10. Dezember 200421 J. Hallo "Tipp-Gemeinschaft", seit heute morgen auf der Autobahnfahrt zur Arbeit ruckelt es am Lenkrad meines BX Turbo D mit ABS unter folgenden Umständen: Bei fast jeder GASWEGNAHME (!) zieht es das Lenkrad kurzzeitig nach rechts, als ob die rechte vordere Bremse kurz blockieren würde. Auch bei untertouriger Fahrweise zuckt es teilweise recht heftig (dann sogar mehrmals hintereinander). Am Beginn der Rückfahrt gabs zunächst keine Probleme, jedoch gleicher Effekt nach etwa 10 km. Bremsen sehen o.k. aus. In den grünen Topf habe ich noch nicht gelangt, LHM ist genügend drin, weiß aber nicht, ob möglicherweise die Siebe verstopft sind. Ich meine, das Rucken hätte ich seit letzter Woche ab und zu gaaaaanz leicht gespürt. Bis heute morgen dachte ich, es hätte mit leicht überfrorenen Stellen auf der Straße zu tun. Was kann das sein??? Kann an der Servounterstützung etwas "ausfallen" (verstopfte HP)? ABS-Fehler? Mechanisches oder HP-Problem an der Bremsanlage? Muss heute noch mehrere Fahrten bis 70 km (auch Autobahn) machen, hoffe nicht, dass - wieder mal am Wochenende - ein größerer Defekt vorliegt!? Danke im voraus Bernd (icke)
10. Dezember 200421 J. Hallo! Dann fange ich mal mit den Spekulationen an: - Als erstes würde ich 'ne Sichtprüfung unter dem BX beginnen und insbesondere nach den Handbremszügen schauen, ebenso die Hydraulikleitungen verfolgen sowie bei den Antriebswellen etwas genauer hinschauen. - Wenn der Hydraulikdruck fehlen sollte, aus welchen Gründen auch immer, dann ist zuerst die Servolenkung betroffen (geht schwer), dann sind die Federbeine betroffen (sinkt ab), zuletzt muckt die Bremse; bis zum 2. Punkt bin ich schon mal gekommen :-( D.h. das paßt nicht als Fehlerursache. - Du hast nichts über die Hydraulik geschrieben im Sinne von: braucht ewig bis er hochkommt o.ä., daher die Annahme, daß er sich in normalem Tempo niederlegt und erhebt. Du hast nicht geschrieben, ob die Stop-Lampe angeht, daher die Vermutung, daß sie aus bleibt. - Das ABS kannst Du ganz einfach deaktivieren: löse eine Bajonettsteckverbindung zwischen ABS-Steuerung und Radsensor. Einfach zugänglich z.B. an der vorderen Spritzwand oder unter dem Rücksitz. Dann leuchtet die gelbe Kontrolleuchte und das ABS spielt nicht mehr mit. Die Bremse geht immer noch normal. Andrerseits kann bei ABS-Problemen die Bremse dadurch nicht von selbst aktiv werden. - Ein Problem im Mengenteiler kann nach meinem Verständnis der Hydraulik nicht dazu führen, daß die rechte vordere Bremse Eigeninitiative entwickelt, aber sehr wohl, daß der Servolenkung Druck fehlt. D.h. das paßt auch nicht zu Deinen Symptomen. - Gaswegnahme bedeutet zunächst mal keinen großen Drehzahlsprung (auch an der Hydraulikpumpe), sondern einen Lastwechsel und damit sprunghaft andere Last auf den Motorlagern (die Gummiteile). Vielleicht ergibt sich dadurch ein Hinweis ... Gruß, Ralf
10. Dezember 200421 J. ich hatte mal was ähnliches, war allerdings das differential, eines der umlenkräder ...
13. Dezember 200421 J. Ersteller Rückmeldung nach einem computerfreien Wochenende: 100 km Autobahn gefahren, weiterhin Geruckel wie beschrieben; Aber: In einer lang gezogenen Abfahrt (Schubbetrieb) über eine Asphaltkante gefahren: Geräusch "Klock - Klock" vorne rechts an der verdächtigen Radaufhängung! Danach: bis nach Hause (15 km) KEIN Gezucke mehr in der Lenkung! Heute morgen aber doch wieder das Zerren bei Gaswegnahme. An einer Einmüdung (bergauf, großer Lenkeinschlag links) meine ich ein typisches (?) "Klonk - Klonk" aus dem Bereich rechte Antriebswelle vernommen zu haben - aber nur unter diesen Bedingungen. Achswellenmanchetten sind dicht, seit längerem polternde Geräusche von der vorderen rechten Aufhängung beim Überfahren von Kanten (z. B. Einfahrten). Überlegung: HP und ABS scheinen eher ausgeschlossen? Probleme / Defekt in der vorderen Radaufhängung deuteten sich anfang des Jahres schon mal an: http://www.andre-citroen-club.de/forum/showtopic.php?threadid=21822 Habe leider noch keinen Fachbetrieb aufgesucht, fahre also seitdem mit "irgendeinem" Defekt herum. Die neuen Reifen haben mich das Problem vergessen (verdrängen?) lassen. Also: Welche Vorgehensweise schlagt ihr vor? Kann man noch was ausschließen, bzw. die Sache eingrenzen, bevor ich zu einem Achs-Spezi aufbrechen muss? Bernd (icke)
15. Dezember 200421 J. hallo! also bei meinem bx sind so ziemlich die gleichen sachen aufgetreten...nur daß er dann plötzlich auf der autobahn rechts so zum ruckeln angefangen hat, daß ich sofort zum (glücklicherweise nur 1 km entfernten) autofahrerclub fuhr.dort auf der bühne drehte der arbö-typ am rad und bei starkem rechtseinschlag blieb das rad einfach stecken... da er sich nicht sicher wahr wurde der bx abgeschleppt... wer gibt mir echt wenn ich vermute daß es sich hier um die antriebswelle handelt?? oder gibt es andere vermutungen??? und noch was wichtiges...!!! mein bx hat kein abs....kann man trotzdem eine antriebswelle mit abs einbauen??? vielen dank im voraus.... der zriiis
15. Dezember 200421 J. Ich hatte mal eine ähnlichen Effekt bei einem ZX. Da war die Radaufhängung ausgeschlagen. Beim Gaswegnehmen konnte man es schon prima im Lenkrad sehen. Es versetzte ca 2-3 cm. Gruß, Arne
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