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Zahnriemen im Ölbad: Eine Fehlkonstruktion - sagt Autobild

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller
Vor 51 Minuten, Gernot schrieb:

Sich da jetzt auf diesen Riemen einzuschießen. Das ist doch sehr merkwürdig.

Stimmt, total merkwürdig, sich auf genau das Teil zu konzentrieren, das im Zweifel den Motor zerstört und oft ein Totalschaden ist und man das ganze Auto entsorgen kann. Wirklich unerklärlich.

Aber ist natürlich einfacher, sich alles mit Gewalt schönzureden oder zu relativeren, als sich einzugestehen, dass man vielleicht einfach die falsche Entscheidung getroffen hat.

2 Stunden her, Efly schrieb:

Hier geht es nicht um Marketing für VW, sondern um Verbraucherschutz. Ein Motor mit unklarer Historie – besonders bei Stellantis-Modellen mit bekannten Problemen – ist eine Zeitbombe. Ohne lückenlose Servicehistorie lässt sich der Zustand nicht seriös einschätzen. Das ist kein Angriff auf Stellantis, sondern eine Warnung vor Risiken, die Käufer tragen müssten.

Wer von den potenziellen Kunden liest denn sowas?

Die AB hat ja nun auch keine 10 Millionen Leser pro Ausgabe.

So wie ich das aus meiner Erfahrung kenne, kaufen die Leute da, wo sie schon den letzten Wagen gekauft haben (außer der letzte Wagen war ein totaler Reinfall).

Wenn ich nicht hier mitlesen würde, wüsste ich auch nichts von solchen Problemen - wobei ich bei einem evtl. Kauf eines Fahrzeuges mit einem solchen Motor sicher nicht dran denken würde. Hauptsache das Auto kann ich bezahlen.

Und zusätzlich bin ich mir sicher, das auch kein freundlicher Citroenhändler mich auf die Probleme mit diesem Motor aufmerksam machen würde. Und Händler, die nicht aus dem Stellantisuniversum kommen, wissen sicherlich auch nichts davon. Da greift halt dann die Garantie (auch beim freundlichen).

2 Stunden her, EntenDaniel schrieb:

Was in dem Bild-Artikel nicht erwähnt wird: auch VW hat Motoren mit im Öl laufende Zahnriemen!!

Fairerweise muss man dazu sagen, daß der Ölpumpenzahnriemen erst ab 200tkm Ärger macht und das Problem nicht annähernd so groß ist wie bei Stellantis und Ford.

Vor einer Stunde, Efly schrieb:

Stimmt, total merkwürdig, sich auf genau das Teil zu konzentrieren, das im Zweifel den Motor zerstört und oft ein Totalschaden ist und man das ganze Auto entsorgen kann. Wirklich unerklärlich.

Aber ist natürlich einfacher, sich alles mit Gewalt schönzureden oder zu relativeren, als sich einzugestehen, dass man vielleicht einfach die falsche Entscheidung getroffen hat.

Panikmache aufgrund von viel Meinung und wenig Fakten ist ebenso unsinnig.

Wie fast immer sitzt das Problem hinterm Lenkrad. Zudem gibt Stellantis Garantie auf den Riemen, wenn der Kunde alle Wartungsvorschriften beachtet.

Und genau da liegt eben das Hauptproblem.

1 Stunde her, Efly schrieb:

Stimmt, total merkwürdig, sich auf genau das Teil zu konzentrieren, das im Zweifel den Motor zerstört und oft ein Totalschaden ist und man das ganze Auto entsorgen kann.

Einfacher Trick, der für alle Marken gilt: sich an die Wartungsvorgaben halten.

Beispiel aus eigener Familie: Cactus PT82, alle Wartungen bei Citroën, Dokumentation aller Arbeiten und Dokumentation der Ölspezifikation - das Fahrzeug hat letzten Monat ohne Probleme die 100.000km-Marke geknackt. Cactus PT110, alle Wartungen in einer freien Werkstatt, Dokumentation das alle Wartung gemacht wurden -> Zahnriemenauflösung. Keine Kulanz seitens Citroën, da die Ölspezifikation nicht dokumentiert wurde. Der bei Citroën gewartete C-Elysée PT82 hatte, wie der Cactus PT82 auch keine Probleme mit dem Zahnriemen gehabt.

