30. Januar30. Jan Holla, ich hatte mal gelesen, dass es da wohl Qualitätsunterschiede bzw. schlicht anders ausgelegte Lager gibt. Ist das (noch) so ? Vor kurzem hab ich einen Reparatur-Satz (Noname) bestellt; überleg mir aber, den zurückzugeben u. was zu holen, was evtl. >200tkm hält. Von den billigen Zutaten könnte man das eher nicht erwarten, ist meine letzte Info. Wollte aber nicht in wenigen 10tkm wieder mit dem Gebastel anfangen. VG, Clive
30. Januar30. Jan Das wird dir wohl niemand beantworten können. Aus meiner Erfahrung, immer Gummimanschetten nehmen, nichts anderes, und die müssen weich sein. Schlagen sie schnell aus, dann meist, weil Wasser eindringt. War bisher immer so, bei all meinem Querlenkertraggelenken. Es kam immer Rost raus. Daher mal nachdenken, on man nicht, wie bei manchen Modellen, ein Abweiserblech aus VA formen/fertigen kann, das die Traggelenke vor Spritzwasser und Schwallwasser schützt. Und trotzdem gibt der mechanische Aufbau diese Lebensdauerzeiten kaum her. Wenn ich mir die Schnittzeichungen anschaue, dann kann man unten in den Deckel einen Schmiernippel setzen und versuchen, durch regelmäßiges Abschmieren mit noch zu suchenden richtigen Fett, die Lebensdauer zu strecken. Ob Schmiernuten irgendwo im Lager vorhanden sind, keine Ahnung. Mein Versuch, ein schon leicht ausgeschlagenes Traggelenk durch Reinigen und neu fetten wenigsten ein wenig länger zu nutzen, hat nicht lange funktioniert. reichte für eine Urlaubsfahrt. Die Möglichkeit, Spurstangen etwas länger zu nutzen, indem man sie mit MOS-Fett schmiert, geht auch nur zum TÜV und zurück. Verschlissen ist halt verschlissen. Lebensdauerende. Jens
30. Januar30. Jan Welches Traggelenk meinst du? Nr. 14 oder das welches im Achsschenkel eingepresst ist und keine ET-Nummer hat? Gruß Jens
30. Januar30. Jan Ersteller Die 14, 'unteres Traggelenk' heißt es im Netz meist. Das eingepresste wir oft nur 'Buchse/vorne' genannt, da gibt es aber eigentlich mehrere. Hatte ich mir auch in diesem Fall schon gedacht, billig nicht gleich schlecht u. umgekehrt. Vor ca. 220tkm hatte ich Scheiben u. Beläge vorne für zusammen unter 30€ aus dem Reich der Mitte kommen lassen, die sind immer noch drin, noch lange nicht runter, nichts rubbelt bisher. Im Gegensatz zu den Erst-Teilen aus dem Werk, wobei das aber auch nicht unbedingt Müll war. Für die Schenkel-Überholung vorne wollte ich 2 komplett Neue zum Tausch vorbereiten, wie hier im Bild/ZXdiesel die Schmiermöglichkeit muss aber nicht. 2 Original-Achsschenkel (gibt es überhaupt Kopien ?) aus Polen ~600€, dazu Radnaben. Die unteren Traggelenke (u. Spurstangenköpfe, u. die Bumerang-Querlenker - u. sonst noch was ?) fehlen dann noch, da nehm ich wohl doch das kürzlich Gelieferte u. lass mich mittelfristig überraschen. Ein etwaiger früher erneuter Tausch der Traggelenke geht ja ohne umfangreiches Wieder-Zerflücken, hieß es.
30. Januar30. Jan Ich habe bei Fahrwerksteilen stets ZF verbaut. Zur Langzeitverfahrung kann ich wenig beitragen. Zumindest 50t km hält schon mal alles.
30. Januar30. Jan vor 6 Stunden schrieb XM_Clive: >200tkm Original ist es SKF. Die halten erfahrungsgemäß bei zwei c5 III in unserer Familie circa 100.000 km. Danach müssen die auch wieder neu. Bearbeitet (30. Januar30. Jan von Koelner)
30. Januar30. Jan Es gibt billige mit Kugellager. Davon rate ich ab. Die Originalen haben Wälzlager. Ich versehe bei Neueinbau die Dinger immer mit Schmiernippeln. Zweimal im Jahr wird GROSSZÜGIG abgeschmiert. Nach 60.000 km immer noch keine Auffälligkeiten. Ich bin überzeugt davon.. Grüße Holger
31. Januar31. Jan Ersteller OK; ZF, SKF .. u. U. steht dann 'Malaysia' auf den Teilen, scheint doch großteils Glaubenssache. Kugellager sind ja auch Wälzlager - oder sind diesbzgl. Tonnenlager gemeint (auch Wälzlager, größere Tragfläche) ? Schmiernippel sind sicher nicht verkehrt. Nur die Überholung der Achse wird wohl Richtung 1500€ an Neuteilen gehen (erwartet war natürlich ursprüngl. mal ein 10tel :), incl. 100% Selberschrauben. Hab ich mir jetzt lange überlegt, bei einem Auto mit 350tkm; der Aufwand sollte den Restwert möglichst nicht allzu weit überschreiten ...
