9. November 20259. Nov Moin, ich will hier einfach mal festhalten was ich an einem BX schraube, woher die ganzen Fragen kommen und warum das Teil einfach nicht fahren will... Angefangen hat es im August 2024 - fast fertiges Projekt, was noch fehlt ist im Kofferraum, natürlich habe ich ja gesagt - ich Pfosten. Man muss auch hier sagen, ich habe mir den zum schrauben geholt, das entspannt mich. Zustand August 2024: stand 10 Jahre in einer Halle, deshalb dicker staub Zylinderkopfdichtung wurde getauscht (merkt euch das) Hydraulikleitung defekt (Hochdruck) Motor läuft aber das entlüften klappt nicht hebt sich an den typischen stellen kein Rost Innenraum sehr schön Natürlich muss der reifen, so stand der ein paar Wochen rum und ich habe mal Ersatzteile bestellt. Alle Hydraulikleitungen aus Edelstahl Alle Rücklaufleitungen aus Frankreich fertig angefertigt Bearbeitet (9. November 20259. Nov von Citrö.ne)
9. November 20259. Nov Ersteller Mir ist dann aufgefallen, dass die Unterdruckschläuche alle falsch angeschlossen waren. Die habe ich erst einmal sortiert und dabei die Einspritzung angebaut. Dabei ist mir aufgefallen: ziemlich dreckig – und die Dichtung war sowieso hinüber. Also alles neu und sauber gemacht. Puh, da kam ganz schön viel Dreck raus! Bearbeitet (9. November 20259. Nov von Citrö.ne)
9. November 20259. Nov Ersteller So - nun aber mal ein Problem Lösen: Hydraulik! Da hat es hinten rausgeschossen - alter Schwede. Alles war versifft und dreckig. Warum mache ich das nochmal? Zu diesem Zeitpunkt war der BX und die Hydraulik noch ein Rätsel für mich. Ich habe mich aber sehr stark eingelesen und durch die Methode "Jugend forscht" eingearbeitet. Ich habe die Leitungen angeschaut und mir war eines klar - da ist nichts zu retten. Fotos gemacht zur Dokumentation und einfach die Hochdruckleitungen abgeschnitten. Der Höhenkorrektor hinten war schnell ausgebaut, der vordere war ein Bestrafung (besonders der Einbau später) Das ist alles Rotes Gold oder? Grobe Reinigung, damit ich später am Tisch einigermaßen sauber arbeiten kann. Die Öffnung war ein wenig trickreich, besonders das aufgeblühte Aluminium erschwerte es. Doch nachdem ich die richtigen klammern gelöst habe und auch die eine Mutter, konnte ich den HK öffnen. Mit einem technischen Werkstatthandbuch (auf Französisch) einer DS habe ich mich dann eingelesen und dann auch endlich genau verstanden was jede Funktion in diesem Bauteil ist. Alles schön ausgelegt und alles nacheinander gereinigt. Mein Spezialwerkzeug für den Dashpot 😉 falls jemand mal wissen will wie rum die Scheiben liegen ist aber selbsterklärend Sauber, neue Dichtungen und zusammen: Bearbeitet (9. November 20259. Nov von Citrö.ne)
9. November 20259. Nov Ersteller Um die Leitungen auszubauen, war die kombinierte Kraft aller Zangen von Nöten. Schraubenschlüssel konnte man komplett vergessen. Am besten gefällt mir die kleine und große 🤣 Puh - was habe ich mir nur da angelacht. Abgeschnitten - und dann mit Gewalt ... ... zum Erfolg. ... never ending story... Bearbeitet (9. November 20259. Nov von Citrö.ne)
9. November 20259. Nov Gasbrenner ist da keine schlechte Wahl als Hilfswerkzeug, erhitzen, das trocknet den Rost aus, das Messing wird weiter, und es geht eifach alles besser raus. Profan geht auch noch die alte Benzinlötlampe. Bei mir ein Modell aus VEB-Produktion. Jedoch nur noch in Notfällen des Gasmangels im Einsatz. Jens
9. November 20259. Nov Ersteller Die Leitungen an den hinteren Federzylindern wollten nicht raus, also abgeschnitten und ausgebaut. Selbst dann mit einer großen Zange - nicht zu machen. Also mal forschen warum es alles überhaupt so fest sitzt. Das weiße Zeug heißt "Aluminiumhydroxid" hat eine Dichte von 2,42g/cm^3 und Alu hat 2,70g/cm^3. Ok jetzt wissen wir also woher der druck kommt der das Zeug festsetzt. Bei welcher Hitze zersetzt es sich? Ah ab 200°C ... na geil ab in den Backofen Dichtungen davor natürlich raus. Na schau mal einer an, nach 30 min im Backofen. gingen die teile super leicht raus. bestes Material !