Im Cactus-Forum hat jemand mit dem PureTech-Motor vor paar Monaten die 200.000km-Marke geknackt. So schlecht, wie oft kolpotiert wird, scheint der Motor nicht zu sein. Es gibt allerdings auch Berichte, wo der Zahnriemen riß, obwohl alle Wartungsvorgaben eingehalten wurden - da gab`s dann schonmal kostenlos einen neuen Motor.

Apropos Effizienz: Der Cactus1 und der BX2 spielen beide ungefähr in der gleichen Gewichtsklasse und in der gleichen PS-Klasse. Habe/hatte beide Modelle mit Saugrohreinsprizung. Der BX 14 hatte einen Durchschnittsverbrauch von 6,5l Super auf 100km; der Cactus PT82 hat einen Durchschnittsverbrauch von 5,2l E10 auf 100km. Auf Langstrecke im Spritsparmodus verbrauchte der BX 5,8l und der Cactus 4,4l.

Wechselintervall des Zahnriemens: BX alle 80.000km; Cactus alle 100.000km oder 6 Jahre.

Der BX 14 Motor knackt aber die 500.000 km ....

Vor 14 Minuten, EntenDaniel schrieb:

Einfacher Trick, der für alle Marken gilt: sich an die Wartungsvorgaben halten.

Beispiel aus eigener Familie: Cactus PT82, alle Wartungen bei Citroën, Dokumentation aller Arbeiten und Dokumentation der Ölspezifikation - das Fahrzeug hat letzten Monat ohne Probleme die 100.000km-Marke geknackt. Cactus PT110, alle Wartungen in einer freien Werkstatt, Dokumentation das alle Wartung gemacht wurden -> Zahnriemenauflösung. Keine Kulanz seitens Citroën, da die Ölspezifikation nicht dokumentiert wurde. Der bei Citroën gewartete C-Elysée PT82 hatte, wie der Cactus PT82 auch keine Probleme mit dem Zahnriemen gehabt.

Im Cactus-Forum hat jemand mit dem PureTech-Motor vor paar Monaten die 200.000km-Marke geknackt. So schlecht, wie oft kolpotiert wird, scheint der Motor nicht zu sein. Es gibt allerdings auch Berichte, wo der Zahnriemen riß, obwohl alle Wartungsvorgaben eingehalten wurden - da gab`s dann schonmal kostenlos einen neuen Motor.

Apropos Effizienz: Der Cactus1 und der BX2 spielen beide ungefähr in der gleichen Gewichtsklasse und in der gleichen PS-Klasse. Habe/hatte beide Modelle mit Saugrohreinsprizung. Der BX 14 hatte einen Durchschnittsverbrauch von 6,5l Super auf 100km; der Cactus PT82 hat einen Durchschnittsverbrauch von 5,2l E10 auf 100km. Auf Langstrecke im Spritsparmodus verbrauchte der BX 5,8l und der Cactus 4,4l.

Wechselintervall des Zahnriemens: BX alle 80.000km; Cactus alle 100.000km oder 6 Jahre.

Nein.

Wenn ich im Prospekt versprochen bekomme, daß der ZR 120 oder 150 tkm hält und dann aufgrund der Fehlkonstruktion das Intervall zu Lasten des Besitzers auf 60.000 verkürzt wird, ist das ein realer, finanzieller Nachteil für den Kunden und ein Vorteil für den Hersteller, bzw. die Werkstatt.

Natürlich hält so ein Motor auch 200.000 km, wenn der Riemen immer unter Beobachtung ist und spätestens alle 60 tkm gewechselt wird.

Für mich ist das Beschiss. Egal ob Ford, Stellantis oder irgendein anderer Hersteller.

