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Welcher Versicherer für Oldtimer?

Hervorgehobene Antworten

Grad mal in den Beitragsrechner eingegeben - 81.96€ wären es statt 127€. 

Edith:

habe ja VK 500SB, nicht nur TK. Na die 50€ mehr sind dafür ok, bislang nie gebraucht aber man wird ja älter. Jahresfahrleistung ist aber zu hoch angegeben gewesen, die 6000 erreiche ich nichtmal halb.

Bearbeitet ( von LCX25H)

zunächst müsste man mal schauen, ob eine Saisonzulassung den Beitrag verringert und zeitanteilig berechnet wird. Das ist nämlich nicht immer so, wie ich vor Jahren mal bei der Allianz festgestellt hatte 

Im Beitragsrechner der Württembergischen kann man das alles durchspielen: Versicherungswert, Zustandsnote, Jahresfahrleistung, Zeitraum, TK VK oder Allgefahren. 

Bei mir ist der Zeitraum anteilig, hatte 2017 noch ganzjährig. Kommt auch so im Rechner raus. 3tkm statt 6tkm wären rund 10€ weniger im Jahr.

 

Was bei der Frage auch noch wichtig ist und einen großen Unterschied in der Prämie macht ist zum einen der Fahrerkreis:

dürfen Familienmitglieder unter 25 Jahren Fahren? 

die andere Hürde ist die Alltagsnutzung:

die Würtembergische (wie die meisten Verdicherer) verbietet in der Oldtimerversicherung die Alltagsnutzung, insbesondere den Weg zur Arbeit…

wer dann doch mal mit dem Oldie in die Arbeit fährt und einen Unfall hat, könnte daher Probleme bekommen, im geringsten Fall nur Prämiennachforderungen. Kann auch schlimmer kommen…

da ich meine Oldies auch im Alltag auf dem Weg zur Arbeit nutze, habe ich meinen Alfa bei Herzenssache in Lübeck versichert. Das ist ein Assekuradeur, dahinter steht ein Versicherungskonsortium. Dort kann Alltagsnutzung explizit mit eingeschlossen werden.

Wenn also junge Fahrer und Alltagsnutzung eingeschlossen sind, wird die Prämie deutlich teurer. 

Bearbeitet ( von laradu)

Sehr gute Erfahrungen mit OOC.  Bei meinem CX hatte ich mal einen Mini-Blechschaden verursacht, die haben anstandslos gezahlt und danach wg. besonderer Bedingungen auch keine neue Schadenfreiheitsklasse angelegt. Habe seit Ewigkeiten alle meine Oldies bei der OCC versichert, nie Probleme gehabt.

Bei H gibt es doch kein Schadenfreiheitsklassen/ -rabatte oder so?

Mit H(-Zulassung) hat das alles nichts zu tun...

Aber korrekt, viele Versicherungen für Oldtimer haben kein SF-Klassen-System sondern pauschale Beiträge.

Viele? Ich habe noch von nichts anderem gehört.

Wenn nicht mit H-Kennzeichen womit hat es dann zu tun?

Keine der Versicherungen die ich jemals angefragt hatte hat nach einem Vertrag gefragt wo der Rabatt übernommen hätte werden können.

Klärt mich auf.....

vor 22 Minuten schrieb RD T2 987:

Wenn nicht mit H-Kennzeichen womit hat es dann zu tun?

Die H-Zulassung hat mit der Versicherung erstmal gar nichts zu tun. Meine Autos in D hatten zwar ein H, waren aber ganz normal versichert um sie uneingeschränkt nutzen zu können.

Anders herum kann man auch für normal (also ohne H) zugelassene Oldtimer eine spezielle Versicherung abschließen die sann preislich attraktiver ist aber ggf. auch Einschränkungen mit sich bringt.

Richtig. Ich hatte, trotz H das Auto völlig normal versichert. Selbst Vollkasko war trotz des Alters kein Problem. Da ich das Auto normal im Alltag nutzen wollte, waren mir die Einschränkungen mit Oldtimer Tarif zu groß. Und teurer war's in meinem Fall auch nicht.

vor 10 Stunden schrieb laradu:

die andere Hürde ist die Alltagsnutzung:

die Würtembergische (wie die meisten Verdicherer) verbietet in der Oldtimerversicherung die Alltagsnutzung, insbesondere den Weg zur Arbeit…

wer dann doch mal mit dem Oldie in die Arbeit fährt und einen Unfall hat, könnte daher Probleme bekommen, im geringsten Fall nur Prämiennachforderungen. Kann auch schlimmer kommen…

Das finde ich so etwas schräg und unpassend dargestellt. Richtig ist, dass die Versicherer die Alltagsnutzung verbieten. Das geschieht aber de facto dadurch, dass ein anderes Alltagsfahrzeug zur Verfügung stehen muss. Das heißt aber nicht, dass man mit dem Oldtimer nicht auch mal zur Arbeit, zum Einkaufen oder auch in den Urlaub fahren kann. Das was Du hier schreibst, trifft eher auf 07 zu als auf H

Bearbeitet ( von Andreas Strunk)

Am 12.1.2026 um 23:55 schrieb Andreas Strunk:

Das finde ich so etwas schräg und unpassend dargestellt. Richtig ist, dass die Versicherer die Alltagsnutzung verbieten. Das geschieht aber de facto dadurch, dass ein anderes Alltagsfahrzeug zur Verfügung stehen muss. Das heißt aber nicht, dass man mit dem Oldtimer nicht auch mal zur Arbeit, zum Einkaufen oder auch in den Urlaub fahren kann. Das was Du hier schreibst, trifft eher auf 07 zu als auf H

Ich hatte die Homepage der Würtembegischen geöffnet und vor der Tarifierung kommt eine Abfrage, unter anderem „Nutzen Sie Ihren Oldtimer für den Weg zur Arbeit?“ wenn eine dieser Fragen mit Ja beantwortet wird kann man nicht einfach online tarifieren und abschließen. Wie dem auch sei: jeder kann ja bei seiner Versicherung nachfragen. 1 mal im Jahr kommt ein guter Versicherungsvergleich in der Oldtimer Markt…

vor 2 Minuten schrieb laradu:

Ich hatte die Homepage der Würtembegischen geöffnet und vor der Tarifierung kommt eine Abfrage, unter anderem „Nutzen Sie Ihren Oldtimer für den Weg zur Arbeit?“ wenn eine dieser Fragen mit Ja beantwortet wird kann man nicht einfach online tarifieren und abschließen. Wie dem auch sei: jeder kann ja bei seiner Versicherung nachfragen. 1 mal im Jahr kommt ein guter Versicherungsvergleich in der Oldtimer Markt…

Genauso ist mir das auf Anfrage (allerdings vor einigen Jahren schon) von der Württembergischen bestätigt worden. Antwort war ungefähr: Sie können nach Feierabend den ganzen Tag mit dem Auto rumfahren, aber nicht den Weg zur Arbeit und zurück.

Deswegen war die Württembergische für mich immer raus. Alle anderen mir bekannten Versicherer machen das über die Abfrage und ggf. Nachweis eines Alltagsfahrzeugs.

wenn das wirklich noch so ist, wäre die Württembergische für mich natürlich auch sofort raus. Diese Regelung ist ja ein schlechter Witz

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