18. September18. Sep 9 Stunden her, vocx-f schrieb:Alles irgendwie c3ig erste Generation. Was gar nicht mal soo abwegig ist. Beim Prototyp des C3 (C3 Lumiére) nahm man tatsächlich ein bißchen die Ente als Vorbild:Grundform der Seitenansicht, Kuppeldach, gewölbte Motorhaube, ein zu öffnendes Dach, einfache Sitze, Schalthebel im Armaturenbrett, ebener Boden ohne Mittelkonsole, Armaturenbrett ohne Schnick-Schnack mit einem zentralen Tacho.Bei der Entwicklung zum Serienfahrzeug wurde dann doch einiges marktgerecht umgeändert. Der Schalthebel wurde in eine Mittelkonsole versetzt, Das Armaturenbrett wurde konservatiever designt. Das zu öffnende transparente Lamellendach machte einem festen Blechdach Platz. Ein Faltdach kam dann im C3 Air (C3 Pluriel)Wenn man ein Fahrzeug mit Faltdach haben wollte, mußte man zum C3 Pluriel, Xsara Picasso oder Berlingo(?) greifen. Als Alternative gab es den C3 mit einem riesigen Panoramaschiebedach, das man in 9 Positionen öffnen konnte.
Freitag 13:353 Tage Immerhin hat zumindest die Studie anscheinend die damals üblichen Michelin-Reifen und nichts von Linglong oder so:😊https://www.passionnement-citroen.com/post/nouvelle-citroen-2-cv-2026-decouverte-des-images-teasers-jour-apres-jour
Samstag 17:342 Tage Hier die neuesten Teaser Bilder, die Motorhaube hat zumindest 2CV Anklängehttps://it.motor1.com/photos/933152/citroen-2-cv-2026-i-teaser/ Bearbeitet (Samstag 17:402 Tage von phantomas)
Samstag 21:051 Tag Ich hab mir grade die ersten Seiten dieses Themas angetan, um dann auf der letzten festzustellen, dass man wohl bei Citroën nicht verstanden hat, was die Ente ausmachte.Die in die Elektrozeit mitzunehmen, wäre schon der richtige Gedanke, aber das hat mit dem Design nichts zu tun. Im Pflichtenheft des 2CV stand ja auch nichts zum Aussehen, und genauso sah die Kiste dann auch aus. Dass sie genau wegen des bestenfalls ulkigen Aussehens zum Kult wurde, ist Zufall und hat mit der langen Bauzeit zu tun.Erinnern wir uns:Vorgabe war ein Gerät, in dem 4Personen und ein Korb Eier bequem und für möglichst kein Geld wohlbehalten über einen Acker kamen. Zu der zeit eine sehr vernünftige Vorgabe.Das muss man in die heutige Zeit übertragen. Was ist das für eine Zeit: Eine Zeit, in der es keine sinnvollen Kleinstwagen mehr gibt. Was es gibt, sind Stahlklumpen von leer nicht mehr weniger als 1500kg zum Preis mindestens eines Jahresgahalts. Die meisten sehen aber so aus und sind so unpraktisch, dass man sich lieber einen SUV kauft. Zwar noch teurer, aber dafür was, wo man sich nicht für verstecken zu müssen meint.Was ist heute die Vorgabe: Beim 2CV war die Gesellschaft eine agrarische. Einfache Leute, die abgelegen wohnten. Oft ohne Strom und fliessend Wasser, immer ohne asphaltierte Zufahrt. Da war der Acker als Teststrecke sinnvolle Vorgabe.Heute ist egal, wie einfach das Fahrwerk ist. Wenns sogar für eine fahrende Seifenkiste wie den Ami eine Nachfrage gibt, der nicht mal ne Federung hat, Starrachse und Blattfeder reichen. Oder alles, was ggf. noch billiger zu bauen ist.Es muss ein zahlbarer Elektroantrieb mit alltagstauglicher Ladeleistung sein. Also bitte kein Schukostecker, der im Nachtsprung 70km Reichweite bringt. Sowas kann man als E-Bike verkaufen, aber nicht als Vierrad. Macht 300kn Reichweite draus. 120km/h, oder wenn man denn unbedingt will, dass es kein ausgewachsenes Auto wird, irgendwas ab 85km/h Höchstgeschwindigkeit. CCS Ladebuchse, halbe Stunde von 10 auf 80%.Wir leben heute in einer alternden Gesellschaft. Also muss das Fahrzeug seniorentauglich sein. Der Kofferraum muss also sagen wir einen Rollator oder einen Rollstuhl ohne Beschwerden schlucken. Niedrige Ladekante ist also ein muss, und Rücksitzbahnk auf den Hinterrädern verbietet sich, weil dann hinter die Rücksitzbank kein Rollator mehr passt. Und wenn man für sowas die Rücksitzbank abklappen muss, poltert das Scheissteil bei jeder Bremsung in den eh schon schmerzenden Rücken. 2CV original hat da nicht so schlecht vorgelegt. Nur muss man heute nicht mehr samt Hut auf dem Kopf aufrecht sitzen können. Es muss also nicht eine Halbkugel werden. Den Platz braucht man nicht, und die Stirnfläche würde den Verbrauch unnütz erhöhen. Aber vielleicht geht ja der Heckdeckel wahlweise abwärts auf, so dass man den Rollator nicht heben muss, sondern rollen kann?Es hat heute jeder ein Handy. Braucht also kein Navi. Handyhalterung mit Stromversorgung reicht. Wenns um Teile Sparen geht: Tagfahrleuchten braucht keiner. Tagfahrlicht ist vorschrift. Nicht die extra Leuchte. Bei den Fenstern kann man meinetwegen auf retro machen, und Schiebe- oder Klappfenster verbauen. Offen fahren muss man nicht können, und ein Glasdach brauchts auch nicht. Soll ja billig werden. Wenns ne extra Fahrzeugklasse wird, kann man sich die teuren Krachmacher sparen. ABS reicht. Tempomat wär fein, gern auch Abstandstempomat, damit der Blick auf der Strasse bleibt. Eins von beidem wird wohl nicht teuer sein.Aussehen egal. Man kann die Wellblechoptik übernehmen. Sieht knuffig aus und sorgt für Stabilität auf dem Weg nach vorn, ohne den Rollator. Die Dopplerplatten für kleinere Reparaturen kann dann der Enkel 3D-Printen, mitsamt Sperrlaschen zum anklippen dran, nachdem man die "Nietlöcher" per Schablone vorgebohrt hat. Durchgefärbter Kunststoff wär schön, wo kein Metall ist. Rostet dann auch nicht nach nem Parkrempler. Höhrere Sitzposition kann man Liefern. Muss ja eh der Akku in die Bodengruppe passen.Und: Wir reden von Stellantis. Mehari mitdenken. Kann man dann auch in Jeep-Optik als solchen bringen. Fun Variante für junge und jung gebliebene. Technik kann ja die gleiche sein. Das Original war auch nicht schneller.Kosten: Wirklich nicht mehr als 15'000. So, dass es nicht dauernd in die Werkstatt will, und so, dass mans, wie Jeep und Ente auch, mit Ratschenkasten und Wagenheber selbst reparieren kann, wenn man will.Sowas WIRD Kult. Sicher.
Gestern 06:231 Tag 8 Stunden her, bluedog schrieb:Wir leben heute in einer alternden Gesellschaft. Also muss das Fahrzeug seniorentauglich sein. Der Kofferraum muss also sagen wir einen Rollator oder einen Rollstuhl ohne Beschwerden schlucken. Niedrige Ladekante ist also ein muss, und Rücksitzbahnk auf den Hinterrädern verbietet sich, weil dann hinter die Rücksitzbank kein Rollator mehr passt. Und wenn man für sowas die Rücksitzbank abklappen muss, poltert das Scheissteil bei jeder Bremsung in den eh schon schmerzenden Rücken. 2CV original hat da nicht so schlecht vorgelegt.Wo hat das Original da nicht schlecht vorgelegt? Beim 2CV ist die Heckklappenöffnung 54cm x 90cm. Die Ladekante ist je nach Fahrwerkseinstellung irgendwo zwischen 50 und 70cm hoch. Von einer großen Heckklappe, geschweige denn einer umklappbaren Rücksitzbank konnten die meisten nur träumen. Der rollator-freundlichste 2CV kam aus belgischer Produktion und gab es nur von 1955-61; nannte sich 2CV Commercial: große Heckklape und ebenen Ladeboden mit Kante vor den Vordersitzen. Ansonsten war eine große Heckklappe und eine umklappbare Rücksitzbank immer teures Zubehör und nur bis 1967 lieferbar. Die große Heckklappe war ab 1984 wieder lieferbar, aber keine umklappbare Rücksitzbank.9 Stunden her, bluedog schrieb:Es hat heute jeder ein Handy. Braucht also kein Navi. Handyhalterung mit Stromversorgung reicht.Also so, wie es Citroën im aktuellen C3 schon anbietet.9 Stunden her, bluedog schrieb:Offen fahren muss man nicht können, und ein Glasdach brauchts auch nicht. Soll ja billig werden.Genau deswegen hatte der 2CV ein Rolldach. Da Stahl teuer ist, hat man dem 2CV ein Dach und eine Kofferraumabdeckung aus Stoff gegönnt. Später wurde die Kofferraumabdeckung aus Stahl eingebaut, weil es im Alltag praktischer ist. Das belgische 2CV-Werk hat Ende der 50er sogar Heckklappen aus GfK gefertigt. Bearbeitet (gestern 06:251 Tag von EntenDaniel) ,