Bei Stellantis ist das aber Tradition. Mein 2007er Expert hatte als Lockvogel auch mit 240 tkm Wechselintervall geworben. Also sicher in meinem Besitz keine Investition in dieser Richtung. Plötzlich, nach diversen Motorschäden vor 200.000 km, wurde auf 160 verkürzt. Immernoch lange, aber gerade für Fuhrparkbetreiber ein erheblicher Unterschied. Habe den, wegen diverser anderer Unzulänglichkeiten, dann mit knapp 80 tkm abgestoßen.

Vor 9 Minuten, silvester31 schrieb:

Natürlich hält so ein Motor auch 200.000 km, wenn der Riemen immer unter Beobachtung ist und spätestens alle 60 tkm gewechselt wird.

100.000km oder nach 6 Jahren.

Vor 54 Minuten, EntenDaniel schrieb:

Einfacher Trick, der für alle Marken gilt: sich an die Wartungsvorgaben halten.

Ich mache meine Wartungen alle selbst. Und mein C4 hat damit die 400 000 geknackt, ohne eine einzige relevante Reparatur. Mit so einer Diva kann ich nichts anfangen! Der Peugeot hat leider jetzt, bei 245 000 km, das AdBlue-Tank Problem.

Und wenn ich die Preise sehe die Citroen inzwischen fuer die Werkstatt aufruft, ist das fuer mich einfach nur eine teure Versicherung. Die ca. 200 Euronen die Stunde muss ich erst ein mal verdienen.

Bearbeitet ( von MatthiasM)

das Thema Ölzahnriemen ist doch nun wirklich so kalter Kaffee, das dieser schon in der Tasse klirrt. Wie oft soll denn das noch durchgekaut werden? Bei ordnungsgemäßer Wartung nach der Herstellervorschrift hält der Motor. Ganz einfach. Und für den unwahrscheinlichen Schadensfall gibt Stellantis eine deutlich erweiterte Kulanz

Vor 33 Minuten, EntenDaniel schrieb:

100.000km oder nach 6 Jahren.

Da hast Du wohl Recht. 60.000 ist anscheinend eine dringende Empfehlung. Und auch realistisch, da nach 6 Jahren i.d.R. wohl maximal 75.000 km gefahren sind (Ausnahmen bestätigen die Regel).

  • Ersteller
Vor 5 Minuten, Andreas Strunk schrieb:

ordnungsgemäßer Wartung nach der Herstellervorschrift hält der Motor

Eben gerade nicht!

Auch wenn das immer wieder wiederholt wird ...ist es nicht die Realität.

Das ist ein perfektes Beispiel für kognitive Dissonanz bei Autokäufern, die sich für die Schrottkarre entschieden haben.

Wie die Dissonanz entsteht:

1. Vor dem Kauf:

Der Käufer überzeugt sich selbst:

- „Stellantis ist eine große, etablierte Marke – die Qualität stimmt.“

- „Die Garantie deckt mich ab, falls etwas schiefgeht.“

- „Die Bewertungen sind meist positiv, und der Preis ist fair.“

2. Nach dem Kauf (Realität schlägt zu):

- Der Zahnriemen reißt schon nach 60.000 km (obwohl der Hersteller 100.000–120.000 km angibt).

- Die Reparatur kostet 1.000–2.000 € (weil oft auch die Wasserpumpe und andere Teile mitgetauscht werden müssen).

- In Foren und bei Werkstätten hört man: „Bei Stellantis ist das ein bekanntes Problem – der Riemen hält einfach nicht.“

Wie die Dissonanz reduziert wird:

Der Käufer versucht, den Widerspruch zwischen seiner Erwartung („Ich habe ein zuverlässiges Auto gekauft“) und der Realität („Der Zahnriemen ist ein Schwachpunkt“) zu lösen – z. B. durch:

a) Rationalisierung:

- „Ich habe Pech gehabt – bei den meisten hält er länger.“

- „Ich fahre einfach vorsichtiger, dann reißt er nicht.“

- „Der vorherige Besitzer hat das Auto schlecht gewartet – bei mir wird es besser.“

b) Schuldabweisung:

