1. April1. Apr Es musste ja einmal kommen: mit meinen beiden treuen Gefährten C5 HDI Tourer (EZ: 2014) und C6 HDI 205 (EZ: 2008) kann ich nicht mehr hinfahren, wo ich will. Vor allem München ist das Problem. Unsere Freunde aus Schwabing schlugen uns gestern vor, dass wir das Auto vor München abstellen sollen. Sie kämen uns dann dort abholen. Ja, so freundlich können nur Grünen-Wähler sein, die selber täglich seit Jahrzehnten 4 km durch die Rush-Hours der Innenstadt pesen, wo München doch das beste U-Bahn und S-Bahn-Netz hat. Ich halte das Verfahren, Auswärtige aus der Stadt auszusperren für ziemlich unsinnig. Lieber zahle ich eine reguläre Gebühr an den Staat. Wir fahren nur alle 3 Jahre mal nach München rein. Sind immerhin 500 km bis hin. In der völlig rückschrittlichen Schweiz löst man diese Probleme über den Geldbeutel, wenn überhaupt. Tja, die sauberen Schweizer sind nun mal recht klug.Meine Frage ans Forum wäre nun: wie würdet Ihr Euch verhalten? Meine Frau sagt: "Verkauf' die Dinger, hol' Dir einen zugelassenen Wagen! Dann ist Ruhe. Tja, wenn es so einfach wäre."Abgesehen davon, dass ich die beiden Kisten, die noch sehr gut in Schuss sind und 97.000 km (C5) und 150.000 km (C6) aufweisen, mag, will ich jetzt mit meinen bald 72 Jahren nicht alles über Bord werfen, nur weil ein paar Fahrverbote drohen. Aber mit Umweltzone 4 Plakette darf man zunehmend nicht mehr in alle Städte fahren. Dabei fahren wir so selten weg. Die Autos stehen in der Garage rum, vor allem der C6, sieht aus wie neu. Dafür kriegt man vermutlich nicht einmal mehr 1000 Euro. Der hat sogar einen fast neuen Keilriemen.Ich habe im Netz gelesen, dass man den Motor u.Umständen auf eine höhere Norm, z.B. E5 umstellen kann. Das kostet vermutlich ein Heiden-Geld, falls überhaupt möglich.Mit rund 72 Jahren, beladen mit Koffern, Knieschmerzen und wenig Kondition, im Zug und in S-Bahnen Hunderte von Kilometern zurückzulegen (inklusive Umsteigen, auf kalten Bahnsteigen wartend) und dabei Anfeindungen der Fahrgäste über sich ergehen zu lassen (so mancher Schaffner wurde hier in der Bahn kürzlich erstochen), halte ich für kontraproduktiv. Da kann man das Reisen gleich lassen. Man will ja auch mal eine schöne Stadt unterwegs ansehen, mal von der direkten Route nach München abweichen. Das fiele mit Bus und Bahn nämlich weg.Was würdet Ihr tun, wenn Ihr vor ähnlichen Entscheidungen stehen würdet?ZurigoPS: Die Anhängerkupplung beim C5 wäre dann auch erst mal hinfällig. Die haben wir uns vor Jahren für 1000 Euro für Radtouren drauf bauen lassen. Auch die Gartenabfälle fahren wir damit weg. Müsste alles neu arrangiert werden. Und alles nur wegen München oder Frankfurt oder Berlin. Bearbeitet (1. April1. Apr von zurigo) kleine sprachliche Korrekturen
1. April1. Apr Ersteller Ein Skoda Elroy in meiner Komfortklasse würde über 50.000 - 60.000 Euro kosten. Ich will nicht schnell fahren können. Aber ich will, wenn schon, weite Reisen unternehmen. Mit einem 30.000 Euro Auto fehlt mir dazu die Lust.Als Alternder ist man etwas anders gepolt.Zurigo
1. April1. Apr einfach reinfahren und gut ist. Ich kenne niemanden, der in D dafür eine Knolle bekommen hätte und selbst wenn, wäre alle Jubeljahre eine Knolle in Relation zu einem Neukauf wohl zu verschmerzen. Meiner Wahrnehmung nach ist die Grosse Umweltzonen-Panik vorbei, die ersten Städte schaffen sie schon wieder ab
1. April1. Apr Ersteller Danke für diesen Aspekt. Ich bin allerdings nicht ganz sicher, ob die Deutschen noch was dazulernen. Unsere Münchner Bekannten sind militant, was Frösche angeht. Auch wenn sie weiterhin täglich Auto fahren - in der Rush Hour. Zu Fuß und mit U-Bahn ist einfach zu unbequem.Zurigo
1. April1. Apr Hallo zurigo, ich verstehe das Problem nicht ganz. In München dürfen Diesel mit Schadstoffklasse Euro 4 nicht in die Umweltzone, erst ab Euro 5. Mindestens mal Dein C5 erfüllt Euro 5. Die grüne Plakette weist trotzdem immer nur eine "4" aus, auch für Euro 5, 6 etc. Würdest Du kontrolliert, musst Du per Fahrzeugschein nachweisen, dass Dein Fahrzeug Euro 5 erfüllt. Weil das im fließenden Verkehr nie erfolgt, gilt Andreas´ Vorschlag, selbst wenn Du nicht Euro 5 erfüllen würdest. Einzig parken in der Umweltzone hat ein gewissen Kontrollrisiko, da wird aber eher nur die Plakettenfarbe kontrolliert - wie gesagt, mehr als die grüne 4 gibt es nicht.
