16. Mai16. Mai Ich bräuchte mal den Rat von Entenauskennern.Hier steht ein 2CV mit 29-PS-Maschine. Perfektes Anspringverhalten, volle Leistung. Nach 1 bis 2 Minuten perfektem Kaltlauf beginnt ein nicht zu ortendes Klackern - am ehesten im Block Richtung Nockenwelle, aber nicht an den Zylindern hörbar. Es tritt nur bis etwa 2000/min auf, danach ist es weg oder geht im restlichen Krach unter. Zündung, Vergaser, Ventile - alles gut eingestellt. Es ist kein loser Auspuff, kein Bremskühlungsblech usw. Gibt es Ideen? Es muss ja etwas sein, was erst bei warm werdendem Motor Spiel bekommt.
16. Mai16. Mai Wenn kein Lagerschaden der Kurbelwelle ist könnte noch dein Kupplung Ausrücklager herum scheppern. Tritt doch bitte beim Testlauf die Kupplung um dein Geräusch weiter einzugrenzen.Viel Erfolg Michel
16. Mai16. Mai Ersteller Das Ausrücklager ist neu, es gibt keinen Unterschied, ob die Kupplung getreten ist oder nicht.
16. Mai16. Mai Ersteller Ich habe gerade nochmal stethoskopiert (mit der ganz langen 1/4 Zoll Verlängerung) - ich habe die Benzinpumpe in Verdacht, die kürzlich erneuert wurde bzw. den StößelSo richtig erklären könnte ich mir da aber nicht, warum bei kalten Motor nichts klappert.
17. Mai17. Mai 10 Stunden her, fredo schrieb:So richtig erklären könnte ich mir da aber nicht, warum bei kalten Motor nichts klappert.Das Motoröl ist noch dick genug und dämpft das Geräusch.
17. Mai17. Mai 16 Stunden her, fredo schrieb:warum bei kalten Motor nichts klappert.Motorgehäuse und Pumpengehäuse sind aus Aluminium, die Stösselstange ist aus Stahl. Aluminimum und Stahl haben unterschiedliche thermische Koeffizienten. Aluminium dehnt sich bei Erwärmung um etwa 23 µm pro Meter und Kelvin aus, Stahl nur um 12 µm pro Meter und Kelvin. LG JS
17. Mai17. Mai Könnte auch das Axialspiel der Nockenwelle sein. Die Stößel sitzen ja nicht mittig auf den Nocken, damit sie sich drehen. Und wenn das Spiel zu groß wird, dann bewegt sich die Nockenwelle bei niedrigen Drehzahlen in axialer Richtung und klappert dann.Jens
21. Mai21. Mai Ersteller So, heute mal noch etwas probiert. Stößel der Benzinpumpe ist gerade und wenn man die Ente ohne Stößel und Pumpe mit dem Restsprit Im Vergaser laufen lässt, klappert sie weiter.Auch ohne Lüfterrad klappert sie, dort scheint (!) mir das Geräusch besonders laut wahrnehmbar. Scheint tiefer zu sitzen.
24. Mai24. Mai Wenn er wirklich volle Leistung hat, dann kommen für mich Spiel im Kolbenbolzenauge und Lagerung nicht in Frage. Das frißt immer Leistung. Kolben falsch herum eingebaut schon, das würde man an der Leistungsabgabe nicht merken.Jens
24. Mai24. Mai Hilft nur Köpfe ab und auf die Pfeilrichtung achten, zeigen oder zeigt ein Pfeil auf dem Kolben nach hinten (statt nach vorne) hast du die Klapper enttarnt. Evtl kannst du mit einem Endoskop durch das Kerzenloch, wenn der Kolben unten steht den Pfeil auf dem Kolbendach ausmachen.Viel Erfolg, Michel Bearbeitet (24. Mai24. Mai von ArbeiterEnte)
24. Mai24. Mai Der Motor war aller Wahrscheinlichkeit nach noch nie offen. Von 1992 bis 2013 war die Ente in meinen Besitz - gekauft mit schätzungsweise 70.000 Kilometern und verkauft mit rund 95.000. Der Besitzer zwischen Fredo und mir ist weniger als 1000 Kilometer damit gefahren - jemand mit vielen Oldtimern. Bearbeitet (24. Mai24. Mai von id_ds)
24. Mai24. Mai Hm, Axialspiel der Nockenwelle oder auch Kurbelwelle prüfen. Könnte ja auch sein, das man das vordere Lager, genauer den Anlaufbereich fürs Abstützen beim Kupplungstreten, etwas arg strapaziert hat. Und dann gibt das zuviel Axialspiel, das sich bei höheren Drehzahlen durch die Massenträgheit und den höheren Öldruck wieder reduziert wird.Bei der Nockenwelle ist die kontrolle etwas schwieriger, vielleicht durchs Loch der Benzinpumpe.Jens
24. Mai24. Mai Ich habe vor ein paar Jahren einen überholten Motor von einem freundlichen älteren Herrn aus der Nähe von Stuttgart gekauft. Der Motor hatte von Beginn an superLeistung, aber hat unter Last geklappert. Nach 5000 km habe ich mir mal die Kolben und Zylinder angeschaut – und siehe da, auf den Kolben war überhaupt kein Pfeil zu sehen. Die Kolben hatten heftige seitliche Riefen, die auf ein Kolbenkippen hingewiesen haben. Nach Einschätzung von Daniel Engelhardt, Französische Klassiker, hatte der freundliche ältere Herr sehr billige Kolben möglicherweise aus indischer Produktion verbaut. Jetzt habe ich einen neuen Satz verbaut, der Motor läuft super – und das Klappern ist weg.
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