30. Oktober 202530. Okt Hallo zusammen, Wir fahren einen c5 break III 2.2 hdi von 2009. Er hatte sich hin und wieder von alleine und über Nacht, abgesenkt. Doch konnte er wieder hochgefahren werden. Dann fuhr er selbständig und nur vorne in Höchststellung, war knüppelhart und ließ sich nicht runterfahren. Nach Kalibrierung in einer Werkstatt war wieder alles ok, für ca. 2Monate... Er hatte sich über Nacht wieder abgesenkt, allerdings nur hinten. Vorne konnte ich noch manuel absenken, doch hoch geht garnicht mehr. Die 40A Lastsicherung war durch und Diagnose von Citroën: Pumpe kaputt. Neue Pumpe ist verbaut, Lastsicherung ist erneuert. Pumpe läuft auch an, aber er bleibt auf dem Boden, bewegt sich keinen Millimeter. Wo könnte der Fehler liegen? Ich hoffe ihr könnt mir helfen...so wie er jetzt da steht bekomme ich ihn noch nicht mal verkauft...
30. Oktober 202530. Okt @tottoxjr: Hallo, offenbar bist Du ganz neu hier - ich fahre dasselbe Modell, aber von 2006. Leider war wohl Deine Werkstatt nicht gründlich und hat einfach nur Teile getauscht, ohne dem Problem auf den Grund zu gehen. Eine Pumpe geht nicht "einfach so" kaputt und der Pumpenmotor läßt sich auch wieder instand setzen, da muß nicht gleich die ganze HD-Pumpe erneuert werden. Kam das Fzg. denn nach Tausch der Pumpe überhaupt auf normale Höhe ? Wurde LDS-Hydrauliköl korrekt aufgefüllt ? Ich vermute einen Defekt im Hydraulik-Steuermodul, denn dort sitzen die Ventile für die Höhensteuerung für Vorder- und Hinterachse. Es kann aber auch an den Sensoren für die Fahrzeughöhensteueerung liegen, die befinden sich am Fzg. -Boden in Nähe der Stabilisatorstangen und werden über "Knochen" von selbigen angesteuert. Defekte Federzylinder kommen auch in Frage, dann würde der schnelle Hydraulikdruckabbau in den Zylindern dafür sorgen, daß sich das Fzg. schnell absenkt (mein C5 steht über Wochen und Monate in konstanter Höhe ...) Was bedeutet "Kalibrierung" ? Hat das eine qualifizierte Citroen-Werkstatt gemacht ? Wenn nicht, war das vermutlich eher ein Verschlimmbesserung. Und das Absenken des Fzgs. über Nacht ist nicht o.k. und diesem Problem hätte zu allererst nachgegangen werden müssen, anstatt irgendwas zu "kalibrieren" - da hatte jemand keine Ahnung, sorry. Falls Du keine Ahnung davon hast, wie das ganze Hydrauliksystem genau funktioniert, würde ich das nur durch Fachleute machen lassen. Vorsicht, nicht unter das Fzg. legen ! Gruß Lupus P.S. Leider gibt es keine einfache und schnelle Lösung für das Problem und mir fällt nur der Abtransport in die Fachwerkstatt ein. Aber vielleicht hat hier jemand anderes eine Idee ? Bearbeitet (30. Oktober 202530. Okt von lupus2)
30. Oktober 202530. Okt Hatten wir das nicht neulich in einem Fred bzgl. eines C5 III, bei dem sich das Fz. hinten absackte? Grund war wohl ein defekter Federzylinder.
30. Oktober 202530. Okt Ersteller Erst einmal Danke für die zügige Antwort. Also die Kalibrierung wurde durch eine freie Werkstatt gemacht. Die Mechaniker dort sind dort fachlich top. Das Steuermodul sitzt ja auf der Pumpe, ist doch richtig oder? Denn das wurde als Einheit mit der Pumpe gewechselt. In der Citröen Fachwerkstatt wurde die Diagnose " Pumpe defekt" gestellt. Die habe ich bestellt und eingebaut. Ich habe ausreichend Erfahrung was das angeht, nur die Fehlersuche in dieser komplexen Einheit macht mich fertig... Er senkte sich hinten wirklich richtig tief ab, vorne stand er normal. Da er sich nicht hochfahren ließ dachte ich ihn erstmal absenken zu lassen um dann wieder hochfahren zu können...nix. hinten liegt er im Radhaus an...