1. April1. Apr Citroen 2.2 HDIBescheinigung FAP PM5PartikelminderungsstufenDurch die Einführung der sogenannten Feinstaubverordnung wird die Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen nach der Höhe ihrer Partikelemission bundesweit einheitlich geregelt. Hiernach können Diesel-Pkw durch Nachrüstung mit Partikelfiltern bestimmte Grenzwerte erreichen, die zu einer Einstufung in eine Partikelminderungsstufe führen und als Kriterium für Plakettenvergabe (grün, gelb oder rot) in Deutschland gelten. Die Grenzwerte PM1 bis PM3 werden durch die sogenannten „offenen“ Partikelfiltersysteme erreicht, die den Partikelmassenausstoß bei Weitem nicht bis auf das Niveau von 0,001 g/km wie bei geschlossenen Partikelfiltersystemen senken.PM1: Euro-1- und Euro-2-Diesel-Pkw können dadurch die Grenzwerte für Euro 3 erreichen, nämlich einen Partikelmassenausstoß von weniger als 0,05 g/km.PM2: Euro-3-Diesel-Pkw können die Grenzwerte für Euro 4 erreichen, nämlich einen Partikelmassenausstoß von weniger als 0,025 g/km.PM3: Euro-4-Diesel-Pkw, die bisher einen Grenzwert von 0,025 g/km einhalten, erreichen dadurch den halbierten Euro-4-Grenzwert von 0,0125 g/km.PM4: Diese Stufe erhalten nachgerüstete Euro-4-Diesel-Pkw, die ab Werk entsprechend vorgerüstet waren, aber wegen fehlender Produktionskapazitäten nicht mit den „geregelten Partikelfiltern“ ausgerüstet werden konnten, die eine Minderungsrate von mehr als 90 % erreichen. PM4-Fahrzeuge halten mit einem Partikelmassenausstoß von weniger als 0,005 g/km die Grenzwerte für Euro 5 ein.PM5: Erhalten nur Neufahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 3 und Euro 4, die ab dem Tag der Erstzulassung anstelle eines PM-Grenzwertes von 0,050 g/km nach Euro 3 bzw. 0,025 g/km nach Euro 4 bereits den für Euro 5 vorgeschriebenen Grenzwert von 0,005 g/km einhalten.https://de.wikipedia.org/wiki/Dieselru%C3%9Fpartikelfilter#PartikelminderungsstufenSchadstoffgruppe 4 "grün" Emissionsschlüsselnummern:Diesel: 32, 33, 38, 39, 43, 53–70, 73–75Diesel mit PartikelfilterPM1: 49–52, 27 A 2PM2: 25, 26, 30, 31, 36, 37, 42, 44–48, 67–70PM3: 32, 33, 38, 39, 43, 53–66https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_zur_Kennzeichnung_der_Kraftfahrzeuge_mit_geringem_Beitrag_zur_Schadstoffbelastung#Alte_Kat-Personenkraftwagen_und_Freigabe_durch_Europ%C3%A4ische_Union
1. April1. Apr 2 Stunden her, zurigo schrieb:Es musste ja einmal kommen: mit meinen beiden treuen Gefährten C5 HDI Tourer (EZ: 2014) und C6 HDI 205 (EZ: 2008) kann ich nicht mehr hinfahren, wo ich will. Vor allem München ist das Problem. Unsere Freunde aus Schwabing schlugen uns gestern vor, dass wir das Auto vor München abstellen sollen. Sie kämen uns dann dort abholen. Ja, so freundlich können nur Grünen-Wähler sein, die selber täglich seit Jahrzehnten 4 km durch die Rush-Hours der Innenstadt pesen, wo München doch das beste U-Bahn und S-Bahn-Netz hat. Ich halte das Verfahren, Auswärtige aus der Stadt auszusperren für ziemlich unsinnig. Lieber zahle ich eine reguläre Gebühr an den Staat. Wir fahren nur alle 3 