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Erfahrung Lebensdauer 12V Batterie beim 2.0 BlueHDI mit Start und Stopp

Hervorgehobene Antworten

Meine Batterie scheint nach drei Jahren das zeitliche zu segnen (Exide 70Ah AGM, auch richtig konfiguriert). Die davor fing nach zwei Jahren an Probleme zu machen.

Ich rede jetzt nicht von Start / Stop, das geht bei mir schon nach ca eineinhalb Jahren nicht mehr vernünftig, sondern das er beim Starten am morgen Fehler vom Bremsassistent usw wirft. Bis vor ca zwei Monaten ist er auch einiges an Kurzstrecke bewegt worden, seitdem haben wir zusätzlich einen Renault Zoe. Wir fahren wöchentlich etwa 200km, davon ist die kürzeste Strecke 15km eine Richtung. Davor war deutlich mehr mit strecken mit etwa 4km. Das dies nicht optimal ist, ist mir vollkommen klar.

Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt betreffend Lebensdauer an dieser Motorisierung? Ich bin beim Überlegen, eine geeignete LiFePo (ja, gibt's inzwischen mit Hochstrom. Im Winter) anstelle des Bleiakkus einzugeben, allerdings Kosten die deutlich mehr als das doppelte.

 

Vielleicht kann ja jemand hier was beitragen.

BlueHDI 2015: Die erste hielt ca. 5 Jahre (Symptome: Start&Stop fällt längere Zeit aus, keine anderen Störungen) und die 2. scheint nach 5 Jahren noch i.O. zu sein. Ich lade sporadisch am WE die Batterie auf.

Ich habe wegen Ausfall Start/Stop nach 4 Jahren eine neue eingebaut (sonst keine Auffälligkeiten außer sehr früher Energiesparmodus). Seither alles gut, ist aber auch erst ein halbes Jahr her. 

Zum ESM kann ich nichts sagen. Mein C5 hat keine elektrische Heckklappe, länger Sitzenbleiben ist nicht mehr nötig und Autokino gibt es und funktioniert dank ESM auch nicht.

Mir wurde von meiner Werkstatt empfohlen, die Batterie alle 2 bis 3 Wochen mal nachzuladen. Bei Start-Stopp-Systemen wird die Batterie nie voll geladen sondern (zwecks Sprit sparen) nur teilweise. Glaube, er meinte so um die 70 % Ladestand. Wenn der Diesel dann mehr Strom durchs Vorglühen braucht, kann schon sein daß die sich langsam entlädt... Meist werden die Glühkerzen nach dem Motorstart für paar km zugeschaltet.

vor 3 Minuten schrieb mozarella:

Mir wurde von meiner Werkstatt empfohlen, die Batterie alle 2 bis 3 Wochen mal nachzuladen. Bei Start-Stopp-Systemen wird die Batterie nie voll geladen sondern (zwecks Sprit sparen) nur teilweise. Glaube, er meinte so um die 70 % Ladestand. Wenn der Diesel dann mehr Strom durchs Vorglühen braucht, kann schon sein daß die sich langsam entlädt... Meist werden die Glühkerzen nach dem Motorstart für paar km zugeschaltet.

Oder öfters mal längere Strecken fahren...

vor 58 Minuten schrieb Kugelblitz:

Oder öfters mal längere Strecken fahren...

Nein, für die "Bremsenergierückgewinnung" wird der Ladestrom ab ca. 20°C begrenzt und die Batterie bei ca. 80% ihrer Kapazität gehalten. Die Bordspannung ist dann zwischen  12-13V

  • Ersteller

Bei meinem C4 kommt dann noch der Elektrische zuheizer dazu für die Klima... Leider ist der 2.0 BlueHDI deutlich anders als viele andere Modelle, da er den Reversible Starter Generator hat geladen wird meine immer auf 14.4-14.6V. also daran liegt es nicht. Selbst wenn ichit einem Computer Lader mit AGM Programm nachladen, gehen nur 2-3Ah rein, also viel ist's nicht.

 

Lg

vor 2 Stunden schrieb Merlin667:

Ich bin beim Überlegen, eine geeignete LiFePo (ja, gibt's inzwischen mit Hochstrom. Im Winter) anstelle des Bleiakkus einzugeben, allerdings Kosten die deutlich mehr als das doppelte.

