6. Januar6. Jan Welches Fett für die Hinterachsschwingarmlager ist zu empfehlen bzw. welches wird original verwendet. Sicherlich kann man bestimmt ein classisches Lagerfett benutzen, jedoch würde ich gerne ein Fett benutzen was Citroen vorschreibt. In den Unterlagen kann ich leider nichts finden. Über eine Information bedanke ich mich. Bearbeitet (6. Januar6. Jan von zitronabx)
6. Januar6. Jan vor 13 Minuten schrieb zitronabx: jedoch würde ich gerne ein Fett benutzen was Citroen vorschreibt Citroen schreibt für die Schwingarmlager meines Wissen kein konkretes Fett vor. Wie bei vielen Anwendungen gibt es aber auch für Fette und Schmierstoffe Produktempfehlungen seitens Citroen:
6. Januar6. Jan Ersteller vor 18 Minuten schrieb Citrofan93: Citroen schreibt für die Schwingarmlager meines Wissen kein konkretes Fett vor. Wie bei vielen Anwendungen gibt es aber auch für Fette und Schmierstoffe Produktempfehlungen seitens Citroen: G6 ist es.
6. Januar6. Jan Moin, ein Standardfett auf Mineralölbasis scheint nicht das Mittel der Wahl zu sein. Viele Schmierfette in der Liste haben mit Mineralöl nichts zu tun! G6 ist ein Schmiermittel auf Calciumstearat bzw. Calziumseifen-Basis, mit diesen Vorteilen: "Good mechanical stability, even in the presence of water. Excellent low temperature performances. Excellent antirust protection." (Zitat von https://lubricants.catalog.totalenergies.com/corporate/en_UK/401_graisse-n-4128) G13 hat eine andere chemische Basis, es ist ein Polyharnstoff-Fett (auch PU-Fett): "Especially developped for lubrication of tripods subjected to high temperature conditions. (inboard)." (ZItat von https://lubricants.catalog.totalenergies.com/katalog-si/en_UK/1aj_graisse-n-30645-tot). @Kugelblitz Das "inboard" würde mich von einem Einsatz am Schwingarmlager Abstand nehmen lassen, da kommt ja manchmal Wasser hin. Dafür kann es überall dort gut eingesetzt werden, wo es mit Elastomeren (d.h. z.B. Gummi) in Berührung kommt. Daher auch der Einsatz an der Antriebswelle unter der Manschette. Grundsätzlich sollte auch G1 funktionieren: "Marson SY 2 ist ein sehr leistungsfähiges synthetisches Schmierfett auf Basis eines ausgesuchten Polyalkylenglykol für industrielle Anwendungen unter schwierigste Bedingungen und in einem weiten Temperaturbereich, bei denen Mehrzweckfette nicht mehr ausreichen. Es eignet sich zur Schmierung von Gleit- und Wälzlagern sowie Linearführungen." (Zitat: https://schmierstoff-motoroel-fett.totalenergies.de/web/total/de_DE/web/web_total_ind_fette_spez/MARSON SY 2/$catalogue/totalData/PG/I0055/index.xhtml) Da aber G6 mit Wasser kein Problem hat, wäre dies für mich die erste Wahl, wie auch für @zitronabx. Es gibt verschiedene Alternativen zum Totalprodukt z.B. Divinol Fett Top 2003. Einfach nach Calciumseifenfett suchen. Viele Grüße Roland
6. Januar6. Jan Ersteller vor 54 Minuten schrieb roe: Moin, ein Standardfett auf Mineralölbasis scheint nicht das Mittel der Wahl zu sein. Viele Schmierfette in der Liste haben mit Mineralöl nichts zu tun! G6 ist ein Schmiermittel auf Calciumstearat bzw. Calziumseifen-Basis, mit diesen Vorteilen: "Good mechanical stability, even in the presence of water. Excellent low temperature performances. Excellent antirust protection." (Zitat von https://lubricants.catalog.totalenergies.com/corporate/en_UK/401_graisse-n-4128) G13 hat eine andere chemische Basis, es ist ein Polyharnstoff-Fett (auch PU-Fett): "Especially developped for lubrication of tripods subjected to high temperature conditions. (inboard)." (ZItat von