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Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller
8 Stunden her, -martin- schrieb:

@ID47110815:

Wie kommt man nur an so ein unfassbar gigantisches Wissen? Das ist wirklich beeindruckend.

Du hast bestimmt einen Bachelor an der Tiktok-Akademie gemacht, stimmt's?

Herzlichen Glückwunsch!

Nein, ich habe ein Diplom in Fahrzeugbau an einer Technischen Hochschule gemacht (entspricht dem heutigen Masterstudium) und besitze eine jahrzehntelange Berufserfahrung, – u.a. auch in der Grundlagenforschung.

Da hat einer der groesten Satiriker etwas zu geaeussert:

Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vöglein wär, so irrt sich der. (WB)

Bearbeitet ( von MatthiasM)

9 Stunden her, ID19B1967 schrieb:

Da hatten die Wikinger sogar Grönland ("Grünes Land") besiedelt, weil die Küsten Grönlands völlig eisfrei waren und sie dort Ackerbau und Viehzucht betreiben konnten. Jetzt sind dort Gletscher und die Wikingergräber liegen in Permafrostboden.

1zu1, genau diese Aussage habe ich schon mehrfach im Bezug auf den Klimawandel gehört, allerdings ist die Geschichte anders abgelaufen: Erik der Rote, ein Wikinger welcher Grönland besiedeln wollte, hat einen eher optimistichen Namen gewählt, um seine Landsleute um den Finger zu wickeln. Grün waren dort nur die Küstengebiete, der allergrößte Teil der Landmasse war von Gletschern bedeckt. Es wäre sicherlich kein Siedler mitgekommen wenn er es "Schnee-Eis-Ich-Friere-Bitterkalt-Land" oder so genannt hätte...

Als dieses bisschen Grün dann mit der letzten Eiszeit verschwunden ist, ist deren Zivilisation dann aufgrund der rapiden Veränderung zusammengebrochen, weil sie sich nicht anpassen konnten. Sollten wir also eventuell schauen, dass wir nicht zur rapiden Veränderung des Klimas beitragen, sodass uns eine solche Katastrophe nicht nochmal ereilt?

9 Stunden her, ID19B1967 schrieb:

Im Nachbarland Frankreich ist es im Jahresdurchschntt 6° C wärmer als bei uns, ohne dass dort die Bevölkerung an Hitze stirbt.

Und in Singapur im Jahresdurchschnitt sogar 16°C wärmer als bei und damit am wärmsten auf der ganzen Welt.

Dort ist die Lebenserwartung aber sogar höher als bei uns ist.

Natürlich ist es dort wärmer, aber es war eben schon in der Vergangenheit wärmer dort. Man ist dort Jahrhunderten gut angepasst und kann damit umgehen. Die Dortige Flora und Fauna ist gut angepasst. Wenn sich das Klima hierzulande in einem kurzen Zeitraum relativ stark verändert sind wir auf vielerlei Hinsicht nicht gut darauf vorbereitet. Genauso wenig unsere Bauern, unsere Wälder und unsere Tierwelt. Daher würde eine Erwärmung von ein paar Grad zu einem ökologischen Kollaps führen. Schau doch einfach mal wie unterschiedlich die Ökosystem hierzulande im Vergleich zu Südfrankreich sind...

9 Stunden her, ID19B1967 schrieb:

Es lohnt sich selbst zu recherchieren, hinter die Kulissen zu schauen, selbst nachzudenen und dabei immer die Fragen "Was nützt es? bzw. Wem nützt es?" im Hinterkopf zu haben, um sich sich eine eigene Meinung zubilden, anstatt einfach irgendwelche Phrasen nachzuplappern.

Ebenso ist es wichtig, das Ganze gesamt-systemisch zu betrachten. Ideologen und Manupulatoren neigen nämlich dazu, sich einen so kleinen Aussschnitt zu wählen, dass es für sie passt.

Ob dir die Ironie bezüglich deines restlichen Beitrags auffällt?

9 Stunden her, ID19B1967 schrieb:

In Wirklichkeit aber entstehen die Emissionen in den Kohle- und Gaskraftwerken, die für jedes neu hinzukommende E-Auto zwangsläufig etwas mehr aufgedreht werden müssen. Denn der Ausbau der Windenergie stagniert seit vielen Jahren und nachts, wenn man sein Auto auflädt, gibt es nicht mal Strom aus Solaranlagen, weil die Sonne nicht scheint. Genauso wie es auch tagsüber in den 5 Herbst und Wintermonaten kaum Solarstrom gibt. 