30. Oktober 202530. Okt Ersteller Also die Pumpe läuft ordentlich an, die einzelnen Höhenstellungen kann ich auch anwählen, allerdings passiert nichts. Die Lastsicherung hielt bis dato auch ...
30. Oktober 202530. Okt ... also, Du hast die Pumpeneinheit selber getauscht ... dann kann sie vermutlich kein Öl ansaugen, weil Initial-Überdruck fehlt. Ich habe noch nie dieses Ding getauscht, aber irgendwo gelesen, dass erstmal 0,5 Bar Überdruck aufgebaut werden muß, damit sie pumpt. Viellecht mal rumstöbern, wie das geht. Das Absinken wird bei Deinem Wagen wahrscheinlich von einem (oder mehreren) Hydraulikzylinder verursacht. Hast Du den Wagen wieder hochbekommen, kannst Du Dich mit den LDS-Rücklaufschläuchen beschäftigen, um festzustellen, welcher Zylinder wieviel Lecköl produziert. Grüße ! P.S. Die Rücklaufleitungen hinten, kommen aus den Faltenbälgen, aus Kunststoff, sind dort locker eingesteckt. Dort einen durchsichtigen Schlauch draufstecken und Leckölmenge auffangen ... (Menge ?) An den Faltenbälgen hinten kommen ZWEI Schläuch raus: 1x Rücklauf in das System, 1x Entlüftung des Faltenbalges, ist locker in die Alu-Traverse darüber reingesteckt. An den vorderen Zylindern laufen an den Federzylindern dünne Schläuche nach oben und im Radkasten auf einen anderen Kunstoffschlauch draufgesteckt. Dort mit derselben Prozedur die Leckölmenge prüfen. Bearbeitet (30. Oktober 202530. Okt von lupus2)
30. Oktober 202530. Okt vor 3 Stunden schrieb lupus2: ich fahre dasselbe Modell, aber von 2006. 2006 und 2009 ist nicht „dasselbe Modell“
30. Oktober 202530. Okt vor 13 Minuten schrieb lupus2: Die Rücklaufleitungen Hat der C5 III nicht mehr. Bei diesem endet der Rücklauf an der Härtereglern. Eventuell macht es Sinn zu prüfen, ob aus dem Rücklauf des hinteren Härtereglers ständig LDS kommt. Dann hätte dieser einen Defekt. Der Verlauf der Rücklaufleitung ist hier zu sehen. Gruß Jens
30. Oktober 202530. Okt Klingt für mich nach hängenden hydraulikventilen beim Defekt vor dem Austausch. Wenn er nun aber gar nicht mehr hoch fährt nach dem Austausch kommt nun das fehlende ansaugen des Hydrauliköls in Betracht, wie oben schon beschrieben. Also Überdruck drauf und nochmal probieren. Ist hier alles irgendwo beschrieben.
30. Oktober 202530. Okt vor einer Stunde schrieb lupus2: Ich habe noch nie dieses Ding getauscht, aber irgendwo gelesen, dass erstmal 0,5 Bar Überdruck aufgebaut werden muß, damit sie pumpt Korrekt. Dieser Vorgang muss unter anderem auch nach dem Wechsel der LDS erfolgen. Ich hatte an meinem C6 mit quasi identischem System damals in einen zweiten Behälterverschluss ein Ventil eingeschraubt und mittels Luftpumpe die 0,5 bar erzeugt. Damit sollte die Pumpe sofort anfangen, zu fördern, sofern genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Der Flüssigkeitsstand erfolgt bei druckloser(!), nicht lediglich abgesenkter Federung. Im übrigen sollte auch der Fehlerspeicher mittels Diagnosestation (Lexia oder Diagbox) ausgelesen werden. Damit können auch diverse Tests durchgeführt werden.
30. Oktober 202530. Okt vor einer Stunde schrieb lupus2: Das Absinken wird bei Deinem Wagen wahrscheinlich von einem (oder mehreren) Hydraulikzylinder verursacht. In diesem Fall müsste LDS auslaufen, denn vor einer Stunde schrieb jens-thomas: vor einer Stunde schrieb lupus2: Rücklaufleitungen Hat der C5 III nicht mehr.
31. Oktober 202531. Okt Ersteller vor 9 Stunden schrieb jens-thomas: @tottoxjr: Wo steht der Patient? Gruß Jens Guten morgen Jens, in Duisburg.
