22. Juli 20251 J. Am 20.7.2025 um 22:58 schrieb martinowitsch: PS. Die Connaisseurs unter den Sirius 1 Fahrern verbinden eine 123 ignition mit Zündkurvenanpassung mit einer Sirius 1 ....das Beste aus allen Welten... So bin ich jahrelang mit meiner Ente bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit problemlos gefahren. Die im Aufbau befindliche Ente wird wieder genau so bestückt.
22. Juli 20251 J. Hallo Stone,Fredy und Patrick auf meiner Sirius I Platine sind an der Stelle ja zwei etwas verschieden große Dioden verbaut. Leider lässt sich der rote Lack nicht so entfernen daß die Beschriftung nicht geschädigt wird, erst mit Reinigungsbenzin probiert, dann mit Spiritus und dann mit Aceton. Da,mit ging dann der Lack allmählich runter aber zumindest bei der "rechten" Diode ist dort keine Beschriftung bzw. Ring erkennbar. Bei der linken Diode ist ein geringer Teil der Beschriftung gerade noch erkennbar, der Ring ist linksseitig. 1. Zeile unter dem Ring C(oder 0) A 0, 2. Zeile unter dem Ring: 82. Da ja eingelötet ist natürlich nur ein Teil der umlaufenden Beschriftung erkennbar. Bei der rechten Diode welche bei meiner Sirius etwas größer als die linke ist ist mit Glück noch ein linksseitiger Ring erkennbar. An andere Stelle (neben dem Wandlertrafo) ist auch noch eine Diode welche mit ziemlicher Sicherheit eine 4007 ist, sie hat die gleiche Größe wie die "linke" von den beiden anderen. Die Orientierung der Dioden ist m.E. klar aber welcher Diodentyp? Vielleicht ist bei Patricks Sirius ja mehr erkennbar. Für mich wäre noch der Wert des Hochlastwiderstandes (Keramikwiderstand unterhalb der Dioden) interessant. Bei meiner sind dort zwei Widerstände parallel aneinandergelötet und einer hat eine Abplatzung so daß der wohl zu heiß geworden ist, muß zwar nicht das Problem sein kann aber. Grüße, Roland Bearbeitet (22. Juli 20251 J. von RolandPiccolo)
22. Juli 20251 J. Ersteller HY Roland, vielen vielen Dank für Deine Mühe! Ich schaue mal, ob ich damit weiterkomme. Beste Grüsse, Stone
1. August 20251 J. Ich habe wohl geträumt und den khakifarbenen Lack auf der Platine übersehen.. Weil das Ding aber dann schon offen war hab ich auch mit Lösemitteln gespielt: reines Ethanol quillt den Lack langsam an, Aceton löst wie erwartet (und wie von @RolandPiccolo beobachtet) schneller. Trotzdem kam ich nur langsam vorwärts (ca. 10min/cm^2). Und weil die Lackschicht sehr dick ist (geschätzt mindestens 0,5mm) war es mir zu müsham weiterzumachen, zumal meine Sirius einwandfrei funktioniert, und ich im Moment keinen Isolierlack greifbar habe um die Platine hinterher wieder zu beschichten. An einer defekten Sirius könnte ich aber dennoch ein Stück weiter gehen, wenn mir jemand eine zukommen lässt. Zum weiteren Vorgehen und aufgrund von Rolands Beobachtung, dass Aceton die Beschriftung ablöst, würde ich zunächst mit dem acetongetränkten Wattestäbchen den Lack erst einmal so weit ausdünnen bis die eigentliche Farbe der Bauteile noch nicht durchscheint (Druckluft in Reichweite wäre von Vorteil um ggf. die Verdunstung zu beschleunigen), und mich anschließend mit einem Ethanol-Wasser-Gemisch in verschiedenen Konzentrationen weiter vorantasten. Aber wie bereits geschrieben wurde, wäre eine Stückliste der wesentlich einfachere Weg. Viele Grüße Patrick Bearbeitet (1. August 20251 J. von musikinstrum_ente)