Jahre mal nach München rein. Sind immerhin 500 km bis hin. In der völlig rückschrittlichen Schweiz löst man diese Probleme über den Geldbeutel, wenn überhaupt. Tja, die sauberen Schweizer sind nun mal recht klug.Meine Frage ans Forum wäre nun: wie würdet Ihr Euch verhalten? Meine Frau sagt: "Verkauf' die Dinger, hol' Dir einen zugelassenen Wagen! Dann ist Ruhe. Tja, wenn es so einfach wäre."Abgesehen davon, dass ich die beiden Kisten, die noch sehr gut in Schuss sind und 97.000 km (C5) und 150.000 km (C6) aufweisen, mag, will ich jetzt mit meinen bald 72 Jahren nicht alles über Bord werfen, nur weil ein paar Fahrverbote drohen. Aber mit Umweltzone 4 Plakette darf man zunehmend nicht mehr in alle Städte fahren. Dabei fahren wir so selten weg. Die Autos stehen in der Garage rum, vor allem der C6, sieht aus wie neu. Dafür kriegt man vermutlich nicht einmal mehr 1000 Euro. Der hat sogar einen fast neuen Keilriemen.Ich habe im Netz gelesen, dass man den Motor u.Umständen auf eine höhere Norm, z.B. E5 umstellen kann. Das kostet vermutlich ein Heiden-Geld, falls überhaupt möglich.Mit rund 72 Jahren, beladen mit Koffern, Knieschmerzen und wenig Kondition, im Zug und in S-Bahnen Hunderte von Kilometern zurückzulegen (inklusive Umsteigen, auf kalten Bahnsteigen wartend) und dabei Anfeindungen der Fahrgäste über sich ergehen zu lassen (so mancher Schaffner wurde hier in der Bahn kürzlich erstochen), halte ich für kontraproduktiv. Da kann man das Reisen gleich lassen. Man will ja auch mal eine schöne Stadt unterwegs ansehen, mal von der direkten Route nach München abweichen. Das fiele mit Bus und Bahn nämlich weg.Was würdet Ihr tun, wenn Ihr vor ähnlichen Entscheidungen stehen würdet?ZurigoPS: Die Anhängerkupplung beim C5 wäre dann auch erst mal hinfällig. Die haben wir uns vor Jahren für 1000 Euro für Radtouren drauf bauen lassen. Auch die Gartenabfälle fahren wir damit weg. Müsste alles neu arrangiert werden. Und alles nur wegen München oder Frankfurt oder Berlin.🙄Ob Grünen, CDU, SPD oder FDP - man definiert Menschen nicht nach dem was sie wählen. Man sperrt nicht die Menschen aus sondern die Autos - und das ist sinnig Wenn man Geld zahlt wird die Luft auch nicht besser. Die Natur verhandelt nicht. ÖPNV schafft ihr auch stellt euch nicht an - letztens ist jemand im Auto verunglückt und trotzdem fährst du mit dem AutoKommen wir zum Tipp:Mietet ein Auto vor MünchenFahrt mit der BahnNehmt das FahrradVor einer Stunde, zurigo schrieb:Danke für diesen Aspekt. Ich bin allerdings nicht ganz sicher, ob die Deutschen noch was dazulernen. Unsere Münchner Bekannten sind militant, was Frösche angeht. Auch wenn sie weiterhin täglich Auto fahren - in der Rush Hour. Zu Fuß und mit U-Bahn ist einfach zu unbequem.Zurigo"wir" deutschen lernen ganz schön viel dazu... selten so viel Überheblichkeit gelesen... Am ende ganz einfach - dann fahr halt nicht dahin wo es dir nicht gefällt.
1. April1. Apr 3 Stunden her, zurigo schrieb:Was würdet Ihr tun, wenn Ihr vor ähnlichen Entscheidungen stehen würdet?Ignorieren. Klappt in Stuttgart auch.
