20. Oktober 202520. Okt Nachdem die 1. Batterie seit 2012 nun 13 Jahre durchgehalten hat, muss sie mal getauscht werden. Das Auto hat keine Start-Stop Funktion. Leider ist die Batterie ziemlich zugebaut und ich habe Bedenken, das ich den Kasten nicht herausbekomme, der um die Batterie ist. Direkt davor ist eine Luft-Ansaug-Box von gigantischer Größe. Leider finde ich keine Infos, wie man diese demontiert. Wenn jemand einen Link hat, wo ich Infos zur Mechanik der Baugruppen im Motorraum finde, wäre das super! Sollte ich vor dem Abklemmen der Batterie die Bordspannung puffern? Ich könnte über die OBD Buchse 12V zuführen aus einer Powerbank, oder ist das unkritisch wenn die Steuergeräte mal keine Spannung sehen? Bislang folgender Plan: 1. Plusklemme lösen 2. 2 Verschraubungen unter dem roten Deckel an der 12V Plus Verteilung lösen, das Blech aushängen und nach rechts wegklappen. 3. Schelle vordere Seite Batteriekasten öffnen (Das wird schwierig, denn zu dem Luftbehälter sind es nur 4-5 cm) 4. Den Kasten aus den Verankerungen aushängen und rausheben. 5. Masseklemme abschrauben 6. Batteriehalterung rechts unten abschrauben (Hoffentlich fällt da nix zwischen die Kulissen) 7. Batterie tauschen 8. Halterung wieder reinfummeln 9. Masseklemme sauber draufschieben und festschrauben. (Muss man die mit Schmirkelpapier blank machen ?) 10. Den Kasten wieder reinbekommen, er ist wohl hinten und links/rechts eingeschnappt. 11. Verteilerblech 12 V wieder einklipsen und die 2 Verschraubungen wieder herstellen 12. Plus Klemme wieder festklemmen 13. Kabel wieder in die Schelle vorne am Kasten bekommen, und den roten Deckel aufklipsen. Ganz schön aufwändig. Erfahrungen / Tipps willkommen ! Grüße
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Hab mich jetzt aus zahlreichen Quellen weitergebildet, doch unkomplizierter als ich dachte. Das Teil vor der Batterie nennt sich Air-Resonator, soll für gleichmäßige Luftansaugung sorgen und Geräusche dämpfen. 1. Wenn der Luftschlauch abgeklemmt ist kann man ihn nach oben herausziehen, er ist nur eingehängt. 2. Das Blech unter der roten Klappe habe ich ausgehängt. Der Sicherheit halber eine 12.5 V Pufferung an der OBD Buchse angeschlossen. 3. Nach 15 min Wartezeit die Plus-Klemme abklemmen, die Pufferung übernimmt. Klemme und Blech hab ich in Plastikfolie eingewickelt, und rechts neben den Batteriekasten gezogen. 4. Dann den Kasten unten nach oben/vorne ziehen, aushängen und entfernen. 5. Batteriemasseklemme mit 10 mm Nuss lösen. 6. Halteschraube der Batterie mit 10 mm Nuss und 200 mm Verlängerung fast herausdrehen, dann kann man die Batterie aus der Verankerung ziehen und herausnehmen. 7. Neue Batterie einsetzen und unter die Halterung schieben, möglicherweise muss die Schraube dann doch kurz raus. 8. Halterung festziehen. 9. Masseklemme aufsetzen bis der Pol 1 mm oben raus schaut und festziehen. 10. Kasten wieder montieren erst hinten einhängen, dann runterdrücken damit er seitlich vorne einrastet. 11. Verteilerblech wieder einklipsen und Plus Klemme am Batteriepol wieder anklemmen. Dann kann die rote Abdeckung wieder drauf, die Pufferung an der OBD Buchse hab ich dann entfernt. 12. Air-Resonator wieder einhängen und den Luftschlauch mit Schelle wieder festziehen. Anders als in den Videos bei YT muss man die 13mm Verschraubungen an dem Verteilerblech unter dem roten Deckel nicht anfassen. Die Einheit ist beweglich genug.
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Damit die Batterie lange hält habe ich folgende Strategie: 1. Erhaltungsladung auf 13.2 V mit geringem Strom (< 500mA) 2. War die Batterie mal unter 12.2V (Leerlaufspannung nach 30min ohne Last), sollte man bis auf 14.6V laden, damit die Batterie leicht gast und damit eine Säure - Schichtung aufgelöst wird. Die Berlingo B9 Steuergeräte verbrauchen ca 25mA Strom, das sind 18 Ah pro Monat. Wenn das Auto viel steht besteht die Gefahr das die Batterie länger unter 75% Ladezustand (12.4V) fällt und Bleisulfat in der Batterie sich zu größeren Kristallen zusammenlagert. Diese sind hoch stabil und lösen sich nicht mehr auf.
25. Oktober 202525. Okt Hi, sofern es keine wirklich guten Gründe für die von dir genannte Reihenfolge des An- und Abschließens der Batteriepole gibt, empfehle ich das genau andersrum zu machen. So, wie man auch beim Einsatz von Starthilfekabeln vorgeht. Kurz in einem Satz: Am Pluspol nur hantieren, wenn der Minuspol abgeschlossen ist. Was die Haltbarkeit von Batterien angeht, ich bilde mir ein meine Batterien alle gleich gut oder schlecht zu behandeln, dennoch streut die Haltbarkeit sehr ordentlich. Eine manche lebt fast 10 Jahre, eine andere ist nach 2 Jahren praktisch platt. Ich verbaue aber auch nur Billigbatterien, gut möglich dass da öfter mal ne Niete dabei ist.
25. Oktober 202525. Okt Meine originale Batterie hielt 15 Jahre, und mein B9 steht mindestens 5 Tage die Woche bloß rum, seit vielen Jahren. Die letzte Yuasa 88Ah die ich für den CX gekauft hatte, ist jetzt nach 8 Jahren breit - obwohl jedes Jahr 6 Monate mindestens am elektronischen Ladegerät. Das startet immer mit 14.6v usw.. - aber trotzdem paar Tiefentladungen gehabt wegen altem Auto und so. Aber Batterien kosten ja verhältnismässig wenig.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren