19. Oktober 202519. Okt Henning, andere hätten die Kiste gequadert.Sehr grosses Chapeau. Auf dem Elfenbeinturm der Tauchbadentlackung ist sowas mit dem Finish und kleinteiligen Reparaturen ganz vorne. Super Arbeit!Bloss kein Salz und viel Hohlraum Wachs Fett was auch immer.
20. Oktober 202520. Okt Ersteller vor 9 Stunden schrieb Frank T.: Henning, andere hätten die Kiste gequadert.Sehr grosses Chapeau. Auf dem Elfenbeinturm der Tauchbadentlackung ist sowas mit dem Finish und kleinteiligen Reparaturen ganz vorne. Super Arbeit!Bloss kein Salz und viel Hohlraum Wachs Fett was auch immer. Danke, Frank. Solch ein Kompliment von einem Profi wie Dir ist eine tolle Anerkennung. ❤️
23. Oktober 202523. Okt Ersteller August 2025: Zusammenbau der Innenraums. Wieder zeitaufwändiger als gedacht, weil Du nicht eben schnell die eingelagerten Teile wieder einbaust, sondern alles sichtest, auf Verschmutzungen und Defekte überprüfst und aufbereitest, bevor Du der Meinung bist, dass es montiert werden kann. Hier die Heizungskanäle für den hinteren Fußraum in zuvor gereinigter Umgebung. Teppich verlegen und Konsole einbauen. Plötzlich mus ich die Heckklappe in Zaum halten: Der rechte Scharniersplint ist gebrochen. Erste Maßnahme: Die Gasdruckfedern aushängen. Zweite Maßnahme: Heckklappe abstützen, damit sie nicht (noch mehr) Schaden anrichtet. Dritte Maßnahme: Scharnier abschrauben. Ein vernünftiges Set an Durchschlägen / Splinttreibern ist hier das A und O. Ein Stück Bosch-Profil dient als Aufnahme für das Scharnier, um die Fragmente austreiben zu können. Neue Splinte finden sich bei "Schrauben-Jäger" in Karlsruhe. 75 mm Länge sind zum Glück vorrätig. Der abgebrochene Bohrer, der auf der anderen Seite als Scharnierstift "missbraucht" wurde, wird ebenfalls entfernt. Schließlich wird die Heckklappe eingestellt und sitzt nun endlich nicht mehr so schief wie all die Jahre davor.
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Eigentlich will ich nur das hintere rechte Seitenteil lackieren. Beim Demontieren der Tankklappe erinnere ich mich an Rost rund um den Einfüllstutzen. Am unteren Abschluss hatte ich damals ein provisorisches Blech eingesetzt, das hier bereits entfernt ist. Ich entroste das Blech und scnneide die befallenen Partien bis zur "tragfähigen" Struktur heraus. Nach Papierschablone fertige ich ein Einsatzteil an, das als entnehmbares Reparaturblech ausgeführt werden soll. Das fertig geformte Blech... ...wird am Ende sauber einrasten und über die vier Schraubpunkte befestigt. Schließlich werden Aufnahme und Blech mit EP-Grundierung behandelt. Bearbeitet (23. Oktober 202523. Okt von M. Ferchaud)
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Jetzt aber zum eigentlichen Vorhaben. Der abblätternde Lack wird behutsam abgetragen, bis eine intakte Grundierung zutage tritt. So werden von Körnung P240 über P600 bis hin zu P1000 der Kotflügel und die D-Säule vorbereitet. Lediglich am unteren Bereich muss Steinschlag mit leichtem Oberflächenrost entfernt und neu grundiert werden. Es erfolgt das Auftragen des Basislacks... ...und schließlich des Klarlacks. Auch Tankdeckel... ... und das spezielle Inlay werden sorgfältig von beiden Seiten lackier. Hier das Inlay nach endgültiger Montage mit viel Schutzwachs auf den Kontaktflächen. Jetzt erst fällt mir die fehlende Entlüftungsöffnung auf. Der Abstand des Entlüftungsrohrs zu Innenkotflügel ist zwar groß genug, aber eindringendes Spritzwasser stellt nun ein potentielles Problem dar. Hier muss nachgearbeitet werden.
23. Oktober 202523. Okt vor 46 Minuten schrieb M. Ferchaud: Neue Splinte finden sich bei "Schrauben-Jäger" in Karlsruhe. 75 mm Länge sind zum Glück vorrätig. Dieser Typ ist auch ab Werk montiert? Klemmhülse, statt Spannstift?
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Jetzt erst erhalten die Außenschweller (nach viel Schleifen und Abkleben) ihre finale Steinschlagschutz-Beschichtung. Erneuter Blick auf die aufgefrischten Mittelweile der Längsträger. Der schwarze Anstrich der original gebliebenen Fahrschemel vorn und hinten im Bereich der Vernietung ist übrigens Werksbehandlung. Bearbeitet (23. Oktober 202523. Okt von M. Ferchaud)
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Weiter geht's mit dem Zusammenbau. Nachdem die Sitze eingebaut sind, folgen die Verkleidungen des Laderaums. Schließlich ist der Innenraum komplett.