1. April1. Apr Ich hatte mir für Frankreich extra noch die Critair (3!) besorgt, es hat aber scheints auch niemand interessiert, viele lokale Autos ohne jede Plakette.Hier in D ist Grüne Plakette Hauptsache! Alle Jubeljahre Strafzettel riskieren wegen Euro 5 ziehe ich den ganzen teuren Adblue Problemen vor.
1. April1. Apr Alle 3 Jahre vor der Umweltzone parken und mit dem Taxi reinfahren? Dann sind auch die militanten Bekannten außen vor...
1. April1. Apr Gibts zwar den Motor nicht an, aber der C5 sollte doch, als Diesel, locker Abgasnorm 5 haben. Damit ist doch das Einfahren in die Umweltzone erlaubt.
1. April1. Apr Vor einer Stunde, Thomas Hirtes schrieb:Ignorieren. Klappt in Stuttgart auch.So sehe ich das auch. Wenn nirgendwo explizit Diesel drauf steht, wird's keiner merken. Und mein Umweltgewissen regt sich auch nicht mehr, wenn ich sehe, was jeden Tag im mittleren Osten in die Luft fliegt.
1. April1. Apr Einfach ignorieren und reinfahren. Sollte es unwahrscheinlicher Weise ein Knöllchen geben, einfach als City Maut betrachten.Ich habe mich seinerzeit auch verrückt machen lassen und meinen hervorragenden BX Diesel deswegen verkauft. Im Nachhinein ein großer Fehler gewesen.
1. April1. Apr Umweltzonen habe ich in D schon ignoriert und hier in F mache ich es auch so. Juckt irgendwie keinen...
1. April1. Apr Letztlich ist das Übertreten des Einfahrverbots eine Ordnungswidrigkeit. Kein Strafbestand, keine Punkte. Ob für - vermute ich - gelegentliche Fahrten aus dem Saarland nach München es sich lohnt ein aktuelleres Fahrzeug anzuschaffen mag jeder selbst beurteilen.Falls die Antwort ja wäre, stünde man allerdings vor einem Dilemma: es gibt keine aktuellen Fahrzeuge mehr beim Händler mit Hydropneumatik….
1. April1. Apr 8 Stunden her, zurigo schrieb:Meine Frage ans Forum wäre nun: wie würdet Ihr Euch verhalten?Ich tuckere auch mit meinen Euro2-Dieseln ab und an in irgendwelchen Umweltzonen rum.Du hast "grün" - da muss man also schon genauer hingucken um einen Verstoß zu erkennen. Ich nicht, muss also auf privaten Parkplätzen parken (ohnehin zu bervorzugen wegen dem geringeren Beschädigungsrisiko fürs Fahrzeug). Sonst klebt mir die nächste Politesse direkt nen Zettel dran.Also Fahren. Fertig. Wegen sowas verkauft man kein wunderbar funktionierendes Fahrzeug.
1. April1. Apr Hallo Zurigo,über das Fahrverbot in München für Diesel-Pkw schlechter als Euro V ärgere ich mich auch ständig. Die Schrift auf den Schildern, die das Verbot benennen, ist dermaßen klein und die Schilder hängen extrem hoch an den Einfahrten zum Mittleren Ring, so daß sie nahezu unsichtbar sind! Bei dem extremen Verkehr muß ich meine Augen einfach auf das Verkehrsgeschehen richten und kann nicht irgendwo in 4 m Höhe nach irgendwelchen Schildern suchen. Wenn schon, dann sollten sie groß sein, gut lesbar und sofort erkennbar. Da das nicht gegeben ist ignoriere ich sie einfach und setze mich über die Regelung hinweg. Da soll mir mal ein Polizist kommen und mich belehren oder ein Knöllchen verpassen. Ich fahre weiterhin in die Innenstadt und warte ab, bis ich einen Strafzettel bekomme. Das dürfte noch ziemlich lange dauern. Welcher Polizist hat schon die Zeit den Fahrzeugschein zu kontrollieren!? Er soll sich lieber um wichtigere Dinge kümmern und kontrollieren, wie z.B. Autoposing auf der Leopoldstrasse, Rennen auf dem Mittleren Ring, Akrapovic-Auspuffanlagen auf Einhaltung der Lärmvorschriften, Blockieren von Behindertenparkplätzen, Parken in 2. Reihe oder auf Gehwegen, und viele andere etc. etc. etc. Ich fahre oft mit meinem C6 nach München und denke mir dabei gar nichts. Charles Schumann von der angesagten Bar am Hofgarten parkt seinen C6 schließlich auch immer rund um den Hofgarten. Wir tun uns dann zusammen und laden das Ordnungsamt auf einen Drink ein, vielleicht hilft es! (Schmunzel, schmunzel)Rainer
1. April1. Apr Wenn mal einmal die Schilder gelesen hat, warum muss ich die dann wieder suchen und lesen?
1. April1. Apr Es geht also um eine spezielle Einschränkung für Diesel. Diesel-FahrverbotInfos zum Diesel-Fahrverbot sowie zu Ausnahmen oder Ausnahmegenehmigungen finden Sie hier.
