2. Januar2. Jan vor 14 Minuten schrieb Andreas Strunk: Das haben wir in den vergangenen ca 10 Jahren doch nun wirklich bis zum Erbrechen durchgekaut. Manche Motoren platzen früh, andere halten 400.000 km oder mehr. Das eine ist Pech, das andere Glück. Sicherheit gibt es da nicht Das kann ich nur bestätigen. Neben meiner DS, einen C6 habe ich bis dato (leider?) nicht, fahre ich als Youngtimer und Dailydriver noch einen S-Type mit dem besagten Motor. Der aktuelle km-Stand liegt bei knapp 340.000km und bis dato läuft der Motor einwandfrei. Im Laufe der Jahre sind natürlich immer wieder Bauteile erneuert worden, was ich aber bei den meisten Sachen als normalen Verschleiss sehe. Das wären z.B. die Radlager, Stoßdämpfer, Bremskraftverstärker (jeweils b. über 300tkm), etc.. Ebenfalls erst vor knapp 1 Jahr habe ich die Automatik (ZF) revidieren lassen, d. h. sämtliche Lamellen/Kupplungen und der Wandler wurden getauscht. Auch das Lenkgetriebe wurde revidiert und weitere Teile wie die beiden Flexrohre und den Kühlmitteleinlass habe ich getauscht. Es ist somit natürlich einiges investiert worden - über die Wirtschaftlichkeit sollte man nicht nachdenken - aber der Fahrspaß entschädigt für vieles. Die jüngeren Jaguar Modelle wie z. B. XE, XF etc. sprechen mich optisch überhaupt nicht an, allenfalls ein F-Type könnte mich noch reizen. Insofern sollten wir uns alle an unseren Fahrzeugen erfreuen solange es geht und jeder soll es so handhaben, wie er möchte!
2. Januar2. Jan Das ist ja interessant mit dem Jaguar S Type, den finde ich auch sehr schick. Und die neue Modelle bis auf den F Type finde ich hingegen auch eher langweilig, es könnten auch Hondas sein. Wie ist denn da so der Fahrkomfort? Was du dort investiert hast, fällt unter ganz normalen Verschleiß bei dieser Laufleistung. Vielleicht gibt es ja auch zwei verschiedene Gründe für einen Motor Exitus, entweder ein Materialfehler, den man nicht vermeiden kann oder eine ÖlVerdünnung, die durchaus vermeidbar ist. Im einem Jaguar Forum wird jedenfalls davon berichtet, dass bei Einhaltung eines verkürzten ÖlwechselIntervalls und Umstellung auf Premium Diesel kaum noch von Motorschäden berichtet wird. Bearbeitet (2. Januar2. Jan von Thorsten Graf)
2. Januar2. Jan vor 3 Stunden schrieb Hartmut51: Der C6 hatte tolle Fahreigenschaften unbestritten, aber was ich mir so als Hobby ans Bein binden möchte, emotional und finanziell, sollte schon überschaubar sein. Museal ja, alltagstauglich für mich nicht........... Ich fange jetzt nicht davon an, wie toll der Nachfolger das Model3 ist, zu sehr off topic.😉 Vor allem die Federung… wenn ich auf der BAB hinter so nem Model 3 her fahre denk ich immer die haben statt Federung Gummiblöcke ein gebaut. zudem kommt das Teil von Elon UND das kommt mir nicht in die Tüte!
2. Januar2. Jan vor 28 Minuten schrieb uwe.v11: Vor allem die Federung… wenn ich auf der BAB hinter so nem Model 3 her fahre denk ich immer die haben statt Federung Gummiblöcke ein gebaut. zudem kommt das Teil von Elon UND das kommt mir nicht in die Tüte! Mensch Uwe, alter Schnellblicker die Gummiblöcke siehst du aber nur, wenn du deine Rosa Fernbrille aufhast, oder?
2. Januar2. Jan vor 2 Stunden schrieb Thorsten Graf: ... oder eine ÖlVerdünnung, die durchaus vermeidbar ist. Im einem Jaguar Forum wird jedenfalls davon berichtet, dass bei Einhaltung eines verkürzten ÖlwechselIntervalls und Umstellung auf Premium Diesel kaum noch von Motorschäden berichtet wird. Das Fahrprofil wird auch noch entscheidend sein, was ggf. maßgeblich zur Ölverdünnung beiträgt. Hätte ich einen HDI bekäme er unabhängig von der Freigabe 10W60 alle 10tkm. Dann lieber zwischendurch mal eine außerplanmäßige DPF Reinigung. Mehr kann man wohl nicht machen.