- „Der Hersteller hat die Wechselintervalle zu lang angesetzt – das ist deren Fehler.“

- „Die Werkstatt hat den Riemen falsch eingebaut.“

c) Selektive Informationssuche:

- Der Käufer sucht gezielt nach positiven Erfahrungsberichten („Bei mir hält der Riemen seit 150.000 km!“) und ignoriert die vielen Negativmeldungen.

d) Nachträgliche Aufwertung:

- „Okay, der Zahnriemen ist ein Problem, aber der Motor ist sparsam und das Auto fährt sich gut.“

- „Immerhin ist die Garantie noch gültig – dann kostet es mich nichts.“

e) Vermeidung von Bestätigung:

- Der Käufer vermeidet es, in Foren oder bei Freunden über das Problem zu sprechen, um keine weitere Bestätigung für den Fehler zu bekommen.

Wenn die Realität zuschlägt, stirbt der Fahrer an einer heimtückischen tödlichen Krankheit bevor der Zahnriemen auch nur ein Krümelchen absondert.

Gernot

Vor 45 Minuten, Efly schrieb:

Eben gerade nicht!

Auch wenn das immer wieder wiederholt wird ...ist es nicht die Realität.

Das ist ein perfektes Beispiel für kognitive Dissonanz bei Autokäufern, die sich für die Schrottkarre entschieden haben.

Wie die Dissonanz entsteht:

1. Vor dem Kauf:

Der Käufer überzeugt sich selbst:

- „Stellantis ist eine große, etablierte Marke – die Qualität stimmt.“

- „Die Garantie deckt mich ab, falls etwas schiefgeht.“

- „Die Bewertungen sind meist positiv, und der Preis ist fair.“

2. Nach dem Kauf (Realität schlägt zu):

- Der Zahnriemen reißt schon nach 60.000 km (obwohl der Hersteller 100.000–120.000 km angibt).

- Die Reparatur kostet 1.000–2.000 € (weil oft auch die Wasserpumpe und andere Teile mitgetauscht werden müssen).

- In Foren und bei Werkstätten hört man: „Bei Stellantis ist das ein bekanntes Problem – der Riemen hält einfach nicht.“

Wie die Dissonanz reduziert wird:

Der Käufer versucht, den Widerspruch zwischen seiner Erwartung („Ich habe ein zuverlässiges Auto gekauft“) und der Realität („Der Zahnriemen ist ein Schwachpunkt“) zu lösen – z. B. durch:

a) Rationalisierung:

- „Ich habe Pech gehabt – bei den meisten hält er länger.“

- „Ich fahre einfach vorsichtiger, dann reißt er nicht.“

- „Der vorherige Besitzer hat das Auto schlecht gewartet – bei mir wird es besser.“

b) Schuldabweisung:

- „Der Hersteller hat die Wechselintervalle zu lang angesetzt – das ist deren Fehler.“

- „Die Werkstatt hat den Riemen falsch eingebaut.“

c) Selektive Informationssuche:

- Der Käufer sucht gezielt nach positiven Erfahrungsberichten („Bei mir hält der Riemen seit 150.000 km!“) und ignoriert die vielen Negativmeldungen.

d) Nachträgliche Aufwertung:

- „Okay, der Zahnriemen ist ein Problem, aber der Motor ist sparsam und das Auto fährt sich gut.“

- „Immerhin ist die Garantie noch gültig – dann kostet es mich nichts.“

e) Vermeidung von Bestätigung:

- Der Käufer vermeidet es, in Foren oder bei Freunden über das Problem zu sprechen, um keine weitere Bestätigung für den Fehler zu bekommen.

und schon wieder klimpert der kalte Kaffee in der Tasse. An Dir ist ja ein echter Hobby-Psychologe verlorengegangen. Übrigens: wir haben unseren C3 Puretech 110 von 2016 bis 2024 80.000 problemlose KM gefahren, der Zahnriemen wurde nach 6 Jahren gewechselt. Er war völlig ok. Das Fahrzeug wurde ausschließlich nach Herstellervorschrift bei der gleichen Citroen Vertragswerkstatt gewartet. Wir hätten den C3 ohne Bedenken weiter gefahren wenn sich unser Bedarf nicht geändert hätte.