1. April1. Apr 2 Stunden her, bx-basis schrieb:Umweltzonen habe ich in D schon ignoriert und hier in F mache ich es auch so. Juckt irgendwie keinen...in F besteht zumindest theoretisch die Gefahr über Kameras an Mautstellen erwischt und danach dann sanktioniert zu werden. Das könnte noch kommen. In Belgien ist das schon so, dass per Kamera überwacht wird.
1. April1. Apr Vor 6 Minuten, Ronald schrieb:Es geht also um eine spezielle Einschränkung für Diesel.Diesel-FahrverbotInfos zum Diesel-Fahrverbot sowie zu Ausnahmen oder Ausnahmegenehmigungen finden Sie hier.Dann ist es doch kein Problem mit dem 2014er C5 . Der hat mindestens Euro 5, möglicherweise sogar schon 6.Also ein Problem, das es nicht gibt.
1. April1. Apr 7 Stunden her, Citrö.ne schrieb:"wir" deutschen lernen ganz schön viel dazu... selten so viel Überheblichkeit gelesen...Ein typischer Zurigo-Thread eben, aus einem kleinen persoenlichen Problem wird grosse Politik gemacht, bei der natuerlich alle anderen doof, Gesetze sinnlos und falsch sind und Deutschland natuerlich am schlechtesten. Dass in anderen Laendern die Regungen oft deutlich restriktiver sind, wird dabei natuerlich geflissentlich uebersehen. Ich halte mich auch nicht an alle Reglungen, stehe aber den Empfehlungenen Foren in die Richtung, besonders mehrfach geaeussert, ziemlich kritisch gegenueber. Es entsteht leicht der Eindruck, dass sich an das Recht zu halten nur etwas fuer Doofe sei. Wer nicht selbst darauf kommt, auch mal 5 gerade sein zu lassen, dem ist ohnehin kaum zu helfen. Sich aber mit "whatsabout" zu rechtfertigen, ist doch ziemlich aermlich.
2. April2. Apr Ersteller Herzlichen Dank für die eingebrachten Meinungen - und auch Fakten.Ich sitze seit knapp 2 Stunden hier in meinem Büro und versuche, die deutschen Vorschriften in eine Art Erkenntnis umzusetzen. Es gelingt mir nicht. Bin dafür anscheinend nicht geschult.Ronalds offizieller "Bussgeldkatalog"-Link (vielen Dank dafür) geschrieben von Jan Frederik Strasmann (29.01.26) ist mir ein Rätsel. Da müssen wohl studiertere Menschen ran. Ich kann nicht rausfinden, was ich für eine Euro-Klasse habe mit meinem C5 Tourer. Ich war überzeugt, dass ich "4" habe. Denn so steht es auf meinem Aufkleber an der Frontscheibe nun mal drauf. Und wir sind doch in Deutschland, wo alles auf den Millimeter exakt, sinnvoll und genau ist. Vier ist Vier. Meine Frau und ich haben jetzt unsere grünen Zulassungen und Fahrzeugbriefe durchforstet. Ergebnis: Null. Nichts zu finden. So stelle ich mir Turkmenistan oder die Fidji-Inseln vor. Aber doch nicht Deutschland! Letzte Möglichkeit: wir sind nicht schlau genug, das zu verstehen. Und ich bin im Großen und Ganzen eigentlich jemand, der sich sehr akribisch mit Technik beschäftigt - aber auch mit Sprache. Und da sehe ich im Moment kein Land mehr - in diesem unserem Land. Was macht Herr Strasmann eigentlich beruflich? Er sollte eine TV-Show moderieren: "Wie schlage ich die Zeit meiner Klientel tot?"In seiner erst einmal offiziös aussehenden FAQ-Anleitung steht: "Was für eine Umweltplakette bekommt mein Auto?""Um herauszufinden, welche Umweltplakette ihr Auto bekommt, benötigen Sie die so genannte Emissions Schlüsselnummer. Diese finden Sie im Fahrzeugschein unter dem Punkt „zu 1““, wobei die letzten beiden Stellen der Schlüsselnummer maßgeblich sind. In der Zulassungsbescheinigung Teil I befindet sich die Nummer im Feld “14,1“. Auch hier benötigen Sie die letzten beiden Stellen." (Zitat Ende)."Meine Frau