9. November 20259. Nov Sach ich doch, auch die Metalle am Auto mögen's kuschelig warm. Leider ist der Autogenbrennersatz noch Flaschenlos. Jens
9. November 20259. Nov Ersteller vor 6 Minuten schrieb Jensg: Gasbrenner ist da keine schlechte Wahl als Hilfswerkzeug, erhitzen, das trocknet den Rost aus, das Messing wird weiter, und es geht eifach alles besser raus. Profan geht auch noch die alte Benzinlötlampe. Bei mir ein Modell aus VEB-Produktion. Jedoch nur noch in Notfällen des Gasmangels im Einsatz. Jens Da hast du 100% recht - aber ich habe da immer Angst das ich mir was anzünde, ich werde mir mal so ein Induktionserhitzer besorgen
9. November 20259. Nov Ersteller Da ist er - der Honk. Da habe ich gerade nach der Edelstahlleitung die zum vorderen Federbein führt, gefischt. In der Sonne (Frühling 2025) sieht der gar nicht so übel aus. Neue Leitungen so sehen die Verteiler nun aus - deutlich besser
9. November 20259. Nov Ersteller Beim Erneuern der Hydraulikleitungen mussten natürlich auch der Druckgeber und das Bremsventil ausgebaut werden. Der Druckgeber hatte sich mit der Hydraulikleitung festgeschweißt und ist dadurch unbrauchbar geworden. Ich habe mir einen „neuen“ gebrauchten besorgt, ihn sauber gemacht und neu lackiert. bei mir gibts eine Regel - immer schöner rein als raus Natürlich wollte ich dann auch die Bremsen vorne demontieren und aufarbeiten. Dabei ist mir dann der Entlüftungsnippel abgebrochen - schöne Scheiß..eee Da hat mir die Werkstatt um die Ecke (Kohlhof) toll ausgeholfen und beide Nippel (ja auch auf der anderen Seite ist er abgebrochen) entfernt. Ich habe dann Rost und Dreck Stundenlang mit dem Dremel entfernt und die beiden Sättel vorne wie hinten komplett überholt. Bearbeitet (9. November 20259. Nov von Citrö.ne)
9. November 20259. Nov Ersteller alles mit Rost (was ausgebaut wurde) habe ich in Zitronensäure eingelegt und neu Lackiert. Da konnte man einiges retten. Auf dem letzen Foto sieht man auch schon die ersten neuen Rücklaufleitungen (die an den vorderen Federzylindern waren einfach schon hinüber) 5
9. November 20259. Nov Ersteller So: alle Leitungen (Druck und Rücklauf) sind nun neu Federzylinder Überholt (hinten) Bremsen sind vorne und hinten überholt Kraftstoffpumpe (die dritte) ist neu Bremsventil überholt Druckgeber neu (gebraucht) Manschetten Spurstange (außen und innen) neu Ganz viel teile ausgebaut - entrostet (Zitronensäure) neutralisiert (Natron) gewaschen und Lackiert usw. Er hebt sich ! und das sehr schnell (oh eine Pfütze) ... da war eine schraube nicht festgezogen. Ein Sack Katzenstreu weniger und schnell festgezogen alles dicht