Zeit: 19.5.2026 um 20:06, ThorstenG schrieb:

Die Idee dahinter ist ja genial, weniger Reibung, mehr Effizienz und leise Ventilsteuerung. Blöd nur, daß man erst im Nachhinein festgestellt hat, daß man scheinbar keinen dauerhaft haltbaren Riemen dafür konstruieren kann.

Was mich die ganze Zeit beschäftigt ist die Frage warum die Zahnriemenhersteller nicht Sturm gelaufen sind und die Motorenbauer vor Zahnriemen im Öl gewarnt haben als diese mit dieser Schnapsidee auf sie zukamen. Die müssen doch gewusst haben das es Gift für ihre Produkte ist wenn sie quasi im Öl gebadet werden. Nur um zu verkaufen und dann solchen Ärger zu haben. Stellantis und Ford werden mit Sicherheit versucht haben die mit in die Pflicht zu nehmen nachdem das Kind in den Brunnen gefallen war und das Desaster sichtbar wurde. Bitte unsere Zahnriemen ausserhalb anbauen wäre mal ein Supertipps gewesen.

Bearbeitet ( von Horst2)

Vor 3 Minuten, Horst2 schrieb:

warum die Zahnriemenhersteller nicht Sturm gelaufen sind und die Motorenbauer vor Zahnriemen im Öl gewarnt haben

Normalerweise geht das so (ich kenn das sinngemäss aus meinem Umfeld):

Motorenbauer = Auftraggeber: "Wir haben ausgerechnet, dass wir mit Zahnriemen im Öl soundsoviel sprit sparen können."

Management des Zulieferers: "Alles klar, machen wir."

Ingenieure des Zulieferers: "Seid ihr verrückt? Das ist vom Teufel! Gummi und Öl vertragen sich nicht!"

Management des Zulieferers zu seinen Ingenieuren: "Geht nicht gibts nicht, was nicht passt wird passend gemacht. Denn wenn wir es nicht tun, tut es jemand anders. Und das wollen wir nicht."

2 Stunden her, fgee schrieb:

Normalerweise geht das so (ich kenn das sinngemäss aus meinem Umfeld):

Motorenbauer = Auftraggeber: "Wir haben ausgerechnet, dass wir mit Zahnriemen im Öl soundsoviel sprit sparen können."

Management des Zulieferers: "Alles klar, machen wir."

Ingenieure des Zulieferers: "Seid ihr verrückt? Das ist vom Teufel! Gummi und Öl vertragen sich nicht!"

Management des Zulieferers zu seinen Ingenieuren: "Geht nicht gibts nicht, was nicht passt wird passend gemacht. Denn wenn wir es nicht tun, tut es jemand anders. Und das wollen wir nicht."

Also ich war fast 40 Jahre in der Konstruktion eines mittelständigem Maschinenbauer beschäftigt und da wäre das ganz sicher nicht so gelaufen. Es wäre aber auch vermutlich niemand auf so eine Idee gekommen.

Zumal es ja auch nicht so viele Zahnriemenhersteller gibt.

Wenn wir mal Probleme mit Zahnriementrieben hatten und die Riemenhersteller zu Hilfe gebeten hatten kam die in der Regel auch kompetent rüber, egal bei welchem Riemenhersteller.

Wer dann natürlich nicht hören kann dem ist auch nicht zu helfen.

Von Öl und dergleichen kamen die Probleme bei uns aber nie.

Das Öl an sich ist auch nicht das Problem.

2 Stunden her, Horst2 schrieb:

[...] in der Konstruktion eines mittelständigem Maschinenbauer beschäftigt [...]

Das hatte mit der Automobil-Zuliefererindustrie nix gemein? Hast du da Berührungspunkte?
Übel. Da kannst du dir nicht erlauben, mit irgendwelchen Einwänden zu kommen.