2. Januar2. Jan Ist ja alles schon bis zum abwinken hier geschrieben worden. Aus meiner Sicht und bisherigen Erfahrung ( andere sagen Glück😉) spielen folgende Dinge eine Rolle: Wenig Kurzstrecke, Ölwechsel min jährlich oder alle 10tkm mit Total Ineo 5W30 ECS und Ölanalyse. Das zeigt bei meinem Fahrprofil max 10% Kurzstrecke, dass es KEINE wesentliche Ölverdünnung gibt. Auch der Anteil von diversen Metallen bleibt im Blick. Kein Grund für 10W60. Die Streuung der Fertigungsqualität mal aussen vor gelassen.
2. Januar2. Jan vor 2 Stunden schrieb prestige: Ist ja alles schon bis zum abwinken hier geschrieben worden. Aus meiner Sicht und bisherigen Erfahrung ( andere sagen Glück😉) spielen folgende Dinge eine Rolle: Wenig Kurzstrecke, Ölwechsel min jährlich oder alle 10tkm mit Total Ineo 5W30 ECS und Ölanalyse. Das zeigt bei meinem Fahrprofil max 10% Kurzstrecke, dass es KEINE wesentliche Ölverdünnung gibt. Auch der Anteil von diversen Metallen bleibt im Blick. Kein Grund für 10W60. Die Streuung der Fertigungsqualität mal aussen vor gelassen. Ölanalyse ist Geldverschwendung! Nice to know, but ... du kannst doch nichts dran ändern, wenn irgendwas im Öl ist... Ölanalyse macht man bei Flugzeugmotoren, wo dein Leben davon abhängt! Wenn zuviel Metall im Öl ist, reisst man den Motor raus und läss ihn überholen (oder wegschmeissen). Mit dem Auto bleibt man halt einfach stehen, wenn das Triebwerk verreckt. Aber wirklich was tun kann man nichts dagegen. Und vorzeitig überholen ist beim Automotor auch unnötig. my2c Bearbeitet (2. Januar2. Jan von C6per)
2. Januar2. Jan Naja, ist ja schön die Geschichte von Flugzeugen. Hier geht es darum zu wissen, ob Ölverdünnung vorliegt und wenn ja in welchem Umfang. Bemühe mal die Suchfunktion..... Mal abgesehen davon, kleines Geld😉.
2. Januar2. Jan Und zwischendurch regelmäßig auf Ölvermehrung achten. Wurde in den letzten 10 Jahren auch schon über Öl-Catch-Can diskutiert?
2. Januar2. Jan Am 1.1.2026 um 14:42 schrieb ThorstenG: Ich befürchte, daß mindestens die Hälfte aller TÜV Prüfer es nichtmal bemerken... 😆 Ja, dafür aber die Gutachter bei einem Unfall mit Personenschaden (zB bei Querschnittslähmung direkt im Millionen Euro Bereich). Und dann kannst du dich leider nicht auf den blinden TÜV Prüfer berufen.
3. Januar3. Jan vor 11 Stunden schrieb Koelner: Ja, dafür aber die Gutachter bei einem Unfall mit Personenschaden (zB bei Querschnittslähmung direkt im Millionen Euro Bereich). Und dann kannst du dich leider nicht auf den blinden TÜV Prüfer berufen. Selbst dann ist die "Eigenleistung" 5000 €.
3. Januar3. Jan Wie viele Motoren wurden eigentlich nach einem Schaden genau untersucht, bei denen ein Kurbelwellenbruch durch Material- oder Konstruktionsfehler bestätigt wurden?
3. Januar3. Jan vor 6 Minuten schrieb Thorsten Graf: Wie viele Motoren wurden eigentlich nach einem Schaden genau untersucht, bei denen ein Kurbelwellenbruch durch Material- oder Konstruktionsfehler bestätigt wurden? Ich hatte zwei geöffnet, bei einem haben sich die geklebten Pleullagerschalen verdreht und somit die Ölbohrung verschlossen, bis sich die Metalle fest miteinander verbunden hatten. Sehr offensichtlich, sehr schlechte Konstruktion. Beim zweiten war es schwer festzustellen, weil einfach überall Metallabrieb im Motor war und es nicht mehr möglich war zu ermitteln wo das losging, aber hier war auch das Ölpumpensieb fast komplett verstopft. Sind eben Ford-Motoren, PSA hat nie Probleme mit dem Bottom-End von Motoren gehabt. Darum habe ich den 2.2HDi, das ist ein solider Geselle und die Fahreigenschaften sind - handgeschaltet - ausreichend, er macht auch 200 wenns sein soll und im Stadt/Überlandverkehr reichen 170 PS auf 2 Tonnen durchaus.
