1. November 20251. Nov Ich möchte in die Reserveradmulde einen Sub einbauen. Allerdings war ich an Audio das letzte Mal Ende der 90er dran und bin etwas aus der Übung. Wunschsubwoofer wäre der hier : https://www.esxaudio.de/sxe10d2.html Platz in der Mulde sollte locker reichen, geschlossene Box mit Einsätzen für Endstufe(n), Pannenset und Verbandsbox. Angegeben mit 400W RMS und 2+2Ohm. Doppelschwingspule mit auch zwei Paar Anschlüssen. Mein letzter Sub hatte "nur" eine Spule, da war klar, was an Verstärker gebraucht wird. Heißt die Leistungsangabe jetzt 400W an jeder Spule bei 2 Ohm oder je 200W und an 1 Ohm parallel 400W? Fragt sich jetzt, welche Endstufe? >400W an 1 Ohm parallel oder 2x200 an 2 Ohm Zweikanal, oder 2x400W an 2 Ohm? Oder besser zweimal Mono mit je 200W oder 400W? Ich habe schon etwas im Netz raumgesucht, aber nichts Verständliches gefunden.
2. November 20252. Nov Der ESX SXE10D2 hat zwei Schwingspulen, je 2 Ohm Impedanz. Das heißt, es sind zwei separate 2-Ohm-Spulen. Jede Spule ist für sich mit 200 W RMS belastbar. Zusammen ergibt das die Gesamtbelastbarkeit von 400 W RMS für den kompletten Woofer. Dadurch ergeben sich, wie du schon geschrieben hast, mehrere Schaltungsmöglichkeiten: Beide Spulen parallel schalten ergibt 1Ohm Gesamtimpedanz, das bringt viel Leistung aber hat den Haken das nicht jeder Verstärker 1-Ohm-stabil läuft. Beide Spulen in Reihe mit 4 Ohm Impedanz, funktioniert praktisch immer, aber man schneidet sich etwas Leistung ab, weil die meisten Verstärker an 4 Ohm etwas weniger abgeben. Oder eine Zweikanal Endstufe, die Pro Kanal an 2 Ohm 200W stabil liefern kann und man schließt jede Spule an einen eigenen Kanal an, ich denke das wäre ideal.
2. November 20252. Nov Das mit den Anschlüssel ist wirklich sehr variabel. Citroën hatte im BX1 in der Boom-Box (die schwarze Kiste im Armaturenbrett unter dem Handschuhfach) ebenfalls einen Doppelschwingspulenlautsprecher eingebaut. Meiner Erinnerung nach hatte Citroën beide Anschlüsse an einem Kanal angeschlossen🤔 In meiner Ente hab ich 2 dieser Boom-Boxen drin, jeweils eine links und rechts unter der Ablage. Dort sind sie so angeschlossen das jeweils ein Kanal ein Anschluß antreibt. Bei 2 Doppelschwingspulenlautsprecher geht das natürlich nur, wenn man 4 Kanäle zur Verfügung hat. Nach dem Klang zu urteilen, fand ich das so am idealsten.
2. November 20252. Nov Ersteller Also am Besten dann das Teil hier? https://www.esxaudio.de/sxe250.2.html Kabelquerschnitt von der Batterie reichen 10mm²? Voll aufdrehen werde ich eh nicht, Profil geht auch eher Rock, Pop, höchstens mal 90er Hiphop(Grandmaster Flash). Eine Frage noch, es wird eine geschlossene Box. Hab unterschiedliches gelesen, oben drüber durchgehende Kofferraumplatte oder im Bereich Woofer offen?
2. November 20252. Nov Das hängt von der oberen Grenzfrequenz ab. Üblicherweise so bei 80Hz. Da würde ich keine Abdeckplatte darüber bauen, denn die mußt du zum Schwingen bringen. Und da die schwingt wie sie will, ist da nach meinem Ermessen nix. Zeimlich sicher ist alles, was da an Abdeckmaterial, Platten, etc. verbaut ist im Auto ein Bassabsorber. Den das Gedröhne und Gebrumme will man ja nicht im Innenraum haben. Blöd halt, wenn man Bassfan ist. Realistsich sollte man ab 50Hz Pegel haben, bei 63Hz hat man dann die Bassdrum, und üver 90Hz herum fängt das Gedröhne an. Mit Schalldruck wiedergebbar sind aber leider die Frequenzen ab so 80Hz im Auto wesentlich leichter als die darunter. Jens
2. November 20252. Nov Ersteller Also in der Abdeckplatte aussparen. Würde es reichen, wenn man im Bereich der Membran z.B. den C4 und VTS Schriftzug aussägt und evtl. Mit Edelstahlgitter oder Streben von unten verstärkt, damit der Kofferraumboden belastbar bleibt und der Sub geschützt ist?