9. November 20259. Nov Ersteller Könnt ihr euch noch an den Anfang erinnern. Der Vorbesitzer hat eine neue Zylinderkopfdichtung verbaut aber er hat ihn nicht entlüftet bekommen. Meine Vermutung war dann - Kopf verzogen. Also raus mit dem wunder der Technik. Das geht echt schnell. War mein erster Zylinderkopfausbau - keine 20 Minuten und er lag im Arbeitszimmer. Nicht vergessen die Franzosen zählen von rechts nach links 😉 in die Bohrmaschine eingespannt (mit Isolierband als Schutz) und ruck zuck mit ein wenig Schleifwolle waren die Ventile sauber. Mit dem Fingernagel war kein Grad spürbar - Erleichterung ! Mein Tipp, Bref Backofenreiniger (Pumpflasche) da läuft der Dreck von alleine runter Die Ventulschaftdichtungen waren so hart - die sind wie Wachs zerfallen Bearbeitet (9. November 20259. Nov von Citrö.ne)
9. November 20259. Nov Ersteller Zwischenzeitlich kam der Kopf vom Planen zurück - der war gut verzogen. Nun aber wieder gerade. Ventile, Ventilschaftdichtungen, Nockenwelle und neuen Wellendichtring eingebaut. Auch den Verteiler mit Dichtmasse angebaut - langsam wird es. Zuerst habe ich die Ansaugseite sauber gemacht Von Bäh Zu ok (man spürt keine Unebenheit mehr wollte es nicht übertreiben) Bitte einmal für immer dicht, man beachte die schöne plane Fläche Mein Krümmer war leider nicht mehr zu retten. Danke @Kroack der mir aus der patsche geholfen hat :). Den Krümmer musste ich nur noch planen. Ich hatte auch ein Angebot - 400 Tacken 😑. Na dann muss wohl die Glasplatte und Schleifpapier her. 2h später konnte sich das alles gut sehen lassen.
10. November 202510. Nov Ja sehr schön. Gegen die Gefahr des Abfackelns hilft eine Auswahl an Brennerdüsen. Das gibt dann eine kleine präzise Flamme. Daher auch die Sache mit dem Autogenschweißgerät. Und diverse Bleche, die zwischen Objekt zum Erhitzen und Karosserie geschoben oder gehalten werden. Als Hitzeschutzblech. Erst letztens wieder eine M6 im Kotflügelwinkel abgerissen, mehr Arbeit mit dem Ausbohren und neuem Gewinde wie mit Erhitzen und neuem Lack gehabt. Jens
10. November 202510. Nov Spannend, dass der Vorbesitzer den Kopf draußen hatte und die Ventilschaftdichtungen nicht gemacht hat (neben anderen Sachen, die man hätte anpacken können)...
10. November 202510. Nov Schön die Stifte in den Kopf einführen sonst hast Du einen 3-Zylinder mit gebrochener Kipphebelwelle... wenn der " Fachmann " schnell die Kopfdichtung wechselt :
10. November 202510. Nov Ersteller vor 2 Stunden schrieb Kugelblitz: Spannend, dass der Vorbesitzer den Kopf draußen hatte und die Ventilschaftdichtungen nicht gemacht hat (neben anderen Sachen, die man hätte anpacken können)... ja! besonders weil das Material (Dichtungen Kopf) fast nichts kostet. Alles Elring, Wasserpumpe, Spannrolle, Schrauben haben nur ca. 70 Euro zu buche geschlagen. Naja.. vor einer Stunde schrieb bx-basis: Normal. Darf nix kosten und nuß schnell gehen... schnell und kein Bock - aber das ganze Auto war ein wenig verpfuscht. Eigentlich hätte ich das gar nicht angehen dürfen... vor 46 Minuten schrieb Kroack: Schön die Stifte in den Kopf einführen sonst hast Du einen 3-Zylinder mit gebrochener Kipphebelwelle... wenn der " Fachmann " schnell die Kopfdichtung wechselt : Ja - das habe ich schon gesehen, puh, das macht freude...