3. Januar3. Jan vor 28 Minuten schrieb MatthiasM: Selbst dann ist die "Eigenleistung" 5000 €. … das gilt für grobe Fahrlässigkeit. Bei Vorsatz (also bewusst mit einem illegalen Umbau gefahren) ist der Regress theoretisch unbegrenzt. Hinzu kommt dann das Strafrecht: Fahrlässige Körperverletzung etc pp
3. Januar3. Jan vor 21 Minuten schrieb Koelner: … das gilt für grobe Fahrlässigkeit. Bei Vorsatz (also bewusst mit einem illegalen Umbau gefahren) ist der Regress theoretisch unbegrenzt. Hinzu kommt dann das Strafrecht: Fahrlässige Körperverletzung etc pp Negativ! Der Eigenanteil ist immer auf 5000€ begrenzt. Hat auch eine gewisse Logik. Nebenbei muss der Umbau auch noch ursächlich sein. Aber du darfst gerne etwas anderes glauben. Bearbeitet (3. Januar3. Jan von MatthiasM)
3. Januar3. Jan vor 37 Minuten schrieb St.Eve: Darum habe ich den 2.2HDi, das ist ein solider Geselle und die Fahreigenschaften sind - handgeschaltet - ausreichend, er macht auch 200 wenns sein soll und im Stadt/Überlandverkehr reichen 170 PS auf 2 Tonnen durchaus. auch das ist ja Geschmackssache, aber wenn man denn vor dem V6 „flüchtet“, muss es für mich der 2.2HDI Automatik sein. Ich hatte so einen 7 Jahr als letzten C6 ;Handschaltung passt da nicht (auch den hatte ich einige Jahre) . Auch beim Automatik sind die Fahrleistungen völlig ausreichend. Aber eben nicht mehr. Sowas wie Dynamik gibts nur beim HDI240. Heute würde ich des deutlich höheren Fahrspasses wegen und für den Hobbybetrieb in Frankreich einen preiswerten HDI240 kaufen und hoffen dass er hält Bearbeitet (3. Januar3. Jan von Andreas Strunk)
3. Januar3. Jan vor 24 Minuten schrieb MatthiasM: Umbau auch noch ursächlich sein. Richtig, oder teilweise ursächlich … was bei einem so gravierenden Umbau schnell gegeben ist, wenn du zB die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hast etc. Ansonsten lies dir nochmal § 103 VVG durch. vor 24 Minuten schrieb MatthiasM: Aber du darfst gerne etwas anderes glauben. Ganz genau das tue ich. Und an deiner Stelle wäre ich sehr vorsichtig hier im Forum falsche Ratschläge zur Haftung nach illegalen Fahrwerksumbauten rauszuhauen, in Richtung: mehr als 5000 wirds euch auf keinen Fall kosten, denn das ist schlicht falsch.
