15. Juli 20251 J. Als ‘alter’ Cit-Fan (hatte seit GS und DS so ziemlich alle Modelle im Eigentum) fand ich damals die Paris-Dakar Rallye ganz witzig. Inzwischen lebe ich in Gambia, transportiere ab und zu technisch gute Fahrzeuge aus der Schweiz ‚nach Hause‘ - auf dem Landweg. Das ist primär die originale Rallye Route. Hat jemand von Euch Interesse daran, diese Route mal zu fahren? Ich denke, das ist eine der eindrücklichsten Reisen, die man von hier aus machen kann. Links Tausende km Wüste, rechts Tausende km Atlantik. Abenteuer pur. Eine Reise, die mich seit der ersten Tour in den Träumen begleitet. In guten Träumen.
15. Juli 20251 J. Ernsthaft? Durch Mali einmal quer? Selbst von Tamanrasset durch Niger dürfte doch heutzutage komplett lebensmüde sein (ist mein Schwager mehrfach gefahren in den 90ern).
18. Juli 20251 J. Ersteller Nein, nein… Nix Mali. Tamanrasset ist wohl in Algerien, danach käme Tinzouatine in Mali; diese Route sowie die über Reggane habe ich auch angeschaut, aber das ist mir zu heiss, im doppelten Sinne - Reggane ist einer der heissesten Orte, weltweit und in diesen Gebieten ist es echt gefährlich, mit den Aufständischen. Nein, die normale Route geht über Tanger, Casablanca, Marrakesh, Agadir, El Aiun / Laayoune, Grenze zu Mauretanien (Guergarate), Nuakschott, Rosso (Fähre, Grenze zum Senegal), Ross Bethio, St. Louis, Grenze zu Gambia in Farafenni etc Die ersten 2200km längs durch Marokko sind die schönsten km, die Strecke durch Mauretanien auch super schön aber eher quälend, im Senegal ist es wieder angenehmer und zunehmend grüner.
21. Juli 20251 J. Ersteller PS: in der Nähe von Reggane haben unsere ‘Freunde’ aus Gallien übrigens ihre Nuklearwaffen getestet. Daran werden wir in unseren Breitengraden ab und zu erinnert: bei entsprechenden meteorologischen Bedingungen gibt’s ja in Mitteleuropa eine Abreibung mit Saharastaub / -sand. Mit der Eintrübung der Atmosphäre einher geht dann oft auch ein Anstieg der gemessenen Radioaktivität (abhängig davon, WO die Sandmenge beim Sturm der Sahara entnommen wurde).
21. Juli 20251 J. Am 18.7.2025 um 22:08 schrieb VValoGM: Nein, nein… Nix Mali. Tamanrasset ist wohl in Algerien, danach käme Tinzouatine in Mali; diese Route sowie die über Reggane habe ich auch angeschaut, aber das ist mir zu heiss, im doppelten Sinne - Reggane ist einer der heissesten Orte, weltweit und in diesen Gebieten ist es echt gefährlich, mit den Aufständischen. Nein, die normale Route geht über Tanger, Casablanca, Marrakesh, Agadir, El Aiun / Laayoune, Grenze zu Mauretanien (Guergarate), Nuakschott, Rosso (Fähre, Grenze zum Senegal), Ross Bethio, St. Louis, Grenze zu Gambia in Farafenni etc Die ersten 2200km längs durch Marokko sind die schönsten km, die Strecke durch Mauretanien auch super schön aber eher quälend, im Senegal ist es wieder angenehmer und zunehmend grüner. Durch die Westsahara?
27. September 202527. Sep Ersteller Am 21.7.2025 um 19:48 schrieb -martin-: Durch die Westsahara? Genau
27. September 202527. Sep Ersteller Also, ich habe die ganze Route nun genau 4 x gefahren, 3 x mit diversen C5, 1 x (letztes Mal) mit Hyundai Tucson. Im C5 war es immer viel komfortabler… (wer hätte das gedacht 😂🤣😂) aber der etwas höhere Tucson passt eben besser zu den gambischen Sand- oder Schlammpisten (Sand zwischen Oktober und Juni, Schlamm im Sommer) und den extrem hohen Geschwindigkeitsbuckeln. Am schlimmsten (& teuersten) sind die zwei Grenzen, Ein- und Ausreise Mauretanien. Echt ätzend. Da sehnt man sich geradezu nach ‘Open Borders’ in Europa. Jedes Mal HUNDERTE von Euros und STUNDEN… Aber die Reise an sich ist phantastisch!
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