In Wirklichkeit erzeugt ein E-Auto über den gesamten Lebensdauerzyklus von der Rohstoffgewinnung, über die Herstellung, den Betrieb bis zum Recycling eine Vielfaches mehr an Schadstoffen als ein Verbrenner und verbracht auch wesentlich mehr Rohstoffe und Energie.

Das kann man alles ausrechnen (habe ich bereits gemacht).

Du kannst mit den Verursachten Emissionen durch Produktion und fahren lange hin-und her rechnen, da kommt jeder auf was anderes raus. Am Ende vom Lied bleibt aber folgender Fakt: Elektroautos kann man während der Fahrt 100% emissionsfrei machen, indem man z.B. einen Ökostrom-Tarif benutzt. Es ist technisch möglich, oder? Und man könnte die Stromproduktion auch in diese Richtung vorantreiben, auch wenn es lange dauert. Im Vergleich: Kannst du es jemals schaffen, mit einem Verbrenner emissionsfrei zu fahren? Nein, das geht nicht. Außer man benutzt E-Fuels. Aber wenn deiner Meinung nach Elektroautos zu Strom-Intensiv sind, dann sind E-Fuels das schon Zehnmal. Bei ca. 100tkm ist übrigens der Punkt, ab welchem ein E-Auto in summe weniger Emissionen ausstößt im vergleich zu einem Verbrenner. Natürlich ist dieser Punkt etwas schwammig... Die allermeisten Autos schaffen diese Grenze in ihrer Lebenszeit aber locker.

Die Herstellungs-Emissionen von einem verbrenner sind niedriger, das ist klar. Bei E-Autos ist die Batterie der größte teil dieser Emissionen. Aber eins beachtet man nicht: Diese hohen Emissionen sinken mit der Zeit zunehmend, da neue Akkus aus den alten Akkus hergestellt werden können. Das ist jetzt kein Öko-Hippie-Traum, sondern Sinnige realtität. Genauso wie bei Aluminium ist die Neugewinnung von Lithium und anderen seltenen Erden relativ Resourcenintensiv, sodass die logische Schlussfolgerung auf Recycling hinausläuft. Oder anders gesagt: Wenn man ganz viel Lithium haben möchte, dann nimmt man das doch aus einer alten Batterie, weil es dort schon Raffiniert und in hohem Anteil vorhanden ist, anstatt Neues zu gewinnen. Das drückt auf die Dauer die CO2-Bilanz von E-Autos...

9 Stunden her, ID19B1967 schrieb:

ideologischen Stand von 2012 bzw. auf dem von Habeck und den Grünen ist.

Reflexartig den Grüüüüüünen und Habeck alles in die Schuhe schieben ist schon was geiles, oder?

Bearbeitet ( von irgendwas_mit_bx)

  • Ersteller
Vor 5 Minuten, irgendwas_mit_bx schrieb:

Am Ende vom Lied bleibt aber folgender Fakt: Elektroautos kann man während der Fahrt 100% emissionsfrei machen, indem man z.B. einen Ökostrom-Tarif benutzt.

Bei Dir kommt also Ökostrom aus Deiner Steckdose, wenn Du den Ökostrom-Tarif gebucht hast.

Das finde ich sehr interessant.

Erklär mir doch bitte, wie das bei Dir technisch funktioniert.

Bearbeitet ( von ID19B1967)

3 Stunden her, ID19B1967 schrieb:

Sorry, aber wer Wikipedia als Quellen bei so einem politisch und ideologisch aufgeladenen Thema heranzieht, den kann ich wirklich nicht ernstnehmen.

Na, dann lieber gar keine! 🤣.

Gruß,

Joschko

Vor 29 Minuten, ID19B1967 schrieb:

Bei Dir kommt also Ökostrom aus Deiner Steckdose, wenn Du den Ökostrom-Tarif gebucht hast.

Das finde ich sehr interessant.

Erklär mir doch bitte, wie das bei Dir technisch funktioniert.

Muss ich jemandem mit einem Diplom an einer Technischen Hochschule wirklich erklären, wie Stromhandel funktioniert? Vor allem wenn dieser so viel Wissen ums Thema Klimawandel und Nachhaltigkeit hat?