Gestern 19:221 Tag 12 Stunden her, EntenDaniel schrieb:Wo hat das Original da nicht schlecht vorgelegt? Beim 2CV ist die Heckklappenöffnung 54cm x 90cm. Die Ladekante ist je nach Fahrwerkseinstellung irgendwo zwischen 50 und 70cm hoch. Von einer großen Heckklappe, geschweige denn einer umklappbaren Rücksitzbank konnten die meisten nur träumen. Der rollator-freundlichste 2CV kam aus belgischer Produktion und gab es nur von 1955-61; nannte sich 2CV Commercial: große Heckklape und ebenen Ladeboden mit Kante vor den Vordersitzen. Ansonsten war eine große Heckklappe und eine umklappbare Rücksitzbank immer teures Zubehör und nur bis 1967 lieferbar. Die große Heckklappe war ab 1984 wieder lieferbar, aber keine umklappbare Rücksitzbank.Dass es all die Möglichkeiten gab, ist doch schon mal nicht schlecht, und die Ladeklappe kann man grösser machen. Wird sowieso kein Nachbau der Ente. Vielleicht kann man ja die Formensprache an die Dyane anlehnen?Wie gesagt, eine Heckklappe, die man wenn man will auch nach unten abklappen und als Rampe nutzen kann, fände ich cool, angesichts der Demografie. MAn kann da ja ein Doppeltes Scharnier einbauen, das nach oben oder unten geht. Sinnvollerweise mit der grösseren Öffnung wenn nach unten geklappt.Wenn Plane auch heute noch billiger ist, kann mans ja ähnlich machen, wie bei der Ente. Sag ich nichts dagegen. Wenn dann aber so eine eierlegende Wollmilchsau wie der Pluriel extra teuer wird, ist das ein Schuss in den Ofen, so genial man das auch finden mag. Und ich hab den Verdacht, dass bei Textilien die wetterfest sein müssen, die Produktionskosten heute höher werden, als bei Blech oder Kunststoff. Denn was das Material kost ist zweitrangig, wenns bei halbem Preis fünfmal länger dauert in der Fertigung. Und dann muss das Ding ja auch wirklich wetterfest sein. Leckendes Dach und Türen, durch die es zieht, werden Käufer abschrecken, denn wer so ein Billigauto haben will, will das, weil er sich keine Garage leisten kann. Und die Renten sind mit Glück bei 60% des Arbeitseinkommens. Das kann alles sehr simpel gehalten sein, muss aber jedenfalls Wetterfest sein und lange bleiben. Idealerweise baut man so, dass eindringende Feuchtigkeit die Elektrik nicht tangiert, aber bei -5°C innen und aussen Scheiben freikratzen, wird sich keiner bieten lassen, für dann doch 15'000€Klimaanlage wär auch nett. Auch die kann einfachst gehalten sein. Etwa mit Verdunstungskühlung, Kühlmittel sollte auch billig sein. Man will ja auch bei 50°C noch mobil sein, auch im Alter.
vor 22 Stunden22 h 23 Stunden her, bluedog schrieb:Die in die Elektrozeit mitzunehmen, wäre schon der richtige Gedanke, aber das hat mit dem Design nichts zu tun.Doch, genau damit hat es zu tun. Ein knuffiges Retro-Auto zum Liebhaben ohne irritierende Spirenzen. Pseudo-Schrulligkeit ausgenommen, Baguettehalter, Picknickkorb in Wagenfarbe oder so ...Hair (Design) is everything: Claire, it's French!
vor 10 Stunden10 h nur dann wird meine Holde Ihren Pluri abgeben!wenn das wenigstens ähnlich 2 CV ist und ein Rolldach hat.ein wenig schrullig,wie die Ente eben :-)
vor 9 Stunden9 h Besteht die neue Ente/ Topolino wie der e-Ami/ Topolino wieder aus Rahmen und Plastik?
vor 6 Stunden6 h Muß man noch abwarten. Im Hinblick auf Kosten und die bisherigen Fertigungsmöglichkeiten im Werk Pomigliano d’Arco würde ich auf eine Stahlkarosse tippen. Gernot
vor 2 Stunden2 h Lustig wäre es, wenn sie den aus den selben Materialien bauen würden, wie den Vorkriegs-2CV: Karosserie aus Aluminium (Duralinox?), Fahrwerk aus Magnesium, Dach aus Leinen und die Fenster aus Kunststoff 😁
vor 1 Stunde1 h Offenliegende Wischerachsen. Wohl nicht umsetzbar. Stichwort Fußgängerschutz. Oder mit aktiver Motorhaube.
vor 39 Minuten39 Min. Hoho, hat da einer ein Fenster offen gelassen, um Geld herauszuwerfen? Ich könnte mir auch gefedert eindrückbare Wischerachsen und Wischerarme aus eßbarem Material vorstellen. Problem ganz einfach gelöst.Gernot
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