5. Oktober 20255. Okt Einen guten Abend in die Runde, während ich dieses Wochenende mit ein paar kleineren Reparaturen an meinem C5 II 2.2 HDi mit Hydractiv 3+ beschäftigt war(DPF reinigen und neuen Keilriemen samt Spanner einziehen), wollte ich die Gunst der Stunde nutzen und einem seit 1,5 Jahren anhaltenden - minimalen LDS Verlust - nachgehen. Dieser stellt sich durch stehende Tropfen a den Schrauben der Querlenker an der VA dar. Ich habe also die Frontstoßstange und die Rathausschalen abgebaut und siehe da - von oben ist alles trocken. Aber Richtung Hilfsrahmen und 3. Spähre auf der Achse ( aber auch vorne am Querlenker!) ist es feucht. Es steht von oben nicht - aber alles glänzt. Nun die Frage: gibt es Rücklaufleitungen die besonders anfällig sind? Gestern musste ich bereits die Rücklaufleitung der mittleren Spähre auf der Hinterachse instandsetzen, da sie sich an der Schelle aufgerieben hatte. Eine weitere Frage: da vor dem Aufbocken auch zum ersten Mal die 40 Amper Sicherung der Hydraulikpumpe flöten gegangen ist, würde ich diese gern ausbauen und säubern. Einige Videos zum Zerlegen der Pumpe selbst habe ich bereits gefunden. Hat da jemand vielleicht trotzdem eine Anleitung für mich und kann mir sagen, was folgendes unter der Pumpe ist? (Man beachte das kleine blaue Herz, eine Botschaft?) Wie immer bedanke ich mich im voraus für eure Zeit und das Mitdenken. LG Thomas
5. Oktober 20255. Okt Bei den ersten C5 habe ich häufig das Leitungsbündel zum rechten Federbein ersetzt und ein Hitzeschutzblech nachgerüstet. Die wurden an den Übergängen Gummi-Metall häufig undicht, da lief das LDS auch in Richtung Querlenker. Das Bauteil im Radkasten dürfte die Pumpe der Servolenkung sein. Bearbeitet (5. Oktober 20255. Okt von bx-basis)
6. Oktober 20256. Okt Im re Radhaus geht ein Schlauch von unten an den schwarzen LDS-Vorratsbehälter. Die Schelle am Behältereinlauf wird gerne etwas undicht.
26. Oktober 202526. Okt Ersteller Moin miteinander: Kleines Update: ich habe die Schellen allesamt ersetzt. Die Leitungen sahen aber nicht undicht aus. Zusätzlich habe ich das LDS ersetzt (und mit LecWec versetzt), die Pumpe ausgebaut und den Elektromotor gereinigt + den Kommutator etwas geschliffen. Mir ist auch aufgefallen, das einiges an Motoröl im Ansaugtrakt existiert. Beim Öffnen des Schlauches, an dem Stahlrohr richtung Turbo, kamen mir ein Paar Tropfen entgegen, vermutlich bin ich zu lang mit einem ziemlich vollen DPF gefahren. Habe diesen jetzt gereinigt. Mal sehen, wie sich das ganze entwickelt. Gibt es im Raum Hamburg jemanden, der sich vorstellen könnte gegen Kost und Logis beratend bei einem Rep. Wochenende über meine Schulter zu schauen? Bin zugezogen und noch ohne Bierfreunde, die sich mit KFZ - geschweige denn Citroën - auskennen. Besten Gruß und wie immer vielen Dank für den Support! Thomas
27. Oktober 202527. Okt Du machst ja schon ordentlich viel allein, anscheinend -Respekt! 👍 Wie hast denn dein DPF gereinigt?
6. November 20256. Nov Ersteller Moin! Jedes Unterfangen ein Wagnis mit Lernpotential 😁. Ich habe den DPF am Flansch vom Katalysator getrennt und im ausgebauten Zustand gespült. Dafür in der ersten Wäsche eine Lösung aus Wasser, Spülmaschinentabs und Rohreiniger hergestellt und damit vor allem den Ruß entfernt. Mit einer Spülmaschinentablösung habe ich den Filter noch über Nacht eingeweicht. Nachdem der Filter rußfrei war, habe ich die Asche mit einer ca. 7%igen Salzsäurelösung angelöst und anschließend mit dem Gartenschlauch und entsprechendem Aufsatz/Modus gespült. Hier entpuppt es sich als Schwierigkeit, den DPF ohne Kat. abgebaut zu haben. Die Asche ist so komprimiert und fest, das vor allem Schütteln, Schwenken und leichtes Klopfen diese löst - ohne verschließbares Ende eher schwer. Den Prozess habe ich über Stunden zwei mal wiederholt, bis keine Asche im Spülwasser vorhanden war. Der Filter hat dann drei Tage auf der Heizung, 3 Stunden am Heißluftfön und zuletzt im Leerlauf 15 Minuten im Betrieb getrocknet. Der DPF ist von 2006 und war entsprechend mehr als voll. Seit der Reinigung haben wir das Fahrzeug 2500 km ohne Probleme bewegt. Der durchschnittliche Verbrauch ist um ca 0.3 L im Schnitt gesunken - wobei fragwürdig ist, ob es damit korreliert. Das Fahrzeug hat jetzt ca. 245.000 km geleistet. Ich habe mich dafür bei folgender Person informiert und entsprechend vorbereitet: Ich habe noch zwei Fotos meines „Arbeitsplatzes“: Und ein kleiner Blick in den Trichter für die hartnäckige Asche: Alles in allem würde ich es wieder tun - auch wenn dieser Filter mit den Mitteln für mich nicht innerhalb eines Tages zu reinigen war. Bearbeitet (6. November 20256. Nov von Hentegar)
14. November 202514. Nov Ersteller Kleines Update: der Verbrauch ist mittlerweile auf der Autobahn um ziemlich genau 0,5 L gefallen und befindet sich jetzt wieder auf dem Niveau vor 30.000 km. Besten Gruß!
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