Bist du Kunde bei einem Ökostrom-Anbieter, deckt dieser Anbeiter entweder mit seinen eigenen Wind-, Wasser-, Biogas - und Solaranlagen deinen Bedarf oder kauft Strom von entsprechenden Quellen zu. Wenn er viele Kunden dazugewinnt, baut er seine Produktion aus. Einem "normalen" Stromanbieter ist es egal, welche Stromquelle er einkauft oder er betreibt. So bilden sich die Marktpreise. Natürlich wird aller Strom ins selbe Netz eingespeist, womit es nicht möglich ist die Quellen sortenrein zu trennen. Und trotzdem Funktioniert das System. Klingt komisch, ist aber so...

Es verhält sich wie bei einer Bank: Du Zahlst 500€ ein, die Bank wirft dieses Geld mit allem anderen auf einen Haufen. Am Ende hebst du 500€ ab. Auch wenn das nicht 1zu1 dieselbe Banknote oder sogar eine ande Stückelung erhältst, hast du bekommen was du wolltest und sie erfüllt denselben Zweck, oder?

Wie gesagt, wir steuern sowieso auf einen größeren Anteil an Erneuerbaren hin, daher ist das sowieso nur eine Übergangslösung. Eine ausnahme gibt es allerdings: Wenn du keinen Atomstrom aus Frankreich möchtest kaufst du bitte das hier: https://www.qxp.ch/

  • Ersteller
Vor 22 Minuten, irgendwas_mit_bx schrieb:

Muss ich jemandem mit einem Diplom an einer Technischen Hochschule wirklich erklären, wie Stromhandel funktioniert? Vor allem wenn dieser so viel Wissen ums Thema Klimawandel und Nachhaltigkeit hat?

Bist du Kunde bei einem Ökostrom-Anbieter, deckt dieser Anbeiter entweder mit seinen eigenen Wind-, Wasser-, Biogas - und Solaranlagen deinen Bedarf oder kauft Strom von entsprechenden Quellen zu. Wenn er viele Kunden dazugewinnt, baut er seine Produktion aus. Einem "normalen" Stromanbieter ist es egal, welche Stromquelle er einkauft oder er betreibt. So bilden sich die Marktpreise. Natürlich wird aller Strom ins selbe Netz eingespeist, womit es nicht möglich ist die Quellen sortenrein zu trennen. Und trotzdem Funktioniert das System. Klingt komisch, ist aber so...

Es verhält sich wie bei einer Bank: Du Zahlst 500€ ein, die Bank wirft dieses Geld mit allem anderen auf einen Haufen. Am Ende hebst du 500€ ab. Auch wenn das nicht 1zu1 dieselbe Banknote oder sogar eine ande Stückelung erhältst, hast du bekommen was du wolltest und sie erfüllt denselben Zweck, oder?

Wie gesagt, wir steuern sowieso auf einen größeren Anteil an Erneuerbaren hin, daher ist das sowieso nur eine Übergangslösung. Eine ausnahme gibt es allerdings: Wenn du keinen Atomstrom aus Frankreich möchtest kaufst du bitte das hier: https://www.qxp.ch/

Aha, inzwischen hast Du Dich also irgendwo schlau gemacht.

In der Realität sind Ökostrom-Tarife jedoch reine Marketing-Tarife. Denn der Strom kommt immer aus dem nächstgelegenen Kraftwerk. Und wenn das völlig ausgelastet ist, dann z.B. in BW mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einem nächtgelegenen französischen Atomkraftwerk, auch wenn Du den Ökostrom-Tarif bezahlst.

Mit dem betreibst Du in der Realität nur Greenwashing, denn der vermeintliche Ökostrom kommt nicht aus einem Wasserkraftwerk in Nord-Norwegen und dann in Stuttgart aus der Steckdose, wie EnBW das z.B. darstellt. Dafür wären die Leitungsverluste auf der mehr als 3.000 km langen Strecke viel zu groß.

EnBW kauft jedoch CO2-Zerifikate in Norwegen ein, weil die dort kein EE-Gesetz haben. Und zwar für Strom, der in Norwegen bleibt und von dortigen Stromkunden verbraucht wird.

Das ist quasi ein Ablasshandel mit dem Du Dein Gewissen reinwaschen kannst und an dem der Stromlieferant sehr gut verdient.