3. Januar3. Jan Koelner hat absolut recht. Ohne Eintragung ein NoGo. Es gibt neben dem Straf- und Zivilrecht auch noch ein Gewissen. "Kein Grund für 10W60." Ein Motorenbauer käme niemals auf die Idee, für einen 250tkm und 20 Jahre alten Motor ein 30er Öl zu präferieren. Die Vertragswerkstatt differenziert da nicht zwischen Neuwagen und High Mileage Fahrzeug, die wollen neue Autos verkaufen und sind nicht dran interessiert, daß der Kunde problemlos mit dem Altwagen herumfährt. Der Hersteller schreibt 30er Öl wegen dem Flottenverbrauch vor. Ist faktisch schon politisch. Somit gibt's keinen Grund diese wässrige Plörre ohne jegliche Ölverdünnungsreserve in einem "Problemmotor" zu verwenden. Kann natürlich jeder Gläubige so machen, aber ich täte es nicht. @Andreas Strunk Der 2.2 ist als Motorisierung sicherlich ausreichend und standfest, aber leider ist ein Exemplar mit Automatik eher selten. Schade. Bearbeitet (3. Januar3. Jan von ThorstenG)
3. Januar3. Jan vor 2 Stunden schrieb St.Eve: Ich hatte zwei geöffnet, bei einem haben sich die geklebten Pleullagerschalen verdreht und somit die Ölbohrung verschlossen, bis sich die Metalle fest miteinander verbunden hatten. Sehr offensichtlich, sehr schlechte Konstruktion. Beim zweiten war es schwer festzustellen, weil einfach überall Metallabrieb im Motor war und es nicht mehr möglich war zu ermitteln wo das losging, aber hier war auch das Ölpumpensieb fast komplett verstopft. Sind eben Ford-Motoren, PSA hat nie Probleme mit dem Bottom-End von Motoren gehabt. Sehr interessant! Und ob sich bei einem Exemplar die Pleuellagerschalen verdrehen oder nicht, ist dann wahrscheinlich Glückssache. Oder sind dafür irgendwelche Ursachen denkbar? Könnte hier eine mangelnde Schmierung auch die Ursache gewesen sein? Dieses Ölsieb kann man wahrscheinlich im Rahmen einer Wartung nicht kontrollieren oder reinigen? Auch da würde vielleicht ein häufigerer Ölwechsel zu weniger Verstopfungen führen können. Man könnte den Motoröl auch noch Additive hinzufügen, die eine Notschmierung ermöglichen. Wenn allerdings die Ölkanäle verstopft sind, hilft das auch nicht.
3. Januar3. Jan vor 26 Minuten schrieb ThorstenG: Koelner hat absolut recht. Ohne Eintragung ein NoGo. Es gibt neben dem Straf- und Zivilrecht auch noch ein Gewissen. "Kein Grund für 10W60." Die Aussage ist das Ergebnis meiner Ausführungen weiter oben. Insofern von Dir etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Das Öltema wurde hier sehr sehr oft diskutiert. Nach 12 Jahren Total Ineo 5 W 30 und durchgängige jährliche Ölanlayse ist bei meinem Fahrprofil klar zu erkennen, dass am Ende eines Fahrzyklus das 5W30 nicht abgebaut hat, es ausserdem auch keine Ölverdünnung gibt. Ausserdem bin ich der Meinung, dass sich Motorschäden vorher durch Metallabrieb in der Analyse zeigen würden. Wenn die Ursache im Bereich Lagerschalen oder Kurbelwelle liegt, ist es egal ob da ein 5W30 oder 10W irgendwas arbeitet.
3. Januar3. Jan Die Motorölanalyse finde ich sehr sinnvoll. Insbesondere zeigt man damit den Dieselkurzstreckenfahrern auf, daß sie in punkto Kraftstoffeintrag ihrem Motor nichts Gutes tun. Beim Saugrohreinspritzer ist das nicht ganz so dramatisch. In deinem Fall (nur 10% Kurzstrecke) ist der Kraftstoffeintrag bestimmt noch vertretbar, aber letztendlich muss das Ölthema jeder für sich selbst entscheiden. Ist ja auch unbestritten viel Voodoo und Gefühl dabei.
3. Januar3. Jan vor 21 Stunden schrieb Thorsten Graf: Wie ist denn da so der Fahrkomfort? Vielleicht gibt es ja auch zwei verschiedene Gründe für einen Motor Exitus, entweder ein Materialfehler, den man nicht vermeiden kann oder eine ÖlVerdünnung, die durchaus vermeidbar ist. Im einem Jaguar Forum wird jedenfalls davon berichtet, dass bei Einhaltung eines verkürzten ÖlwechselIntervalls und Umstellung auf Premium Diesel kaum noch von Motorschäden berichtet wird. Ich persönlich empfinde den Fahrkomfort als äußerst angenehm. Auch ohne das optionale "CATS-Dämpfersystem" fährt es sich sehr komfortabel und die sehr gute Geräuschdämmung tut ihr übriges dazu. Jaguar hat bei der Konstruktion des Fahrwerkes einigen Aufwand betrieben, und wenn man sich beizeiten um den Austausch von verschlissenen Bauteilen kümmert, bleibt der Fahrkomfort auch erhalten. Leider ist dies bei den Fahrzeugen aus 4. Hand o. ä. häufig nicht erfolgt, so dass eine Probefahrt manchmal nicht wirklich aussagekräftig sein kann. Als Öl kommt ein 5W-30 zum Einsatz und gewechselt wird es alle 12.000 km. Das Fahrprofil besteht zu 90% aus Langstrecke, z. B. 2x täglich 45 km Überlandfahrt. Bevor das hier "ausufert", kannst Du mich bei konkretem Interesse an so einem Modell gerne per PN kontaktieren, dann kann ich Dir gerne weitere Erfahrungen und Eindrücke schildern.