Ich weiss nicht ob das so ein guter Plan ist. Das Ladesystem ist auf Bleiakkus ausgelegt, du muesstest auch das aendern, da die Charakteristik des LiFePo sich deutlich unterscheidet. Ich kenne das aus Motorradforen, wo man sich auch nicht mit den tiefentladen Batterien abfinden will, und nur Gel-Fliesbatterien von Hawker zur Rettung  sah. Die waren meistens noch schneller im Dutt. Aehnliches bei nachtraeglichen LED-Ruecklichtern. Es ist nicht so leicht schlauer als gut ausgebildeten und vielzaehligen Mitarbeiter einer Entwicklungsabteiungen der Hersteller zu sein :).

Bei unserem Peugeot mit Start-Stop tut es der Orginalakku schon  sieben Jahre. Wir fahren aber auch viel und regelmaessig. Und in der laengeren Standzeit, wegen der Steuerkettenreparatur, habe ich nachgeladen. 

Die meisten Faelle eines fruehzeitigen Ausfalls sind durch starke Entladung verursacht, oft bei Gebrauchtfahrzeugen die laenger beim Haendler stehen. 

Kauf 'ne Neue und ein Ladegeraet, mit der Du monatlich (?) den Akku richtig voll machst. Beim Mopped und beim Unimog mache ich das ueber die Steckdose (Zigarettenanzuender). Bei den modernen Kisten geht das ja leider nicht mehr. 

Zitat

Selbst wenn ichit einem Computer Lader mit AGM Programm nachladen

Aber Du hast doch wohl gar keine AGM-Batterie, was soll das bringen. Wenn die Batterie erst mal einen Schlag weg hat, dann hilft der tollste Computerlader auch nichts mehr. Reparaturladegeraete sind Snakeoil!

Bearbeitet ( von MatthiasM)

  • Ersteller

Ich habe eine AGM Drin, im entsprechenden Steuergerät auch von der original EFB / Varta auf Exide / AGM (beide in den letzen fünf Jahren waren Exide EK700)).

nachladen bedeutet für mich, das ich nach Fahrt oder auch wenn das Auto Mal zwei, drei Tage stand mit einem Ladegerät mit AGM Kennlinie (Ladeschlussspannung bei 14.4V gegenüber 13.8V bei normalen Blei Akkus) nachladen und da nur 1-2Ah reingehen.

 

Das irgendeine Puls Funktion (die ich ohnehin nicht verwenden würde) viel bringt, kann ich mir nicht vorstellen.

 

Blei Akkus sind technisch uralt. Es gibt einige Fahrzeughersteller die im Premium Segment anfangen auf LiFePO4 Akkus umzusteigen. Nachteil ist natürlich der höhere Preis. Und bei einem E-Auto, wo der Hauptakku 500kg und mehr hat, fallen ca 10kg Unterschied zwischen Blei und LFP auch nimmer ins Gewicht.

Ich habe auch die Exide EK700 und mein 8A-Ladegerät startet mit gut 7A Ladestrom.

  • Ersteller

Ja, startet bei mir auch so. Und geht dann sehr schnell runter auf 1A oder so. Selbst wenn ich über Nacht anschließe sagt der Lader voll und 1 oder 2Ah reingeladen.

Die Daten liefert mein Gerät nicht, aber ich würde meinen Dein Akku ist am Ende. Es könnte die "Sulfatierung" sein. 

  • Ersteller

Es ist mir durchaus bewusst, das er am Ende ist, mir geht's eher darum, wie die erfahrungen generell sind. Das der Kurzstrecken Betrieb nicht förderlich ist, ist mir ebenso klar. 

Erfahrungen? Nun, in meinem Benziner mit Start-Stop ist immernoch die erste Batterie seit 2018 drin. Wird gerne mal am Wochenende nachgeladen, wie schon geschrieben. Start-Stop funktioniert nach wie vor, wobei ich das meist deaktiviere. Und ja, unter der Woche fahre ich immer nur Kurzstrecken, am Wochenende mal vielleicht 40 km am Stück, aber das ist ja auch noch keine Langstrecke.

Hab vor 3 Wochen die erste Batterie getauscht, da er beim Starten schon schwächelte ( bei +1 Grad) und auch ein paar komische Fehler bei diversen Steuergeräten abgelegt waren. Start/stop geht wieder und er speichert auch keine Fehler mehr ab.

Feb 2016 und vor 3 Wochen ca 207.000 km

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