12. Juli12. Jul Moin zusammen,ich bin seit ein paar Tagen Chauffeur eines Traction Avant Modell 11B von 1953. Sind einige Dinge zu machen, LiMa gibt keinen Strom, Auspuff erneuern und einige Checks und Wartung, aber prinzipiell fährt er.🙂.Heute habe ich allerdings definitiv festgestellt, daß er es nicht gerne rückwärts tut. Er fängt extrem an zu bocken und verschluckt sich, auch wenn er schon etwas Fahrt aufgenommen hat und die Kupplung ganz eingekuppelt ist, ist wie Rodeo und gar nicht gut.Im Vorwärtsgang kann man hingegen seidenweich anfahren, alles ist prima. Hab diverse Artikel durchstöbert im Netz, leider gibt es hier ja keine Suchfunktion, zumindest hab ich sie noch nicht gefunden.Hat jemand eine Erklärung, woran das liegen könnte? Gruß an alleStefan
13. Juli13. Jul Könnte es sein, daß du dich beim Rückwärtsfahren nach hinten drehst um rauszuschauen und deine Ferse sich dabei nicht mehr am Boden abstützt?
13. Juli13. Jul Ich bin mal einen Traction gefahren, der hat auch beim Rückwärtsfahren ganz doll im Antriebssttang geruckt. Da war viel Spiel in den Antriebswellen der Auslöser, die Kraft wurde ungleichmässig übertragen und dadurch entstand ein rucken. Vorwärts war das nicht der Fall. Bearbeitet (13. Juli13. Jul von BX16V89)
13. Juli13. Jul Hatte ich an einem, im Verhältnis, modernen Auto. Allerdings auch mit quer eingebautem Motor. Aber da es recht einfach zu identifizieren ist und abzustellen ist, erwähne ich es hier trotzdem :Poröse Spritleitungen. Beim Anfahren kippt der Motor in eine Richtung, rückwärts anders als vorwärts. Nimmt er dabei Spritleitungen mit (oder Kabel), kann das die feinen Risse in der Leitung öffnen und Luft ziehen. Ob das beim Traction auch so signifikant ist, wie beim 309, kann ich natürlich nicht beurteilen.
13. Juli13. Jul Ersteller Hallo zusammen, vielen Dank für die Anregungen. Also meine Ferse ist am Boden, ich fahre nach Spiegel rückwärts, daran kann es nicht liegen. Benzinleitungen sind so gut wie neu, das scheidet auch aus.Das mit dem Motor kippen ist ne Idee, möglicherweise ist ein Motorlager, das hintere nicht in Ordnung, dadurch kippt der Motor nach hinten, was Einfluss auf den Gaszug haben könnte, dadurch das bocken. Ist ne Theorie, schaue ich nach.
13. Juli13. Jul Das Motorkippen kann sich auch auf dein Kupplungsseil auswirken. Schau mal ob das vielleicht etwas kurz ist und somit bei jeder Motorbewegung die Kupplungsposition verändert.Ferner könnten die Einstellungen der drei Finger an dem Trennautomat ungleich sein. Ich kannte das auch, beim Rückwärtsfahren hat es eher etwas "gerupft"Viel ErfolgIngo Bearbeitet (13. Juli13. Jul von esele2010) Korrektur
13. Juli13. Jul Geht der Motor aus, bzw. läuft ungleichmäßig wenn du vorwärts fährst und dann stärker bremst?Bei meiner Ente hatte ich das, daß der Motor bei stärkerer Bremsung ausging, bzw. fast aus ging, und beim Rückwärtsfahren ruckelte.Auslöser war ein Wackelkontakt am Stecker zur Zündbox. Beim Vorwärtsfahren und im Stand berührten sich die Kabel -> Motor lief. Beim Bremsen und Rückwärtsfahren gingen sie auseinander -> Motor ging aus/fast aus.
13. Juli13. Jul Vor 36 Minuten, esele2010 schrieb:Ferner könnten die Einstellungen der drei Finger an dem Trennautomat ungleich sein. Vorwärts können die Federn der Trennscheibe das ausgleichen, rückwärts wirken die nicht....Das verstehe ich nicht, die Drehrichtung des Motors, der kompletten Kupplung und der Getriebeeingangswelle bleibt doch immer gleich, egal ob du vorwärts oder rückwärts fährst.
13. Juli13. Jul Hallo Werner,danke für deine Nachfrage. Das war ja völliger Quatsch was ich da geschrieben habe. Die Hitze setzt ganz schön zu....Hab's korrigiert. Mal sehen was noch so an Ideen und Erfahrungen sich hier sammeln...
13. Juli13. Jul Auch wenn es jetzt nicht zur Problemlösung beiträgt, aber wie ist denn der Rückwärtsgang bei so einem TA übersetzt, kürzer als der 1? Da wird ja jede kleine Änderung der Gaspedalstellung oder einer der oben aufgeführten möglichen Fehler größere Auswirkungen haben bzw. der Wagen wird noch sensibler darauf reagieren (im Vergleich zum 1.). Bearbeitet (13. Juli13. Jul von Werner Kampmann) Ergänzung
14. Juli14. Jul Ersteller Also vorwärts fahrend habe ich keinerlei Symptome, weder beim anfahren noch bei Lastwechseln.Fahre ich rückwärts und kuppele vollständig ein, Fuß komplett vom Pedal, ist es eine einzige Schaukelei, die ich auch nicht lange machen kann, geht voll auf Material.Ich schaue mir bei nächster Gelegenheit mal an, wie die Motorlager aussehen und wie der Gaszug von der Stirnwand bis zum Vergaser gelagert ist, ob das hinkommen kann.
14. Juli14. Jul Hallo Werner,habe nochmals nachgedacht.Da du ja selbst den hinteren Motorlagergummi schon in Verdacht hast, könnte dies sehr wahrscheinlich das eigentliche Problem sein. Das Getriebe sitzt ja vorne. Wenn du vorwärts fährst, dann erfährt der Motor hinten Drehmoment nach unten. Dieses ist durch die äußeren Motorlager ja gedämpft und begrenzt. Dabei sollte der Motor hinten sich nach unten bewegen. Das Gummilager hält den Motor dann auf Höhe, wenn es existiert. Bei dieser Bewegung nach unten wird das Gas gleichzeitig reduziert. Umgedreht, also beim rückwärts-fahren wird der Motor hinten nach oben bewegt, der Vergaser bekommt mehr Benzin, Motor beschleunigt und fällt durch die Gewichtskraft hinten dann wieder ab, Vergaser bekommt weniger Benzin und reduziert die Leistung. Dann gibst du wieder mehr Gas und das Spiel beginnt von vorne, Rodeo inklusive.Also hinteren Gummi checken.Gruß Ingo
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren