1. Februar1. Feb Hallo, Vielleicht kennt sich hier jemand aus mit unserem Recht...Arbeitsrecht 🙃 Folgendes: War vergangenes Jahr bis Ende Juni befristet bei der Deutschen Post AG als Zusteller eingestellt - der Vertrag wurde nicht verlängert und lief aus. 1 Monat später kam ne Rückforderung von Lohn. War alles sehr undurchsichtig es kam zu Korrekturen zu meinem Gunsten. Da die Nachvollziehbarkeit fehlte bat ich um schriftliche Stellungsnahme in dieser u.a. Stand das ca 200,- Eur zurückzuzahlen sind. Es kam dann ine Mahnung da wurden etwa 900,- Eur gefordert, dieser habe ich schriftlich widersprochen und den Zahlungsbeleg und die Stellungnahme der Deutschen Post mit Rückzahlung von ca. 200,- Eur geschickt. Gestern kam ein Brief (2 Monate später) man beruft sich auf interne Berechnungsfehler und möchte nun noch weitere 700,- Eur zurück. Möchte jetzt dagegen vorgehen- kennt da jemand Möglichkeiten? Mir wurde ja schriftlich sogar der Rückzahlungsbetrag von 200,- Eur bestätigt 🙃 Danke euch
1. Februar1. Feb Ist die Rückzahlungsforderung nach Lohn, seitens des Arbeitgebers, denn gerechtfertigt? Reden wir hier von einem Monatslohn? Dann würde sich ja die Forderung auf das nicht geleistete Juligehalt beziehen. Oder geht es darum, daß angeblich insgesamt ein zu hoher Lohn gezahlt wurde? Wenn du keine Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrecht hast, hilft vielleicht der Verbraucherdienst e. V. https://verbraucherdienst.com/arbeitsrecht.html Bearbeitet (1. Februar1. Feb von PuckX2)
1. Februar1. Feb Auch je nach Bundesland gibts Beratung bei Gericht, ohne dass man direkt klagen mus. Beispiel: https://arbeitsgerichtsbarkeit.hessen.de/themen-der-arbeitsgerichtsbarkeit/beratungshilfe ( Gewerkschaft halte ich durchaus für sinnvoll, da ist der Rechtsschutz includiert, das nutzt hier allerdings nix mehr.)
1. Februar1. Feb Liegt denn nun eine transparente, nachvollziehbare Lohnabrechnung für die Rückforderung 200 Euro vor? Liegt denn nun eine transparente, nachvollziehbare Lohnabrechnung für die Rückforderung 900 Euro vor? Die transparente nachvollziehbare Abrechnung muss der Arbeitgeber so oder so erstellen, spätestens für eine Gerichtsverhandlung. Wie kommt es überhaupt, dass zuviel Lohn gezahlt wurde? Hat da jemand im Büro seine Arbeit nicht gemacht? Sehr ärgerlich, das.
1. Februar1. Feb vor 1 Stunde schrieb Ebby Zutt: ( Gewerkschaft halte ich durchaus für sinnvoll, da ist der Rechtsschutz includiert, das nutzt hier allerdings nix mehr.) Wenn man kein Gewerkschaftsmitglied ist, können die auch sehr 'zugeknöpft' sein, wenn es um Informationen zum z. B. aktuellen Tariflohn oder einer kurzen Beratung geht, kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
1. Februar1. Feb vor 4 Stunden schrieb Ebby Zutt: Auch je nach Bundesland gibts Beratung bei Gericht, ohne dass man direkt klagen mus. Beispiel: https://arbeitsgerichtsbarkeit.hessen.de/themen-der-arbeitsgerichtsbarkeit/beratungshilfe ( Gewerkschaft halte ich durchaus für sinnvoll, da ist der Rechtsschutz includiert, das nutzt hier allerdings nix mehr.) Genau, das geht nur so (wenn vor Ort möglich) oder mit Anwalt u/o Gericht. Alles andere ist leider Stochern im Nebel u nicht wasserfest. Kleiner Tipp: wenn keine Rechtschutzversicherung vorhanden u wenig Geld, gibt es vom Gericht bei entsprechend finanzieller Lage einen kostenlosen Beratungsschein für einen Anwalt. Ansonsten: es gibt online Beratungen von Anwälten, sehr kurzfristig, sehr detailliert u zu einem relativ fairen Kurs, finde ich. Die brauchen natürlich, wie jeder Anwalt, alle Schreiben und alle Zahlen. Eins vorweg: so schnell verjährt ("nach 2 Monaten") da nix, die können mit entsprechenden Belegen lange nachfordern. Wie oft sie allerdings korrigieren können, ist unklar. Edit: @C5_hdi Kannst Du die neuen Zahlen denn irgendwie nachvollziehen u möchtest "nur" wegem dem "Hin- und Her" dagegen vorgehen oder hälst Du das alles!! für falsch bzw. nicht nachvollziehbar? Bearbeitet (1. Februar1. Feb von Nitsrekds)