4 Stunden her, Horst2 schrieb:

[...] Sturm gelaufen [...] Schnapsidee [...] Gift [...] solchen Ärger [...] das Desaster [...]

10 Stunden her, schwinge schrieb:

Es gilt, die letzten paar Prozent Effizienz aus der hundert Jahre alten Technik rauszukitzeln und Emissionen einzusparen.

Warum werden Belts in Oil eingesetzt?

[...] Ein entscheidender Vorteil des BIO gegenüber dem Kettentrieb sind 30 Prozent geringere Reibungsverluste, die sich auch im Kraftstoffverbrauch und bei den CO2-Emissionen des Fahrzeugs bemerkbar machen.

https://www.continental-aftermarket.com/de-de/magazin/technologie-produkte/warum-unser-neuer-belt-in-oil-besonders-lange-laeuft

Das ist folglich keine Schnapsidee, sondern eine Notwendigkeit, die sich aus der technischen Machbarkeit ergibt.

5 Stunden her, Efly schrieb:

Eben gerade nicht!

Auch wenn das immer wieder wiederholt wird ...ist es nicht die Realität.

Das halte ich für Unsinn.

Wenn ich hier in Motoren von Bekannten ins Öl gucke, dann fährt mindestens die Hälfte davon mit einer Soße rum, bei der ich noch nichtmal dran denken würde den Zündschlüssel rumdrehen zu wollen.
Folglich hab ich in den letzten Jahren auch schon mehrere Motorschäden miterlebt, bzw hier diagnostiziert (die anschließend von Fachwerkstatt bestätigt wurden).

5 Stunden her, Efly schrieb:

[...] kognitive Dissonanz [...]

Ganz genau...

Bearbeitet ( von schwinge)

  • Ersteller

6 Stunden her, schwinge schrieb:

Das halte ich für Unsinn.

Dann lies den Text von autobild nochmal langsam.

Was verstehst du an dem Satz nicht ?

Zitat: " Unter Fachleuten aus Industrie und Werkstätten ist längst klar: Die typischen Schäden können auch dann auftreten, wenn ein Motor konsequent nach Herstellervorgaben gewartet wurde."

oder es liegt daran:

  1. Rosinenpicken:

    • Er konzentriert sich nur auf die Ausnahmen und ignoriert die Masse an Gegenbeispielen (ADAC-Tests, Werkstattberichte, Rückrufe).

    • Sein eigenes Auto läuft „perfekt“ – also muss es bei allen so sein.

  2. Abwertung von Gegenargumenten:

    • „er diskreditiert Quellen, die seine Meinung widerlegen.

    • „Beweise bringen!“ – obwohl es offizielle Stellantis-Dokumente und statistische Auswertungen gibt (die er aber nicht sucht).

  3. Bestätigungsfehler (Confirmation Bias):

    • Er sucht nicht aktiv nach Informationen, die seiner Meinung widersprechen (z. B. ADAC-Studien oder Foren mit Schadensberichten).

    • Stattdessen verallgemeinert er seine eigene (positive) Erfahrung.

  4. Emotionale Verzerung:

    • Sein Stolz auf die Marke und sein Glaube an die eigene Urteilsfähigkeit („Ich behandle mein Auto normal“) blockieren die Akzeptanz von Fakten.

      1. Selektive Wahrnehmung:
        Er liest nur einen Forenbeitrag von einem Nutzer, dessen Riemen 150.000 km gehalten hat – und ignoriert die 50 anderen Berichte über frühzeitige Risse.

Bearbeitet ( von Efly)

Vor 26 Minuten, Efly schrieb:

Rosinenpicken:

  • Er konzentriert sich nur auf die Ausnahmen und ignoriert die Masse an Gegenbeispielen (ADAC-Tests, Werkstattberichte, Rückrufe).

  • Sein eigenes Auto läuft „perfekt“ – also muss es bei allen so sein.

wenn man diesen 1. Punkt gelesen hat, kann man eigentlich aufhören.