https://lubricants.catalog.totalenergies.com/katalog-si/en_UK/1aj_graisse-n-30645-tot). @Kugelblitz Das "inboard" würde mich von einem Einsatz am Schwingarmlager Abstand nehmen lassen, da kommt ja manchmal Wasser hin. Dafür kann es überall dort gut eingesetzt werden, wo es mit Elastomeren (d.h. z.B. Gummi) in Berührung kommt. Daher auch der Einsatz an der Antriebswelle unter der Manschette. Grundsätzlich sollte auch G1 funktionieren: "Marson SY 2 ist ein sehr leistungsfähiges synthetisches Schmierfett auf Basis eines ausgesuchten Polyalkylenglykol für industrielle Anwendungen unter schwierigste Bedingungen und in einem weiten Temperaturbereich, bei denen Mehrzweckfette nicht mehr ausreichen. Es eignet sich zur Schmierung von Gleit- und Wälzlagern sowie Linearführungen." (Zitat: https://schmierstoff-motoroel-fett.totalenergies.de/web/total/de_DE/web/web_total_ind_fette_spez/MARSON SY 2/$catalogue/totalData/PG/I0055/index.xhtml) Da aber G6 mit Wasser kein Problem hat, wäre dies für mich die erste Wahl, wie auch für @zitronabx. Es gibt verschiedene Alternativen zum Totalprodukt z.B. Divinol Fett Top 2003. Einfach nach Calciumseifenfett suchen. Viele Grüße Roland G6 ist ja lt Unterlagen zu verwenden. Ich habe hier ein Ersatz für total N4128, total Energies Multis EP2 Das sollte dann ja hierzu passen? Bearbeitet (6. Januar6. Jan von zitronabx)
6. Januar6. Jan Moin, @zitronabx wenn Du es da hast, nimm es. Es ist aber kein 1:1-Ersatz für das N4128, weil da zusätzlich Lithium-Seifen drin sind, was den Einsatzbereich leicht ändert. Außerdem wird die Wasserverträglichkeit etwas verringert. Aber: Es ist ein "Schmierfett zur Schmierung von Gleit-, Wälz-, und Radlagern, Universalgelenken, Fahrgestellen und verschiedenen stoßbelasteten oder vibrierenden Anwendungen im Transport-, Landwirtschafts- und Geländemaschinenbereich für nass, staubig und/oder trockene Bedingungen." (Zitat: https://schmierstoff-motoroel-fett.totalenergies.de/web/total/de_DE/web/web_total_ind_fette_litcal/MULTIS EP 2/$catalogue/totalData/PR/626/index.xhtml) Fahrgestell passt ja zum Schwingenlager, also rein damit. Viele Grüße Roland
6. Januar6. Jan Ersteller vor 11 Minuten schrieb roe: Moin, @zitronabx wenn Du es da hast, nimm es. Es ist aber kein 1:1-Ersatz für das N4128, weil da zusätzlich Lithium-Seifen drin sind, was den Einsatzbereich leicht ändert. Außerdem wird die Wasserverträglichkeit etwas verringert. Aber: Es ist ein "Schmierfett zur Schmierung von Gleit-, Wälz-, und Radlagern, Universalgelenken, Fahrgestellen und verschiedenen stoßbelasteten oder vibrierenden Anwendungen im Transport-, Landwirtschafts- und Geländemaschinenbereich für nass, staubig und/oder trockene Bedingungen." (Zitat: https://schmierstoff-motoroel-fett.totalenergies.de/web/total/de_DE/web/web_total_ind_fette_litcal/MULTIS EP 2/$catalogue/totalData/PR/626/index.xhtml) Fahrgestell passt ja zum Schwingenlager, also rein damit. Viele Grüße Roland Danke dir, Mega 👌
6. Januar6. Jan Ich nehm immer ganz normales lithiumverseiftes EP2-Fett da her. Das tut dort auch für 10 oder 20 Jahre. Wasserverträglichkeit als Kriterium wäre mir unwichtiger, die Simmerringe dichten die Lagerstelle ab. Da kommt kein Wasser hin. 3 hours ago, Kugelblitz said: Könnte man auch G13 für Schwingarmlager in Betracht ziehen? Da ist MoS2 drinnen. Braucht man nicht, schadet aber auch nicht.
6. Januar6. Jan Guten Abend in die Runde, ich habe mir deshalb sog. Marinefett für die Schwingarmlager vom BX gekauft. https://www.ravenol-shop.de/ravenol-marinefett Gruß, Jörg
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