26. Januar26. Jan Bei der Haltbarkeit und dem Alter ist das aber Höchstniveaujammern. Da gibt es etliche, die haben die dritte Kupplung drin. Auch Fett wird alt und trocken, kannste mir glauben, ich warte kanpp 40 Jahre alte Filmschneidetische. Da ist alles, was mal Öl gesehen hat, mit Firnisüberzug. Nix mehr Öl. Und was ist den Fett: Im Grunde Füllstoff mit Öl. Ich habe beim alten Eurovan 1 jährlich die Umlenkrollen des Keilrippenriemens mit neuem Fett ausgestattet. Das alte war bis auf einen kleinen Rest verschwunden, ausgeschleudert usw.. Hätte ich das nicht gemacht, wären einige neue Lager fällig gewesen. Leider damals die Erstausttattung weggeworfen beim Riemensatztauschen. Die hätten länger gehalten. Da du zu den wenigen gehörst, die wohl sehr Kupplungsschondend fahren, mußt du halt ab und an mal ans Ausrücklager ran. Und nebenbei, es gibt schlimmere Defekte bei Kupplungen, wenn nämlich die kleinen Blechbügel brechen. Die die Druckplatte halten. Dann greift sie nicht mehr. Egal, wie der Rest aussieht und wie alt der ist. Bild ist vom 1l Daihatsu Sirion M3, die Kupplung war noch nicht runter. Jens
26. Januar26. Jan Ersteller Schlimmer geht immer.... vor 3 Stunden schrieb Jensg: Da du zu den wenigen gehörst, die wohl sehr Kupplungsschondend fahren, mußt du halt ab und an mal ans Ausrücklager ran. ja, hatte der Fahrlehrer damals schon was zuviel gekriegt. Der wollte partout, daß ich an der Ampel bei getretener Kupplung den Gang drinlasse um bei Grün sofort anfahren zu können und ich habe immer nur an das arme Ausrücklager gedacht und ausgekuppelt... Aber wo erfreulicherweise gerade wieder so eine rege Anteilnahme herrscht: Ich wüßte doch ganz gerne so grob, was da am nächsten WE beim Kupplungswechsel auf mich zukommt, mache mir da ein bißchen in die Hose. In dem Citdoc von Andreas liest sich der Getriebeausbau ja nicht viel anders, als bei anderen Autos dieser Größenordnung, andererseits kann man mit der Kupplung beim ersten Mal wohl auch locker anderthalb Tage verbringen. Ist der Druckregler und Verteiler das einzige von der Hydraulik, was im Weg sein könnte oder muß oben dieser Hydraulikblock mit den zig Zuleitungen auch weg. Und müssen Leitungen geöffnet werden oder kann das System insgesamt geschlossen bleiben?
27. Januar27. Jan Bleibt alles zu, ist nicht so tragisch. Du mußt nur eben die Welle der Kupplungsausrückgabel vor dem Getriebeabbau ziehen. Dafür ist in der Welle ein Gewinde, hoffentlich noch mit einem Kunststoffstopfen verschlossen. Dann ist das sauber und meist nur leicht verrostet. Wenn das nicht geht, dann eben mit gewalt das Lager aus der Druckplatte zerren, geht bei defektem Lager mit verschlissener Kupplung meist ohne Probleme. Und fallst du das neue Lager mal versuchsweise eingeklickt hast, dann viel Spaß beim wieder rausziehen oder beim reinfummeln der Gabel. Also besser nicht machen. Platz schaffen hilft, und vorsicht bei Abhebeln der Schaltseile. Da bricht gerne mal die Führungshülse, und dann brauchst du einen neuen Seilsatz. Sind die Gummis der Kugelaufnahmen des Seiles auf Getriebe defekt, oder die Schaltung durch Dreck in den Seilen eh schwergängig, dann besorg neue Schaltseile. Und neues Getriebeöl, viel läuft nach dem Wellenziehen eh raus, also besser vorher ablassen. Usw...., was eben eben beim Getriebeausbau so ansteht. Jens
30. Januar30. Jan Ersteller Vielen Dank nochmal für den Tip mit der Achse der Ausrückgabel. Dachte, man müsste das Lager in jedem Fall aus der Druckplatte zerren. Und nein, über das zu frühzeitige Einklicken des Lagers habe ich genügend gelesen, daß ich das tunlichst unterlassen werde... Hab jetzt schon mal oben freigeräumt. Im Augenblick ist mir noch nicht ganz klar, wie die Getriebehalterung oben entfernt wird. Die sitzt beim Hdi offenbar direkt unter dem Faß/Hydraulikblock und noch unterhalb des Karosserieblechs und ich erkenne nur eine (von drei?) Schrauben, an die man evtl. mit der Gelenkverlängerung drankommen würde. Oder senkt sich die ganze Musik mit dem Motor soweit ab, daß man dann mit dem Schraubenschlüssel zwischen Karosserie und Getriebehalterung kommt?