Es geht nicht darum, die Probleme mit dem Ölriemen kleinzureden, ich halte das auch für einen Irrweg. Aber willst Du uns allen Ernstes verkaufen, dass die problemlos laufenden Motoren die „Ausnahme“ und die „Masse an Gegenbeispielen“ die Regel ist? Diese Motoren sind millionenfach verbaut worden, die weitaus überwiegende Zahl läuft problemlos.

Ich hab doch noch weitergelesen und empfehle zur eigenen Berücksichtigung Deinen Punkt 4 „emotionale Verzerrung und Punkt 5 „selektive Wahrnehmung“

Glaubenskrieg. Gähn

(Der Faden für Glaubenskrieger ist im "Dies und das")

Zeit: 20.5.2026 um 10:53, ACCM Freddy schrieb:

Die Kosten für den Zahnriemenwechsel, die in dem Bericht genannt sind, erscheinen mir etwas hoch. Der fast 10 Jahre alte Zahnriemen meines Cactus ist vor einigen Wochen beim Freundlichen für ca. 1.000 € gewechselt worden.

Vielleicht gibt es zukünftig aber eine Lösung:

https://www.italpassion.fr/de/stellantis/motor-1-2-puretech-diese-firma-bietet-einen-umbausatz-auf-eine-kette-an/

https://www.amt.nl/99649/puretech-van-probleemmotor-met-natte-riem-naar-klachtenvrije-ketting

in den 70ern gabs Rost ohne Ende, heute defekte Motore ohne Ende. Die können oder wollen nichtmal einen gescheiten bezahlbaren Motor bauen. Sollten diese am besten bei TOYOTA zukaufen, auch SUZUKI kann sowas.

p.s € 1000,- für Zahriemenwechsel ist schon happig meint ihr nicht.
ob PSA diese Seite nicht kennt? Die müssen sich von Bastler zeigen lassen, wie Nockenwellentrieb ausschaut
sollte schon wenn, Duplexkette sein und keine Fahrradkette

Duplex-Kette 1104.14.03.24 0934.34.52.00 5m Rolle | 260034

https://www.amt.nl/99649/puretech-van-probleemmotor-met-natte-riem-naar-klachtenvrije-ketting

puretech-chaine.jpg

Bearbeitet ( von bulleryan)

Es geht dem heutigen Hersteller doch nicht darum, einen Motor für 300tkm zu konstruieren, sondern jedes Schnapsglas Sprit zu sparen. Ein Umbau auf Kette ist vollkommen unwirtschaftlich und dürfte auch ein Abgaseinzelgutachten benötigen.

Ich habe vor einer Woche einen Zahnriemen im Puretech 1.2 mit 3 Jahren und 25tkm begutachtet. Sah aus wie neu ohne jegliche Rissbildung.

Wie schon "Redhead Zylinderkopftechnik" sagt, Fakten vor Panikmache. Der Motor braucht wahrlich penible Wartung und ist nichts für Sparfüchse, die 30tkm mit einer Öl-Benzin-Mischung rumgurken! Solche Leute fordern dann wartungsfreie Motoren, die es aber aufgrund der Emissionsanforderungen nicht mehr geben kann.

Stellantis gibt 10 Jahre Garantie, aber das ist dem Sparfuchs aufgrund des erforderlichen Wartungsplans auch wieder zu teuer...

Ich schlage vor: Fahrrad fahren!

Zudem: Man kann doch nicht ernsthaft einen Artikel aus der Regenbogenpresse als fachlich fundiert betrachten.

Bearbeitet ( von ThorstenG)

Vor einer Stunde, ThorstenG schrieb:

Zudem: Man kann doch nicht ernsthaft einen Artikel aus der Regenbogenpresse als fachlich fundiert betrachten.

So ist es!👍

Bearbeitet ( von ACCM Freddy)

was heisst hier SPARFÜCHSE, ich hab kein Geld zu verschenken

sowieso ist die Zeit der Verbrenner abgelaufen, mit den Batterien wird es noch toller.

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Bearbeitet ( von bulleryan)

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