4. November 20254. Nov Hallo in die Runde! Seit jeher knarzen die Federbeine meines BX S1 (1985) beim "aufstehen" nachdem er abgesackt war, beim fahren ist dann aber Ruhe. Es sei denn, man fährt in flachem Winkel auf einen abgesenkten Bordstein, dann macht es kurz "klock" auf der Seite des Bordsteins. Beim Einstellen der Fahrhöhe am Höhenkorrektor bin ich fast verzweifelt, weil meine veränderungen am Korrektor immer nur sprunghafte Bewegungen der Höhe bewirkt haben, sodass es fast unmöglich war, die korrekte Höhe zu treffen. Diesen "Trick", bei dem man die verchromten Flächen unter der Manschette schmiert habe ich auch mal probiert, aber da war der knarz-freie Spaß nur von kurzer dauer. Ich habe versucht mich etwas zu dem Thema zu informieren, und so wie es scheint sind hängende/knarzende Federbeine schlichtweg hinüber, oder gibt es da inzwischen Abhilfe? Bearbeitet (4. November 20254. Nov von irgendwas_mit_bx)
4. November 20254. Nov Es hilft leider nur der Tausch gegen bessere. Wenn es im normalen Arbeitsbereich ruhig ist kann man damit fahren, oft betrifft es nur die oberen und unteren 10-20% des Gesamtwegs. "Klock" ist ein Zeichen für Spiel irgendwo, das kommt nur selten vom Federbein.
7. November 20257. Nov Früher (als BXe noch Alltagsfahrzeuge waren, gab es Leute, die Federbeine mit neuen Glycodur? (Oder so ähnlich) Geleitlagen überholt haben. Was grundsätzlich nicht schaden kann ist ein Reibung reduzierender Zusatz im LHM (darüber gab es mehrere Threads). Ich verwende hier einen Zusatz mit globularem Micro-Teflon für industrielle Hydraulik Anlagen. Das macht den Übergang von der Haft- zur Geleitreibung geschmeidiger. Habe noch ne ganze Menge davon. Bei Interesse PN.
7. November 20257. Nov Gerade eben schrieb sprotte: Früher (als BXe noch Alltagsfahrzeuge waren, gab es Leute, die Federbeine mit neuen Glycodur? (Oder so ähnlich) Geleitlagen überholt haben. Wo gab es die? Und warum machen die es jetzt nicht mehr? Mir ist in den 28 Jahren in denen ich mich mit dem BX beschäftige kein erfolgreich repariertes Federbein begegnet.
8. November 20258. Nov "Meister Stein" zum Beispiel, eine Citroen Werkstatt in der Nähe von Flensburg. Leider ist der gute Mann schon von ein paar Jahren von uns gegangen. Auf der Rechnung für die Federbeine, die er für mich überholt hatte könnten sogar die Teilenummern der Glycodur Gleitlager gestanden haben. Das war alles noch im analogen Zeitalter. Ich schaue mal nach, ob ich noch etwas dazu finde.
11. November 202511. Nov Es wird bei Chevronics in England eine Überholung angeboten. Ich habe aber noch keinen gefunden, der das mal in Anspruch genommen hat.
11. November 202511. Nov BX war ja das einzige Modell für das Überholsätze für die Federbeine gab, vielleicht hat Chevronics noch welche.....
11. November 202511. Nov Wenn die Chrombschichtung vom Zylinder abgeschliffen ist, dann lohnt das Überholen nicht mehr. Wenn die noch gut ist, dann funktioniert das, habe ich vor ca. 15 Tkm gemacht. Gleitlager und die Abstreifer aus Gummi hatte ich von einem spezialisierten Händler (ich glaube in Bautzen). Die Gleitlage mussten aber ausgerieben werden, da es die passende Grösse nicht als Standardteil gibt. Das hat mir ein Bekannter mit gut ausgestatteter Werkstatt im seinem Betrieb gemacht. Insgesamt war das kein grosses Ding, nur das Lösen des Kopfes oben erfordert einen gut befestigten Schraubstock und viel Kraft, da eingeklebt.
12. November 202512. Nov Das chrombeschichtete Rohr, das oben aus dem Federbein unter dem Faltenbalg herauskommt, das habe ich bei einem Bein neu gebraucht, da war der Chrom abgeschliffen und das matte Eisen war zu sehen. Da lohnt dann kein neues Gleitlager mehr, das ist schnell wieder hin. Teilenummer sollte 95 607 546 sein. Bearbeitet (12. November 202512. Nov von schweber2) Nr. ergänzt
12. November 202512. Nov Nein, das ist die innere unten, die geht (fast) nie kaputt, weil die 1. nicht mit Staub in Berührung kommt 2. immer mit frischem LHM gespült wird, wenn undicht 3. perfekt nur in Längsrichtung belastet werden Die oberen dagegen müssen die seitlichen Kräfte der McPershon-Bauart aufnehmen und sind Staub ausgesetzt und ohne dauernde Nachschmierung. Auch gibt es unten kein Gleitlager, nur den kleinen Teflonring (mit Gummi hinterlegt) als Dichtung.
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