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Zahnriemen im Ölbad: Eine Fehlkonstruktion - sagt Autobild

Hervorgehobene Antworten

bild.de

Durch Zahnriemen im Ölbad: Motorschäden drohen bei Ford u...

Probleme mit dem Zahnriemen im Ölbad betreffen zahlreiche Motoren von Ford und Stellantis (u.a. Opel, Peugeot). Warum das Konzept als Fehlkonstruktion gilt.

Müssen wir dafür Blöd.de lesen ?

  • Ersteller

https://www.autobild.de/artikel/zahnriemen-in-oelbad-fehlkonstruktion-der-hersteller-28648449.html

Auch in der Wiederholung bleibt es Blöd.de

Haben die das jetzt schon gemerkt? Respekt.

Die Idee dahinter ist ja genial, weniger Reibung, mehr Effizienz und leise Ventilsteuerung. Blöd nur, daß man erst im Nachhinein festgestellt hat, daß man scheinbar keinen dauerhaft haltbaren Riemen dafür konstruieren kann.

Zumindest das Testverfahren scheint erfolgreich abgeschlossen worden zu sein, sonst kann man sowas ja nicht wirklich verkaufen. Ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass viele Probleme durch ungeeignetes Öl oder Kurzstreckenhobelei verursacht werden. Da ist dann der Kunde "selber Schuld", ähnlich wie bei den DPF ja auch.

Dann braucht es einen Antrieb, der auch Kurzstreckenhobelei kann. Die ollen Sauger von früher(TM) konnten das. Die hatten keinen Turbo, keine Direkteinspritzung, nur Hubraum. Das Sprichwort bewahrheitet sich: Hubraum ist durch nichts zu ersetzten, ausser durch mehr Hubraum.

Vor 41 Minuten, ThorstenG schrieb:

Die Idee dahinter ist ja genial, weniger Reibung, mehr Effizienz und leise Ventilsteuerung.

Die Vorteile sind aber gegen eine aussenliegeden Zahnriemen marginal. Also eher ein Quantensprung* ... der Echte natuerlich 😄.

Dafuer muss man aber beim Aussenliegeden, fuer den Wechsel, den Motor nicht aufmachen und die Intervalle sind etwa gleich, so etwas unter 200 000 km. Wenn der Innenliegende denn so lange halten wuerde. Ach ja, und beim Wechsel zahlt man mit der Kostendifferenz die bessere Effizienz mindestens doppelt drauf. Selbst wenn er halten wuerde wollte ich ihn nicht haben.

*Januswort!

Bearbeitet ( von MatthiasM)

Im Gegensatz zum Ecoboost ist der ZR im Puretech ja relativ zügig zu wechseln.

Warum wird von stelantis fast ausschließlich der 1.2 puretec erwähnt und fast nie der 1.0 mit genannt? Ist dieser Motor weniger empfindlich? Ich habe mir nämlich ohne mich vorher schlau zu machen auch so eine Gurke gekauft 🤦🏻‍♂️ Bei 70 000 habe ich gleich den Riemen gewechselt und fahre jetzt das "richtige" Öl und schaue eigentlich zuversichtlich in die Zukunft 😎

9 Stunden her, fgee schrieb:

Dann braucht es einen Antrieb, der auch Kurzstreckenhobelei kann. Die ollen Sauger von früher(TM) konnten das. Die hatten keinen Turbo, keine Direkteinspritzung, nur Hubraum. Das Sprichwort bewahrheitet sich: Hubraum ist durch nichts zu ersetzten, ausser durch mehr Hubraum.

Kein Verbrennungsaggregat mag Kurzstrecke. Kurzstrecke war schon immer Vergewaltigung für den Antriebsstrang eines Fahrzeugs, egal ob Benziner oder Diesel. Die einzige Ausnahme sind Elektrofahrzeuge.

Diese Autobild Meldung zielt doch nur darauf, den Stellantis Gebrauchtwagenverkauf zu behindern und die Aufmerksamkeit der Kunden auf unverwüstlich unzerstörbare VW Produkte zu lenken. Nur da strahlt die Sonne in Persilweiß aus dem Allerwertesten. Gegen ein kleines Aufgeld versteht sich.

Gernot

Bei den Auwehkarren ist doch der Kettenwechsel auch an der Tagesordnung ,da ists aber ok in den Augen der Kunden ...

Die hatten auch mit den trockenen Riemen so ihre Probleme mit extrem kurzen Wechselintervallen.

Gernot

Die Kosten für den Zahnriemenwechsel, die in dem Bericht genannt sind, erscheinen mir etwas hoch. Der fast 10 Jahre alte Zahnriemen meines Cactus ist vor einigen Wochen beim Freundlichen für ca. 1.000 € gewechselt worden.

Vielleicht gibt es zukünftig aber eine Lösung:

https://www.italpassion.fr/de/stellantis/motor-1-2-puretech-diese-firma-bietet-einen-umbausatz-auf-eine-kette-an/

https://www.amt.nl/99649/puretech-van-probleemmotor-met-natte-riem-naar-klachtenvrije-ketting

Hoffentlich eine 8 mm Kette und keine 7 mm ..........wegduck

Beim Ecoboost muss man mit mindestens 2500€ für den Zahnriemenwechsel rechnen. Das ist eine dermaßen aufwändige Sache...

  • Ersteller
5 Stunden her, Gernot schrieb:

Diese Autobild Meldung zielt doch nur darauf, den Stellantis Gebrauchtwagenverkauf zu behindern und die Aufmerksamkeit der Kunden auf unverwüstlich unzerstörbare VW Produkte zu lenken. Nur da strahlt die Sonne in Persilweiß aus dem Allerwertesten. Gegen ein kleines Aufgeld versteht sich.

