18. Mai18. Mai Hallo.Kann ich beim 2,5er CX die Kolben tauschen ohne den Motor auszubauen?. Den Kopf muss ich sowiso runter nehmen. Ölwanne sollte ja runtergehen wenn der Motor eingebaut ist. LG w
19. Mai19. Mai 12 Stunden her, bx-basis schrieb:Zur Demontage der Ölwanne muß der Motor raus und das Getriebe abBeim Alumotor ja, aber beim 25er kann man doch den Deckel unten "einfach so" abbauen.
19. Mai19. Mai Vor 28 Minuten, fredo schrieb:Beim Alumotor ja, aber beim 25er kann man doch den Deckel unten "einfach so" abbauen.Den Ölwannendeckel schon, die Ölwanne nicht.
20. Mai20. Mai Störtebecker, seltsame Frage. Dazu müßten die Kurbelwellenlager so weit auseinanderliegen, das man einen sehr langen und schweren Motor bekäme, mit einer Monsterkurbelwelle. Habe ich noch nie gesehen, eine solche Konstruktion. Im Flugzeugmotorenbau beim Lycoming sind Zylinder und Kopf eine Einheit, die nimmt man eben gemeinsam ab. Ob man da vom Ausbau ohne Abnehmen des Zylinderkopfes sprechen kann?Jens
21. Mai21. Mai Kolbenmontage von unten nicht möglich, selbst wenn man die Kurbelwelle raus nímmt.Man bekommt die Kolbenringe nicht in den Zylinder gefädelt.Der verrippte Deckel mit der Ablassschraube ist nur ein Deckel. Ist an die eigentliche Ölwanne geschraubt.Nimmt man ihn bei eingebautem Motor ab, gelangt man nur an die Pleuel zweier Zylinder.Alles Murks, der Antrieb muss raus und getrennt werden, denn es sind Ölwannenschrauben hinter dem Schwungrad.Weshalb Kolbentausch?
21. Mai21. Mai Ersteller Also. Grund für diese merkwürdige Aktion ist folgender. Ich habe einen CX Break Serie 2, ex Leichenwagen, 2,5 Benziner Sauger mit ( 120 PS ). Das Auto hat nur 78 tausend km drauf und ist anscheinend nie stark beansprucht worden. Leichenwagen halt. Das Auto hat ein Automatikgetriebe. Ich habe auch noch einen Motor ohne Kat ( 138 PS ) mit Schaltgetriebe. Wie schon in einem anderen Treat besprochen möchte ich gerne die Kolben und die Nockenwelle von der Katlosen Version einbauen damit der Motor ein wenig mehr Kompression hat. Mit meinem Motor stimmt irgendetwas nicht. Wenn er ein paar Tage steht, wirkt es am Anfang beim Starten so als hätte er keine Kompression. Ich kann nicht sagen ob Ventile hängenbleiben oder Einspritzventile nicht richtig funktionieren. Nach ein paar Sekunden ist es dann vorbei und der Motor springt an. Er funktioniert dann auch tadellos. Die Einspritzventile hab ich damals in einem Ultrschallgerät gereinigt, sie gingen aber zur Zeit der Wiederbelebung trotzdem nicht gleich. Gelöst haben sie sich erst später. Ich werde sie nochmal in den Ultraschall rein geben und dabei mit einem Taktgerät ansteuern.Wenn es danach nicht besser wird, dann hat das Problem mit den Einlass, Auslass Ventilen zu tun. Auf lange Sicht muss der Zylinderkopf eh runter. Darum dachte ich mir das ich im wenn der Motor eingebaut ist, den Kopf überhole und die Kolben tausche, dann kann ich Mal einige Zeit mit dem Automatik Getriebe rumfahren um zu sehen wie das so ist. Ich selbst bin eher kein Automatik Fan. Zu viel Problem, Leistungsverlust und wenn irgendetwas nicht passt dann zernudelt es dann Ding. Ich hab leider selbst schon einen Automatic Schaden miterlebt, das war nicht so toll. Ich bin aber trotzdem gewillt es zu versuchen. Wenn es aber Stress macht, kommt es raus. Es geht nur darum weil ich überlege wie ich vorgehe. Wenn ich den Kopf mache, möchte ich auch gleich die Kolben tauschen. Wenn dabei der Motor raus muss, wird das Getriebe getauscht.