5. November 20255. Nov Glaube kaum, du mußt ja die bewegte Luftmasse möglichst ungedämpft ins Fahrzeug bringen. Bei Hörnern ist das etwas anderes, da beorgst du durch die Abdeckung eines Teiles der Membranfläche eine Erhöhung der Luftgeschwindigkeit am Hornmund und sorgst dann durch den Hornhals, der sich immer mehr erweitert, für die Ausblidung einer viel größeren Fläche als es die Membran selber hatt. Du lenkst damit den Luftdruck in Richtung der 'Zuhörer' und vermeidest damit die Verluste, dir durch den Druck zur Seite und nach Oben (Unten) hin entsteht. Da ist ja niemnd, der zuhört. Schon engmaschige Gitter sorgen für nicht optimales Verhalten, nur zählt die Optik da mehr und der Mensch nimmt erst eine Abnahme des Schalldrucks um 10dB als halb so laut war. Mußt halt versuchen, wie es am Besten klingt für dich. Mit genug Leistung und einem parametrischen EQ mit genug hoher Güte kannst du ja die Unzulänglichkeiten des Einbaus etwas kompensieren. Zu viel fetter Bass führt meist zu Kopfschmerzen und Unwohlsein, auch wenn es anfangs toll klingt. Als ich meinen Doppelvergaser Ritmo besaß, und der machte ordentlich Ansauglärm, die Vergaser schmettern da schon heftig, war das auch toll auf Kurzstrecke. Nur so ab 200km wurde es aufgrund es Lärms stressig und ermüdend. Jens
6. November 20256. Nov Ersteller Wie funktioniert das dann mit den Platzsparern, die den Sub Richtung Boden packen mit Grad mal 1-2cm Luft unter dem Gehäuse? Laut Tests und Beschreibung sollen die ja auch ziemlich Druck machen.
7. November 20257. Nov Wenn du dein Bodenblech als Membran umnutzt, dann bestimmt. Vorausgesetzt, das ist nicht zu steif. Konkrete Aussagen können nur die machen, die das System schonmal bei deinem Fahrzeugtyp in genau der Ausstattung verbaut haben. Und nun ja, was ist den Basswiedergabe. Was hörst du. Das Bumm-Nachbrummdröhnen aus so manch schwarz glänzender Limousine, hat für mich als Livemischer nunmal nichts mit dem Bass zu tun, den ich kenne. Jens
9. November 20259. Nov Ersteller Ich will auch guten Sound, Idioten-Bumm-Bumm ist nicht meins. Aber die kleinen Boxen reichen nicht. Denk mal, es läuft auf den hier raus mit passender Endstufe: https://www.esxaudio.de/dbx206q.html https://www.esxaudio.de/sxe250.2.html Statt Woofer kommt ein Systemausbau in BirkeMPX in die Mulde, hinten Endstufe, vorne mit klappbarem Boden Staufächer für Pannenset, Sani, Dreieck und Einkaufstüten/Krimskrams. Überleg noch, ob das Hecksystem dann mit oder ohne Verstärker. Das hat aber Zeit. Kabel steht beim Verstärker min. 20qmm, voll aufdrehen werde ich nie, eine kleine Endstufe mit 2x100 RMS sollte da noch mit dran können für ein größeres Hecksystem? https://www.esxaudio.de/hz20wk.html Ich würde zwar gern den Molexanschluss für den Woofer nutzen, da besser trennbar zum Platz machen im Kofferraum, aber reichen da 1,5qmm Kabel aus? Radio wird das hier: https://www.esxnavi.de/vmx700dab.html Anschlußset für CanBus und PDC hatte ars24.com in einem YT-Video für den C4 schön zusammengestellt. Antenne ist eh der Fuß anscheinend undicht, da kommt aus unserem Regal eine mit DAB+ rein, für die Dashcam muß eh Kabel oben lang, da kann auch gleich ein DAB+ Antennenkabel dazu. Empfang dürfte besser sein als Scheibenantenne. Nächstes Jahr wird dann noch der Himmel neu bezogen. Indivitara macht da einen guten Eindruck. Edith: Nach etwas rumlesen auf diversen Seiten und Foren, Kabel alles in OFC und 10qmm Strom und 2,5qmm Audio sollten richtig sein? Muß nur den richtigen Molex-Stecker ohne Kabel finden, Fertige haben alle max. 1,5qmm und ohne Info, o CCA oder OFC. Bearbeitet (9. November 20259. Nov von BX_LeMans)