Gernot

Hier geht es nicht um Marketing für VW, sondern um Verbraucherschutz. Ein Motor mit unklarer Historie – besonders bei Stellantis-Modellen mit bekannten Problemen – ist eine Zeitbombe. Ohne lückenlose Servicehistorie lässt sich der Zustand nicht seriös einschätzen. Das ist kein Angriff auf Stellantis, sondern eine Warnung vor Risiken, die Käufer tragen müssten.

Und ja, auch VW hat Schwachstellen – aber bei diesem Thema geht es um Transparenz, nicht um Markenloyalität.

Was in dem Bild-Artikel nicht erwähnt wird: auch VW hat Motoren mit im Öl laufende Zahnriemen!!

Wenn jemand ein gebrauchtes Auto kauft und keine finanziellen Reserven einplant, dann ist das ein Fall von Bewußtseinseintrübung. Schon vor Jahrzehnten sprach man da von einem Durchschnittswert von DM 900,- im ersten Jahr. Nach heutiger Rechnung wären das € 1800,-. Reifen, Auspuff, Bremsen, Fahrwerksgelenke, Elektrik usw. Sich da jetzt auf diesen Riemen einzuschießen. Das ist doch sehr merkwürdig.

Gernot

Und Ford. Jeder baut Motoren mit Ölriemen. Wenn ich mich recht erinner, existieren auch Motoren, wo wenigstens die Ölpumpe mit Riemen angetrieben wird (die Motorsteuerung weiterhin traditionell per Kette).

Vor einer Stunde, Efly schrieb:

[...] Verbraucherschutz. [...] Zeitbombe [...]

Ich bin jetzt werweiß kein Fan von der modernen Technik, weil ich sie für zu komplex, anfällig und im Reparaturfall zu teuer halte ("Wegwerfprodukt"). Meine "Lösung" ist, einfach sowas nicht zu kaufen. Fertig.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was du hier willst. Das ist "Stand der Technik".
Genauso wie geringe Lagerluft, niedrigviskosere Öle, geringere Kolbenringspannung, popelig dünne Ventilschäfte, moderne Turboladetechnik die hohes Drehmoment bei geringen Drehzahlen erzeugt, Direkteinspritzung, AGR, Abgasnachbehandlung, Start-Stopp, uswusf.
Es gilt, die letzten paar Prozent Effizienz aus der hundert Jahre alten Technik rauszukitzeln und Emissionen einzusparen. Wenn alles nach Plan läuft, geht das lange gut. Wenn das kleinste bisschen nicht 100% richtig läuft, zerlegt sich die Kiste ruck-zuck in alle Einzelteile. Die Zeiten der robusten Technik sind vorbei. Heutzutage muss man genauer auf sein Zeug aufpassen. Wer das nicht begriffen hat, dem kann auch nicht geholfen werden.

Bearbeitet ( von schwinge)

Vor 24 Minuten, schwinge schrieb:

Und Ford.

Wird im Artikel erwähnt.

Vor 24 Minuten, schwinge schrieb:

Wenn ich mich recht erinner, existieren auch Motoren, wo wenigstens die Ölpumpe mit Riemen angetrieben wird (die Motorsteuerung weiterhin traditionell per Kette).

VW

  • Ersteller
Vor 26 Minuten, schwinge schrieb:

Und Ford. Jeder baut Motoren mit Ölriemen. Wenn ich mich recht erinner, existieren auch Motoren, wo wenigstens die Ölpumpe mit Riemen angetrieben wird (die Motorsteuerung weiterhin traditionell per Kette).

Ich bin jetzt werweiß kein Fan von der modernen Technik, weil ich sie für zu komplex, anfällig und im Reparaturfall zu teuer halte ("Wegwerfprodukt"). Meine "Lösung" ist, einfach sowas nicht zu kaufen. Fertig.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was du hier willst. Das ist "Stand der Technik".
Genauso wie geringe Lagerluft, niedrigviskosere Öle, geringere Kolbenringspannung, popelig dünne Ventilschäfte, moderne Turboladetechnik die hohes Drehmoment bei geringen Drehzahlen erzeugt, Direkteinspritzung, AGR, Abgasnachbehandlung, Start-Stopp, uswusf.
Es gilt, die letzten paar Prozent Effizienz aus der hundert Jahre alten Technik rauszukitzeln und Emissionen einzusparen. Wenn alles nach Plan läuft, geht das lange gut. Wenn das kleinste bisschen nicht 100% richtig läuft, zerlegt sich die Kiste ruck-zuck in alle Einzelteile. Die Zeiten der robusten Technik sind vorbei. Heutzutage muss man genauer auf sein Zeug aufpassen. Wer das nicht begriffen hat, dem kann auch nicht geholfen werden.

Ah ja, die wunderbare Welt der modernen Effizienz! 0,02 Liter weniger Verbrauch auf 100 km – und dafür darf ich den Motor nach 120.000 km in den Müll werfen. Was für ein Deal! Die Umwelt jubelt, mein Portemonnaie weint, und der Händler reibt sich die Hände, weil er mir alle fünf Jahre ein neues "nachhaltiges" Modell andrehen kann.

Hauptsache, der CO₂-Ausstoß im Prospekt sieht gut aus!

  • Ersteller
Vor 49 Minuten, Gernot schrieb:

Wenn jemand ein gebrauchtes Auto kauft und keine finanziellen Reserven einplant, dann ist das ein Fall von Bewußtseinseintrübung.

Spannend, aber darum ging’s hier gar nicht.

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