23. Januar23. Jan vor einer Stunde schrieb EntenDaniel: 130.000km sollte eigentlich jedes Auto mit wenigen bis keinen Raparaturen durchhalten. Tut es aber nicht. Woher ich das weiß? Ich bin von 1986 bis 2019 nur Citroen gefahren. Bevor ich den Führerschein hatte, bin ich in meiner Familie von 1968 bis 1986 auch ausschließlich in Citroens transportiert worden 🙂
23. Januar23. Jan vor 2 Stunden schrieb magoo: Mit 230.000 km nach 13 Jahren rostfrei bei bester Gesundheit abgegeben. 2005er Baujahr, normale Wartung + 2 mal Spurstangen vorne, 1 mal Stoßdämpfer rundum und Klimakompressor neu. In meiner Wertung das beste Auto des Planeten, Peak As sozusagen 🙂 Seit ca.10Jahre haben wir immer einen Twingo im Fuhrpark. Ein super Auto. Bearbeitet (23. Januar23. Jan von ajkon1)
23. Januar23. Jan Ich glaube, dass generell in den 90er Jahren die qualitativ hochwertigsten Autos beinahe quer durch alle Hersteller konstruiert wurden. Das war im darauffolgenden Jahrzehnt schon wesentlich schlechter. Klar, wenn man keine neuen Autos verkauft ist das schlecht für den Shareholder–Value
24. Januar24. Jan Ich habe einen Mercedes Vito Bj 22, W447 mit OM654, Hinterradantrieb, 9 Gang Wandler von meinem Arbeitgeber übernommen, wo ich den auch im wesentlichen gefahren bin und für den verantwortlich war. Jetzt 87 000 km, Wartung A, Wartung B, neuer Satz Ganzjahresreifen bei 65 000km, sonst nichts. Selbst die Bremsbeläge sind noch die ersten. Auch keine Glühbirne oder so, ist ja alles LED. Die Vorgänger hatten einen zweifelhaften Ruf. Was als nächste Baureihe kommen wird, wird wohl eher fusseliger und schweineteuer sein; von wegen dem Källenius seiner Luxusausrichtung. Mal sehen.
24. Januar24. Jan Der OM 654 soll ja ganz ok sein… der 1,4 Hdi im c3 von meinem Sohnemann is Bj 2002, 24 Jahre!!! Und Pickerl (in D TÜV) ist nachwievor kein Problem
24. Januar24. Jan vor 1 Stunde schrieb AHdi: Der OM 654 soll ja ganz ok sein… der 1,4 Hdi im c3 von meinem Sohnemann is Bj 2002, 24 Jahre!!! Und Pickerl (in D TÜV) ist nachwievor kein Problem Ich habe einen OM636 der ist fast so alt wie ich und laeuft immer noch! Ich nutze meine Fahrzeuge ja bis sie wirklich unwirtschaftlich werden. Der Jumpy ist das einzige Fahrzeug was an Rost verendet ist. Hatte aber auch gut 15 Jahre auf dem Buckel, bei taeglicher Nutzung. Aber an Kilometern, dachte ich, kann den Xantia (2,1 TD) kaum etwas schlagen, der hatte als er mitr die Bundesreierung 2500 Euro dafuer bot, gute 400 000 km drauf und wirklich wenig Reparaturen. An den Nachfolger, den C4 mit dem 1,6l Diesel mit 90 PS, kam er aber auch nicht ran, der hat die 400 000 ohne nennenswert Reparaturen ueberstanden. Nur die hinteren Bremsen waren ein Schwachpunkt, aber das faellt ja unter Wartung
24. Januar24. Jan Irgendwie finde ich es schade, das interessante Überschrifts-Thema auf die Zuverlässigkeit zu reduzieren. Das Auto als Gesamtkunstwerk hatte seinen Höhepunkt, wie ich finde, Mitte der 2000er. Da hatte man die ganzen Schmerzpunkte gelöst, die man 10, 20 oder 30 Jahre vorher noch hatte. Keine Vergaser mehr, Servolenkung, ABS vorhanden, OBD2, NVH im Griff, Crashsicherheit auf akzeptablem Niveau, relativ zuverlässig, verzinkte Bleche, leistungsfähige Klimaanlagen, gescheites Licht, gute Scheibenwischer etc. pp. Gleichzeitig waren Emissionen damals noch nicht so ein großes Thema, weshalb Motor/ Getriebesteuerung und Abgasstrang verhältnismäßig simpel und nicht bloß auf Testzyklen