23. Oktober 202523. Okt Ersteller vor 52 Minuten schrieb Ronald: Dieser Typ ist auch ab Werk montiert? Klemmhülse, statt Spannstift? Auch nach lesen der entsprechenden Artikel und weiterführender Recherche erschließt sich mir kein eindeutiger Unterschied, zumal es zahlreiche weitere Bezeichnungen gibt. Die ab Werk montierte Variante weist statt eines geraden einen wellenförmigen Schlitz auf.
23. Oktober 202523. Okt vor einer Stunde schrieb M. Ferchaud: Eigentlich will ich nur das hintere linke Seitenteil lackieren. Beim Demontieren der Tankklappe erinnere ich mich an Rost rund um den Einfüllstutzen. Der Einfüllstutzen ist doch auf der rechten Seite?
23. Oktober 202523. Okt Ersteller vor 27 Minuten schrieb Kugelblitz: Der Einfüllstutzen ist doch auf der rechten Seite? Das andere Links. Bearbeitet (23. Oktober 202523. Okt von M. Ferchaud)
23. Oktober 202523. Okt vor 1 Stunde schrieb M. Ferchaud: Die ab Werk montierte Variante weist statt eines geraden einen wellenförmigen Schlitz auf. Die Klemmhülse wird weniger Vorspannung haben bzw. deren Aufmaß wird kleiner sein. Der wellenförmige Schlitz verhindert bzw. reduziert den Verschleiß. Sind die Bohrungen in Scharnier (lose) und Halter (fest) nicht unterschiedlich?
23. Oktober 202523. Okt Ersteller vor 3 Stunden schrieb Ronald: Die Klemmhülse wird weniger Vorspannung haben bzw. deren Aufmaß wird kleiner sein. Der wellenförmige Schlitz verhindert bzw. reduziert den Verschleiß. Sind die Bohrungen in Scharnier (lose) und Halter (fest) nicht unterschiedlich? Ja, die mittlere Führung am angeschraubten Scharnierkörper hat eine minimal engere Bohrung als die äußeren Hülsen an der Klappe. Ob der wellenförmige Schlitz tatsächlich Verschleiß reduziert, weiß ich nicht… schlussendlich ist die Hülse in diagonaler Wellenrichtung gebrochen.
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Thema hintere Stoßecken: Nachdem die linke Ecke (in diesem Fall meine ich das linke Links ;-)) nur noch mittels eines einzelnen Schweißpunkts mit dem verbliebenen Halter verbunden war, löse ich diesen Komplett, entroste ihn im Essigbad und baue den fehlenden Verbinder zum Stoßstangenblatt nach. Abweichend von der originalen Schweißtechnik verklebe ich die Halter mittels Mipa EP-Kaltzinn. Das Füllmaterial haftet exzellent, kann zähflüssig eingestellt werden und ist hydrophob. Rechts wird nur nachgeklebt. Der Rost ist nicht schön, aber auch nicht problematisch. Er wird später grundiert und mit Fett versiegelt. Wie man sieht, mussten zwei abgerissene Bolzen erneuert werden. Die rechte Ecke ist wieder stabil mit den Haltern verbunden. Da ich links keine präzise Referenzierung für die Position des nachgebauten Halters an der Ecke habe, wird letzterer vor dem Verkleben zunächst am Stoßstangenblatt befestigt, bevor die Ecke aufgeschoben und in passender Position angeklebt wird. Dazu wird sie vorne an den originalen Punkten verschraubt. Nach dem Aushärten sitze alles korrekt. Die Extra-Muttern bewerkstelligen den originalen Höhenversatz, der in dem simplen Nachbau nicht über eine Verprägung abgebildet wird. Dass hier kein dickeres Blech verwendet wurde, schmälert die Funktion der ursprünglich überdimensionierten Halters in keinster Weise. Schwächstes Glied in der Kette waren die Schweißpunkte, die nun durch Flächenverklebung ersetzt wurden.
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Nächster Schandfleck, den es zu beseitigen gilt: Die Frontschürze. Die Luftleit-"Kiemen" werden demontiert und von alten Wachs- und Lackresten befreit, die Schrauben chemisch entrostet und lackiert. Die Seitenbereiche der Schürze werden geschliffen und partiell entrostet. Schließlich wird (wieder mal) abgeklebt... ...und grundiert. Spachtelorgien spare ich mir, die Dellen dürfen bleiben.
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Schließlich folgen Basis- und Klarlack. Nach dem Auftragen deucht mich, dass ich für den hinteren rechten Kotflügel wohl doch besser die hellere Variante des Caligrün hätte verwenden sollen... vorn passt alles, am Seitenteil ist die Nuance zu dunkel. Besser vorher probesprühen als hinterher.
