8. August 20251 J. Hallo zusammen, nachdem mein überholter Motor (78x100 gewölbte Kolben, Alukopf), jetzt 4000km, zwischenzeitlich mit solex 32 Pbic Vergaser ganz gut läuft, habe ich immer wieder ein kurzes Ruckeln nach leichten Gefällstrecken oder nach Geschwindigkeitsreduzierungen. Wenn ich dann wieder Gas gebe, dauert es ein paar Sekunden und dann geht er für zwei Sekunden in die Knie, so als würde er kein Gas bekommen. Danach ist alles wieder gut. Das passiert gerne auch bei warmen Wetter, wie heute, bei 25 Grad und betriebswarmen Motor. Die vergangenen zwei Wochen war es nicht der Fall. Kann es auch mit dem Sprit zusammenhängen? Tanke normales e5 an unterschiedlichen Tanken. Hat jemand eine Idee? Vergaservereisung ist ja eher bei kälteren Temperaturen der Fall. Vielen Dank vorab VG Ingo
8. August 20251 J. Möglich, Bergab magert er ab, der Benzinstand wird in Fahrtrichtung höher und der Schwimmer drückt das Schwimmernadelventil fester in den Sitz. Kann sein, das sich das erst löst wenn der Benzinstand stärker sinkt, oder es fehlt Benzin in der Schwimmerkammer, der Motor magert ab, verschluckt sich und es dauert ein wenig, bis genug nachgelaufen ist. Ich würde daher mal den Schwimmer auf korrekte Einstellung prüfen. Und die Lagerung des Schwimmers usw.. Jens
8. August 20251 J. da kommt wohl kein zündfähiges Gemisch (oder der Zündfunke ist zu schwach). Benzinzufuhr mit Dampfblasen ?
8. August 20251 J. Moin Ingo, die gewölbten Kolben habe ich auch schon seit einigen Jahren drin. Mir ist aufgefallen, dass der Motor seitdem mit 95 Oktan nicht mehr so richtig klar kommt, Leistung zu wenig, Verbrauch zu hoch. Mit 98 Oktan, Super Plus oder wie es auch immer heißt, geht das viel besser! Gruß, Marc.
8. August 20251 J. Ersteller Hallo Marc, Jens, Peter und alle die mitlesen.... bei meinem ersten Motor war das zumindest so, dass er mit 98 oder gar 102 Oktan ruhiger lief. Leistungsunterschiede habe ich keine festgestellt. Na ja, wer weiß was in dem 102 super-teuer-Benzin noch alles für Zusätze drin sind, damit das Ding leiser läuft. Hab früher in meinen Diesel 2 Taktöl in Diesel gemischt. Da war er dann deutlich leiser ab der ersten Sekunde nach dem Start. Glaube schon dass da eher die Zusätze helfen. Das Verdichtungsverhältnis ist ja trotz gewölbten Kolben eher gering und die Kompression ist mit ca. 11 bar auch nicht rennsportverdächtig. Daher gehe ich davon aus dass die 95 locker reichen sollten. Einmal hatte ich 100 er Benzin getankt, das war kein wirklich merklicher Unterschied. Ich finde die Idee von Jens könnte passen. Werde ich also mal überprüfen, ob das mit dem Schwimmerstand zusammenhängt. Es ist halt eben auch manchmal nach dem Gas wegnehmen (Autobahnkreuz runter auf 40 und dann wieder hoch auf 80) ohne Neigung im Gelände. Ebenfalls kann es an der Ampel beim Schalten vom 2. In den 3. Gang zur Gedenksekunde kommen. Da es nicht gleich beim Gasgeben passiert, sondern vielleicht 10 Sekunden später, könnte es mit der Füllung der Schwimmerkammer zusammenhängen. Er holt sich den Sprit, bis die Nadel wieder öffnet ist der Sprit erst mal alle.... Peters Idee mit Luftblasen im Benzin? Muss ich auch testen. Zündfunken gehe ich davon aus, dass das passt. Kerzen sind neu, Kabel auch, und eine 123 ist auch verbaut. Da der Motor schön hochdreht und auf mind. 4000 umdrehungen beschleunigt, bzw am Berg mit Vollgas nicht ruckelt, glaube ich nicht dass es an der Fördermenge Benzin oder einem grundsätzlichen Zündungsthema hängt. Im Stand läuft er direkt nach Kaltstart schon mit 450 Umdrehungen "rund"(eingestellt auf 750). Dürfte also auch keine Kerze oder Kabel ein Thema haben. Es kam noch die Frage nach einem Unterdruck im Tank auf. Da ich den Hy jetzt seit 15 Jahren fahre und am Tank/Deckel nichts geändert habe, dürfte das auch nicht der Grund sein, aber vielen. Dank für den Hinweis. Vielleicht kommt ja noch ne weitere Idee. Ich werde berichten, wie es weitergeht. VG Ingo
8. August 20251 J. Der Tipp von Jens klingt sehr plausibel. Die Idee mit den Dampfblasen im Benzin kam mir, weil doch beim Alukopf die Benzinleitung über den Motorblock gezogen ist (bei meinem "alten" H läuft sie am Fahrschemel entlang und dann im Luftstrom des Ventilators -> nie Probleme mit Heißstart). Grüße Peter
9. August 20251 J. Ersteller Hallo Peter, die Benzinleitung kommt beifahrerseitig zur Benzinpumpe und führt dann zum darüberliegenden Vergaser. Ich dachte eher an eine Benzinleitung die wegen Undichtheit Luft zieht. VG Ingo
11. August 20251 J. Hallo Ingo, ach richtig, beim Alukopf ist der Vergaser ja auf der rechten Seite, wie auch die Benzinpumpe. Da wird es kein Problem mit verdampfendem Benzin in der Leitung geben. Der "alte H" hat den Vergaser links über dem Auspuffkrümmer (so wie auch bei meinem Volvo Amazon wo die Benzinleitung quer über den Motorblock läuft --> Heißstartprobleme im Sommer). Ich denke weiterhin der Tipp von Jens, dass irgendwas mit der Benzinversorgung/Schwimmerstand nicht stimmt, zeigt in die richtige Richtung. Grüße Peter
13. August 20251 J. Ersteller Hier eine kurze Zwischenmeldung: Habe den Vergaserdeckel abgenommen. Der Schwimmer kippt leicht, das Ventil ist mit einer ziemlich starken Dichtung montiert. Gehe daher davon aus, dass, so wie Jens vermutet hat, der Schwimmerstand etwas zu tief ist/war. Habe das Ventil etwas stärker angezogen, damit die Nadel etwas weiter oben liegt. Ferner den Hebel der die Schwimmerhöhe an die Ventilnadel überträgt etwas angepasst, damit das Ventil später schließt. Soweit wird die Kammer im Stand nicht "überfüllt", bei der ersten kurzen Probefahrt war soweit alles gut. Mal sehen ob es an den entsprechenden Strecken auch so bleibt. Ich berichte weiter.... Vielen Dank für die Tipps bisher. VG Ingo P.s. habe leider keine Bilder gemacht.
14. August 20251 J. Gute Fahrt. Meistens ist der Schwimmerstand korrekt, wenn die gerade Fläche des Schwimmerkörpers parallel zur Vergaserdichtkante liegt, in dem Moment, in dem das Ventil schließt. Oft haben die Ventile noch einen gefederten Mittelstift. Vergaser Kopfüber ist hilfreich beim Einstellen. Jens
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