20. November 202520. Nov Ersteller So heute mal weiter gemacht. Wie in einem anderen Threat schon beschreiben habe ich den Motorblock mit den Zylinderbuchsen vermessen. Zylinder 1,3,4 haben eine Höhendifferenz von 0,1mm zum Block Zylinder 2 -> >0,05<0,1mm (die 0,05 waren sehr sehr locker) zum Block alles also in der Norm - d.h. sobald der Kopf vom Motorinstandsetzer zurück ist (Gewinde von einem Krümmer war defekt) kommt der wieder drauf. Mir ist dabei aufgefallen das die Lichtmaschine nicht gut aussieht und ich gleichzeitig die Chance nutzen kann den Druckspeicher auszubauen, die Kugel habe ich im eingebauten zustand nicht lösen können. Hier die Lichtmaschine, hat funktioniert, aber der D+ war abgeschnitten (was zur Hölle) und beim versuchen, den Pol abzuschrauben dreht sich die komplette Schraube mit - ist also Müll ... Hat jemand eine rumfliegen ? Hier der Druckspeicher. Die Kugel kommt morgen ab, dann werden alle Roststellen entfernt und dann wird er neu Lackiert. Leider musste die Leitung zum Verteiler (mit Druckgeber) dann glauben, auch hier: Hat jemand eine ? Hier die Kabel, die dicke Leitung habe ich abgeschnitten, ein D+ müsste dort noch enthalten sein und die andere wird wahrscheinlich zu den nicht angeschlossenen Sensor vorne im Motorblock gehen?! Wisst ihr da genaueres? Bearbeitet (20. November 202520. Nov von Citrö.ne)
20. November 202520. Nov vor 11 Minuten schrieb Citrö.ne: Leider musste die Leitung zum Verteiler (mit Druckgeber) dann glauben, auch hier: Hat jemand eine ? Du meinst die Leitung zum Sicherheitsventil links auf dem Fahrschemel? Beim Druckregler ist übrigens noch ein weiterer O-Ring zu ersetzen, gegenüber der Druckspeicherkugel.
20. November 202520. Nov Ersteller vor 4 Minuten schrieb bx-basis: Du meinst die Leitung zum Sicherheitsventil links auf dem Fahrschemel? Beim Druckregler ist übrigens noch ein weiterer O-Ring zu ersetzen, gegenüber der Druckspeicherkugel. Genau die Leitung! (vom Druckspeicher/Regler, um die Ölwanne herum und dann zum Sicherheitsventil. Hmm, ich muss mir mal das Teil genau anschauen wie ich da dann komme. ich denke das mache ich am besten wenn die Kugel (oder wie meine Frau lachend sagte, Handgranate) abgeschraubt ist. dann habe ich eine Ebene Fläche.
20. November 202520. Nov Du mußt den Kolben 3 reindrücken und den Sichrungsring 12 rauspopeln. Geht am besten im Schraubstock und nach anbringen einer 3mm Bohrung von außen in die Nut für den Sicherungsring. Wenn der Ring weg ist drückt Feder 2 den Kolben raus und der darauf montierte O-Ring kann ersetzt werden.
22. November 202522. Nov Ersteller da mache ich mich heute dran. musste das ganze teil in ein Schraubstock einspannen und mit Schlägen auf meine größte WP-Zange ging es dann (mit viel viel Gewalt endlich auf), na man sieht nun auch warum: der Rost muss durch das aufquellen einen Gottlosen druck erzeugt haben.
26. November 202526. Nov Ersteller Am 20.11.2025 um 20:31 schrieb Citrö.ne: Genau die Leitung! (vom Druckspeicher/Regler, um die Ölwanne herum und dann zum Sicherheitsventil. Hmm, ich muss mir mal das Teil genau anschauen wie ich da dann komme. ich denke das mache ich am besten wenn die Kugel (oder wie meine Frau lachend sagte, Handgranate) abgeschraubt ist. dann habe ich eine Ebene Fläche. Hey - helf mir mal auf die Sprünge - Dichtung 25, diese wird einfach ganz unten reingelegt oder? Habe es nicht mehr im Kopf und genau davon kein Foto - Merci !
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