21. August 20251 J. Moin, da ich mich mal so langsam mit meinem Neuzugang, einem Y4 XM Berline als Pallas aus Erstbesitz, der wohl zeit seines bisherigen Lebens immer als Garagenwagen und mit Cit-Werkstatt-Betreuung gehalten wurde, beschäftigen möchte sind schon erste Fragen aufgekommen (werde das Dingen möglicherweise noch mal näher Vorstellen..). Da die Hydraulikleitungen an der Hinterachse rott sind, habe ich die hinteren Radhausschalen zwecks besseren Zuganges ausgebaut und bin dort über Schaumstoff- Dämmmatten gestolpert. Diese sind zwar noch soweit intakt, alsdass man davon Maße abnehmen könnte, aber ansonsten komplett ausgetrocknet. Das doppelseitige Klebeband mit dem das Zeug befestigt war, fiel auch direkt ab. Ich hab hier Im Forum bisher nur in einem Beitrag von @schwinge einen Hinweis auf den Kram gefunden, bin jetzt aber unschlüssig ob ich die aus originalitätsgründen nachbaue und wieder rein klebe, als Schalldämmung lieber Alubutyl nehme um mir keinen nassen Schwamm ins Radhaus zu kleben, oder die einfach weg lasse, weil sie eh nichts bringen.. Was meint ihr? Gruß Matthias
21. August 20251 J. Hallo Matthias, ich würde sie rausschmeißen, das habe ich mehrfach gemacht genau wegen der Nässe und dem Brösel. Ich würde sie auch nicht neu einsetzten. Der XM ist grundsätzlich schlecht gedämmt, das merkt man beim Fahren bei Nässe sehr stark. Um diese Geräusche zu minimieren müsste man grundsätzlich viel Arbeit in die Hand nehmen und das Fahrzeug komplett neu dämmen. Dazu gibt es zb. Bei Camperumbauten schöne Videos bei YouTube.
21. August 20251 J. 1 hour ago, minilinde said: [...] aus originalitätsgründen [...] Verstehe ich wenn es um Optik geht, bei Dingen die man sehen kann. Nicht bei versteckten Dingen, wo es rational betrachtet lediglich um die Erfüllung einer bestimmten Funktion geht. 1 hour ago, minilinde said: [...] keinen nassen Schwamm ins Radhaus zu kleben [...] Deswegen klebt man geschlossenzelligen Schaumstoff, zB Armaflex. Das ist im Prinzip das gleiche Zeug, mit dem zB die Klimaleitungen im Motorraum isoliert sind. Im Radhaus Alubutyl zu kleben, dürfte keine spürbaren Effekte bringen. Wenn es um Geräuschdämmung geht, gucke ich mir die Ideen gerne bei moderneren Fahrzeugen ab. Die Radkästen sind wunderschöne Echokammern für Abroll- und Wassergeräusche. Alternativ oder zusätzlich zum Schaumstoff in den Radkästen klebe ich innen auf die Radhausschalen erst eine Lage Alubutyl, darüber dann Schaumstoff. So habe ich das bis jetzt bei einem Break gemacht, mit deutlich hörbaren Verbesserungen (bilde ich mir ein, ich habe keine Probefahrten mit Geräuschmessungen unternommen). Vorne müsste man unter Anderem im Kotflügel Schaumstoff kleben. Gegen Wassergeräusche hülfe zusätzlich eine Beflockung der Radhausschalen, die Kosten (jenseits von 200 Euro pro Radhausschalensatz) rechtfertigen aber wohl nicht die zu erwartende Verbesserung. Zumal eine Beflockung im Winter auch mehr Probleme machen kann, denn da klebt dann Schnee und Eis schön dran.
22. August 20251 J. Ersteller Ok, also packe ich mir die Dinger als Schnittmuster beiseite, und kümmere mich erstmal um die technischen Wehwehchen. Tatsächlich hab ich bisher noch keinen XM auf die Straße gebracht, und weiss daher nicht wie laut der ist (mein Daily ist derzeit ein 306 Cabrio und dagegen ist, glaube ich, alles leise..). Wenn es soweit ist, werde ich also eher Armaflex nehmen und entsprechend berichten.. Übrigens sind beflockte Radhausschalen bei neuen Serienautos auch schon wieder aus der Mode (zumindest sehe ich die kaum noch..). Danke..
22. August 20251 J. 35 minutes ago, minilinde said: [...] beflockte Radhausschalen bei neuen Serienautos auch schon wieder aus der Mode [...] Golfklasse oder obere Mittelklasse? Wenn nicht beflockt, dann klebt meistens auf der Rückseite was.
22. August 20251 J. Ersteller Das kann gut sein.. Der "Pelz im Radkasten" war mir nur bei VAG besonders ins Auge gestochen, und da sind die inzwischen wieder von ab.. Aber ich sehe die Autos auch überwiegend von außen, und baue sie nicht auseinander. Meine Aussage ist also eher relativ..
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