23. Dezember 202523. Dez Bin gerade an unserem "neuen" 2,0i 16V. Möchte die Hydraulik drucklos machen. Wie geht das? Beim einfachen Hydrauliker reicht: Tiefposition und Motor laufen lassen . Bearbeitet (22. Januar22. Jan von ACCM Claude-Michel)
23. Dezember 202523. Dez Bei Hydractiv im Prinzip auch man muss dabei nur dafür sorgen, dass die Hydractiv Kugeln nicht vom System abgekoppelt werden und dadurch Druck "einschließen". I.d.R reicht es bei Absenken auf Tiefstellung eine Tür offen zu lassen.
23. Dezember 202523. Dez Der Motor muss an sein, sonst nix. Ob die Tür offen oder zu ist, spielt keine Rolle. 2 Minuten sollten reichen. Bearbeitet (23. Dezember 202523. Dez von schwinge)
23. Dezember 202523. Dez vor 25 Minuten schrieb schwinge: Ob die Tür offen oder zu ist, spielt keine Rolle. Das dient zur Betätigung des Elektrosteuerventils. Motor an und Tür offen haben da identische Auswirkung. Zitat Das Ablassen des Drucks geschieht folgendermaßen : Hydrauliksystem steht unter Druck (Druckablassschraube ( 1) des Druckreglers geschlossen) Motor läuft oder eine Tür ist geöffnet zur Betätigung des Elektrosteuerventils Den Schalthebel zur Einstellung der Bodenfreiheit auf "NIEDRIG" stellen Motor laufen lassen oder die Tür offen lassen, ohne das Lenkrad zu betätigen Abwarten, bis das Fahrzeug komplett abgesunken ist Den Motor abstellen In der Praxis hatte ich aber auch schon Fahrzeuge, die mit laufendem Motor abgelassen wurden und einige Zeit in Tiefststellung kauerten und nach dem öffnen der Tür nochmal einen "Sprung" gemacht haben.
23. Dezember 202523. Dez Klar, "kaputte" Autos gibts immer. 1 hour ago, Citrofan93 said: Das dient zur Betätigung des Elektrosteuerventils. Motor an und Tür offen haben da identische Auswirkung. Soweit richtig. Damit der Druck aus der Hydractivekugel rauskann, benötigt es neben dem betätigten Elektrosteuerventil eine zuverlässige Druckversorgung (außer Xantia mit der neuesten Generation der Härteregler). Diese ist nur sicher gegeben, wenn die Pumpe angetrieben wird.
23. Dezember 202523. Dez vor 25 Minuten schrieb schwinge: Damit der Druck aus der Hydractivekugel rauskann, benötigt es neben dem betätigten Elektrosteuerventil eine zuverlässige Druckversorgung (außer Xantia mit der neuesten Generation der Härteregler). Genau. Und bei letzteren ist bei "hart" keine Höhenänderung möglich.
23. Dezember 202523. Dez Ersteller Hat geklappt, danke für die schnellen Antworten. Ich dachte, hinten wird es nicht drucklos da die Federzylinder nicht zu bewegen waren. Ich glaube, es liegt an der Dicken Leitung. Die stabilisiert den Zylinder und läßt nur ein ganz kleines Wackeln zu. Mal sehen ob mein Sohn einen unterschied merkt wenn jetzt alle Kugeln wieder Solldruck haben. 😁
24. Dezember 202524. Dez Ersteller vor 9 Stunden schrieb Nihonnezumi: Wenn der Druck vorher nicht mehr stimmte, wird er das sicher merken 🙂. Torsten hatte schon Ventile auf manchen Kugel drauf gemacht. Da konnte ich den Druck prüfen: es hat nicht so viel gefehlt.🙂 Bei den anderen ohne Ventile war auch noch was drin, weiß jedoch nicht wieviel. Bei den vorderen Federungskugeln habe ich etwas mehr Stickstoff reingedrückt da es keine 450 cm3 Kugeln waren sondern 400 cm3.
25. Dezember 202525. Dez Vorne 450/45 (Multilayer), hinten 400/30 (Berline) oder 400/40 (Break). Ganz frühe X1 hatten vorne 400/50.