10. November 202510. Nov Hm, Kabelquerschnit 2x20mm" bei 200W, respektive maximal 17A rum, nicht schlecht, nur nicht einfach zu verlegen. Ich würde beim Bass auch keine Class A/B Endstufe nehmen, sondern eine Class D. Was ist besser am amplidutenmodulierten Schaltnetzteil? Ganz klar die Unabhängigkeit von stabiler Versorgunngsspannung. Eine Class A/B Endstufe hat immer bei hoher Leistungsabgabe das Problem des Gleichspannungsoffset. Das heißt, sie gibt immer eine geringe Gleichspannung am Ausgang aus, meist so um die +- 1-2V, bis die Siebelkos wieder aufgeladen sind. Und wenn du mal eine 1,5V Batterie an einen Lautsprecher anschließt, dann siehst du, wie sehr der schon bei der geringen Spannung aus der Ruhelage ausgelenkt wird. Eine gescheite Class D hat das einfach nicht, die kann Bass einfach besser. Aber auch nur das, im Mittel und Hochtonbereich ist sie immer klanglich schlechter. Aus zwei Gründen: Lautsprecher sind keine ohmschen Widerstände, sie haben eine Impedanz und ändern den Widerstand über den Frequenzbereich. Im Ausgang der Class D befindet sich meist ein 48dB Tiefpassfilter, und das führt dann zu welligem Frequenzgang. Könnte man mittels EQ kompensieren, ist nur leider abhängig von der Temperatur der Schwingspule und ändert sich daher auch ständig. Und der Phasengang der Class D Endstufe ist grottig, ab dem Mitteltonbereich dreht sich die Phase auf bis zu -110°, je nach Typ und Qualität der Endstufe und angeschlossenem Lautsprecher. Und das nimmt dem Klang extrem die Transparenz und Luftigkeit. High-End klingt deshalb so luftig und räumlich, weil der Phasengang der Endstufe von 20-20kHz praktisch bei 0° liegt, wenn sie sehr gut gebaut ist. Dafür muß allerdings die Endstufe bis zu 1Mhz verstärken können. Und bei Class D liegt die Trägerfrequenz des PWM Signals momentan bei um die 250kHz rum. Also weit weg davon. Nur für Bass interessiert das alles nicht, da sind Dämpfungsfaktor und 'Beginn' des Membranhubs in Ruhelage ausschlaggebend. Und das können die Class D bei gescheiter Auslegung einfach super. Meine Empfehlung daher, nimm eine Class D für deinen Bass, und die Class A/B für den Rest. Jens
16. November 202516. Nov Ersteller Noch eine kurze Verständnisfrage. ESX gibt die Woofer an mit 300W RMS bei 2+2Ohm. Worauf beziehe ich die Leistung jetzt? Im Netz ist nichts zu finden, mit egal welchen Suchbegriffen nur Fachchinesisch in diversen Foren , alles nur keine klaren Aussagen für Nicht-Audio- Ingenieure... Nehme ich die 300W als Gesamtleistung? Also gebrückt bei 4 Ohm bzw. 2x150W bei 2 Ohm mit Zweikanal Anschluss? Endstufe steht auch nur 240-360W. Nichts, ob pro Spule oder Gesamt. Richtig tolle Beschreibungen für Laien. Man hat beim Hersteller und bei den Vertreibern der Onlineshops das Gefühl, Kunden ohne Fachstudium wären unerwünscht. Das Selbe bei den Digitalendstufen, im teureren Bereich keine Schraubterminals für die LS Ausgänge, teils Steckerbuchsen in einem unbekannten Format(5 Kontakte nebeneinander incl. REM), und keine passenden Stecker dazu im Angebot oder Info, welche Stecker man überhaupt braucht. Die vage Aussage Molex hilft viel, der Hersteller hat diverseste Formate im Programm. Edit: Oder soll ich einfach die aktive Variante nehmen? Müßte dann nur überlegen, wie ich die Stromkabel sichere, wenn die Kiste mal raus muß. Deshalb wollte ich den Verstärker in die Reserveradmulde packen, dann wären nur noch die LS-Kabel oben. https://www.esxaudio.de/dbx206a.html Eigentlich sollte es der hier werden. https://www.esxaudio.de/dbx206q.html Nur wie anschließen mit wieviel Verstärkerleistung? Für Monoblock seriell auf 4Ohm? Laut Beschreibung geht angeblich auch parallel an 1 Ohm, in der Bedienungsanleitung steht dazu wiederum nichts. Wieviel Leistung hat der dann in der jeweiligen Variante und welche macht am meisten Sinn? Wäre die Endstufe dann richtig? https://www.esxaudio.de/sxe1200.1d.html Bearbeitet (17. November 202517. Nov von BX_LeMans)