3. Januar3. Jan Nach den intensiven Diskussionen der letzten Tage, teilweise auch im Grenzbereich😉, bin ich heute mal mit dem WinterC6 zu meiner Halle gefahren und habe dort den schlafenden HDI240 und den HDI2.2 betrachtet. Ich bin sehr froh und zufrieden, dass ich beide habe!!! Und wenn ich nach 5 Monaten mit dem Kleinen mich in den HDI240 setze und die erste Runde fahre, wird der Unterschied schnell klar: das ist souveränes Fahren in allen Belangen: Geräusch, Komfort, Fahrwerk und ja, die Motorisierung😇. Es muss das ja niemand dem Kleinen erzählen, er liest hier nicht mit😎
3. Januar3. Jan vor 1 Stunde schrieb ThorstenG: Koelner hat absolut recht. Ohne Eintragung ein NoGo. Es gibt neben dem Straf- und Zivilrecht auch noch ein Gewissen. Da kann ich dir nur uneingeschraenkt recht geben. vor 3 Stunden schrieb Koelner: Ansonsten lies dir nochmal § 103 VVG durch. Ganz genau das tue ich. Und an deiner Stelle wäre ich sehr vorsichtig hier im Forum falsche Ratschläge zur Haftung nach illegalen Fahrwerksumbauten rauszuhauen, in Richtung: mehr als 5000 wirds euch auf keinen Fall kosten, denn das ist schlicht falsch. Das kann ich dir nur selbst ans Herz legen! ich nehme an, Du bist kein Jurist. Beim §103 geht es um das vorsaetzliche Herbeifuehren eines Versicherungsschadens (Autobumser). Eine Aenderung am Fahrzeug, das die Betriebserlaubnis erloeschen laesst, ist fast immer vorsaetzlich. Die Betreiebselaubnis erloescht auch nur wenn die Fahrzeugart geaendert wird, das Abgas oder Geraeuschverhalten veraendert oder eine Gefaerdung zu erwarten ist. Der Versicherungsschutz ist davon nur beschraenkt betroffen. Und meine Richtung war auch nicht: mehr wird es nicht kosten! Im Sinne von, kann man mal riskieren. Zitat Für die Begrenzung der Regressansprüche ist es unerheblich, ob ein Verstoß gegen Obliegenheiten vorsätzlich oder grob fahrlässig begangen wurde. https://www.gansel-rechtsanwaelte.de/versicherungsrecht-privat/kfz-haftpflichtversicherung-nimmt-versicherungsnehmer-in-regress Bearbeitet (3. Januar3. Jan von MatthiasM)
3. Januar3. Jan Durch einen hypothetischen Umbau auf Stahlfederung würde unzweifelhaft die Betriebserlaubnis wegen §19 (2) Satz 2 StVZO erlöschen. Für die Versicherung ist das eine Gefahrerhöhung, §23 VVG (denn die ist von einem Serienfahrzeug ohne Umbau ausgegangen). Direkte Folge ist, dass die Versicherung den Vertrag entweder kündigen kann oder die Prämie neu berechnen kann - wenn und sobald wenn sie davon erfährt. Wenn es allerdings deswegen vorher zu einem Schaden kommt, ist allerdings die anzuwendende gesetzliche Regelung §5 (3) KfzPflVV (https://www.gesetze-im-internet.de/kfzpflvv/BJNR183700994.html) mit der hier bereits angesprochenen Folge, dass die KH mit bis zu 5000€ regressieren kann. Für den Vorsatz aus §103 VVG fehlt es doch schon von vorneherein an der Absicht, einen Unfall durch den Umbau herbeizuführen, und selbst einen dolus eventualis daraus konstruieren zu wollen wäre doch mehr als arg gewagt (denn selbst das würde bedeuten, dass es der Umbauer es selber für wahrscheinlich gehalten hat, dass dieser Umbau zu einem Unfall führen wird und ihm das Risiko egal war - ohne weitere Anhaltspunkte erscheint das aber lebensfremd).
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