17. März17. Mär Moin, mein Berlingo (Benziner 81kw) ist in die ewigen Berlingogründe eingegangen. Bei 120 km/h ein rappeln und schlackern wie bei einem geplatzten Reifen. Angehalten. Diagnose Motorschaden (mittlerer Zylinder ohne Kompression). Alle Service Intervalle ordnungsgemäß durchgeführt, sogar bei 140.000 neuer Zahnriemen verbaut. Keine Kulanz, nix. Bin immer gerne Berlingo gefahren; dies ist mein dritter; 1 und 2 jeweils ca 250.000 km gefahren (Die guten 4 Zylinder). Ein Hoch auf die 3 Zylinder Motoren, da wird schnell ein Neuer gebraucht. Fazit : Bin raus, kaufe keinen mehr. (Ein Motor sollte länger als 150.000 km halten) Grüße
17. März17. Mär Tja ich predige immer kauf Dir einen Berlingo vor 2001, einige hier mit mehr als 300.000 km einer hat jetzt 430.000 km Is so leider
17. März17. Mär Das ist natürlich schade, daß ein Motor bei 150.000 km aufhört zu leben. Und noch mehr schade ist es, wenn es keine Kulanz gibt. Gab es vorher Anzeichen wie Ölverbrauch, unrunder Motorlauf, Geräusche? Wie ist das Fahr-Profil gewesen, Kurzstrecke, Langstrecke? Ich hab bei meinem PureTech 130 (3-Zylinder) auch einen enormen Ölverbrauch. Gibt zwar kulante Regelungen seitens Citroen / Stellantis, meine Werkstatt hat mich aber aktuell noch nicht kontaktiert wegen Kulanz-Regelungen. Sind noch am Abklären. Fakt ist, selbst eine chemische Reinigung der Kolbenringe (mehr wird wohl nicht dabei raus kommen) läßt die fehlerhafte Konstruktion verändern. Das Problem wird nur nach hinten geschoben. Ich muß sagen, der Grand C4 Spacetourer ist mein erster Citroen. Fährt gut, ist bequem und bietet einiges an Luxus, was ich ja auch bezahlt habe. Trotzdem wird es vermutlich mein letzter Citroen sein. Zu viele Probleme mit dem Motor. Ein Ölverbrauch von 2 Litern auf 1000 km sagt alles. Fehlkonstruktion jedenfalls. Genau wie der Zahnriemen im Ölbad, der 200.000 km und 12 Jahre halten sollte, wurde auf 100.000 km und 6 Jahre genau halbiert. Welches Vertrauen sollte ich in dieses Konstrukt haben, wenn die Laufzeit halbiert wird? Von allen Dingen stehen jetzt die doppelten Kosten ins Haus, die natürlich der Kunde zu tragen hat. Das war von Anfang an ein Kauf-Grund, der sich während der Laufzeit in Wohlgefallen aufgelöst hat. Hätte ich das am Anfang gewußt, hätte ich eine andere Maschine oder gar ein anderes Auto (anderer Hersteller) genommen. Ich kann den Unmut verstehen und sogar teilweise nachvollziehen.
17. März17. Mär Tja, er hat die Vorgaben des Lastenhefts voll erfüllt - der durchschnittliche Erstbesitzer/Leasingnehmer gibt ihn vorher ab und holt sich was neues. Alles was danach passiert ist dem Hersteller völlig egal.
17. März17. Mär Diese Werbelügen haben bei PSA/Stellantis Tradition. Ich habe 2007 den Expert u.a. wegen des Versprechens bestellt, daß der ZR 240.000 km hält. Also in meinem Besitz sicher nicht gewechselt werden muss. Nachdem dann diverse Motoren mit weit unter 200.000 km Ventil-Salat gemacht haben, haben sie das Intervall auf 160.000 verkürzt. Und als ein Teil, das auch 200.000 km oder länger halten sollte, bei 70.000 km lautstark auf sich aufmerksam gemacht hat (ZMS), bin ich nach 4 Jahren und knapp 80.000 km auf Boxer/Jumper umgestiegen. Die 3-Zylinder mit dem Ölriemen sind allerdings die Krönung.