17. November 202517. Nov Einfach gesagt, die maximale Leistung sagt immer etwas über die mögliche thermische Verlustleistung der Spule aus. Das gilt aber nur, solange sich die Spule bewegt. Daher nimm einfach den dicken Digitalamp, wenn du damit zu laut machst, dann knackt dein Lautsprecher, bevor er durchbrennt. Latsprecher haben, und die Angaben findest du leider meist nur bei den professionellen Systemen und teuren Hifichassisherstellern, eine Xmax Hubangabe und eine Xdamage Angabe. Für einen 18" Faital Pro Basslautsprecher finde ich da Xmax 13mm, Xdamage 30mm. Also, bis zu einem Hub von 13mm ist der Lautsprecher linear in seiner Schallabgabe, danach ist der Hub nicht mehr proportional der Eingangsspannung. Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, das du mit kleinen (leistungsschwache) Endstufe leichter Lautsprecher zum Durchbrennen bekommst wie mit großen. Und warum. Nun, eine kleine Endstufe klippt wesentlich früher, es kommt ein Rechtecksignal heraus, die Schwingspule bleibt im Luftspalt stehen, pumpt keine Luft mehr durch den Spalt und die dann anliegende Leistung, sagen wir mal 300W, wird komplett in Wärme umgesetzt. Große Endstufe, gleicher Leistung,die Spuel bewegt sich im Luftspalt, pumpt Luft durch den Spalt, wird gekühlt, die Lautsprechermebran verformt sich, es klingt etwas unschön, man hört auf mit dem Lauterdrehen. Bei Papiermembranen zerfetzt man irgendwann die Membran, sie bekommt vorher Knicke, oder die Sicke reißt aus, jedoch bleibt die Spule fast immer ganz. Kaufe also die dicke im letzten Link. Gescheiter Kabelquerschnitt dran zur Batterie, und wenn du dann deinen Sub überforderst, wird der knacken, und das Geräusch ist so unschön, das du das vermeidest. Kaputt geht der nicht sofort davon. Jens
19. November 202519. Nov Ersteller Also bei normalen Lautstärken passiert nichts. Zu laut mach ich eh nicht, ich will Musik hören, nicht die Nachbarschaft unterhalten, das überlass ich den Deppen hier im Viertel 😜 Frage noch, Anschluss besser in Reihe an 4 Ohm oder parallel an 1 Ohm? Bei Amazon ist mir Grad noch die hier über den Weg gelaufen, qualitativ nochmal zwei Klassen höher, aber da V3 schon am Markt, 60 unter Preisempfehlung. https://amzn.eu/d/aQusSMd
19. November 202519. Nov Na ja, sieht zu mindestens nach Class D aus. Und für den Preis kann man ja auch mal ein Versuch starten. Die stufenlose Phasenanpassung gefällt mir, ebenso der Rest der Einstellmöglichkeiten. Ich würde Parallelschaltung nehmen. Kann das Ding auch. https://mtaudio.eu/products/esx-q-one-v3 gibt es noch ein paar mehr Daten. Jens
19. November 202519. Nov Ersteller Da hatte ich mir die quasi kleinste Mono pro Preisklasse raus gesucht, und dann geschaut, wo die jeweils was kosten. Dabei bin ich auf die Quantum gestoßen. Händler ist ein großer Audioshop, also kein Fake Angebot. ESX kommt auch in Tests sehr gut weg bei gleichzeitig sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis, eher unbekannte kleine Marke. Ich will eigentlich nach und nach die komplette Anlage von denen. Radio wird das erste Teil. Hab jetzt von dem Spanier eine Naviblende in Metall für 32€ geschossen. Mal sehen, ob da ein 7" reinlässt und wenn, wie ich das Radio da rein krieg. Bei der Chinablende mit Reduzierung gefallen mir die schludrig beklebten Taster und deren Haptik nicht wirklich. Die Blende selber geht sogar. Aber Original sieht halt immer noch am Besten aus.
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