31. Oktober 202531. Okt Ersteller vor 10 Stunden schrieb M. Ferchaud: Korrekt. Dieser Vorgang muss unter anderem auch nach dem Wechsel der LDS erfolgen. Ich hatte an meinem C6 mit quasi identischem System damals in einen zweiten Behälterverschluss ein Ventil eingeschraubt und mittels Luftpumpe die 0,5 bar erzeugt. Damit sollte die Pumpe sofort anfangen, zu fördern, sofern genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Der Flüssigkeitsstand erfolgt bei druckloser(!), nicht lediglich abgesenkter Federung. Im übrigen sollte auch der Fehlerspeicher mittels Diagnosestation (Lexia oder Diagbox) ausgelesen werden. Damit können auch diverse Tests durchgeführt werden. Einen zweiten Deckel umzubauen ist eine einfache und gute Idee. Das werde ich gleich ausprobieren.
31. Oktober 202531. Okt Ersteller Guten morgen zusammen, Noch einmal riesen Dank für die schnellen und guten Rückmeldungen...Wahnsinn... Der Wagen steht in 47179 Duisburg...ich habe gestern noch die Möglichkeit bekommen eine Grube nutzen zu können.. Falls jemand in der Nähe wohnt, Zeit hat und mir helfen würde...mit Essen, Trinken und ich nenne es aus Steuerechtlichen Gründen mal "Spritgeld" 😁,kann ich selbstverständlich dienen. Werkzeug wäre auch vorhanden.
31. Oktober 202531. Okt ... freut mich, wenn dem Mann geholfen wird ! Also hat er einen C5 - III mit der neuen Achs- und Federungsausführung. -Lupus
31. Oktober 202531. Okt Ersteller vor 43 Minuten schrieb lupus2: ... freut mich, wenn dem Mann geholfen wird ! Also hat er einen C5 - III mit der neuen Achs- und Federungsausführung. -Lupus Ja genau, ein wirklich tolles Auto in Vollausstattung...Motor läuft wie ein Uhrwerk mit gerade mal 180tkm. Nur halt der Ärger mit dem Fahrwerk...Bei unseren ersten Fahrt mit diesem Wagen meinte meine Frau "...die moppern alle über die schlechten Straßen in Deutschland...ich merke nichts davon" 😁
31. Oktober 202531. Okt Ersteller So liebe Leute, der Druck hat gefehlt 🙃. Er fährt nun hoch🤩🤩🤩. Allerdings müssen jetzt die Kollegen mit dem Diagnosegerät weitermachen...egal ob hoch oder runter, im Display steht immer anheben läuft. Auch nur die niedrig und die normalstellung werden sauber angefahren, so das die Pumpe aufhört zu arbeiten. Die beiden weiteren, höheren Stellungen versucht er anzufahren, schafft er aber nicht. Denke das wird jetzt nur noch Ölstand und Kalibrierung sowie eventuelle Einstellungen der Niveausensoren sein. Ich war echt am verzweifeln...so ein kleiner Deckel und eine Fahradpumpe🙂🙃🙂. Besten Dank...für meine Frau bin ich gerade der Held 🤣
31. Oktober 202531. Okt vor einer Stunde schrieb tottoxjr: höheren Stellungen versucht er anzufahren, schafft er aber nicht. Wenn du noch auf der Grube stehst, kannst als erstes die „Knochen“ zwischen Stabi und Höhensensor schmieren. Der an der Vorderachse sitzt auf der Fahrerseite ziemlich versteckt. Der an der Hinterachse ist in der Nähe des Härtereglers (das Teil mit den zwei Kugeln). Wenn das nicht hilft, muss die Höhe neu eingestellt werden. Gruß Jens
1. November 20251. Nov Ich tippe auf hängende(n) Härteregler. Siehe auch: Zerlegen, gangbar machen, wieder einbauen. Fotos sind in einem der Beiträge verlinkt, hier nochmal direkt: https://c6owners.org/plugins/forum/forum_viewtopic.php?2638.30 Nachtrag: Wenn die 40A-Sicherung fliegt, wird standardmäßig die Pumpe getauscht. Ursache sind verschlissene Kohlen des Pumpenmotors. Der daraus entstandene Kohlestaub hat sich dann im Motor verteilt und sorgt dafür, dass Strom am Motor vorbeifließt - mehr oder weniger Kurzschluss. Hätte man durch Reinigung beheben können. Bearbeitet (1. November 20251. Nov von NonesensE)
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