23. Oktober 202523. Okt vor einer Stunde schrieb M. Ferchaud: Ob der wellenförmige Schlitz tatsächlich Verschleiß reduziert, weiß ich nicht… schlussendlich ist die Hülse in diagonaler Wellenrichtung gebrochen. Der ursprüngliche Stift war dadurch keine "Reibahle".
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Fertig montiert sieht das Ganze wieder recht ordentlich aus. Bei der Gelegenheit entroste und lackiere ich auch gleich noch den Frontspoiler... ...und baue alles wieder zusammen. Zum Glück hat der Rost an der Front dieses CX nicht so arg gewütet wie am Heck. Keine Schraube reißt bei der Demontage der Anbauteile ab. Das Kühlluftgitter darf ein wenig des authentischen Wachses unterhalb des Nummernschildes behalten. Dem schief stehenden rechten Gummipuffer gehe ich auch noch auf den Grund.
23. Oktober 202523. Okt Ersteller vor 4 Minuten schrieb Ronald: Der ursprüngliche Stift war dadurch keine "Reibahle". Mit Fett dürfte sich das Reiben in Grenzen halten.
9. November 20259. Nov Ersteller Endlich kann ich die Monate zuvor in der Bucht besorgte selbstklebende Zierleiste für 23,90 € die Regenrinnen anbringen. Einen entsprechenden Bericht hatte ich bereite im August erstellt. Als Teil der Restaurierung gehört er der Vollständigkeit halber dazu. Nach Entfernen der alten Leisten müssen reinige ich die Regenrinnen und untersuche die auf Beschädigungen und Rost hin. Zum Glück ist hier alles gut erhalten. Die Klebeleisten werden entsprechend des Vorbilds zunächst vorne im korrekten Winkel mit einer Schere abgeschnitten. Dann wird die Leiste mit Tape vorfixiert und hinten entsprechend abgelängt.Die Leiste lässt sich gut biegen. Die rote Schutzfolie wird nun partiell abgezogen und die Leiste Stück für Stück angedrückt. Eine Schutzfolie minimiert Beschädigungen während der Montage. Um die Endstücke sicher aufschieben zu können, schneide ich ein ca. 3 cm langes Stück zu... …und klebe dieses von innen gegen das Ende der montierten Leiste. Nun kann das Endstück aufgeschoben werden und klemmt - wie beim Original - gut fest. Obwohl der Querschnitt der Klebeleiste das Profil der Regenrinne nicht umschließt, die im Original, bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die alten Leisten ware ein echter Schandfleck am CX. Jetzt erstrahlen die Regenrinnen endlich in neuem Glanz.
9. November 20259. Nov Ersteller Nächstes Kapitel: Optik. Ich poliere den Lack mit Pasten in verschiedener Körnung auf, bis ein homogenes Glanzbild erzielt wird. Um die angrenzenden Kunststoffteile zu schützen, klebe ich diese ab (es endet nicht!). Schließlich erstrahlt der Break in neuem altem Glanz. Ein erneuter Abgleich bestätigt es: Den hinteren rechten Kotflügel hätte ich mit der helleren Nuance lackieren sollen. Dies wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
9. November 20259. Nov Ersteller September 2025: Nach dem wohlverdienten Urlaub steht die Controle Technique an, um den CX in Frankreich zulassen zu können. Der letzte TÜV in D ist bereits seit sechzehn (!) Jahren abgelaufen. In Frankreich geht nichts ohne Termin, daher hatte ich die Untersuchung bereits im August vereinbart. Während der Untersuchung muss ich draußen bleiben. Sicherheitsvorschriften. Durch ein Fenster kann ich die Untersuchung jedoch beobachten. Ich habe noch nie einen Prüfer den Luftdruck einstellen sehen. Der Test auf der Rüttelplatte erklärt's: Stoßdämpfertest. Die Werte der intakten Hydropneumatik sind trotz weichster Dämpferkennung hervorragend. Ein paar gravierende Mängel führen zu einem zunächst provisorischen Zertifikat über zwei Monate. Was hat der Prüfer gefunden? Zunächst gelingt es ihm nicht, den Beifahrer-Sicherheitsgurt ins Schloss zu stecken. Ich hatte den Gurt wegen akuten Klemmens bereits vor Jahren ausgetauscht, jedoch nie kontrolliert, ob Schloss und Schließe zusammenpassen. Leider hatte ich damals ein älteres Modell erstanden. Hier ist also Handlungsbedarf. Die Ummantelung der Handbremsseile ist teilweise abgeblättert, die Seele darunter weist sichtbaren Rost auf. Es finden sich zudem Spiel am Axialgelenk vorn links und ein loses Radlager. Angenehm: Die sorgfältige Untersuchung kostet in Frankreich ungefähr die Hälfte einer deutschen, meist deutlich nachlässigeren Hauptuntersuchung.
9. November 20259. Nov mal interessehalber: seit 16 Jahren TÜV abgelaufen, aber noch zugelassen? wie funktioniert das mit der CT auf das deutsche Kennzeichen?
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