18. März18. Mär Ersteller Moin, danke für eure Kommentare und Anteilnahme. Ein PKW von 2001 oder vorher ist für mich keine Option. Mein Berlingo ist ein B9 1.2 PureTech 110. Ölverbrauch ca. 1/4l auf 1000km, keinerlei Vorwarnung, immer schonend gefahren. Bin der Erstbesitzer und kann im Prinzip nichts nachteiliges sagen. Angenehme Laufruhe, spritzig. Sie könnten es auch anders formulieren : Lebenslange Garantie (Allerdings endet das Leben bei 150.000, dann ist die Garantie vorbei 😂) Vermutlich wurde die Kulanz abgelehnt weil ich schon 150.000 auf der Uhr habe, selbst nach Reparatur würde ich keine 200.000 weit kommen. Es ist konstruktionsbedingt und ich glaube wenn noch mehr Autos mit diesem Motor in der 100.000 Region sind, kommt eine Riesenwelle auf den Hersteller zu, wenn sie nicht schon da ist. Eigentlich ist es gutes Konzept einen Motor zu entwickeln und ihn in verschiedene Marken einzubauen. Letztendlich steht und fällt das Ganze mit den Verkaufszahlen. Und ein Hoch auf das Internet, sonst würden wir im Dunkeln tappen und wir würden glauben wir sind er einzige mit so einem Problem. Anbei noch ein Foto wo dieser Motor noch verbaut wurde. Grüße Bearbeitet (18. März18. Mär von Papapopop)
24. März24. Mär So ein offensichtlicher Konstruktionsschrott käme mir erst gar nicht ins Haus. Da könnte mir der Hersteller was auch immer für Laufleistungen anpreisen.
24. März24. Mär "Angenehme Laufruhe", bei einem Dreizylinder? Das gelingt allenfalls durch weiche Motorlagerungen (freie Massenmomente erster und zweiter Ordnung). Der 1.0 Ford Ecoboost war genausoein Krüppel. Da klapperte vor Jahren auch einer bei mir auf dem Hof vor sich hin. Interessanterweise ebenfalls mittlerer Zylinder schwache Kompression (Kolbenringe) von mir diagnostiziert. Die Werkstatt hat dann noch unten reingeguckt und den Pleuel als für die Klapperei verantwortlich identifiziert. Odometer um 120tkm. Fahrzeug wurde selbstredend direkt verschrottet. Schade um den Produktionsaufwand. Aber waswillmanmachen. Heute hat man die Wahl zwischen einem lethargischen Saugbenziner, einem bis zum Hemdkragen aufgeblasenen Rasenmähermotor oder einem kaputtemissionskontrollierten Diesel. On 3/17/2026 at 2:43 PM, Papapopop said: Fazit : Bin raus, kaufe keinen mehr. (Ein Motor sollte länger als 150.000 km halten) On 3/18/2026 at 8:42 AM, Papapopop said: Ein PKW von 2001 oder vorher ist für mich keine Option. Das verstehe ich - selbst wenn ich ausschließlich vor 2001 produzierte Fahrzeuge besitze (von meinem Russen abgesehen, aber die bauen auch heute noch gute Motoren). Aber was willst du dann (aus europäischer Produktion) kaufen, was haltbar konzipiert ist? Allein die Marke wechseln wirds nicht bringen.
25. März25. Mär Am 17.3.2026 um 14:43 schrieb Papapopop: Keine Kulanz, nix. Eventuell lohnt es sich, da noch mal nachzuhaken, es gibt inzwischen erweiterte Kulanzregelungen bis 180000km: https://www.media.stellantis.com/de-de/corporate-communications/press/stellantis-erweitert-kulanzregelungen-fuer-aeltere-generationen-von-1-0-liter-und-1-2-liter-puretech-motoren-08052025 Aber anscheinend ist noch nicht überall angekommen, dass die Kunden weglaufen, wenn man sie mit dem Schrott alleine lässt.