21. Mai21. Mai Wenn da alter Sprit im Spiel war kann es durchaus sein daß die Ventilschäfte in den Führungen kleben und die Ventile nur verzögert schließen. Durchaus temperaturabhängig und meist nur auf der Einlaßseite. Kann man sehen wenn nan ohne Ventildeckel drn Motor von Hand dreht (was beim CX Automatik leider nicht wirklich geht). Durch die niedrige Verdichtung des Kat-Motors gibt es keine Kollision mit den Kolben.Kopf runter, Ventile raus und Führungen und Schäfte gründlichst putzen (Verdünnung und Pfeifenreiniger geht prima). Das gesamte Kraftstoffsystem komplett entleeren und dann mit frischem Sprit durchspülen (Rücklauf in Auffangbehälter), egal wie viel eventuell schon draufgetankt wurde - die gelösten Reste des Altsprits müssen weg. Bearbeitet (21. Mai21. Mai von bx-basis)
22. Mai22. Mai 11 Stunden her, bx-basis schrieb:Wenn da alter Sprit im Spiel war kann es durchaus sein daß die Ventilschäfte in den Führungen kleben und die Ventile nur verzögert schließen. Durchaus temperaturabhängig und meist nur auf der Einlaßseite. Kann man sehen wenn nan ohne Ventildeckel drn Motor von Hand dreht (was beim CX Automatik leider nicht wirklich geht). Durch die niedrige Verdichtung des Kat-Motors gibt es keine Kollision mit den Kolben.Kopf runter, Ventile raus und Führungen und Schäfte gründlichst putzen (Verdünnung und Pfeifenreiniger geht prima). Das gesamte Kraftstoffsystem komplett entleeren und dann mit frischem Sprit durchspülen (Rücklauf in Auffangbehälter), egal wie viel eventuell schon draufgetankt wurde - die gelösten Reste des Altsprits müssen weg.Das wäre auch meine Methode. Alter Sprit ist fies und unberechenbar! Habe hier auch zurzeit einen Kandidaten mit massiv überalterten Sprit, der möglicherweise ähnliche Symptome zeigt.
22. Mai22. Mai Ersteller Der Tank war ausgebaut und ist mit Dampf und Hochdruck gewaschen worden. Bei den Sprit Leitungen sind alle flexiblen Leitungen getauscht worden, Benzinpumpe ist neu, die Einspritzventile und die Verteilerliste würden Ultraschallgereinigt. Die Einspritzventile werde ich nochmal reinigen im Ultraschall Reiniger mit Taktung. Ich sag Mal, das wird reichen. Wenn er dann angemeldet ist, werde ich Mal einen Systemreiniger ins öl geben und schauen wie so läuft. Wie gesagt. Den Zylinderkopf alleine möchte ich nicht machen, sondern gleich die Kolben mit. Wenn dabei der Motor raus muss, wird auch das Getriebe getauscht. Auf lange Sicht ist mir das lieber. Aber vorerst Versuche ich es erst Mal mit dem Reiniger. Ich muss mir Mal ansehen ob man so einen Reiniger ins öl gibt und dann Zeitnahe wieder rausgeben soll, oder ob man ihn eine Zeit drinn lassen kann, wenn man nicht so viel fährt.
22. Mai22. Mai Du kannst ins Öl kippen was Du willst, klebende Ventilschäfte beseitigt das nicht. Sind die im Fahrzeug verbliebenen festen Leitungen (Rilsan) gründlich gespült worden ohne daß der Inhalt in den gereinigten Tank gelangen konnte? Ich weiß daß das alles irgendwie nach Esoterik klingt, aber nachdem ich 2x den Kopf eines BX 16V wegen diesem Mist abbauen durfte bin ich da echt pingelig mit der Reinigung. Frischer Sprit verdünnt zwar und löst vor allem die Reste auf, aber sobald dieses verdünnte Zeug durch die Einspritzdüsen zerstäubt wird setzt sich der klebrige Kram direkt wieder im Ansaugkanal und am Ventilschaft ab. Der 16V lief nach Reinigung der Ventilführungen und Einbau neuer Ventile super. Warmlaufen lassen, abgestellt, Warmstart getestet - alles top. Und am nächsten Morgen wieder keine richtige Kompression und böses Geklapper beim starten - da klebte wieder alles.Ich verstehe angesichts des geringen Aufwands auch nicht ganz warum Du den Kopf nicht abnimmst bzw. erstmal prüfst was überhaupt los ist. Bearbeitet (22. Mai22. Mai von bx-basis)
23. Mai23. Mai Ersteller Ich hab derzeit genug Baustellen und möchte nix neues aufreißen. Ich plane nur gerne im vorraus. Ich muss erstmal den Kopf von Ax machen, dann den Motor von meinem Gti Turbo und dann möchte ich noch an der Karosserie vom Break fertigmachen. Das ist genug für dieses Jahr. Wenn es sich ausgegangen währe hätte ich den Kopf von Break runtergekommen und die Kolben getauscht im eingebauten Zustand. Da das nicht geht, warte ich noch ein bisschen und mache dann alles. Bis dahin liebe ich es drauf an. Auto ist eh nicht angemeldet.
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