1. Februar1. Feb Ersteller Hallo, Erstmal Danke für die Nachrichten. Die Lohnabrechnungen & Nachkorrekturen sind leider nicht transparent das hat mir Verdi bestätigt. Daher habe ich im November um schriftliche Stellungnahme gebeten woraufhin ich die Dp AG um schriftliche Stellungnahme bat. Dies ist erfolgt und es wurde mir der Betrag von 200 Eur genannt also habe ich bezahlt. Jetzt paar Monate später beruft man sich auf interne Fehler und möchte noch mehr zurück haben... Da muss es doch Möglichkeiten geben. Bin noch Verdi Mitglied muss morgen wieder dort anrufen Evtl ist ja jemand "sattelfest" im Thema Danke euch
1. Februar1. Feb Klar, die Anwälte des DGB, als Verdimitglied hast du Anspruch auf Rechtsberatung, anwaltliche Vertretung und Prozess - wenn’s keinen anderen Weg gibt. Ein guter Freund hat vor der Rente für den DGB so manchen Prozess gewonnen. Wenn du anrufst, mach gleich einen Anwaltstermin und nimm alle Papiere mit ( ggf. Vorab als pdf per Mail.)
1. Februar1. Feb vor 9 Stunden schrieb Ebby Zutt: Auch je nach Bundesland gibts Beratung bei Gericht, ohne dass man direkt klagen mus. Beispiel: https://arbeitsgerichtsbarkeit.hessen.de/themen-der-arbeitsgerichtsbarkeit/beratungshilfe ( Gewerkschaft halte ich durchaus für sinnvoll, da ist der Rechtsschutz includiert, das nutzt hier allerdings nix mehr.) Gewerkschaft ja aber bei der Rechtschutzabteilung mache ich mal ein Fragezeichen.Habe die mal gebraucht Ergebnis... Setzen 6.
1. Februar1. Feb vor 3 Minuten schrieb ajkon1: Gewerkschaft ja aber bei der Rechtschutzabteilung mache ich mal ein Fragezeichen.Habe die mal gebraucht Ergebnis... Setzen 6. Ja, das kann passieren. Ggf kann man sich aber dann auch nen eigenen Anwalt suchen mit der Rechtsschutzversicherung.
1. Februar1. Feb vor 6 Stunden schrieb C5_hdi: Hallo, Erstmal Danke für die Nachrichten. Die Lohnabrechnungen & Nachkorrekturen sind leider nicht transparent das hat mir Verdi bestätigt. Daher habe ich im November um schriftliche Stellungnahme gebeten woraufhin ich die Dp AG um schriftliche Stellungnahme bat. Dies ist erfolgt und es wurde mir der Betrag von 200 Eur genannt also habe ich bezahlt. Jetzt paar Monate später beruft man sich auf interne Fehler und möchte noch mehr zurück haben... Da muss es doch Möglichkeiten geben. Bin noch Verdi Mitglied muss morgen wieder dort anrufen Evtl ist ja jemand "sattelfest" im Thema Danke euch Ganz ehrlich, selbst wenn hier jemand Anwalt für Arbeitsrecht wäre, könnte der Dir ohne Unterlagen nichts Sattelfestes sagen. Bei Verdi könnte das schon eher der Fall sein, wenn Du alle Unterlagen u Verträge parat hast. Was ich Dir pauschal sattelfest mitteilen kann (und habe), der AG darf zurückfordern und auch lange (3 Jahre). Falls Du es vorher hättest selbst merken können, hättest Du es sogar melden müssen. Es hängt aber alles von Details ab. Da werden wir Dir nicht weiterhelfen können. Als kleinen Richtungsgeber hier ein link: https://www.steinbock-partner.de/arbeitsrecht/rueckforderung-entgelt/ Aber das o.ä. haste sicher schon selbst ergoogelt. Alles Gute u viel Erfolg! Noch kurz meine Quelle: Ich hab das selbst ähnlich erlebt u mich anwaltlich beraten lassen. Bearbeitet (1. Februar1. Feb von Nitsrekds)
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