1. September 20251. Sep Einen Monat weiter. Gibt es Fortschritte zu vermelden in Sachen verwendete elektrische und elektronische Komponenten und Schaltplan der Siriusse, so dass eine realistische Chance besteht, dass deren Adepten ihre mittlerweile „kaputten“ Module wieder reparieren ( lassen) können? Gibt es eine grobe Schätzung, wieviele Sirius mal in Umlauf waren und es noch sind unter Entenfahrern? Uli
1. September 20251. Sep Mal etwas aus meiner Erfahrung mit HKZ. Funktionsprinzip ist klar, mittels Spannungswandler einen Folienkondensator auf ca. 400-500V laden und über einen Thyristor über die Zündspule entladen. Gabs als Serienzündung beim 911er Porsche, mit SPEZIELLER HKZ Zündspule. Denn die ist anders aufgebaut, damit die Hochspannungsentladung auch zu dem gewünschten Ergebnis führt. Nimmt man eine normale Kontaktzündspule, dann wird das nix, die HKZ stirbt. Wenn man nicht eine für normale Zündspulen baut. Funkenbrennzeit bei der Porsche/Bosch HKZ sind jedoch nur 50 Mikrosekunden gewesen, im Gegensatz dazu hat die Kontaktzündung einige Millisekunden Brennzeit. Vorteil davon: auch bei hoher Drehzahl keinen Zündverszug durch Abnahme der Funkenspannung, Schonung des Verteiler und der Zündkerzen. Moderne Zündungen mit Spule auf der Kerze arbeiten nach dem Prinzip. Nachteil: bei nicht stark verwirbeltem Gemisch geht die Flamme auch mal wieder aus, es kommt zu Zündaussetzern. Meine Lösung damals, da die HKZ mit der schärferen Nocke immer wieder zu den Zündaussetzten führte, war eine schließwinkelgeregelte Kontaktzündung mit einer Transistorzündspule. Brennzeit des Funkens im Standgas 15° Kurbelwellenwinkel, Standgas im kalten Zustand 400 U/min ruckelfrei. Beim 4 Zylinder. Da die 2CV Zündung in ihrer kompletten Auslegung ohne Verteiler ja einer Motorradzündung entspricht, wird es auch aus dem Bereich elektronische Zündungen geben, die da passen. Und da die HKZ einfach nachzubauen und zu reparieren geht, wird sie halt lackiert. Ist lästig, aber verständlich. Die Diode dürte eine 1N4007 sein. Jens
1. September 20251. Sep Dieser Beitrag bringt mich einer Antwort auf meine Fragen leider nicht näher.
6. September 20256. Sep Gut, also wie können die Dioden geschaltet sein, wenn sie bei Verpolung durchbrennen. Auf dem Bild mit unlackierter Platine scheinen sie als Verpolschutz geschaltet zu sein, um durch den Diodenstrom die Sicherung durchbrennen zu lassen. Ob dafür zwei 1N4007 mit 1A Nennstrom ausreichen scheint mir fraglich bei den üblichen KFZ Sicherungen. Bei Schaltung in Reihe zur Versorgungsspannung wären sie nicht durchgebrannt, hätten gesperrt. Wenn es Zenerdioden waren, brennen sie bei Verpolung durch. Nur Vermutungen. Hier ein Link zur einem Nachbau einer HKZ. Incl. Schaltplan und Erklärungen. https://peter.turczak.de/content/projects/hkz/ Jens
6. September 20256. Sep Beim Stöbern im Netz fand ich auch reichlich verschiedene Nachbauten von HKZ als CDI Zündung für Motorräder. Daher sollte ein Ersatz für die Siriuszündung kein Problem darstellen. Jens
4. November 20254. Nov Nach inzwischen drei Monaten ohne substantiellen Fortschritt ( Schaltplan, Stückliste) kann man den Sirius-hardcore-Fans nur raten, auf ihre verbleibenden intakten Exemplare gut aufzupassen. Denn bzgl Reparatur könnten sie sich mit diesen Blocks Sirius I/II inzwischen ziemlich allein gelassen vorkommen. Uli
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