11. April11. Apr Hallo zusammen,Bei der Wiederbelebung meines HY gibt es ein paar Schwierigkeiten:Es handelt sich um einen Benziner Baujahr 1978 in kurz und flach. Ich habe einen „intensiv Ölwechsel“ vorgenommen, dabei die Ölwanne und den zylinderkopfdeckel abgenommen, die kipphebel sowie die Welle demontiert um sie zu reinigen. Alles von Ölrückständen u.a. Im Ultraschall befreit und anschließend alles in umgekehrter Reihenfolge zusammengebaut. Beim Testlauf war der Zylinderkopfdeckel nicht verbaut und somit konnte ich feststellen, dass oben am Zylinderkopf kaum Öl ankommt. Der Hy lief schon 2-3 Minuten aber es trat kein Öl aus den Bohrungen der Kipphebel aus. Meine Frage: wieviel Öl muss erkennbar dort herauskommen? Und wieviel Zeit braucht es damit dort etwas ankommt? An der Steigleitung, welche in den Zylinderkopf führt kommt nach ein paar Umdrehungen ein deutlicher Ölfluss. Wie kommt das Öl überhaupt an die Schmierstellen? Ausserdem habe ich mal Druckluft an die Steigleitung gehalten und an allen Schmierstellen waren Luftblasen erkennbar! Bevor da was trocken läuft, wie kann ich da auf Nummer sicher gehen?vielen Dank im voraus für eure Hilfe.Liebe GrüßeJonas
11. April11. Apr das passiert, wem man die Kipphebelwellen um 180° verdreht einbaut, da dann das Öl nach unten rausgedrückt wird. Die Bohrungen ,müssen Richtung der Kraftfäche gehen. Dann kommt auch Öl aus den Bohrungen und läuft dann aus den Kipphebelwellen Richtung Ventilfedern. Sind die allerdings ausgenudelt, ist es schlecht. Wie war es vor den Ausbau?
11. April11. Apr Ersteller Das habe ich mir schon so in etwa gedacht. Ich habe die kipphebelwellen jedoch genau so eingebaut wie es vorher auch war.. was meinst du mit kraftfläche? ich schicke morgen mal Fotos, vielleicht kann man dann ja erkennen wo der Fehler liegt. Wo genau steigt das Öl auf und geht in die Einlass-kipphebelwelle? Das wäre noch interessant. Konnte ich bisher auf keiner Zeichnung rausfinden
12. April12. Apr Die Kipphebel werden von den Ventilen bzw. den Stösseln nach oben gedrückt, also ist die Krafteinwirkung auf der unteren Halbseite und nach da müssen die Ölbohrungen stehen., dann baut sich auch überall Öldruck auf.Hatten das mal an einem Motor eines Bekannten, der Motor zwitscherte wie ein Vogel nach dem Zusammenbau und Ölfluss war auch kaum zu sehen. Kepphebelwellen richtig eingebaut und ok, man konnte dann den Ölfluss zu den Ventilen über die Kipphebel gut sehen.
12. April12. Apr Ersteller Alles klar, werde das später mal angehen. Bei der Einlasskipphebelwelle dann wahrscheinlich genau so… Ein zwitschern habe ich auch wahrgenommen, woher kommt das?
15. April15. Apr Ersteller Ich hab die Auslass kipphebelwellen jetzt umgedreht und nach ca einer halben Minute kam überall Öl raus an den schmierstellen. Jetzt ist die Frage ob die Einlass kipphebelwelle auch gedreht werden muss, ist es da genauso mit den Bohrungen? Meiner Meinung nach kommt ja jetzt überall Öl hin.
16. April16. Apr Schön zu hörengleiche Funktion gleiche Richtung. Vielleicht sind die ja richtig eingebaut, aber kontrollieren.
17. April17. Apr Ersteller ich habe leider schon alles wieder an Ort und Stelle zusammen gebaut. Testlauf verlief auch positiv mit ordentlicher Ölversorgung am Kopf.Die korrekte Lage ist so, dass an den Kipphebelwellen (1x Einlass sowie 4x Auslass) die Schmierbohrungen nach unten zeigend liegen. Bei der Einlasswelle nur eine Bohrung auf 4 Uhr und bei den Auslasswellen 2 Bohrungen auf 8 und 4 Uhr.Das scheint so korrekt zu sein und zeigt sich auch anhand von ausreichender Schmierung an Wellen, Kipphebeln, Stößeln und Ventilen.
18. April18. Apr Die Weisung ist eigentlich simpel: Die Lage der Oelborungen der Kipphebelwellen soll nach unten und zu den Ventilen hin zeigen / sich orientieren, den so ist es korrekt nach Vorgabe Citroen.
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