Das ist völlig unnötig, denn Deine persönliche "Öko-Abgabe" hast Du ja so schon im "normalen" Strommix über die EEG-Umlage gezahlt. Diese jährlich mind. 18 Mrd. € wurden früher direkt von Stromkunden gezahlt. Als der Strompreis unter der Ampel explodierte wurde das geändert, um den Verbrauchern einen künstlich niedrigeren Strompreis vorzugaugeln. Seitdem zahlen diese die EEG-Umlage nicht mehr über den Strompreis, sondern über die allgemeinen Steuern.

Kurz gesagt: Die Darstellung ist stark verkürzt und in Teilen falsch.

Erstens: Strom aus der Steckdose ist tatsächlich immer ein physikalischer Mix aus dem Netz – das bestreitet niemand. Aber Ökostromtarife wirken bilanzell: Anbieter müssen nachweisen, dass sie entsprechend viel erneuerbare Energie einkaufen oder erzeugen. Das wird über Herkunftsnachweise geregelt und ist kein „frei erfundenes Marketing“.

Zweitens: Diese Nachweise sind in der EU gesetzlich geregelt (u. a. durch die Europäische Union). Sie sorgen dafür, dass erneuerbare Erzeugung wirtschaftlich attraktiver wird – auch wenn der Strom physikalisch nicht „direkt aus Norwegen“ kommt.

Drittens: Es stimmt, dass es Kritik am System der Herkunftsnachweise gibt (z. B. günstige Zertifikate aus Wasserkraftländern wie Norwegen). Aber das ist kein Beweis für „Greenwashing“, sondern eher ein Hinweis darauf, dass die Qualität von Ökostromtarifen unterschiedlich ist. Es gibt Anbieter, die zusätzlich neue Anlagen fördern oder selbst bauen.

Viertens: Die Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage hatte eine andere Funktion – sie hat den Ausbau erneuerbarer Energien finanziert, ersetzt aber keinen bewussten Ökostrombezug.

Fazit: Ökostrom ist nicht perfekt, aber auch kein sinnloser „Ablasshandel“. Entscheidend ist, welchen Tarif und Anbieter man wählt.

Vor 33 Minuten, ACCM Martin Klinger schrieb:

Entscheidend ist, welchen Tarif und Anbieter man wählt.

Genau. Das System hat aber noch eine weitere Schwäche: Die Anbieter versorgen ihre Okostrom-Kunden vertragsgemäß mit eben diesem aus ihrem Portfolio. Diese Kontingente Fehlen dann bei den konventionellen Kunden. Ihr Strommix wird dadurch dreckiger. Am Gesamtmix ändert das dann erstmal nichts.

Grüße,

Joschko

  • Ersteller
Vor 30 Minuten, ACCM Martin Klinger schrieb:

Kurz gesagt: Die Darstellung ist stark verkürzt und in Teilen falsch.

Für mich ist das eine absolute Verbrauchertäuschung. EnBW schreibt nämlich wörtlich:

"Ökostrom aus Europa: Herkunft und Anteile

Transparenz steht bei uns an erster Stelle: Unsere Europakarte zeigt Ihnen, aus welchen Ländern unser EnBW Ökostrom aus erneuerbaren Energien mit Herkunftsnachweis stammt."

Dann wird eine Karte gezeigt, auf der z.B. Norwegen und Finnland als Lander bezeichnet werden "aus der der EnBW Ökostrom stammt". Siehe:

https://www.enbw.com/strom/enbw-strommix

Es kommt aber definitiv kein Strom aus Norwegen oder Finnland, der dann aus einer Steckdose in Stuttgart fließt. Der Strom bleibt in Wirklichkeit in Norwegen oder Finnland und wird auch von den dortigen Stromkunden verbraucht, – und nicht in Deutschland wie behauptet wird.

So wird aus abolut nichts unheimlich viel Geld gemacht. Das ist Ablass-Zahlung in Reinform. Wie damals im Mittelalter. Man zahlt einen Obulus und ist dann von seinen Sünden befreit.

Völlig pervertiert wird diese Täuschung z.B, indem andere Stromanbieter Ökostrom aus Island anbietet, dabei gibt es nicht mal eine Stromleitung dorthin.

Oder indem die Bahn behauptet, dass der Strom im Fernverkehr 100% Ökostrom sei. Im Güterverkehr und im Nahverkehr wird dann mit "bösem Strom" aus Kohlekraftwerken gefahren.