abgestimmt waren, kein rev-hang, sinnvolle Übersetzungen, kaum down-sizing etc. Die Elektronik war noch offen genug, dass jede Werkstatt daran basteln konnte, man konnte alle wichtigen Funktionen blind bedienen, Funktions-Abos waren noch kein Thema, die Servolenkung war noch nicht elektrisch... Außerdem haben diese Jahre für mich einige der schönsten nach-Chrome-Ära-Autos hervorgebracht. Z. B. die Aston Martin Vantage und DB9 oder den BMW E39 LCI Touring. Ich denke aber auch, dass dieser "Peak" nur ein Zwischenhoch war. Es wird ein neuer, höherer Peak mit Elektroautos folgen. Es ist absehbar, dass sich 1000 km (Schönwetter-)Reichweite bei großen Autos zum neuen Standard entwickeln, sodass Reichweitenangst auch für weit-Fahrer kein Thema mehr sein wird. Die zentralisierte Elektronik a la Tesla ist der richtige Weg (auch wenn Tesla ihn mit seiner Knebelei und Totalüberwachung falsch geht). Die mitgeführte Batterie erlaubt schon heute Innovationen, die ohne diese kaum möglich gewesen wären und die Chinesen beleben den Markt, wie es schon lange nicht mehr passiert ist. Ich denke man kann da als Auto-Fan (nicht notwendigerweise als Marken-Fan) ganz optimistisch nach vorne gucken.
28. Januar28. Jan On 1/23/2026 at 3:46 PM, Hartmut51 said: Ich fahre nun nach 7 Jahren und 210.000 km [...] Das ist schon sehr spitzenmässig, oder? 7 Jahre ist quasi noch ein Neuwagen. Bin gespannt, wie es deinem Model 3 in 10 oder 20 weiteren Jahren geht. Einen Modellvorschlag für ein "Peak Auto" muss ich schuldig bleiben, da fällt mir keins ein. Ein XM oder Xantia ist es jedenfalls nicht. Beides sind keine schlechten Fahrzeuge, aber zuviel Plastik und zu hohe Komplexität (vor allem durch die Hydraulik).
28. Januar28. Jan Aus ingeniöser Sicht haben PKW im Vergleich mit Investitionsgütern die Haltbarkeit von Frischmilch im Vergleich mit Ziegelsteinen. Natürlich kann man im Supermarkt gucken, daß man eine Milch erwischt, die nicht gleich am nächsten Tag abläuft, aber richtig lange haltbar ist die Milch halt nicht. Gernot
30. Januar30. Jan Nun ja, Batterien halten durchaus länger als 10 Jahre und lassen sich, teilweise sogar Zelle für Zelle, ersetzen. Aber daß wir trotzdem unsere alten Autos einfach immer wieder reparieren und weiterfahren wollen, das geht ja gar nicht. Die nächste Abfuckprämie kommt bestimmt 🙂
30. Januar30. Jan Da ja Autos nicht nur aufgrund von Defekten, sondern auch durch Unfälle aus dem Verkehr gezogen werden, mache ich mir da gar keine Gedanken. Eine Freundin hatte den Peugeot 205 mit dem 60 PS 1,8 l Diesel. Der war schon bei deutlich über 300.000 km und fuhr perfekt. Da kam dann so ein Kastenwagen und nahm ihr die Vorfahrt. Dann fuhr sie einen 306. Man kann Autos schon lange fahren. Aber so nach 10..20 Jahren darf man auch einmal an einen Neukauf denken. Da wird das Auto dann größer oder kleiner, oder es hat auf einmal einen Elektroantrieb oder man hätte da gerne diese neue Akkutechnologie mit den kurzen Ladezeiten usw. usw. Oder dieses Assistenzsystem, mit dem man während der Fahrt auch einmal schnell die Brille putzen kann. Gernot
30. Januar30. Jan Gruselig, was da in in welcher Art gesagt wird. Und 'Fakten', na ja. Beim Vergleich E-Auto zu altem Diesel war es mir dann genug. Mir stellte sich dann doch vermehrt die Frage, wer und mit welcher Absicht steht dahinter, mir schwant da schon was. Jens