30. Januar30. Jan Die obere Halterung ist fummelig, aber man kommt an die Mutter unter dem ABS-Block. An die Muttern, die Du gesehen hast, kommst du nicht. https://www.citdoc.de/index.php?title=Datei:Getriebe-BE3-20-CL-68(1).jpg So ungefähr sieht das aus Bearbeitet (30. Januar30. Jan von AndreasRS)
30. Januar30. Jan Das obere Lager ist gar nicht soooo schwierig. Motor an eine Traverse hängen. Mit einem 18er Ratschenring die Mutter in dem Lager entfernen. Dadurch kommt das Getriebe etwas nach unten. Dann kommt man an die 3 16er Schreiben, die die Halterung am Getriebe befestigen, deutlich besser dran. Diese 3 Schrauben entfernen. Dann das Motorlager (2 40er Torx) entfernen. Dann kann man die Halterung aus dem Motorraum entfernen. Theoretisch muss die Halterung nicht ab. Aber wenn man sie abnimmt macht das den Aus- und Einbau deutlich leichter.
30. Januar30. Jan Ersteller Vielen Dank, jetzt sehe ich schon etwas klarer. Hier entfernt noch jemand eine Blechhalterung, bevor er die Lagermutter löst. Wo sitzt die und muß die weg?
31. Januar31. Jan vor 16 Stunden schrieb klausla: Vielen Dank, jetzt sehe ich schon etwas klarer. Hier entfernt noch jemand eine Blechhalterung, Ich halte das für unnötig. Wie Günni und ich schon schrieben, man kommt durchaus an die Mutter, die auf dem langen Gewinde sitzt. Etwas fummelig, aber es geht schon. Im Gegensatz zu Günni löse ich die Mutter komplett. Wie fast immer gibt es meherere Möglichkeiten. Vielleicht kann man das Getriebe ausbauen, ohne das Teil vom Getriebe zu lösen. Beim Einbau nicht die Hülse vergessen, sonst machst Du das zwei Mal. BTDT. Grüße Andreas Bearbeitet (31. Januar31. Jan von AndreasRS)
1. Februar1. Feb Ersteller So, nun gehöre ich auch zum erlauchten Kreis derjenigen, die am Xantia eine Kupplung gewechselt haben. Eine Erfahrung, auf die ich gerne hätte verzichten können... Also bei mir hat sich immer diese verdammte Schaltgabel an der Getriebehalterung verfangen. Evtl. das Getriebe zu spät gedreht, muß man wahrscheinlich als allererstes machen, bevor man es auch nur ein Stück von der Welle drückt... Jedenfalls musste ich noch den kpl. Getriebehalter samt Winkel von der Karosserie entfernen um die Schaltgabel vorbei zu kriegen, - und hinterher bei eingebautem Getriebe wieder einbauen.... Also mir reichts. Aber kuppelt sich mit dem neuen Lager wieder butterweich und die Reibscheibe hat's auch echt nötig gehabt. War schon bis auf die Nieten runter... Wenn einem bei solch einer Gelegenheit doch nur nicht immer auffallen würde, daß der Wagen angesichts der unzähligen Baustellen (z.B. durch das Rumgewürge an den Zuheizerwasserrohren natürlich prompt wieder ein Leck eingefangen, wie oft ich die schon geschweißt habe...) eigentlich schon lange "End of life" und ein Faß ohne Boden ist...
1. Februar1. Feb Glückwunsch, es gibt schlimmeres. Und gute Fahrt bis zum nächsten Wechsel in mehreren 100.000km. Jens
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