Dabei bekommen alle Lokomotiven, die auf der selben Strecke fahren, immer den selben Strom, – und der kommt zum größten Teil aus Kohlekraftwerken.

Die Bahn hat dabei Exklusivverträge mit Kohlekraftwerksbetreibern abgeschlossen, die die Bahn über Jahrzehnte bindet. Ich weiß das so genau, weil ich schon für die DB gearbeit habe.

Bearbeitet ( von ID19B1967)

Die Flacherdler sind ueberwiegend Menschen die ihre Überzeugungsfâhigkeit trainieren, für den Verkauf zB. Ich kann noch nicht sicher sagen ob das hier auch so ist, ich besorge aber schon mal ausreichend Chips und Bier.

Vor 19 Minuten, ID19B1967 schrieb:

[...]
Dabei bekommen alle Lokomotiven, die auf der selben Strecke fahren, immer den selben Strom, – und der kommt zum größten Teil aus Kohlekraftwerken.

Die Bahn hat dabei Exklusivverträge mit Kohlekraftwerksbetreibern abgeschlossen, die die Bahn über Jahrzehnte bindet. Ich weiß das so genau, weil ich schon für die DB gearbeit habe.

Soso. Dann weißt du ja bestimmt, dass die Bahn ein abweichendes, völlig getrenntes Stromsystem hat, mit eigenen Kraftwerken und Windparks?

20,7% vom Bahnstrom kommen aus Kohle. Das nennst du den "größten Teil"???

Check your sources und diskutiere hier mal wie ein Erwachsener! Hör wenigstens da mit dem Lügen auf, wo jeder Depp die Zahlen nachkontrollieren kann!

Bearbeitet ( von ACCM Martin Klinger)

16 Stunden her, ID19B1967 schrieb:


Im Nachbarland Frankreich ist es im Jahresdurchschntt
6° C wärmer als bei uns, ohne dass dort die Bevölkerung an Hitze stirbt.

Schon mal in die Zeitung geschaut? Oder ins Internet?

Canicule et santé : excès de mortalité. Bulletin du 11 se...

Hunderte ZUSÄTZLICHE Tote im letzten Sommer allein in Südfrankreich und Korsika aufgrund der "Canicule"! Eine freche Lüge von dir, das einfach abzustreiten!

19 Stunden her, ID19B1967 schrieb:

[...] CO2 ist kein Schadstoff, sondern ein "Lebensstoff". Ohne CO2 gäbe es keine Photosynthese und damit keinen Sauerstoff zum Atmen.
[...]

Hmpf... Eigentlich hätte ich ab diesem Quatsch aufhören sollen weiterzulesen, und lieber was Sinnvolles gemacht...

Vor 45 Minuten, MatthiasM schrieb:

ich besorge aber schon mal ausreichend Chips und Bier.

aber bitte nicht nachher jammern das die Plautze so gewachsen ist .................

  • Ersteller
Vor einer Stunde, ACCM Martin Klinger schrieb:

Soso. Dann weißt du ja bestimmt, dass die Bahn ein abweichendes, völlig getrenntes Stromsystem hat, mit eigenen Kraftwerken und Windparks?

20,7% vom Bahnstrom kommen aus Kohle. Das nennst du den "größten Teil"???

Check your sources und diskutiere hier mal wie ein Erwachsener! Hör wenigstens da mit dem Lügen auf, wo jeder Depp die Zahlen nachkontrollieren kann!

Der Bahn hat zwar ein eigenes Netz, das aber auch aus externen Vertrags-Kohlekraftwerken gespeist wird. Z.B. "Datteln 4", den größten Kohelekraftwerk Europas.

Zum Teil kommt der Strom sorgar aus dem "normalen" Stromnetz, z.B. für Bahnhöfe, Stellwerke, Signale, Weichen, Bahnfunk etc.

Unterm Strich kommen in der Realität täglich ca. 40 bis 45 % des von der Bahn verbrauchten Stroms aus Steinkohlekraftwerken, 10 bis 15 % aus Braunkohlekraftwerken , 8 bis 12% aus Erdgaskraftwerken, ca. 15 % aus Wasserkraftwerken, 10 bis 15 % aus Wind und Solar und 2 bis 5 % aus ausländischen Kernkraftwerken.