30. Januar30. Jan Ja, da werden Dinge vermischt und gegeneinander aufgerechnet, das ist schon fast unanständig. Schade eigentlich, denn die Grundaussage, daß Autos immer länger gehalten werden, ist ja durchaus korrekt. Dafür ein paar mögliche Ursachen zu benennen ist auch nicht verkehrt - viele von uns hier haben ja auch aus verschiedensten Gründen mindestens einen alten Citroën. Nur leider gleitet es dann ab in pauschales Früher-war-alles-besser-Gejammer, Verschwörungsgeblubber ("Hilfe, wir werden ständig überwacht") und richtigen Unsinn ("Batterie hält nur 10 Jahre"). Wenn ich mir mal nur die Titel der übrigen Videos des Kanals ansehe, dann fürchte ich, Du hast recht... der kommt bestimmt von der ganz dunklen Seite 😞 https://www.youtube.com/@EDriveNachrichtenDE
30. Januar30. Jan vor 44 Minuten schrieb Gernot: Aber so nach 10..20 Jahren darf man auch einmal an einen Neukauf denken Klar darf man das. Muß man sich dann nur auch leisten können. Ich denke eher mal, wenn das Auto wirklich kurz vor fertig ist, über den nächsten 10-jährigen Gebrauchtwagen nach, der dann gerne fahren darf, bis er auch mit 20-25 Jahren alle Federkugeln von sich streckt.
30. Januar30. Jan Wenn man die Rücklagen für die Neuanschaffung nicht in der Kalkulation mit drin hat, dann ist die Kalkulation vielleicht fehlerhaft. Gernot
30. Januar30. Jan vor 3 Minuten schrieb Gernot: Wenn man die Rücklagen für die Neuanschaffung nicht in der Kalkulation mit drin hat, dann ist die Kalkulation vielleicht fehlerhaft. Gernot Das einzige, was "fehlerhaft" ist, ist die Einkommenssituation ! Oder meinst Du, eine Familie von 4 Personen mit einem Vollverdiener mit vielleicht 2300 netto, plus einen Minijob von 600€, kann im Monat 200-300€ für ein Auto zurücklegen ? Die sind wahrscheinlich froh, wenn sie für Klassenfahrten, Schulbücher und die neue Waschmaschine keinen Kredit aufnehmen müssen.
30. Januar30. Jan Zwischen betriebswirtschaftlicher Betrachtung und der Realität klafft halt oft ein großer Spalt. Ich bin u.A. Kinotechniker, und was da an nötigen Neuinvestitionen und zu welchem Preis in den nächsten Jahren ansteht, dagegen ist Autokauf oft ein Schnäppchen. Nur stehen viele Kinos eben auch vor dem Problem, die nötigen Rücklagen aus den laufenden Einnahmen zu bilden. Und bei denen ist das betriebsgrundlage. gernot wird das, so wie ich seine Beiträge verfolge, auch wissen. Und jeder Hausbesitzer ebenfalls. Jedoch gilt eben auch, Kleinvieh macht auch Mist, und wenn ich monatlich 50€ zurücklege, sind das 600€ im ersten Jahr. Nicht viel, ich glaube jedoch, das das steigerbar ist, wenn man dabei lernt, seine Prioritäten zu betrachten und zu überdenken. Jens
30. Januar30. Jan Wobei ich Citroen schon um Kulanz - bei sich ablösender Chromfolie an den Lüftungsdüsen im C4 Picasso - gebeten hatte. Sinngemäße Aussage seitens Citroen: "ich soll mich bei einem Fahrzeug im 8ten Betriebsjahr mal nicht anstellen - Kulanz nein" Bei der Logik möchte ich nicht um Ersatzteile in späteren Jahren betteln müssen🫣 Bearbeitet (30. Januar30. Jan von maggi77)
30. Januar30. Jan Vielleicht müssen sich die Menschen auch damit abfinden, daß sie sich gewisse Dinge nicht leisten können. Neuwagen, First Class Flüge um die Welt, das Haus mit Pool in Beverly Hills... Ich fuhr zuletzt auch mit der Straßenbahn in die Augenklinik und fand das ganz lustig und flott.Das Bähnle fuhr und fuhr, wo überall massenweise Autos geblockt wurden. OK, der Spaß hat auch € 4,20 gekostet. Gernot
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