26. März26. Mär Der EB2 Motor hat eine Ausgleichswelle und damit keine Massenkräfte erster und zweiter Ordnung. Es gibt ein Massenmoment zweiter Ordnung.Das gute Geräuschverhalten kommt durch dieses Massenmoment, das viel leichter zu isolieren ist, als die Massenkräfte zweiter Ordnung eines Vierzylinders. Darüber hinaus hat der EB2 nur niedrige Anregungsfrequenzen, weil er nur drei Zylinder hat und als Turbo auch sehr lang übersetzt ist.Gernot Bearbeitet (26. März26. Mär von Gernot)
28. März28. Mär Na gut, dass ich immer hier im Forum stöbere. Mein Sohn hat einen 208er mit 1,2 l Pure Tech und 82 PS. Vor 2 Jahren musste er auf der Strecke anhalten, da Öldruck zu niedrig. (km-Stand: 92.000) Da genug Öl drin war, habe ich beim freundlichen Peugeot-Händler (zu 160 €/h!) angerufen und (im nachhinein glücklicherweise) keinen Termin in den nächsten 2 Wochen bekommen. Ich sollte bei der Hotline anrufen, die würden mir dann einen Termin irgendwo geben. Und dann den 208 mit dem Pannendienst dorthin bringen. Darauf sind wir zu einer Opel-Werkstatt auf dem Dorf gefahren, der sich der Sache angenommen hat und für kleines Geld das Auto auch geholt hat.Diagnose 1: Der Zahnriemen löst sich auf, die Fasern verstopfen das Ölsieb an der Ölpumpe. Keine große Sache, das haben sie öfter.Diagnose 2: Das war es nicht. In der Ölpumpe ist ein Plastikteil gebrochen und verklemmt, dadurch wird das Öl über das Überdruckventil in die Ölwanne zurückgepumpt. Der Motor hätte jederzeit festgehen können. Zum Ausbau der Ölpumpe muss der Motor raus, weil die Befestigung von der Getriebeglocke verdeckt ist. Hurra, das kannte ich bisher nur von VW und Ford. Bei der Reparatur wurden dann gleich die Pleuellager ersetzt, da eines schon blau angelaufen war. (Und der Zahnriemen, sicherheitshalber.Langer Rede, kurzer Sinn: Seit der Reparatur säuft der Motor ohne Ende Öl, meist so um 1 l/1.000 km. Dann muss ja auch das Gute, Teure rein, API-SP sonst noch was.Immerhin hat es das gute, dass ich alle meine während Corona angefallenen, im Internet erworbenen Altöle in die leergesoffenen Kanister einfüllen und abgeben kann.😇Der Opel-Mann hat ganze Arbeit geleistet, für einen vernünftigen Stundensatz, da gibt's nichts zu sagen. Jetzt bin ich gespannt, wann das nächste Karnickel aus dem Hut hüpft. Das nächste Auto meines Sohnes hat sicher keinen Löwen mehr als Emblem.Das mit dem 3-Zylinder Motor habe ich auch nicht kapiert, ich dachte das sei so ein Relikt von DKW und Wartburg. Die 4-Zylinder-Motoren waren doch unkaputtbar. Aber ich glaube, dass war das Problem.Viele Grüße an die Stellantis-Leidensgemeinschaft.
29. März29. Mär Der Puretech Motor soll ja nicht mehr verbaut werden. Stattdessen ein neuer Motor mit dem Namen Turbo 100, ohne Riemen im Ölbad, wieder ein 3-Zylinder. Wartung ist alle 25.000km oder 2 Jahre erforderlich. Garantie angeblich 8 Jahre oder 160.000km.Es gibt wohl eine Kulanzregelung für die Puretech Opfer, aber mit etlichen (unzumutbaren ?) Bedingungen hinsichtlich lückenloser und penibler Wartung.
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