1. Februar1. Feb Ersteller Achsschenkel 600, Radnaben 500+, Querlenker ~150, Traggelenke & Stabis x€ - hab ich schon, Scheiben, Beläge. Und sicher fehlt noch was für 100€, eher mehr. Dazu 'ein paar Fuffis' für Mietwerkstatt (fast genau 450 sind letztens für den Zahnriemenwechsel dageblieben), alles in allem >1500; excl. reichlich Handarbeit.
1. Februar1. Feb vor einer Stunde schrieb XM_Clive: Achsschenkel 600, Radnaben 500+, Querlenker ~150, Bei diesen Teilen sind doch ggf. (lediglich) die Buchsen defekt, sofern da kein Unfall war. Die Buchsen sollte es einzeln in guter Qualität günstig geben.
1. Februar1. Feb Ersteller Der größte Knackpunkt sind die 'oberen Traggelenke'. Ich rechne so gut wie nicht damit, dass die - li. u. re. - einigermaßen rausschraubbar sind. Am XM war das damals der Horror, hatte das mit einem Mechaniker bei uns im Betrieb (Getriebe-Testing) gemacht. Der meinte gegen 0 Uhr: 'Das war das letzte Mal, dass ich an deinen Karren geschraubt hab, hol dir mal was vernünftiges !', bzgl. Citroen hat der Spruch ja schon eine lange Tradition, andere Autos haben bekanntlich keine Traggelenke etc. :) Wenn ich den Zirkus (zum Schluss mit Brenner, Hammer u. Meißel; die Werkstatt u. wir in schickem schwarz) in der penibel - aber eben auch top - geführten Mietwerkstatt abhalte, hab ich da Hausverbot. Plus der Stress, den Wagen bis 18:00 wieder von der Bühne zu kriegen. Bearbeitet (1. Februar1. Feb von XM_Clive)
1. Februar1. Feb vor 27 Minuten schrieb XM_Clive: Horror Das ist es auch … du brauchst ein Schlagschrauber mit ordentlich Wumms und natürlich die passende Spezial-Nuss. @ZXdiesel kann da auch ein Lied von singen Bearbeitet (1. Februar1. Feb von Koelner)
1. Februar1. Feb Ersteller Ich wünschte, es hätte damals mit dem ganz dicken Schlagschrauber geklappt. Am Ende beide Seiten auf knapp Rotglut gebracht u. Meißel. Darf man natürlich eigentlich gar nicht machen. D.h. ganz eigentlich neue/gebrauchte (= auch wieder ausgelutschte) Achsschenkel besorgen.
1. Februar1. Feb Da gibt’s die Möglichkeit, auf das Traggelenk eine große Mutter zu schweißen. Dann mit einem wirklich langen Hebel lösen. Damit geht’s meistens. Gruß Jens
1. Februar1. Feb Ersteller Ja, hatte ich vor kurzem gelesen. Damals sind wir nicht auf die Idee gekommen. Meinte nur, dass es nicht abwegig ist, sich möglichst viel an einbaufertigen Teilen zu organisieren/vorzubereiten - wozu man auch riet. In der Werkstatt wird jede Standzeit, Hilfe u. vor allem Sauerei (gar nicht gern gesehen) 'ordentlich' in Rechnung gestellt. Ist auch OK, da müssen immerhin drei Leute von leben.
2. Februar2. Feb vor 9 Stunden schrieb jens-thomas: Da gibt’s die Möglichkeit, auf das Traggelenk eine große Mutter zu schweißen. Dann mit einem wirklich langen Hebel lösen. Damit geht’s meistens. Gruß Jens Hab meine Achsschenkel damals in die Werkstatt gebracht weil ichs nicht geschafft hab das obere Traggelenk rauszukriegen, die haben das dann so gemacht für einer 50er
2. Februar2. Feb Ersteller Ich hab für den worst case auch schon nach einer Schlosserei etc. gekuckt, sehr rar geworden. Bearbeitet (2. Februar2. Feb von XM_Clive)
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