8. Mai8. Mai Moin! Bei meinem BX müssen die Bremsscheiben neu, weil diese verzogen sind (die Geschichte gibt's ein andermal...)Im Zuge des einbaus der neuen Scheiben muss natürlich auch der Bremskolben zurückgedrückt werden, wozu sowohl im Bucheli als auch im Haynes erwähnt wird, dass die Oberfläche des Koblens nicht verkratzt werden darf, damit der Belag sauber aufliegt. Jetzt ist es allerdings so, dass die Oberfläche schon gut rostig und somit nimmer eben ist. Was gilt in diesem Fall? Wenn ich mich hier mit der Drahtbürste zu schaffen mache, dann zerstören ich die Manschette aussenrum...Edit: Ebenso habe ich bemerkt, dass der Schwimmsattel auf seinen Führungsbozlen etwas Spiel hat, ist das ok? Bearbeitet (8. Mai8. Mai von irgendwas_mit_bx)
8. Mai8. Mai Minimales Spiel der Führungsbolzen ist noch zu tolerieren. Wenn es ausgeklappert ist, reparieren. Es ist kein Fehler, dort neu zu schmieren.Was den Kolben angeht, hier gehts ja nicht um einen Zylinderkopf. Den kann man natürlich ausbauen und zum Galvaniker schicken. Oder einfach etwas herausdrehen, die Manschette aus der Nut popeln und kontrollieren, dass die Nut nicht zu sehr rostig ist. Sonst kann Feuchtigkeit hinter die Manschette kommen - schlecht.Mit etwas herausgedrehtem Kolben und zurückgeschobener Manschette kann nun der grobe Rost weggebürstet werden. Danach einen Schluck LHM hinter die Manschette und auf die Nut geben und Manschette wieder in der Nut installieren, Kolben reindrehen, fertig.
8. Mai8. Mai Ersteller Vor 5 Minuten, schwinge schrieb:Oder einfach etwas herausdrehen, die Manschette aus der Nut popeln und kontrollieren, dass die Nut nicht zu sehr rostig ist. Sonst kann Feuchtigkeit hinter die Manschette kommen - schlecht.Mit etwas rausgedrehtem KolbenReindrehen geht ja nach Anleitung. Wie dreht man denn den Kolben raus? Handbremse? Bearbeitet (8. Mai8. Mai von irgendwas_mit_bx)
8. Mai8. Mai Ersteller Aha! Das funktioniert! Aus der Anleitung hört es sich so an, dass man zwingend immer drücken und drehen kombinieren muss
8. Mai8. Mai Vor einer Stunde, irgendwas_mit_bx schrieb:Bei meinem BX müssen die Bremsscheiben neu, weil diese verzogen sind (die Geschichte gibt's ein andermal...)Ich hatte mal ein BX trd turbo. Die unbelüfteten Bremsscheiben sind mir zwei Mal gerissen. Nicht weil ich zu schnell gefahren bin. Es war immer in kurven Straßen im Urlaub wo fiel gebremst werden mußte.Habe dann belüftet von einem BX 16V montiert, dann war Ruhe.Ich frage mich ob nicht die kleinen Bremsscheiben und Sattel vom Xantia passen würden.Vielleicht habe ich die originalen Bremssattel noch. Müßte nachschauen. Sag' Bescheid...Ich wohne in Esslingen.Vielleicht auch welche vom Xantia. Bearbeitet (8. Mai8. Mai von ACCM Claude-Michel)
10. Mai10. Mai Zeit: 8.5.2026 um 13:38, ACCM Claude-Michel schrieb:Ich frage mich ob nicht die kleinen Bremsscheiben und Sattel vom Xantia passen würden.Ja, die passen. Wie auch die hinteren Bremssättel vom Xantia. Aber für so einen leichten 14er wahrscheinlich etwas zu heftig.
10. Mai10. Mai Ist nicht zu heftig, für korrekte Bremsbalance aber unbedingt an beiden Achsen umrüsten.
10. Mai10. Mai Ersteller Zeit: 8.5.2026 um 16:17, berndjetztmitxm schrieb:Hiermal ne Anleitung aus "Oldtimer Praxis":Danke für die Beschreibung! Wie so oft sind allgemeinengültige Anleitungen bei Hydropneumaten nicht ganz anwendbar. Meine Probleme/Verständnisfragen kommen daher, dass die Handbremse - anders als bei 99% aller anderen Autos - auf die Vorderräder wirkt, und dadurch die Systematik dort kompliziert wird. Die Anleitung schreibt von dieser Citroen-Eigenheit nichts, weils eben eine sehr feine Nische ist
10. Mai10. Mai Ersteller Vor einer Stunde, Dr.Jones schrieb:Ja, die passen. Wie auch die hinteren Bremssättel vom Xantia. Aber für so einen leichten 14er wahrscheinlich etwas zu heftig.Eventuell ist der Umbau mal was fürn Tag X, aber mein Problemberg häuft sich an anderen Stellen schneller als ich ihn abarbeiten kann.Ist übrigens kein 14er, sondern 16. Manchmal wünsche ich mir der einfacheren Reparatur-Umstände wegen aber echt einen TU-Motor...
10. Mai10. Mai Vor 35 Minuten, irgendwas_mit_bx schrieb:Danke für die Beschreibung! Wie so oft sind allgemeinengültige Anleitungen bei Hydropneumaten nicht ganz anwendbar. Meine Probleme/Verständnisfragen kommen daher, dass die Handbremse - anders als bei 99% aller anderen Autos - auf die Vorderräder wirkt, und dadurch die Systematik dort kompliziert wird. Die Anleitung schreibt von dieser Citroen-Eigenheit nichts, weils eben eine sehr feine Nische istEs geht im Titel um Rost weg ode nicht und das wird dort gut dargestellt, wie ich finde. Das trifft auch auf Bremssättel der Hydropneumaten zu.
10. Mai10. Mai Ersteller 1 Stunde her, berndjetztmitxm schrieb:Es geht im Titel um Rost weg ode nicht und das wird dort gut dargestellt, wie ich finde. Das trifft auch auf Bremssättel der Hydropneumaten zu.Durchaus, in diesem Sinne ist der Beitrag natürlich trotzdem Sinnig :-)
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