50 bis 60 % Anteil aus Kohlekraftwerken ist der "größte Teil".

Das obige Anteile stammen aus Zahlen der Bundesnetzagentur, nicht aus Pressemitteilungen der Bahn.

Von der Bahn veröffentliche Zahlen beziehen im großen Stil "virtuellen Ökostrom aus Zerifikatehandel" mit ein, der also in der Realität nicht von der Bahn verbraucht wird. Das ist also eine Markting-Nebelkerze zum Greenwashing und zur Verbrauchertäuschung.

Die Zahlen der Bundesnetzagentur beziehen sich auf den gesamten Stromverbrauch der Bahn, also nicht nur auf den Fahrbetrieb.

Der Strom zum Antrieb ihrer Fahrzeuge kann z.B. aus physikalischen Gründen niemals aus Windkraftanlagen und PV-Anlagen kommen, da der Bahnstrom mit 16,7 Hz (und nicht mit 50 Hz) läuft. Der muss durch spezielle 16,7 Hz Generatoren aus den eigenen und Vertragskraftwerken (Kohle und Wasserkraft) kommen und als Grundlast ohne Schwankungen zu verfügung stehen. Ist so, geht nicht anders, ist Physik.

Die Behauptung der Bahn, ihre Fahrzeuge fahren im Fernverkehr zu 100% mit Ökostrom ist also eine absolute Verbrauchertäuschung.

Bearbeitet ( von ID19B1967)

  • Ersteller
Vor 36 Minuten, ACCM Martin Klinger schrieb:

Schon mal in die Zeitung geschaut? Oder ins Internet?

Canicule et santé : excès de mortalité. Bulletin du 11 se...

Hunderte ZUSÄTZLICHE Tote im letzten Sommer allein in Südfrankreich und Korsika aufgrund der "Canicule"! Eine freche Lüge von dir, das einfach abzustreiten!

Hmpf... Eigentlich hätte ich ab diesem Quatsch aufhören sollen weiterzulesen, und lieber was Sinnvolles gemacht...

Bei uns sterben nach ofizieller Statistik in den Wintermonaten zwischen 30 und 40% mehr Menschen als in den Sommermonaten.

Das ist auch in Frankreich so. Das kann man dem Europäischen Mortalitätsportal "EuroMOMO" entnehmen.

Siehe https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps

Auf der obigen Grafik kannst Du erkennen, wie die Sterberate im Sommer sehr niedrig ist aber zu den Wintermonaten rasant ansteigt.

Auf der Karte darunter kannst Du über einen Schieberegler den zeitlichen Verlauf der Sterbraten auf einer Karte einstellen, wobei Übersterblichkeiten in Blau gekennzeichnet werden..

Wenn man den auf den Sommer 2025 zurückschiebt, dann dann man ganz deutlich sehen, dass in Frankreich keine Übersterblichkeit gab, aber z.B. eine sehr starke Übersterblichkeit in der 2. KW 2026, also Mitte Januar diesen Jahres.

Unschön und absurd ist jedoch, mir ein "Abstreiten" eines Einzelereignisses zu unterstellen, das ich gar nicht kannte und mich sogar als "frechen Lügner" darzustellen, zumal diese Einzelereingisse für die Sterbestatistik mit ca. 800.000 Toten pro Jahr völlig irrelavant warwn (siehe verlinkte Karte oben) und aind, da die meisten Menschen – auch in Frankreich – im Winter sterben und nicht Sommer.

Habe ich Dir was persönlich getan, dass Du mich so angreifst und mich als "frechen Lügner" bezeichnest?

Ich bin nach langjähriger Abstinez in diesem Form seit 24 Stunden wieder Mitglied und bin völlig überraschend, wie viele Mitglieder sich hier wie im Kindergarten benehmen oder sich als völlig verbiestert und verhärmt entpuppen, sowie nicht mal die Grundregeln des menschlichen Miteinanders beherrschen, sondern über Andere herziehen, sie perönlich angreifen und übelst beschimpfen, anstatt in einen sachlichen Diskurs zu gehen.

Bearbeitet ( von ID19B1967)

Vor 6 Minuten, ID19B1967 schrieb:

anstatt in einen sachlichen Diskurs zu gehen.

Aus der Tatsache, dass im Winter mehr Menschen sterben als im Sommer, zu schließen, dass im Sommer keine Menschen durch Hitze sterben ist kein sachlicher Diskurs sondern ein grober logischer Fehler. Das ist Kindergarten!

Gruß,

Joschko

  • Ersteller
Vor 43 Minuten, Joschko schrieb:

Aus der Tatsache, dass im Winter mehr Menschen sterben als im Sommer, zu schließen, dass im Sommer keine Menschen durch Hitze sterben ist kein sachlicher Diskurs sondern ein grober logischer Fehler. Das ist Kindergarten!

Gruß,

Joschko

Kindergarten ist mir zu unterstellen, dass ich behauptet hätte, dass es keine Menschen gäbe, die an Hitze sterben. Es gibt immer Menschen, die nicht genug trinken und so doof sind, sich der praller Sonne ohne Schutz auszsetzen und einen Schitzschlag bekommen. Die meisten Menschen sind jedoch in solchen Ländern, wo es heißer ist als bei uns so flexibel, sich darauf einzustellen, im Schatten zu bleiben, sich Hüte aufzusetzen etc.

Sachlicher Diskurs ist der Link von mir zu EuroMOMO, wo jeder sehen kann, dass die Sterberaten im Sommer am niedrigsten sind und zur Erkältungssaison im Winter stark ansteigen.

Wo man außerdem sehen kann, dass es im letzten Sommer keine Übersterblichkeit durch Hitzetote gab und auch die Sterberate in Frankreich im Winter wesentlich höher ist als im Sommer. Abgesehen davon gab es im Januar diesen Jahres in Frankreich sogar eine sehr erhebliche Übersterblichkeit gegenüber der sowieo schon relativ hohen Sterberate im Winter.

Davon stand aber vermutlich nichts in den französischen Medien.

Bearbeitet ( von ID19B1967)

Vor einer Stunde, Joschko schrieb:

Das ist Kindergarten!

Und dann ist er auch noch pikiert ueber die Umgangsformen, dabei wird er doch von einigen so lieb gefuettert 🐟.

Und mit den Begrifflichkeiten scheint er auch oft Schwierigkeiten zu haben. Der Unterschied von Mitglied und Benutzer ist ihm wohl nicht gelaeufig.

Bearbeitet ( von MatthiasM)

Vor 12 Minuten, MatthiasM schrieb:

Und dann ist er auch noch pikiert ueber die Umgangsformen, dabei wird er doch von einigen so lieb gefuettert 🐟.

Und mit den Begrifflichkeiten scheint er auch oft Schwierigkeiten zu haben. Der Unterschied von Mitglied und Benutzer ist ihm wohl nicht gelaeufig.

Mitglied sind hier doch ALLE männlichen Benutzer ;-)

  • Ersteller
Vor 10 Minuten, MatthiasM schrieb:

Und dann ist er auch noch pikiert ueber die Umgangsformen, dabei wird er doch von einigen so lieb gefuettert 🐟.

Und mit den Begrifflichkeiten scheint er auch oft Schwierigkeiten zu haben. Der Unterschied von Mitglied und Benutzer ist ihm wohl nicht gelaeufig.

Ich habe immer Foren-Mitglieder geschrieben, nicht Club-Mitglieder oder ACCM oder nur Mitglieder.

Foren-Mitglieder ist m.E. eine gängige Bezeichnung im Internet, wenn man sich dort für die Mitgliedschft in einem Online-Forum registriert hat.

Ein Benutzer kann auch jmd. sein, der sich nicht registriert hat, nur Beträge zu Informationszwecken liest, aber sich nicht als Foren-Mitglied registrieren bzw. beteiligen möchte.

Bearbeitet ( von ID19B1967)

2 Stunden her, ACCM Martin Klinger schrieb:

Hmpf... Eigentlich hätte ich ab diesem Quatsch aufhören sollen weiterzulesen, und lieber was Sinnvolles gemacht...

Je nach Kultur und der technischen Ausführung des Gewächshauses werden in der Gewächshausatmosphäre CO₂-Gehalte zwischen 600 bis 1.200 ppm eingestellt.

https://de.airliquide.com/ihre-anwendung/kohlendioxid-fur-gewachshauser

Vor 21 Minuten, Frank M schrieb:

Mitglied sind hier doch ALLE männlichen Benutzer ;-)

Da wäre ich mir in der heutigen Zeit nicht so sicher ............ ;)

Es wird flach!

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