25. Dezember 202525. Dez Ersteller Danke Andreas, die Tabellen bestätigen eigentlich was Hendrik schreibt und was ich intuitiv gemacht habe: Hydractiv ab 1996, nicht activa, vorne: 450 cm³, 45 bar. Da 400 cm³ montiert sind, habe ich mehr reingedrückt. DIe Tabelle der früheren Modelle bestätigt es: Hydractiv bis 1995, nicht activa, vorne: 400 cm³, 55 bar. Die hydractive vorne ist zwar auch eine 400 cm³ Kugel aber mehr als 75 bar habe ich nicht reingedrückt. Ich sehe, bei der hydractive hinten hätte ich bis 60 bar gehen können. Sind jetz 55 bar drin. Paßt bis zur nächsten Prüfung 🙂
22. Januar22. Jan Ersteller Nächste Woche, möchte ich das LHM an diesem hydractive Xantia wechseln. Dazu hätte ich eine weitere Frage zum Entlüften bzw. altes LHM aus den Leitungen zu bekommen. Als ich unter dem Wagen lag, ist mir hinten rechts ein Entlüftungsnippel aufgefallen. Ich glaube das ist auch das hydractive Ventil und Kugel. Muß da auch LHM rausgespült werden? Wann? Vor dem Entlüften der Bremsen? Danach? Gibt es am vorderen hydractive Ventil diesen Nippel auch? Ich kann leider nicht vorher was nachschauen. Der Xantia kommt am Montag und abends muss das LHM gewechselt sein. Bearbeitet (22. Januar22. Jan von ACCM Claude-Michel)
22. Januar22. Jan Hallo, Entlüftungsnippel kenne ich nur an den Bremsen und am AFS-Regler. Es könnte sein, dass die späten Hydractivregler ab Orga 8157 auch einen haben, mit diesen Teil habe ich mich noch nicht beschäftigt. Drucklos machst Du das System, indem Du den Wagen in Tiefstellung bringst, während Hydractiv weich ist. Sollte die Ansteuerung der Elektroventile nicht klappen, wird es allerdings schwierig, den Druck aus der Härtereglerkugel zu bekommen. Grüße Andreas
22. Januar22. Jan Ersteller Härteregelkugel? Meinst du die für hydractive? Ich dachte, wenn der Wagen auf " weich" steht, ist diese mit den Federkugeln hydraulisch verbunden.
22. Januar22. Jan Hallo, vor 17 Minuten schrieb ACCM Claude-Michel: Härteregelkugel? Meinst du die für hydractive? Ja. vor 17 Minuten schrieb ACCM Claude-Michel: wenn der Wagen auf " weich" steht, ist diese mit den Federkugeln hydraulisch verbunden. Ja. Natürlich nur, wenn "weich" funktioniert. Sollte das Steuergerät nicht funktionieren oder der Schieber im Härteregler klemmen, ist der Wagen bzw. die entsprechende Achse hart. Grüße Andreas
22. Januar22. Jan Ich würde das hintere Entlüftungnippel am Härteregler nicht öffnen. Abreisegefahr, und ja es hatten die letzten Xantia wie Andreas schreibt verbaut. Das System drucklos machen, wie es hier schon mehrfach erklärt wurde. Wenn du eine richtig saubere Hydraulik haben willst, dann kann man auch sämtliche Bauteile ausbauen zerlegen reinigen und wieder einsetzen. Schmutz sammelt sich in den meisten Bauteilen, die Korrekturen sind meist voll mit Schmutz.
22. Januar22. Jan Der "Vorteil" der späten Härteregler ist, dass Höhenänderungen nur bei weichem Fahrwerk möglich sind. Anders gesagt, wenn der Wagen runtergeht, kannst Du sicher sein, dass er weich ist.
22. Januar22. Jan Ersteller vor 2 Stunden schrieb zitronabx: Wenn du eine richtig saubere Hydraulik haben willst, dann kann man auch sämtliche Bauteile ausbauen zerlegen reinigen und wieder einsetzen. Schmutz sammelt sich in den meisten Bauteilen, die Korrekturen sind meist voll mit Schmutz. Vor 5 Jahren, 20 000 km her, soll das hydraulische System gereinigt worden sein und mit neuem LHM befüllt. Also sollte es sauber sein. Das Problem ist, daß er bei kalten Temperaturen nicht mehr hochkommt. Da braucht er eine warme Garage dann geht's wieder. Das LHM ist auch ziemlich braun. Deswegen den anstehenden LHM Wechsel.
22. Januar22. Jan vor 14 Minuten schrieb ACCM Claude-Michel: Das LHM ist auch ziemlich braun. Du kannst ein bisschen spülen, also Ansaugrüssel in ein Fass mit frischem LHM und Motor 10-20 s laufen lassen, dabei einmal komplett lenken. Dann haben Lenkung und der Druckregler schon mal frisches Öl. Und nach dem Wechsel die Lecköle auffangen, bis es grün kommt, grob geschätzt 50-100 km. Grüße Andreas
22. Januar22. Jan vor einer Stunde schrieb ACCM Claude-Michel: Das LHM ist auch ziemlich braun. Vielleicht hats einer gutgemeint und das LHM mit MoS2 ver(schlimm)bessert. Ein gesäubertes System sollte auch nach 20000km noch recht grün sein.
22. Januar22. Jan Ersteller 20 000 km ist in der Tat nicht viel. Es liegen aber 5 Jahre dazwischen. Ob es daran liegt? Oder Reste von der Reinigung? Bearbeitet (22. Januar22. Jan von ACCM Claude-Michel)
23. Januar23. Jan Am 22.1.2026 um 20:19 schrieb ACCM Claude-Michel: 20 000 km ist in der Tat nicht viel. Es liegen aber 5 Jahre dazwischen. Ob es daran liegt? Oder Reste von der Reinigung? Deutet erfahrungsgemäss auf ältere Flüssigkeit hin. Fünf Jahre reichen dafür nicht aus. Wurde der Wechsel damals nachweislich durchgeführt? Vielleicht wurde teilweise Motoröl eingefüllt, was bekanntlich notfalls zulässig ist, solange es Mineralöl ist.
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