und ich können weder den Punkt "zu 1" finden, noch das Feld 14.1. Unser Optiker sollte sich was schämen. Der Begriff "Emissionsschlüsselnummer" taucht im Text von Stasmann zwar auf, aber dafür nirgends in den behördlichen Papieren. Und dabei ist das Wort auch noch in Rot geschrieben. Ganz wichtig.Man muss tatsächlich die Zulassungsbescheinigung mit einer Lupe Buchstaben für Buchstaben (im Kleinstformat) und Ziffer für Ziffer durchkämmen (dauert rund 20 min), bis man etwas findet. Das meine ich nicht als Scherz. Das ist Kaphiristan. Warum lernt man eigentlich Lesen und Schreiben hier im Ländle, wenn man es für die Zulassungspapiere nicht gebrauchen kann? Allein das Layout dieses grünlichen, butterweichen Lappens ist der Hammer. Ob Goethe ohne Brille etwas hätte entziffern können? Er hatte ja keine."Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein): Nr. SB-S-0-055/" - Das muss man erst mal verdauen. Denn meine Fahrzeugnummer ist ganz anders. Aber irgendwann kommt sie dann doch noch weiter unten unter "Amtliches Kennzeichen". Erfolgserlebnis.Um das Ganze hier abzukürzen: man schlägt wirklich die Hände über dem Kopf zusammen, wenn man sich diesen Behörden-Infarkt mal genau ansieht. Wer setzt so etwas in die Welt? Und am Ende weiß ich immer noch nicht, welche Umweltplakette ich brauche. Da haben ARD und ZDF geschlafen. Denn es wäre ihre Aufgabe, solche Missstände unter Beschuss zu nehmen. Aber die haben natürlich keine Zeit. Die müssen Fake-News produzieren und kurz danach zurücknehmen, um weiter gegen die Internet-Platformen bestehen zu können. Auch da droht der Infarkt.Bevor sich hier jemand jetzt über meine vermeintliche Dreistigkeit wegen dieser Lappalie echauffiert, sei gesagt, dass ich ein Buch geschrieben habe über Film und das Fernsehen, vor allem das deutsche. Es ist mit 630 Seiten fertig - inklusive Layout. Es soll bald rauskommen. Aber wenn ich soviel Zeit wie heute mit einer Lupe im Fahrzeugschein verbringen muss, wird nichts mehr draus. Die Politik kriegt natürlich auch ihr Fett ab. Diese Sache mit den kryptischen Umweltplaketten bestätigt mich im Nachhinein in meiner Einschätzung deutscher bürgernaher Politik. MatthiasM hat also gar nicht falsch gelegen, dass ich aus einem kleinen persönlichen Problem große Politik mache. Aber den Schuh, "dass alle anderen doof sind", ziehe ich mir nicht an. Es sind bestimmte Dinge, die faul sind. Und da muss man als Bürger halt den Daumen drauf halten. Es geht hier immerhin um eine PKW-Neuanschaffung für knapp 50.000, weil die aktuellen Fahrzeuge anscheinend nicht genügen.Wer noch nicht weiß, was er heute Abend vorhat, mein Tipp: Fahrzeugschein lesen.Ansonsten bin ich sehr dankbar für die vielen Meinungen, die hier geäußert wurden. Das hat mich doch aufgebaut. Wenn ich grob resümieren darf: 1. Einfach reinfahren in die Umweltzonen der Großstädte und eventuell Strafzettel bezahlen (ohne zum Verbrecher zu werden, wie HuberoFN schrieb). 2. Eventuell habe ich sogar die Euro 5 Norm (silvester31), obwohl ich auf der Windschutzscheibe ganz groß das grüne Bapperl mit einer großen "4" drauf sehe, auf beiden Fahrzeugen. 4 ist größer als 3, aber kleiner als 5. Ob Gauß oder Galilei das verstehen? Mir bleibt Morgen ein Telefonat mit dem TÜV nicht erspart. Freue mich schon drauf. Wieder eine halbe Stunde weg. Das Ergebnis werde ich hier posten, damit die Sache Hand und Fuß bekommt.Schönen Abend noch.Zurigo(ohne KI)
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren