du mit "Pumpenkammer"? Der Bereich, der mit dem Ansaugrüssel verbunden ist? Die Pumpenkammer sollte der Zylinder sein, in der der Kolben läuft. Viele Grüße Roland
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